• Steigmayers on tour
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Island

En 26-dags äventyr från Steigmayers on tour Läs mer
  • Ytri-Tunga Robbenstrand

    23 september 2025, Island ⋅ 🌧 11 °C

    Die Wettervorhersage verheißt nichts Gutes für den Abstecher in die Westfjorde. Also wieder eine Planänderung!
    Wir lassen die Westfjorde aus und peilen den Norden der Insel an, wo es in den nächsten Tagen deutlich schöner sein soll. Aber zunächst müssen wir durch das schon längst befürchtete Schietwetter. Dauerregen und heftiger Wind begleiten uns auf die Halbinsel Snæfellsness, die wir weitgehends umrunden wollen.
    Die dünn besiedelte Halbinsel wird auch "Island in Miniatur" genannt, weil sie alle Reize der großen Insel aufweist.
    Wir befinden uns jetzt ganz im Westen Islands.
    Der Strand Ytri-Tunga, auch bekannt als Robbenstrand, liegt nur wenige Hundert Meter abseits der Straße 54.
    Trotz Regen und heftigen Windböen verlassen wir unseren Camper mit Allem was wir an Regenkleidung zur Verfügung haben, und kämpfen uns durch zum weißen Strand - eine Besonderheit auf der Insel. Hier kann man mit etwas Glück verschiedene Robbenarten beobachten. Michi gelingen einige Aufnahmen von Seehunden und Kegelrobben.
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  • Grundarfjördur

    23–24 sep. 2025, Island ⋅ 🌧 10 °C

    Nach dem Robbenstrand biegen wir ab zur Nordseite der Halbinsel Snæfelsness.
    Der Wind hat stetig zugenommen und unser Camper wird kräftig durchgeschüttelt.
    Es ist abenteuerlich, das Gefährt auf der Straße zu halten. Deshalb sind wir froh, dass wir auf dem Campingplatz in Grundarfjördur zwischen einigen anderen Campern etwas Windschatten finden.
    Wir werden unser geliebtes Fahrzeug heute nicht mehr verlassen. Über Nacht soll der Wind und der Regen nachlassen.
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  • Stykkishólmskirkja

    24 september 2025, Island ⋅ 🌧 9 °C

    Die Kirche mit der außergewöhnlichen Architektur, die im Reiseführer als sehenswert gepriesen wird, erreichen wir nach 1 Stunde Fahrt.
    Obwohl es ordentlich windet und leicht regnet wage ich es, die Drohne aufsteigen, und 1 mal um den Turm kreisen zu lassen. So langsam bekomme ich Routine mit dem Fluggerät und werde immer mutiger.Läs mer

  • Auf der 54

    24 september 2025, Island ⋅ 🌧 9 °C

    Die Fahrt auf der Straße 54 bis zu unserem heutigen Ziel wird für uns zur Geduldsprobe und für unseren Camper zum ultimativen Stresstest. Die Straße ist in einem katastrophalen Zustand. Mit durchscnittlich 30 km/h geht es stundenlang durch die Schlaglöcher.
    Wir werden extrem durchgeschüttelt und alles was nicht befestigt ist, fällt herunter.
    Hinzu kommt der permanent Regen bis zur Mittagszeit. Unser Camper war noch nie so dreckig!
    Als wir endlich die Ringstraße erreichen, sind wir so genervt, dass wir beschließen, den nächstmöglichen Stellplatz aufzusuchen.
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  • Saeberg Camping

    24–25 sep. 2025, Island ⋅ 🌬 11 °C

    Wir sind jetzt am Westufer der Halbinsel Vatnsnes.
    Der Campingplatz Saeberg den wir kurz nach Verlassen der Ringstraße Richtung Norden erreichen, bekommt von uns 9 von 5 möglichen Sternen!
    Der kleine Platz, der einem Hostel zugeordnet ist, liegt direkt an einem Fjord, Wir haben einen Platz mit Stromanschluss, direkt neben dem Küchen-/ Dusch-/ WC-Häuschen. Und was das allerbeste ist: Neben dem Gebäude ist ein Hot Tub, gefüllt mit klarem, 40 Grad heißen Wasser. Gleich nach unserer Ankunft springen wir hinein und genießen die Wärme und die Aussicht auf den Fjord. Und jetzt scheint auch noch die Sonne.
    Wir müssen auch nicht in unserem Camper kochen, weil die gemütliche Küche alles notwendige bereithällt.
    Um 23 Uhr schaue ich noch einmal vorne raus in Richtung Norden. Und da sind sie endlich. Polarlichter mit bloßem Auge zu erkennen. Michi macht mit dem Stativ Zeitrafferaufnahmen.
    So sind wir mit diesem Tag doch noch mehr als versöhnt.
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  • Crash auf der 711

    25 september 2025, Island ⋅ 🌬 10 °C

    Auf der Schotterpiste 711 halten wir kurz am rechten Fahrbehnrand an. Es windet extrem stark. Ein nachfolgender Kastenwagen streift unseren Camper beim Vorbeifahren mit dem Außenspiegel. Bei uns ist ebenfalls der Außenspiegel und beide Aufstellfenster links kaputt. Der Spiegel mit Blinker fehlt komplett, die Fenster kann ich notdürftig mit Panzerband zusammenflicken. Das wird aber wahrscheinlich einem starken Regen nicht widerstehen.
    Ein Schadenbericbt wurde gemacht und Bilder an die Versicherung geschickt.
    Wir versuchen mit dem angeschlagenen Fahrzeug normal weiterzureisen und das Ganze unter "Glück im Unglück" abzuhaken.
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  • Blönduós

    25–26 sep. 2025, Island ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir müssen noch in Ruhe die Schadensmeldung und einige Bilder an unsere Versicherung abschicken. Dazu steuern wir den Campingplatz in Blönduos an. Auch hier ist, wie auf fast allen Plätzen bisher alles vorhanden und das Bezahlen mit App ist sehr einfach.Läs mer

  • Fischerei Hafen in Sauðárkrókur

    26 sep.–1 okt. 2025, Island ⋅ 🌬 12 °C

    Nachdem wir unserem Camper eine absolut provisorische Wäsche verpasst haben, fahren die nächste Tankstelle an. Michi besorgt alles an Panzerband und Paketband, was sie bekommen kann. Jetzt könnten wir unseren Erich ringsum verpacken.
    Unser erster kurzer Stop ist beim Fischereihafen von Sauđárkrókur. Wir schauen uns die großen Fangschiffe an.
    Die Sonne scheint, es sind fast 15 Grad, aber der Wind wird immer stärker. So langsam wird es uns mulmig. Nur mit äußerster Konzentration läßt sich das Fahrzeu auf der Straße halten.
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  • Grafarkirkja

    26 september 2025, Island ⋅ 🌬 12 °C

    Wir kämpfen uns auf der 73 ein Stück nach Norden und erreichen die Torfkiche Grafarkirkja, die älteste erhaltene Kirche Islands.
    Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist von einem runden Erdwall umgeben. Innerhalb des Walls befindet sich ein alter Friedhof.
    Die Wände der Kirche sind aus Torf aufgebaut, wobei die Torfstücke fischgrätenmäßig gestapelt sind. Das Dach ist mit Grassoden bedeckt. Das war wohl damals die dauerhafteste Bauweise.
    Leider ist die Kirche verschlossen. Also brechen wir bald wieder auf in Richtung Ringstraße.
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  • Camping Varmahlid

    26–27 sep. 2025, Island ⋅ 🌬 12 °C

    Nach dem Besuch der Torfkirche müssen wir so schnell wie möglich einen geschützteren Ort aufssuchen.
    Die letzte halbe Stunde in Richtung Süden erreichen die Böen eine Windstärke von 10.
    Wir sind froh, endlich den Campingplatz Varmahlid zu erreichen. Er liegt in einem Wald und der Wind ist spürbar erträglicher.
    Hier gibt es auch eine gemütliche Küche, in der wir uns etwas brutzeln können und endlich wieder eine Waschmaschine. Unser Vorrat an sauberer Wäsche neigt sich dem Ende zu.
    Wie in der App angkündigt, lichtet sich die Wolkendecke in der Nacht, und wir können in Richtung Norden Polarlichter beobachten und fotografieren.
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  • Akureyri

    27–28 sep. 2025, Island ⋅ ☁️ 9 °C

    Wir erreichen die Hauptstadt von Nordisland, Akureyri. Der Wind hat nachgelassen und mit 10 Grad ist es ganz erträglich.
    Als erstes buchen wir eine Wal- Beobachtungs-Tour für den nächsten Tag.
    Anschließend machen wir einen Bummel durch die kleine Innenstadt und schauen uns die 1940 fertiggestellte Kirche mit der außergewöhnlichen Architektur an. Schade, dass sie nicht von innen zu besichtigen ist. Die berühmte Orgel mit ihren 3200 Pfeifen hätte uns schon interessiert.
    Danach fahren wir den riesigen Hamrar Campingplatz an, der auf einem Berg südlich von Akureyri liegt und richten unseren Camper wieder in Richtung Norden aus. Auch in dieser Nacht sind Polarlichter gut zu sehen.
    Beim Aufstehen um 7 Uhr zeigt das Thermometer -2 Grad.
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  • Whale Watching Akureyri

    28 september 2025, Island ⋅ ☀️ 2 °C

    Um 9 Uhr geht es los im Hafen von Akureyri. Auf dem Schiff, mit geschlossener Kabine, sind ca 30 Passagiere. Die Sonne scheint, und so können wir auch dieses Highlight der Reise voll genießen.
    Wir sehen Zwergwale und einige Buckelwale ganz in der Nähe.
    Nach 3 Stunden sind wir wieder im Hafen und machen uns auf den Weg, völlig zufrieden mit diesem Vormittag.
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  • Goðafoss

    28 september 2025, Island ⋅ ☀️ 9 °C

    Ich nutze das schöne Wetter ohne Wind, um die Drohne am Canyon in der Nähe des Wasserfalls aufsteigen zu lassen.
    Dann nehmen wir den Fußweg entlang des Canyons zum Godafuss. Für mich ist das der bisher schönste Wasserfall auf unserer Reise.Läs mer

  • Vogahfjoss / Myvatn

    28–30 sep. 2025, Island ⋅ ☀️ 7 °C

    Die Gegend rund um den See Mývatn ist bekannt für seine vielfältige vulkanische Aktivität und wunderschön.
    Fast direkt am See, der übersetzt Mückensee heißt, liegt unser nächster Campingplatz.
    Hier haben wir in der sternenklaren Nacht fantastische sich ständig verändernde Polarlichter. Um 1 Uhr direkt über uns vom östlichen bis zum westlichen Horizont. Ein fantastisches Erlebnis, auch wenn der Schlaf eindeutig zu kurz kommt.
    Die Gegend um den "Mückensee gefällt uns so gut, dass wir hier noch eine weitere Nacht bleiben.
    Und auch in dieser Nacht haben wir stundenlang Polarlichter. Dieses Mal fängt es schon um 8 Uhr an. Polarlichter mit diesen Farben und in dieser Intensität zu sehen ist ein unvergessliches Erlebnis.
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  • Grjótagjá

    29 september 2025, Island ⋅ ☁️ 9 °C

    Die Lavahöhle, kann nur über einen ganz kleinen Zugang kletternderweise betreten werden. In der Höhle ist ein See, der 60 Grad heiß ist. Früher war er wohl nicht so heiß, und die Menschen konnten hier baden. Sie mussten sich allerdings in den See abseilen.Läs mer

  • Hverorönd

    29 september 2025, Island ⋅ 🌬 9 °C

    Das Geothermalgebiet gilt als das beeindruckendste Islands.
    Zu besichtigen sind kleine und große dampfende Schlammtöpfe, voll von unablässig blubberndem Schlamm. Dazwischen blau-weiß-gelbe Muster auf dem orangebraunen Erdboden. Und überall der charakeristische, aber nicht wirklich störende Geruch nach faulen Eiern.Läs mer

  • Natur Thermalbad Jardbördin

    29 september 2025, Island ⋅ ☁️ 10 °C

    Drei Stunden in dem bekannten Natur- Thermalbad hatten wir schon am Tag vorher gebucht. Der Andrang war aber nicht so schlimm wie erwartet.
    Zwei große Becken mit türkis-milchigem 35 bis 40 Grad warmem Wasser läd zum Baden ein. Bei einer Außentemperatur von 10 Grad eine echte Wohltat. Zu dem Bad gehören eine Poolbar und ein Natur-Dampfbad.
    Auch heute haben wir Glück mit dem Wetter.
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  • Dettifoss

    30 september 2025, Island ⋅ 🌬 10 °C

    Der Dettifoss ist die größte von 3 Stufen des Wasserfallsystems,
    Der Dettifoss ist etwa 100 m breit und 44 m hoch. Seine Wasserführung beträgt im Jahresdurchschnitt ca 200 Kubikmeter/Sekunde.
    Wir machen eine Wanderung zur Aussichtsplattform, um einige Bilder zu machen.Läs mer

  • Studlagil Canyon Camping

    30 sep.–2 okt. 2025, Island ⋅ ☁️ 8 °C

    Nach der Fahrt durch eine völlig kahle Landschaft, gebildet aus vielen Pseudokratern und Lavagestein, ohne jegliche Vegetation gelangen wir zu unserem nächsten Übernachtungsplatz. Direkt an einem tiefen Canyon in einer herrlichen Landschaft liegt der Campingplatz Studlagil Canyon Camping.
    Gleich am Stellplatz führt eine lange Treppe hinunter zum Canyon. Die Sicht auf die steilen Felsen und den reißenden Fluß ist atemberaubend. Und für die Drohne gibt es keine bessere Kulisse!
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  • Rückreise

    2–6 okt. 2025, Island ⋅ 🌙 6 °C

    Wir kommen wieder bei schönstem Wetter im Hafen von Seydisfjördur am Hafen an. Da erreicht uns die Nchricht, dass wir wegen Sturm einen Tag zusätzlich auf den Färöer Inseln bleiben müssen. So verbringen wir Dreieinhalb Tage auf der Fähre. Die Verpflegung ist gut und für Unterhaltung ist auch gesorgt. So können wir diese Verzögerung gut verkraften.Läs mer

  • Fazit der Reise

    7 oktober 2025, Tyskland ⋅ ⛅ 9 °C

    Das Bild auf der Tasse symbolisiert die Elemente auf der Insel, die uns so fasziniert haben:
    Feuer: Die wilde Landschaft aus endlosen Lavafeldern und Vulkanen ist vulkanischen Ursprungs. Das gilt auch für die schroffen Berge und Felslandschaften aus Basaltgestein. Gigantische Canyons durchziehen das Land. Alles entstanden, über Millionen von Jahren durch vulkanische Explosionen und die Bewegung der Kontinentalplatten.
    Licht: Was wir sehnlichst erhofft haben und unsere Erwartungen dann weit übertroffen hat – das erhabene Spektakel am nächtlichen Himmel. Polarlichter fast jede Nacht in allen Variationen. Erlebnisse, die man nie vergisst.
    Wasser: Es ist nicht nur an der Küste allgegenwärtig wo zerklüftete Fjorde das Landschaftsbild prägen. Das Landesinnere ist durchzogen von Bächen, Flüssen und malerischen Seen. Die Flüsse stürzen sich in gewaltigen Wasserfällen in die Tiefe. Heißes Wasser und Dampf tritt an vielen Stellen aus der Erde und kann vielfältig genutzt werden. Wir haben im warmen Thermalwasser gebadet inmitten einer wunderschönen Landschaft. Ein besonderes Schauspiel bieten Geysire, die heiße Wasser- und Dampffontänen in die Luft spucken. Und nicht zuletzt die Gletscher, diese majestätischen jahrtausende alten Wasserspeicher aus Schnee und Eis, deren Anblick uns so fasziniert, und uns gleichzeitig daran erinnert, dass wir eine der letzten Generationen sind, die dies erleben dürfen.
    Tiere: Besonders gefreut haben wir uns auf die Begegnung mit Buckelwalen. Im Fjord bei Akureyri konnten wir dieses besondere Erlebnis genießen. Und dann natürlich die für Island typischen Tiere: Schafe überall auf der Insel, in größeren und kleineren Gruppen frei grasend. Island- Pferde, die im Herbst zusammengetrieben und separiert werden, Singschwäne, in großen Schwärmen in allen Gewässern auftretend. Basstölpel begleiten uns in Küstennähe. Leider ist die Brutzeit der Papageientaucher Ende September schon vorbei.
    Wir würden die Rundreise mit dem Camper wieder so machen. Die Flexibilität war uns sehr wichtig. Die Campingplätze waren meist einfach ausgestattet, aber es ist alles da, was man braucht. Wir hatten auch nie das Problem, einen Platz zu bekommen. Und wenn man alle Reisemöglichkeiten preislich vergleicht, war das die beste Alternative.
    Die Reisezeit September haben wir gewählt, weil es früh genug ist, den eisigen Temperaturen zu entgehen, und spät genug für das Erlebnis Polarlichter.
    Der Zwischenstop auf den Färöer Inseln hat sich auch gelohnt.
    Zwei Wochen Zeit sollte man sich für Island auf jeden Fall nehmen. Wir sind immer wieder abseits der Ringstraße gefahren und haben auf Island etwa 2300 km zurückgelegt.
    Island, für jeden der auf Reisen besondere Eindrücke sucht, bei gewaltigen Naturschauspielen Ehrfurcht empfinden kann, und auch etwas in die Erdgeschichte eintauchen will, ein Muss.
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    Resans slut
    7 oktober 2025