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  • Day7

    Seeker Raid Tag 5+6

    August 7, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 31 °C

    Es standen Gestern 270 km.auf dem Programm. Da Kerstin einen Pausentag eingelgt hat, fuhr ich mit Markus. Wieder ging es über Schotterpisten über unzählige Bergketten. Dann nahm das Drama seinen Lauf. Bei einem längeren Abschnitt verloren Markus und ich uns.
    Es begann wie aus Kübeln zu regnen und ich wollte nur noch raus aus dem Wald. Am Wegpunkt angekommen wartete ich, leider vergeblich.
    Ich telefonierte mit Stefan und fragte nach, ob er mir sagen kann wie weit Markus hinter mir ist (Dank GPS Tracker alles kein Problem).
    Jetzt war auf einmal Robert, ein Fahrer der anderen Gruppe hinter mir und Markus über 35 km dahinter. Alle standen laut GPS. Hier konnte etwas nicht stimmen. Also fuhr ich zurück zu Robert, um zu schauen was los ist.
    Dort angekommen fand ich Ihn mit Schmerzverzehrtem Gesicht auf dem Rücken liegend. Sein Motorrad lag quer auf dem Waldweg. Gott sei dank war er ansprechbar.
    Motorrad fahren nicht mehr möglich. Ich telefonierte mit Stefan damit er mit dem Auto an den Punkt kam,wo ich zuvor war dort begann die Teerstrasse.
    Jedoch musste ich jetzt schauen dass ich den verletzten Robert dort hin bekomme. Auch Markus kam zwischenzeitlich, er hatte einen Platten. Robert, unser Verunglückter spuckte zwischenzeitlich Blut.Wir liesen mein Motorrad stehen und fuhren mit dem Motorrad von Robert. 35 km ging es über Stock und Stein, mit Robert als Sozius, langsam und wie auf "rohen Eiern". Nach über einer stunde kamen wir unten an. Stefan und Markus fuhren mit dem Verletzten Robert sofort ins Krankenhaus. Schockdiagose Rippenbruch mit durchbohrter Lunge, ein Lungenflügel war zusammengefallen. Er wurde sofort beatmet und weiterverlegt nach Split. Ich organisierte zwischenzeitlich mit den anderen die Rückführung aller Motorräder.
    So kamen wir alle sehr spät zurück ans Camp.
    Auf Grund der Geschenisse haben wir heute den kürzersten Weg zurück ins Hotel genommen. Leider haben wir auch bis jetzt nichts mehr von Robert gehört, unsere Sanitäterin meinte aber dass er wahrscheinlich auf Intensiv liegt und deshalb keine Rückmeldung geben kann. Auf diesem Weg alles Gute.
    Zwischenzeitlich haben wir erfahren das er in Split operiert wurde, die Operation gut verlaufen ist und er stabil ist.
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    Hanno Lechtermann

    Ach du liebe Zeit! Ich drücke die Daumen für Robert!

    8/8/21Reply
    Bernhard Meyer

    Mann o Mann. Das tat doch wirklich nicht nötig. Alles alles Gute.

    8/10/21Reply
     
  • Day5

    Seeker Raid Tag 4

    August 5, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute ging es von den Wasserfällen knapp 300 km in die Nähe der Kroatischen Grenze. Der Tag begann mit einem heftigen Gewitter , was uns einem Zwangsstopp führte. Kurz danach lag ich noch auf der Schnauze, da die Fahrbahn wie mit Schmierseife überzogen, kaum zu befahren war. Danach klate es aber auf und wir hatten Wasserdurchfahrten, Holzbrückenquerrungen, und Endurowege vom feinsten. Vor dem letzen Trail wollten wir noch tanken, was jedoch nicht ging, weil die ganze Stadt keinen Strom hatte!!!Read more

  • Day4

    Seeker Raid Tag 3

    August 4, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 31 °C

    Heue ging es von Foca an die Wasserfälle von Kravica.
    Die Gesamtstrecke betrug heute 185 km über Stock und Stein. Leider war es heute fast zu heiß 🔥, sodass wir einige Pausen einlegen mussten, sogar unsere Kühlwesten kammen heute zum Einsatz.Read more

  • Day2

    Seeker Raid Tag1

    August 2, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 25 °C

    Was für ein genialer Tag! Offroad ging es quer durch von Konjic nach Foca. Über eine geniale Skipiste und einem Abstecher in ein Seitental waren wir heute insgesamt 240 km unterwegs.
    Hut ab meine Frau ist alles ohne murren mitgefahren und auch sie war total begeistert.
    Der einzige Wermutstropfen ist das BMW Hannos Motorrad nicht zum laufen gebracht haben und erndie Raid abbrechen musste. Shit happens!
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    Bernhard Meyer

    Ich beneide euch. Hoffentlich bekommen Hanno und ich noch die Chance, diese Tour auch noch mal zu fahren. Euch weiterhin gute Fahrt.

    8/2/21Reply
    Helmut Willenborg

    Echt bitter für Hanno 😔

    8/7/21Reply
     
  • Day2

    Ende Gelände

    August 2, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 31 °C

    Tja: ich fahre mit dem im Sprinter von Hans und Kerstin verladenen Motorrad zur BMW-Werkstatt nach Sarajewo. Das ist aber nur ein kleiner Laden, der im wesentlichen Autos verkauft und wartet. Immerhin, eine Hebebühne für Motorräder gibts auch.

    Leider zeigt man sich wenig kooperativ: das Terminbuch sei voll, außerdem sei Urlaubszeit. Innerhalb der nächsten drei Tage könne man sich das Motorrad immerhin anSEHEN. Wenn dann noch Teile benötigt würden, kämen die frühestens nach acht Arbeitstagen.

    Also: Abbruch der Tour, bevor sie begonnen hat. Für weitere Experimente fehlen mir die Ersatzteile ( welche eigentlich? Den eigentlichen Fehler habe ich noch nicht erkannt) und die Lust. Ich packe das Notwendigste aus meinem Gepäck, und lasse den allergrößten Teil am Motorrad. Immerhin zeigt sich die Werkstatt so kulant, es bis zum Abholen durch den ADAC in der Werkstatt verschlossen zu halten, damit nichts abhanden kommt.

    Ich fahre mit dem Sprinter zurück nach Konjic, stelle ihn für Kerstin und Hans am Hotel ab, und schlage mich an jetzt nach Bolsena durch.

    Schade, es versprach eine schöne „Genusstour“ zu werden. Dieses Mal nicht für mich. Den anderen wünsche ich eine tolle Fahrt!
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  • Day1

    Unter keinem guten Stern

    August 1, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 27 °C

    Das Einschiffen in Ancona verläuft problemlos, wenn auch mit einer Stunde Verspätung. Mein Pulsschlag stieg unwesentlich, weil ich meine COVID-Eincheckpapiere für Hin- und Rückfahrt offensichtlich im Fährbüro vergessen habe. Aber kein Problem: auf der Fähre werden sie mir wieder ausgehändigt. Der Kapitän gibt alles und holt die Verspätung wieder heraus, so dass wir planmäßig in Split anlanden.

    Die Einreiseformalitäten ziehen sich in die Länge; bei mir allerdings gehts flott: meinen CovPass auf dem Handy möchte niemand sehen.

    Das Navi führt mich unverständlicherweise auf der Küstenstraße nach Süden. Einerseits wegen der schönen Küstenlandschaft und des blauen Wassers schön, andererseits fahrtechnisch eine Katastrophe: eine Touri-Ortschaft reiht sich an die andere; ich komme nicht voran. Nach 40 Kilometer wechsele ich ins Landesinnere; mit der Luftlinien-Navigation komme ich super zurecht.

    Der Grenzübertritt nach Bosnien verläuft problemlos. Allerdings fordert hier der freundliche Beamte ein Formular ein, dass meinen Impfstatus dokumentiert. Meinen Handy-CovPass akzeptiert er nur mit gutem Zureden. Na, ich bin jetzt in Bosnien.

    Ich muss sofort mein Vorurteil revidieren: durch eine frühere Erfahrung war ich der Meinung, dass Bosnien ungepflegt und zugemüllt ist. Stimmt absolut nicht. Ich sehe überall schöne, gepflegte, oftmals neue Häuser und prima Straßen sowie moderne Orte.
    Nach einer schönen Fahrt über kurvenreiche Straßen, vorbei an blauen Seen erreiche ich Konjic, unser Basislager. Die restliche Truppe ist schon da und begrüßt mich nett.

    Weniger nett ist, dass ab ca. 100 Kilometer vor Konjic die Ladekontrollanzeige meiner BMW keine Ladung durch die Lichtmaschine mehr anzeigt. Die gleiche Erscheinung hatte ich bereits in Südamerika, allerdings hatten wir das dort in den Griff bekommen. Hier jedoch funktioniert das nicht: wir laden die GS in den Sprinter von Kerstin und Hans. Morgen fahre ich damit nach Sarajewo zu einer BMW-Werkstatt und versuche dort eine schnelle Reparatur zu veranlassen. Mal sehen.

    Durch das Nicht-Funktionieren meines Motorrads kann ich die Vorfreude der anderen nicht richtig mitempfinden. So gehe ich durchaus unzufrieden ins Bett.
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  • Einschwingen nach Ancona

    July 31, 2021 in Italy ⋅ 🌙 29 °C

    Endlich ist es wieder mal soweit: eine Reise, die nach Abenteuer riecht. Ich fahre, wie Kerstin und Hans, den Seeker Raid, eine Offroad-Rundreise mit „historischen“ Motorrädern, die vor Baujahr 2000 sein sollten, durch Bosnien. Ich freue mich sehr auf die beiden.

    Ich hänge diese Tour an unseren Familienurlaub am Lago di Bolsena an. Hier sind Ulrike und ich, mit Tochter, Schwiegersohn und zwei süßen Enkeln, zwei Wochen zusammen auf dem Campingplatz gewesen. Diese Zeit habe ich sehr genossen; zum Abschied heute Mittag gab’s das eine oder andere Tränchen. Von Bolsena aus gehts heute nach Ancona, von dort mit der Nachtfähre nach Split.

    Meine bewährte R100GS habe ich im Anhänger mitgenommen. Beim Ausladen (zum Glück rechtzeitig) stellte ich einen platten Hinterreifen fest. Den konnte ich beim örtlichen Gommista erneuern lassen.
    Heute fahre ich, da ich Zeit genug habe, eine Schleife auf den Monte Amiata, immerhin auf 1650 Meter. Hier ist’s angenehm kühl. Das ändert sich auf dem Weg nach Ancona. Ich fahre die Schnellstrasse nur dort, wo es nicht anders geht; ansonsten nehme ich kleine Straßen durch italienische Orte und großartige Landschaften. Ich gewöhne mich schnell wieder ein und genieße die Fahrt. Großartige Strecken!

    Das Einchecken in Ancona läuft reibungslos; die Fähre geht um 23.59 Uhr; morgen um 10.30 Uhr bin ich in Split.
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  • Relaxing

    July 31, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 32 °C

    Donnerstag Nacht ging es nach Bosnien. Hier wollen wir ab dem 01.08. An der Seeker Raid teilnehmen. Dies ist eine Offroadveranstaltung innerhalb Bosnien. Wie sind extra 2 Tage früher gefahren um noch ein wenig zu relaxen.
    Es ist warm, nicht nur warm sondern heiß und die Temperaturen sollen auf nächste woche noch steigen. Das wirdnja richtig hitzelig!
    Morgen sollte Hanno noch zu uns stoßen. Endlich treffen wir uns mal wieder nach über drei Jahren. Freu mich schon.
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