• Fazit der Reise

    7. Oktober 2025 in Deutschland ⋅ ⛅ 9 °C

    Das Bild auf der Tasse symbolisiert die Elemente auf der Insel, die uns so fasziniert haben:
    Feuer: Die wilde Landschaft aus endlosen Lavafeldern und Vulkanen ist vulkanischen Ursprungs. Das gilt auch für die schroffen Berge und Felslandschaften aus Basaltgestein. Gigantische Canyons durchziehen das Land. Alles entstanden, über Millionen von Jahren durch vulkanische Explosionen und die Bewegung der Kontinentalplatten.
    Licht: Was wir sehnlichst erhofft haben und unsere Erwartungen dann weit übertroffen hat – das erhabene Spektakel am nächtlichen Himmel. Polarlichter fast jede Nacht in allen Variationen. Erlebnisse, die man nie vergisst.
    Wasser: Es ist nicht nur an der Küste allgegenwärtig wo zerklüftete Fjorde das Landschaftsbild prägen. Das Landesinnere ist durchzogen von Bächen, Flüssen und malerischen Seen. Die Flüsse stürzen sich in gewaltigen Wasserfällen in die Tiefe. Heißes Wasser und Dampf tritt an vielen Stellen aus der Erde und kann vielfältig genutzt werden. Wir haben im warmen Thermalwasser gebadet inmitten einer wunderschönen Landschaft. Ein besonderes Schauspiel bieten Geysire, die heiße Wasser- und Dampffontänen in die Luft spucken. Und nicht zuletzt die Gletscher, diese majestätischen jahrtausende alten Wasserspeicher aus Schnee und Eis, deren Anblick uns so fasziniert, und uns gleichzeitig daran erinnert, dass wir eine der letzten Generationen sind, die dies erleben dürfen.
    Tiere: Besonders gefreut haben wir uns auf die Begegnung mit Buckelwalen. Im Fjord bei Akureyri konnten wir dieses besondere Erlebnis genießen. Und dann natürlich die für Island typischen Tiere: Schafe überall auf der Insel, in größeren und kleineren Gruppen frei grasend. Island- Pferde, die im Herbst zusammengetrieben und separiert werden, Singschwäne, in großen Schwärmen in allen Gewässern auftretend. Basstölpel begleiten uns in Küstennähe. Leider ist die Brutzeit der Papageientaucher Ende September schon vorbei.
    Wir würden die Rundreise mit dem Camper wieder so machen. Die Flexibilität war uns sehr wichtig. Die Campingplätze waren meist einfach ausgestattet, aber es ist alles da, was man braucht. Wir hatten auch nie das Problem, einen Platz zu bekommen. Und wenn man alle Reisemöglichkeiten preislich vergleicht, war das die beste Alternative.
    Die Reisezeit September haben wir gewählt, weil es früh genug ist, den eisigen Temperaturen zu entgehen, und spät genug für das Erlebnis Polarlichter.
    Der Zwischenstop auf den Färöer Inseln hat sich auch gelohnt.
    Zwei Wochen Zeit sollte man sich für Island auf jeden Fall nehmen. Wir sind immer wieder abseits der Ringstraße gefahren und haben auf Island etwa 2300 km zurückgelegt.
    Island, für jeden der auf Reisen besondere Eindrücke sucht, bei gewaltigen Naturschauspielen Ehrfurcht empfinden kann, und auch etwas in die Erdgeschichte eintauchen will, ein Muss.
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