1 Familie 2Wanderslustige 2Kulturjunkees 4Abenteurer (aber Pausen müssen auch sein;)
  • Day15

    Heimreise mit Kabarett

    September 2 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Kurzer Post, das muss einfach sein.
    Gerade bekamen wir von unserem hambürgerischen Piloten die Sicherheitsanweisungen vorgetragen. Von Adonis und Athene, den beiden Stewardessen, die uns alles vorführten, über Designerschwimmwesten im der Saisontrebdfarbe gelb von Coco chantal bis hin zu mit Liebe gestalteten Vollformatcolorationen (Safty Karte) waren doch einige Lacher zu hören...
    Nach der Landung kam der entschuldigende Kommentar: Wir haben unsere Konkurrenten so dermaßen Staub fressen lassen, dass wir zehn Minuten vor der Zeit gelandet sind. Leider weiß das Boden-Personal noch nichts von unserer Ankunft und es gibt noch keine Treppen. Wir hätten auch gerne noch mehr Zeit mit ihnen in der Luft verbracht, aber dachten es sei doch in ihrem Interesse auf diese Weise Zeit zu gewinnen. Jetzt können sie entweder auf dem Gang stehen bleiben und die Nähe zu ihren Mitreisenden nutzen, um neue Freundschaften zu schließen, oder es sich noch mal bequem machen.
    Dann wies er uns noch darauf hin, dass die Ankunft der Treppen durch ein orangenes Licht gekennzeichnet werde, nur um sich zwei Minuten später für die versehentliche Lüge zu entschuldigen (die Lichter waren weiß).
    Verabschiedet wurden wir schließlich mit den Worten: Wir wünschen Ihnen eine schöne neue Woche und dass Sie nicht allzu schnell von der deutschen Schnelligkeit eingeholt werden, das passiert von alleine also machen Sie sich keinen Stress.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day14

    Strand Nummer...nicht mitgezählt

    September 1 in Greece ⋅ ⛅ 26 °C

    Nennen wir es einfach letzter Strandtag.
    Obwohl 'Strand' definitiv untertrieben ist. Das ist, als würde man Brot zu einem Croissant sagen, einem mit Schokofüllung.
    Die Lagune von Balos ist nicht nur riesig, sie weist auch alle Schattierungen zwischen tiefblau und aquamaringrün auf, verfügt über traumhaft weißen Sand und ist nur über eine Treppen-Felsblock-Dünenpfad Mischung erreichbar und somit ziemlich ruhig gelegen. Abgesehen von den Karavanen an Touris natürlich, aber diese purzelten erst ans Ufer, als wir schon wieder aufbrachen.
    Die Meeresvegetation lässt leider mangels Riffen zu wünschen übrig, aber vereinzelte schillernde Persönlichkeiten bekamen wir dennoch vor die Taucherbrille.
    Als wir aber nach unserer ausgiebigen Lagunenbesichtigung (die Hälfte mit Schnorchel, der Rest mit Schnappatmung) wieder aus dem Wasser emporstiegen, dämmerte uns, dass aus gemütlich in der Sonne dösen eher nichts wird. Man wurde nämlich gefönt, leider aber auf der Kaltstufe, weshalb wir ziemlich schnell alle zu frieren begannen und uns auf den Rückweg machten.
    Als wir hierzu unsere Klamotten wieder anzogen, bekamen wir noch eine unangenehme Nebenwirkung von Salzwasser zu spüren: Die Salzkristalle auf der Haut pieksen und reiben furchtbar, wenn man ein Kleidungsstück darüber trägt. So freuten wir uns alle sehr über die Dusche oder den (Süßwasser-) Pool der uns im Appartement erwartete.
    Der Nachmittag verlief sehr ruhig, wir kraulten den Tiger, spielten Wasserball und hatten jede Menge Spaß dabei, die Spielmoves (meist ungewollt komisch) zu kommentieren. Mama erfand glaube ich die ertrinkende Gottesanbeterin...
    Ich wahrscheinlich die Kichererbse...
    Nun gut, zum krönenden Abschluss ging es dann noch in ein sehr untouristisches Lokal, das uns von unserem sehr hilfreichen Vermieter empfohlen wurde. Sehr kretisch, sehr lecker.
    Morgen geht es dann schon wieder über die Wolken in das Land mit den 20° und Regen...
    Ps: Natürlich war der Parkplatz oberhalb von Balos mal wieder über eine Rumpelpiste zu erreichen...
    Read more

  • Day13

    Poolday #2

    August 31 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Heyda, ein weiterer Relaxing- und Qualitytime-Tag geht dem Ende zu.
    Ich schreibe grade um die Wartezeit zu überbrücken, die die Familie braucht um sich für einen Spieleabend vorzubereiten (wahrscheinlich müssen die noch eine Runde meditieren oder so...)

    Ich für meinen Teil begann den Tag mit schwimmen, genoss das Frühstück, das W-lan und natürlich auch meine Familie.
    Nach der morgendlichen Siesta haben Mama und ich uns in das Thema Schweden eingearbeitet und uns an den Ortsnamen erfreut, die uns an IKEA erinnerten. Diese ganze Recherche hatte natürlich rein gar nichts mit unseren nächsten Urlauben zu tun... (ich hab mir schon mal ein Hörbuch mit dem Titel “schwedisch für Anfänger“  ausgeliehen😁)
    Mit meinem Lieblingsbruder gab's dann noch eine sehr ausgedehnte Poolkabbelei und dann fing das ganze von vorne an, oder so ähnlich zumindest...
    Gerade wurde unser Spieleabend beendet und ich bin in dieser gefährlich Phase zwischen schlafen und grenzenloser Albernkeit...
    Also noch ein paar Lachgeschichten ohne sachgeschichtlichen Inhalt und auch ohne blaue Elefanten oder Mäuse...
    An einem unserer ersten Tage kurvten wir in einem Schildkrötenzahn unseren ersten kretischen Berg hinauf und hielten für ein kurzes Foto.
    Am Wegesrand stand ein Miniaturmodell von einer Kirche; diese orthodoxen Dinger stehen überall rum müsst ihr wissen.
    Papa nutzte dann die geistliche Nähe zum Himmel gleich mal aus und kletterte auf die Kirche um sein Panoramabild zu schießen.
    Mama hatte derweil ein dringendes Entwässerungsbedürfnis und nutzte diesen Moment der allgemeinen Unaufmerksamkeit.
    Darauf folgte dann mein Spruch: „Respekt gegenüber anderen Religionen: Papa steht auf der Kirche und Mama ...“

    Des weiteren muss ich euch unbedingt an unseren Studien teilhaben lassen. An einem Pool kann man jede Menge lernen, zum Beispiel von den vier Grazien. So haben wir vier Gästinnen in unserer ersten Unterkunft getauft, die erstmal ausgesprochen ausgewogen rauchten, jegliche Vitamine aus Chips und Kuchen bezogen und sehr regelmäßige Bierdampfbäder (bei der Hitze kann man das nicht anders nennen) nahmen.
    Den größten Aha Effekt beschafften sie uns aber in Sachen braun werden.
    Nach erstmaligem einölen wird ca. 20 Minuten Vorder- und 21 Minuten die Rückseite gesonnt. Dann geht man fünf Minuten in den Pool um die Haut mit Wasser zu benetzen (Lichtreflexion durch Wassertropfen steigert Intensität.
    Wenn man den zweiten Sonndurchgang auf einer Luma durchführt ist es noch besser, denn dann kann man alle paar Minuten nachfeuchten.
    Diese Prozedur wiederhole man täglich und man vergesse nie abens sein Handtuch schon mal wieder zum reservieren der Liege zu deponieren.
    Jetzt stellt euch bitte noch uns vor, wie wir in uns hineinglucksend auf unseren Liegen saßen und unsere Langeweile zu kompensieren versuchten.
    Auch spannend: Der russische Trend tendiert zu nur Unterhose. Das durften wir zweimal ertragen, in beiden Fällen keine bewundernswerten Muskulatur zu verzeichnen.
    Sehr speziell, diese Mode...
    Und jetzt zu dem Ast.
    Bei unserer Schluchtenwanderung war ich hochkonzentriert, allerdings auf den Untergrund. Dadurch schepperte ich volles, aber wirklich volles Kanonenrohr gegen einen Ast. Durch mein großes Talent traf ich den Ast aber weder auf meinem Brillenglas noch auf meiner Nase sondern genau auf dem Nasenbügel. Tat kurz weh, aber die weitreichenden Folgen meiner Tat wurden mir erst bei der dritten Warnung innerhalb der nächsten drei Minuten meines Bruders bewusst, der mich mit „Achtung Ast, Lara“ vor einem biegsamen, jungen Zweig zu warnen gedachte.
    Übrigens: meine Familie sorgt sich sehr um mein Wohl, Auslachen hilft der Heilung wohl ungemein...😋
    Gut, dann sende ich noch tollpatschige Grüße und sage bis morgen!
    Read more

  • Day12

    Poolday mit Gässchentripp

    August 30 in Greece ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute war das Programn ganz entspannt: Frühstücken, Lesen, Entspannen und Schwimmen am Vormittag, am späteren Nachmittag wurde ein Spafotoziergang durch Chania, einer sehr hübschen Hafenstadt, unternommen.
    Neben einem großen alten venezianischen Hafen und einem zierlichen, gemauerten Leuchtturm verfügt Chania über ein paar sehr putzige Gassen mit vielen, sehr schön hergerichteten alten Häuschen und Bummelläden.
    Außerdem gibt es jede Menge Katzen, wie überall auf der Insel.
    Da heute nicht allzu viel passiert ist jetzt noch ein bisschen was Allgemeines.
    Besagte Katzen gibt es wirklich unzählige, leider auch viele Straßenkatzen.
    Aber egal ob Straßen- oder Hauskatze, in vielen Restaurants betteln sie am Tisch.
    Also natürlich machen sie keinen Krach, aber sie schmieren um die Tischbeine und machen einem große, hungrige Augen.
    Das fanden wir zu Beginn echt speziell, aber man gewöhnt sich schnell daran.
    Hier in unserem zweiten Appartment gibt es auch eine “Hotelkatze“ oder wie wir ihn nennen, den Tiger. Unfassbar ruhig und verschmust, aber auch er bettelt, indem er zum Beispiel am Kühlschrank schmiert und einen wissend anschaut.
    Ja, wir haben ihn heute ein paar Minuten in unsere Wohnung gelassen, aber er sieht auch sehr gepflegt aus.
    Neben Katzen gibt es auch jede Menge Ziegen, die oftmals Anhänger des “Indien-Heilige Kuh, Kreta-heilige Ziege“ Glaubens sind und auch auf Hupen nur mäßig reagieren.
    Sonst gibt es relativ wenige Verhaltensauffällige Inselbewohner.
    Hiermit ist der kurze Exkurs dann mal beendet, ein Bericht über die Schaubschen Verhaltensauffälligkeiten und eine Erklärung der Aussage: Achtung, ein Ast! kommt dann zur nächsten Sauergurkenernte😋
    Read more

  • Day11

    Schlucht

    August 29 in Greece ⋅ ⛅ 24 °C

    Wow, das war vielleicht ein Tag, ich bin echt totmüde.
    Heute morgen sind wir pünktlich um zehn losgefahren um die größte Wanderung hinter uns zu bringen, die Wanderung durch die Imbrosschlucht.
    Wir hatten uns mit einer von Mamas Freundinnen und ihrer Familie verabredet (ja, ich glaube auch dass Kreta dieses Jahr Urlaubsziel Nummer eins ist...) um mit ihnen gemeinsam von unten in die Schlucht zu wandern. Der Plan war, dann umzudrehen und so nur ungefähr bis zur Hälfte zu wandern.
    Zur Info: Die Schlucht ist ungefähr 7 km lang und hat knapp 700 Höhenmeter vorzuweisen.
    Als wir am Wendepunkt (die Hälfte wird durch einen dort angebunden fressenden Esel markiert, der wohl für Ich-kann-nicht-mehr-laufen-Notfälle da steht) ankamen, beschlossen die Schaubs, lieber vollends hoch als die Geröllhalden wieder runter zu wandern.
    So teilten wir uns auf und verabschiedeten uns.
    Oben angekommen wurde, natürlich, erstmal mittaggegessen.
    Anschließend wurden wir von einem sogenannten Tavernentaxi (in einem Riesenjeep) wieder die fünfhundert Serpentinen runtergebracht, um dann mit unserem eigenen Auto weiter zu einem hübschen Strand zu fahren und noch einmal ins Meer zu hüpfen.
    Schöne Erfrischung, und auch ein bisschen erfischung, man konnte nämlich einige kleine Schwimmer beobachten.
    Als wir schließlich wieder im Hotel ankamen gings, wie auch anders, erst in den Pool und dann... zum essen!
    Das fiel an diesem Abend besonders fein aus😋😉
    So, und jetzt genießt die Bilder und habt einen schönen Morgen/Tag!
    Read more

  • Day10

    Wie im Märchen

    August 28 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Elafonissi Beach.
    Allerdings ein Märchen mit ganz schon vielen Figuren.
    Voll war es, aber da der Strand so ein Gebiet einschließt, verteilte es sich ganz gut.
    Dieser Strand befindet sich am südwestlichen Ende Kretas, somit hätten wir dann fast alle Himmelsrichtungen mal abgedeckt. Das märchenhafte an ihm?
    Während er sich zur einen Seite hin ganz gewöhnlich ins Meer öffnet, gibt es auf der anderen Seite, zwischen der Elafonissi Halbinsel und dem Festland eine Lagune mit feinem, fast weißen Sandboden und türkisblau schimmerndem Wasser, in der man sich irgendwie in die Wasserwelten Atlantis oder wie sie alle heißen versetzt fühlt.
    Genug Schwärmerei. Eine ziemlich steife Brise sorgte für prikelnde Sandstürme, die einem das Leben schwer machten und für ein intensives Peeling sorgten (auch in den Ohren).
    Somit entsandeten und entsalzkrusteten wir uns auf der Heimfahrt erstmal ausgiebig und genossen alle die tolle Dusche, die auf uns wartete.
    Mittlerweile ist es mir gelungen den salzig, sandig und was-weiß-ich-was-noch Fellball auf meinem Kopf wieder in halbwegs akzeptable Haarsträhnen zu verwandeln und ich warte auf den Rest, um zum Essen aufzubrechen.
    Also, ja es ist schon Abend; wir haben wieder den ganzen Tag gedöst, gelesen und ge(sonnen)badet und ich für meinen Teil fühle mich damit auch ausgezeichnet.
    Und morgen brauchen wir auch wieder alle Energiereserven: Es soll auf eine Schluchtenwanderung gehen, aber nicht in der bekanntesten (und dadurch auch überlaufendsten) Schlucht der Kreter (Samariaschlucht) sondern im kleinen Bruder (oder der kleinen Schwester), der Imbrosschlucht. Schlucht Schlucht Schlucht, das Wort wird morgen noch ein paar mal fallen;)
    Also, auf die Ruhe vor dem Sturm!
    Read more

  • Day9

    Wandern, Schwimmen und Heiligtümer

    August 27 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute ging es in ein kleines Paradies.
    Der Preveli Beach ist ein schöner, abgeschirmter Strand, den man über einen Pfad mit ein paar hundert Stufen erreichen kann.
    Es führt keine Straße hierher und das ist auch gut so.
    Wenn man angestrengt den Weg verfolgt, da er voll von größeren Steinen ist, und dann kurz stehen bleibt und zum ersten Mal in die Bucht hinuntersieht breitet sich unweigerlich Vorfreude in einem aus.
    Man blickt auf einen kiesig-sandig-hellen Strandstreifen, mit ein paar Handtüchern und einer kleinen Bar, der in ein wunderbar klares, blaues Wasser endet. Gegenüber des Meeres öffnet sich eine Schlucht, welche mit Palmkronen gefüllt ist. Durch die Schlucht führt ein schmaler Flusslauf, welcher sich zum Strand hin zu einem großen Becken erweitert und schließlich mit einer sanften Kurve ins Meer mündet.
    Durch das Erreichen zu Fuß, nimmt man die Wirkung eines Ortes viel stärker wahr als mit dem Auto oder einem anderen Verkehrsmittel.

    Unten angekommen führten wir unsere Wanderung gleich noch fort und begaben uns in den Palmenwald, durch den ein sandiger Pfad führt und weiter oben, an einer flachen Stelle in den dort noch Bach endet. Hier stiefelten wir dann ohne Schuhe durch das belebend kalte Wasser zurück Richtung Meer bis uns das Wasser zu tief zum waten wurde und wir wieder ans Ufer zum Füße panieren und im Sand verbrennen lassen wechselten.
    Schließlich ging es baden und Fischchen beobachten und dann gab es an der Bar noch ein kleines Mittagessen.
    Nach dem Bergaufsteigen fuhren zum zweiten Halt: dem Kloster Arkadi.
    Es ist den Kretern ein sehr wichtiger (oder sogar heiliger) Ort, da sich hier Märtyrer bei einem Angriff der Osmanen das Leben nahmen.
    Wenn man drüber nachdenkt, war das vielleicht sogar der leidlosere Tod, einige Mönche wurden angeblich im Speisesaal gefoltert und enthauptet.
    Aber gut, ich persönlich bin ja kein allzu großer Fan der Martyrerschaft.
    Die enthaltene Kirche weist genauso viele Bilder auf wie alle anderen, in die wir schon einen Blick geworfen haben und ja Caro, auch hier küssen die Leute diese Bilder.
    Über die Hygiene wollen wir jetzt mal lieber nicht diskutieren, es entspricht eben ihrem Glauben (auch wenn Gott sicher nicht will, dass die Gläubigen seinetwegen krank werden).
    Positiv aufgefallen sind mir zum einen die schönen, duftenden Rosen und eine Mutter, die ihre Katzenbabys beaufsichtigte. Die kleinen, neugierigen Racker stolperten über den Innenhof und fanden eine Scheibe Brot, die wohl ein Touri verloren hatte. Mama Katze saß ganz stolz neben den drei, die sich über ihren Fund hermachten und sah aus als würde sie denken: Hach, endlich werden sie erwachsen!
    Diese kleinen Fellknäule bringen einen zwangsläufig zum schmunzeln.
    Gegen Nachmittag fuhren wir dann noch nach Rethymnon, der angeblich schönsten Stadt Kretas.
    Hier wurden erstmal in einem gepflegten Park Kraft und Kaffee oder Vitamine (Smoothie) getankt und anschließend ging es durch die Altstadt zur venezianischen Hafenanlage.
    Diese stellte sich als kleiner heraus als gedacht, war aber trotzdem ganz hübsch.
    Die zweite Sehenswürdigkeit war die alte (ich glaube ebenfalls venezianische) Zitardelle, die sich dann größer als gedacht präsentierte und deren großes Gelände wir einmal durchstreiften.
    Dann ging es noch zum Abendessen in ein kleines schön ruhig gelegenes Lokal, wo wir das ausgiebige Spielen zweier offensichtlich befreundeten Hunde beobachten durften.
    Auch das wirkte sehr stimmungsaufhellend.

    Nunja, jetzt wird geschlafen und von glücklichen Hunden und süßen Kätzchen geträumt.
    Bis bald!
    Read more

  • Day8

    Übersiedeln

    August 26 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Fast wie ein anderes Land. So kommt mir der Westen dieser Insel im Vergleich zum Osten vor.
    Kaum Bauruinen, keine Geisterhäuser (ich meine unbewohnte Rohbauten) und eine wesentlich modernere Einrichtung in unserer Unterkunft.
    Das sind die Eindrücke bis jetzt.
    Nach einem sehr gemütlichen Frühstück und einer halbstündigen Packphase tuckerten die Schaubs sozusagen mit dem Zug der Sonne , also in Richtung wildem Touri- Westen.
    Dieser Teil Kretas ist deutlich touristischer und dadurch auch reicher, nicht aber weniger entschleunigt.
    Diese unfassbare Ruhe und Gelassenheit der Kreten ist irgendwie faszinierend aber für uns auch etwas befremdlich.
    So landeten wir gegen Mittag vor einem hübschen Gärtchen mit drei Verandas und Türen zu Appartments. Eine der Türen stand sperrangelweit offen und so zeigte Mama gleich mal ihre guten Manieren und besichtigte das säuberlich hergerichtete Zimmer.
    Anschließend begaben wir uns auf die Suche nach chefig aussehenden Personen, wurden aber nicht fündig.
    Die Rezeption war unbesetzt, an der Tür ein Schild mit der Aufschrift “we're back in the Poolarea“, auf welches wir mit einer Fortsetzung unserer Besichtigung reagierten. Nachdem wir also auch Pool und Bar unter die Sonnenbrille genommen hatten, kehrten wir zu unserer eigentlichen Aufgabe zurück und scannten die Umgebung nach Personal ab.
    Leider ging kein Pieper los, der einen Fund angegeben hätte und so wandten wir uns wieder wichtigeren Bedürfnissen zu und suchten erstmal ein Klo.
    Schließlich liefen wir einem Zimmermädchen über den Weg, das zwar kein Englisch mit uns sprach, uns aber mit Händen und Füßen klar machte, dass die offene Tür die unsere sei und wir ruhig schonmal einziehen könnten bis der Chef käme, den sie telefonisch auf den Plan rief.
    So kamen wir dann in Genuss einer richtigen Einweisung und privaten Fragerunde und erfuhren die zwei wichtigsten Dinge: W-Lan Passwort und Frühstückszeiten .
    Um noch etwas zu erleben ging es dann erstmal an den nahegelegenen Strand um dort in einem Lokal unsere knurrenden Mägen solange zu verwöhnen bis sie nur noch schnurrten.
    Anschließend liefen wir zu einer schönen Badestelle und testeten gleich mal das Meer.
    Kurzes Fazit: Sehr warm, wenig Wellen aber bei Weitem nicht so klar wie an den schönen Buchten im Osten.
    Dann noch einmal den Pool von innen kennenlernen und ein paar Bahnen schwimmen und taddaa, ein sau entspannter Tag geht zu Ende.
    Jetzt hab ich Hunger, durch das späte Mittagessen gibt es jetzt nur noch einen Jogurt.
    PS: Es gab ein paar Probleme mit der Internetverbindung, weshalb dieser Beitrag erst so spät kommt...
    Das Frühstück war meega schön, wir bekamen sogar frisch gebratene Eier😁
    Read more