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Pengembaraan terbuka oleh Nathaniel & dbfam_explores_the_world Baca lagi
  • Day 180 Kota Kinabalu

    3 Julai, Malaysia ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute fuhren wir in die Stadt, um das Sabah State Museum zu besuchen. Dort wollten wir mehr über die Geschichte von Sabah und Borneo erfahren und uns im Heritage Village auch die traditionellen Häuser anschauen.

    Schon der Weg dorthin war spannend. Rund um die Anlage liefen wir ein Stück durch viel Grün, fast wie durch einen kleinen Regenwald, und entdeckten dabei einige interessante Tiere und Vögel. Besonders aufgefallen sind uns zwei Libellen: eine wirkte fast wie eine Mischung aus Schmetterling und Libelle, die andere war auffallend rötlich.

    Als wir ankamen, erfuhren wir, dass der Innenbereich des Museums schon länger geschlossen ist und vorerst auch geschlossen bleibt. Die Aussenanlage war jedoch offen, und so schauten wir uns das Heritage Village und die traditionellen Stelzenhäuser an. Das war trotzdem interessant, weil man einen kleinen Eindruck davon bekam, wie die Menschen hier früher gelebt haben könnten. Spannend fanden wir auch, dass dort ein chinesisches Farmhaus gezeigt wird. Daran sieht man, dass die chinesische Gemeinschaft schon seit langer Zeit zu Sabah gehört und die Region mitgeprägt hat.

    Danach wollten wir noch weiter ins Wissenschaftsmuseum. Leider war dieses über Mittag geschlossen, weshalb wir in ein kühles Einkaufszentrum fuhren und uns dort ein leckeres Mittagessen gönnten.

    Später war es wieder Zeit für die Art Class. Leroy hatte heute eine digitale Figur gezeichnet und sie anschliessend mit dem 3D-Drucker ausgedruckt. Louis stellte seinen Comic fertig. Beide kamen mit viel neuem Wissen aus dem Kurs zurück.

    Am Abend konnten wir in unserer Unterkunft wieder einen fantastischen Sonnenuntergang geniessen. Das war ein schöner Abschluss für diesen Tag.
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  • Day 179 Kota Kinabalu

    2 Julai, Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute ging es für uns wieder in die Stadt, damit die Jungs ihren Art Workshop besuchen konnten. Dieses Mal wollten wir bewusst etwas früher los, um die Gegend rund um die Schule noch ein wenig zu erkunden. Ich hatte mich richtig darauf gefreut, ein bisschen mehr von der Umgebung zu sehen und vielleicht kleine, unerwartete Ecken zu entdecken. Viel wurde daraus allerdings nicht. Schon nach wenigen Minuten zu Fuss merkten wir wieder, wie drückend heiss und feucht es hier ist, und ich spürte, wie mir die Energie regelrecht aus dem Körper wich. Es war fast überwältigend, wie schnell die Hitze uns einholte, sodass wir kurzerhand ein Grab zurück zur Schule bestellten, um im klimatisierten Raum zu warten.

    Dabei fiel uns einmal mehr auf, wie selbstverständlich Klimaanlagen hier zum Alltag gehören. Überall sahen wir grosse Werbeplakate dafür, und man merkt schnell, dass sie hier fast überall dazugehören, ob in Häusern, Klassenzimmern oder Geschäften. Es fühlte sich fast surreal an, wie sehr sich das Leben hier um diese kleinen Oasen der Kühle dreht, und ich musste schmunzeln, weil ich mir kaum vorstellen kann, wie man ohne sie hier zurechtkommen würde.
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  • Day 177 Kota Kinabalu

    30 Jun, Malaysia ⋅ 🌧 31 °C

    Nach einigen ruhigen Tagen in unserer Unterkunft zog es uns heute wieder einmal hinaus. Am Mittag machten wir uns auf den Weg ins Aquarium, wo wir viele heimische Meeresbewohner entdeckten. Besonders spannend fanden wir den Horseshoe Crab, den Pfeilschwanzkrebs. Seine Vorfahren lebten schon lange vor den Dinosauriern, was ihn zu einem echten kleinen Urzeitwesen macht.

    Eigentlich wollten wir danach noch über den Campus spazieren und die pinke Moschee anschauen. Wegen der grossen Hitze entschieden wir uns aber, sie nur von aussen zu sehen und direkt weiter ins Einkaufszentrum zu fahren, um Lebensmittel für die nächste Woche einzukaufen.

    Dort waren wir vor allem eines: froh über die Klimaanlage. Während ich mir eine Massage gönnte, gingen die Jungs bowlen. Danach wollten wir alle nur noch zurück in unsere Unterkunft, wo wir den Abend ganz entspannt mit einer Partie MRG ausklingen liessen.
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  • Day 176 Kota Kinabalu

    29 Jun, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Den heutigen Tag verbrachten wir ganz bewusst in unserer Unterkunft. Wegen der grossen Wärme und der hohen Luftfeuchtigkeit blieben wir lange in unserem Häuschen und genossen die Ruhe. Erst ab etwa 16 Uhr wurde es draussen richtig angenehm, und so zog es uns später noch in den Pool und an den Strand. Die Jungs bauten Sandburgen, während ich natürlich immer wieder Ausschau nach Krokodilen hielt. Es gab zum Glück keine.

    Besonders spannend war heute aber wieder einmal die Tierwelt rund um uns. Unsere Echse, die wir hier immer wieder sehen, konnten wir inzwischen genauer bestimmen. Sie heisst Blutsaugeragame. Als wir den Namen zum ersten Mal hörten, waren wir erst etwas irritiert. Schnell fanden wir aber heraus, dass es sich dabei nur um einen alten Volksnamen handelt. Früher glaubte man, diese Echsen würden Menschen Blut absaugen, was natürlich nicht stimmt. Tatsächlich färben sich die Männchen rötlich, um auf sich aufmerksam zu machen und Weibchen anzulocken.

    Auch der Himmel zeigte sich heute wieder einmal von seiner schönsten Seite. Besonders der Sonnenuntergang war spektakulär. Am Abend liegt hier immer eine ganz besondere Stimmung.
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  • Day 175 Kota Kinabalu

    28 Jun, Malaysia ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute war wieder ein ruhiger Tag im Apartment. Trotzdem gab es auch heute genug zu beobachten. Verschiedene Vögel schauten vorbei, und natürlich liess sich auch unser Gecko wieder blicken, der inzwischen fast schon zu unserem kleinen Mitbewohner geworden ist. Meist sitzt er an derselben Wand, mal ganz oben, mal wieder etwas weiter unten.

    Später wurde natürlich wieder Magic: The Gathering gespielt. Wir haben unser neues Set gedraftet und danach gegeneinander gespielt. Das neue MTG Marvel gefällt uns im Moment sogar noch besser als das Avatar-Set, das uns auf unserer Reise auch schon oft begleitet hat.
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  • Day 174 Kota Kinabalu

    27 Jun, Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute fuhren die Jungs und ich wieder nach Kota Kinabalu, damit sie ihren Workshop besuchen konnten. Louis machte erneut digitales Zeichnen, Leroy besuchte wieder die Robotics-Klasse. Während die beiden im Unterricht waren, konnte ich selbst ein paar Eindrücke der Stadt sammeln.

    Was mir dabei besonders auffiel, war, wie ruhig und gelassen hier vieles wirkt. An manchen Orten scheinen auffallend viele Mitarbeitende da zu sein, obwohl kaum Kundschaft zu sehen ist. Das fühlt sich ganz anders an als in Europa.

    Spannend fand ich auch, dass Malaysia zwar klar muslimisch geprägt ist und es hier viele grosse und auffällige Moscheen gibt, Sabah aber gleichzeitig auch einen grossen christlichen Bevölkerungsanteil hat. Das zeigt wieder, wie vielfältig diese Region eigentlich ist.

    Am Abend stand bei den Jungs dann noch Homeschooling auf dem Programm. Louis wollte heute draussen auf der Liege arbeiten.
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  • Day 173 Kota Kinabalu

    26 Jun, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Für uns ging es heute mit dem Grab-Taxi nach Kota Kinabalu, wo Lo und Le an der Art School einen ganz besonderen Nachmittag verbrachten. Lo entschied sich für einen Kurs im digitalen Zeichnen, Le für eine Robotics-Klasse. Beide hatten zwei Stunden Privatunterricht, und ich war ehrlich beeindruckt, wie gut die Lehrpersonen Englisch sprachen und wie professionell alles vorbereitet war. Auch die Ausstattung war erstaunlich gut. Lo arbeitete mit tollen Programmen und Computern, und Le durfte sogar einen eigenen Affen bauen.

    Zurück in unserer Unterkunft wartete gleich der nächste Kontrast auf uns. Plötzlich war am Strand und auch in den umliegenden Unterkünften viel mehr los als an den Tagen zuvor. Vermutlich lag das am nahenden Wochenende oder am Freitag. Besonders spannend war für uns dabei die Badekultur, die sich deutlich von dem unterscheidet, was wir aus Europa kennen. Viele Frauen gingen sehr bedeckt oder mit Burkini ins Wasser, und auch viele Männer badeten mit T-Shirt. Für uns war das interessant zu beobachten, gleichzeitig schien normale Badebekleidung für Touristen hier aber völlig in Ordnung zu sein.
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  • Day 172 Kota Kinabalu

    25 Jun, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Für uns ging es heute nach Kota Kinabalu, um einen grossen Einkauf für die nächsten Tage zu machen. Louis und Leroy konnten dabei noch an einem Workshop in der Shoppingmall teilnehmen, der ihnen so gut gefiel, dass wir gleich vier weitere Termine für diese Woche vereinbarten.

    Trotzdem zog es uns erstaunlich schnell wieder zurück in unsere Unterkunft. Schon die Rückfahrt war spannend, denn unser Taxifahrer erzählte uns viel über Kota Kinabalu und machte uns auf etwas aufmerksam, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten: dass es hier sogar an den Stränden Salzwasserkrokodile gibt.

    Auch später wurden wir von Einheimischen nochmals darauf hingewiesen, nur an einem bestimmten Strandabschnitt baden zu gehen und im Wasser vorsichtig zu sein. Das hat uns schon überrascht und auch nachdenklich gemacht. Gleichzeitig beeindruckt uns hier immer wieder, wie gastfreundlich die Menschen sind und wie gut viele Englisch sprechen.

    Am Abend wurden wir dann noch mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt. Ein schöner Abschluss für einen Tag, der ganz anders war, als wir ihn am Morgen erwartet hatten.
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  • Day 171 Kota Kinabalu

    24 Jun, Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

    Den heutigen Tag verbrachten wir ganz in unserer Unterkunft. Leroy bereitete uns das Frühstück vor, und Nathaniel kochte später ein leckeres Mittagessen und auch das Abendessen für uns. So konnten wir den Tag ganz entspannt angehen und einfach die Ruhe geniessen.

    Zwischendurch nutzten wir den Pool und hörten dem Rauschen des Meeres zu. Da wir hier ziemlich abgeschottet von der Aussenwelt sind, machten wir nur einen Spaziergang am Strand. Die Jungs veranstalteten dort sogar noch ein kleines Fussballturnier am und im Wasser, was natürlich für viel Spass sorgte.

    Besonders auffallend ist hier auch, dass es viele Echsen gibt. In den kommenden Tagen wollen wir noch herausfinden, wie sie genau heissen. Bei unserem Haus gibt es in der Mitte einen kleinen Innenhof, fast wie ein Atrium, und genau dort sitzt oft eine dieser Echsen.
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  • Day 169 Bandar Seri Begawan

    22 Jun, Brunei ⋅ 🌧 31 °C

    Als erstes besuchten wir heute das Royal Regalia Museum in Bandar Seri Begawan. Dort ging es vor allem um den Sultan und die Entstehung von Brunei. Das Museum ist sehr gross und gleichzeitig erstaunlich ruhig, denn es hatte nur wenige Besucher. Besonders spannend fanden wir, dass wir vor dem Besuch unsere Schuhe ausziehen mussten. So hatten wir das in einem Museum bisher noch nie erlebt.

    Im Museum erfährt man viel über die Monarchie in Brunei und über die Bedeutung des Sultans für das Land. Ausgestellt sind unter anderem königliche Insignien, Geschenke aus aller Welt und Erinnerungsstücke zu den grossen Jubiläen des heutigen Sultans. Louis fand vor allem die Säbel sehr spannend, die dort präsentiert wurden. Leroy war besonders beeindruckt von den verschiedenen Sultanen und machte sich dazu einige Gedanken.

    Danach gingen wir noch zur Omar Ali Saifuddien Mosque, einer der bekanntesten Moscheen des Landes. Wir konnten uns die Eingangshalle anschauen und bekamen so auch dort noch einen kleinen Eindruck von der besonderen Atmosphäre dieses Ortes.

    Anschliessend ging es für uns noch einkaufen. In einem etwas grösseren Einkaufszentrum fiel uns etwas auf, das wir so noch nie gesehen hatten: Hinter der Theke, wo man sonst eher Alkohol oder Zigaretten vermuten würde, waren hier Nutella und Marmite in einer abgeschlossenen Vitrine aufbewahrt.
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  • Day 167 Bandar Seri Begawan

    20 Jun, Brunei ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute war wieder ein etwas ruhigerer Tag nach dem intensiven Tag Gestern.
    Nach einem gemütlichen Morgen sind wir am Nachmittag ins Lokal Games & Lattes gefahren, wo es, wie man es am Namen erkennen kann, Spiele und Kaffee gab.
    Während Fiona gemütlich ihre Iced Coffee Latte genoss, haben Nathaniel und die Jungs Siedler von Catan & King of Tokyo gespielt. Ein kleines Highlight der Zeit vor Ort war, als eine Lieferung ankam und das Personal begann die Erstlieferung von Magic the Gathering: Marvel Super Heroes auspackte.
    Schnell sicherten wir uns ein paar Päckchen sodass wir nach ausgiebiger Recherche und Vorbereitung, dann in Kota Kinabalu auch etwas zu spielen haben.
    Auf das Abendessen his sind wir zum bekannten Night Market gefahren und haben uns leicht durch das Angebot probiert. Highlight der Spiesekarte (Zumindest für Nathaniel) war das Papa Roti, ein Sandwich gefüllt mit vielem und leicht scharf, genau was er mag.
    Danach noch ein Eis bei DQ und zurück zur Unterkunft um uns zu weiter zu erholen.
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  • Day 166 Bandar Seri Begawan

    19 Jun, Brunei ⋅ ☁️ 31 °C

    Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg in den Ulu Temburong Nationalpark, und schon dort war spürbar, dass uns ein ganz besonderer Tag erwartete. Was uns am meisten beeindruckte, war die Ruhe und der Dschungel an sich. Alles wirkte unglaublich ursprünglich, grün und lebendig. Schon unterwegs entdeckten wir riesige Ameisen, deutlich grösser als jene, die wir aus Europa kennen, was uns sofort staunen liess.
    Im Nationalpark machten wir eine Wanderung, die uns über mehrere Hängebrücken und schliesslich hinauf zur bekannten Canopy Walkway führte. Ganz oben auf dem Gerüst wurde es für uns kurz etwas mulmig. Je höher wir stiegen, desto mehr spürten wir den Wind, und das Gefühl, auf einer hohen Stahlkonstruktion mitten im Dschungel zu stehen, war schon speziell. Umso schöner war dann die Aussicht von oben. Rundherum sah man nichts als Natur, Wald und Weite. Genau dieser Blick machte den Aufstieg mehr als lohnenswert.
    Sehr spannend fanden wir auch, wie konsequent Brunei seine Natur schützt. Obwohl es auf Borneo in vielen Regionen Ölpalmenplantagen gibt, ist in Brunei ein grosser Teil des Regenwaldes erhalten geblieben und steht unter Schutz. Gerade das machte diesen Ausflug für uns noch eindrücklicher, weil man spürte, dass der Natur hier wirklich viel Raum gelassen wird.
    Ein grosser Glücksfall war auch unser Guide, der uns nicht nur den Dschungel näherbrachte, sondern uns auch viel über Brunei erzählte. Besonders spannend war für uns zu hören, dass hier fast jeder Einwohner ein eigenes Auto besitzt. Das hängt auch mit den sehr tiefen Treibstoffpreisen zusammen. Ein Liter kostet hier nur 0,53 Brunei-Dollar, also ungefähr 36 Cent in Euro. Solche Zahlen machen nochmals deutlich, wie stark Öl und Gas das Land geprägt haben.Als Belohnung für die Wanderung konnten wir uns am Ende noch beim Wasserfall abkühlen. Nach der Wärme und dem Aufstieg war das genau das Richtige.
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  • Day 165 Bandar Seri Begawan

    18 Jun, Brunei ⋅ 🌧 31 °C

    Früh am Morgen stiegen wir direkt vor unserem Hotel ins Boot und fuhren auf den Fluss hinaus. Von dort aus sahen wir Kampong Ayer, die berühmte Wassersiedlung von Brunei. Dieser Ort hat uns sehr beeindruckt. Die Häuser stehen auf Stelzen über dem Wasser, und obwohl Kampong Ayer oft als die grösste Wassersiedlung der Welt bezeichnet wird, wirkt alles erstaunlich ruhig und entspannt. Es ist kaum vorstellbar, dass hier seit Jahrhunderten Menschen leben und dass dieser Ort bis heute ein ganz normaler Wohnort mit Schulen, Moscheen und Geschäften ist.

    Während der Fahrt auf dem Fluss konnten wir auch Nasenaffen beobachten. Diese Tiere waren sehr eindrücklich zu sehen, vor allem mit ihren auffälligen Gesichtern und ihrer ruhigen Art. Krokodile haben wir heute leider keine entdeckt, was vermutlich auch daran lag, dass das Wasser eher hoch war.

    Am Nachmittag besuchten wir noch das Brunei Energy Hub. Dort erfuhren wir sehr viel über die Geschichte des Öls und darüber, wie stark dieses Brunei geprägt hat. Besonders eindrücklich war für uns zu sehen, wie sehr der Wohlstand des Landes mit den Erdöl- und Erdgasvorkommen zusammenhängt. Genau dadurch ist Brunei zu seinem Reichtum gekommen, und vieles im Land wurde dadurch überhaupt erst möglich.

    Was uns hier ebenfalls sehr beeindruckt, ist die Freundlichkeit der Menschen. Obwohl es fast keine Touristen hat, werden wir immer wieder auf der Strasse angesprochen, und oft ergibt sich ein kleiner, freundlicher Smalltalk. Auch Taxifahrer teilen sehr gerne ihre Erfahrungen und Tipps mit uns. Wir fühlen uns hier sehr wohl und gleichzeitig auch sehr sicher.
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  • Day 164 Seoul / Bandar Seri Begawan

    17 Jun, Brunei ⋅ ☀️ 32 °C

    Unser heutiger Reisetag führte uns von Seoul nach Bandar Seri Begawan. Schon vor der Ankunft waren wir gespannt, was uns in Brunei erwarten würde. Im Voraus hatten wir gelesen, dass Brunei ein vom Sultan geführter Staat mit wenig Einwohnern und stark muslimischer Prägung ist. Das machte uns einerseits etwas nachdenklich, andererseits aber auch neugierig darauf, selbst einen Eindruck von diesem für uns eher unbekannten Land zu bekommen.

    Bereits im Flugzeug wurden wir vom Bordpersonal sehr freundlich empfangen, und auch bei der Ankunft in Brunei setzte sich dieser erste Eindruck sofort fort. Die Menschen waren herzlich, hilfsbereit und begegneten uns mit einer Offenheit, die uns gleich positiv auffiel.

    Auch unser Hotel gefiel uns gut, und am Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang. Dabei fiel uns sofort auf, dass entlang des Flusses überall Schilder stehen, die vor Krokodilen warnen. Da man hier dem Wasser so nah ist, scheint es tatsächlich möglich zu sein, dass sich Krokodile bis in die Nähe der Wege bewegen. Das war schon ein spezieller Gedanke und machte unseren ersten Spaziergang gleich noch ein bisschen aufregender.

    Überhaupt waren kaum Leute zu Fuss unterwegs, was die Stimmung noch einmal ganz anders machte als in den Städten, die wir zuletzt besucht hatten. Den Abend liessen wir danach gemütlich im Zimmer ausklingen und nahmen unsere ersten Eindrücke von Brunei mit einem sehr guten Gefühl mit. Besonders in Erinnerung bleiben wird uns von diesem ersten Tag vor allem, wie freundlich wir hier empfangen wurden.
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  • Day 163 Seoul

    16 Jun, Korea Selatan ⋅ ⛅ 32 °C

    Früh am Morgen stand für die Jungs zuerst ein Arzttermin im Kinderspital von Seoul auf dem Programm. Dort bekamen sie ihre Hepatitis-A-Impfung. Solche Termine gehören auf einer langen Reise eben auch dazu, auch wenn sie natürlich nicht zu den spannendsten Programmpunkten zählen.

    Danach ging es aber gleich weiter ins Children’s Science Museum, und damit wieder zu etwas, das die Jungs besonders lieben. Eines unserer grossen Reisehighlights ist es nämlich, unterwegs immer wieder neue Science-Museen zu entdecken. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude ihnen diese Orte machen und wie spielerisch sie dabei jedes Mal wieder Neues lernen.

    Den Nachmittag verbrachten wir dann gemütlich zu Hause, bevor wir am Abend noch unser Abschiedsessen bei einem koreanischen Barbecue genossen. So endete unser letzter Abend in Seoul noch einmal auf eine richtig schöne und passende Art.
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  • Day 162 Seoul

    15 Jun, Korea Selatan ⋅ ☀️ 31 °C

    Am 15.6. verbrachten wir den Tag in zwei der bekanntesten Orte Seouls: im Bukchon Hanok Village und im Gyeongbokgung-Palast. Besonders schön war dabei der Kontrast zwischen den traditionellen Hanok-Häusern, den ruhigen Gassen und der Grossstadt, die trotzdem nie weit weg war. Beim Spaziergang durch Bukchon hatte man immer wieder das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen.

    Später besuchten wir den Gyeongbokgung-Palast, der uns mit seiner Grösse und seiner eindrücklichen Anlage sehr beeindruckte. Es war spannend, durch die weitläufigen Höfe zu gehen und sich vorzustellen, wie das Leben dort früher gewesen sein muss. Gerade die Mischung aus Geschichte, Architektur und der besonderen Atmosphäre machte diesen Ort für uns sehr eindrücklich.
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  • Day 161 Seoul / DMZ

    14 Jun, Korea Selatan ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute waren wir in der DMZ, der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Es war einer dieser Ausflüge, die nicht nur spannend, sondern auch sehr eindrücklich und nachdenklich machen. Schon die Fahrt dorthin fühlte sich besonders an, weil man genau wusste, dass man sich einem Ort nähert, der bis heute für die Teilung Koreas steht. Die DMZ entstand nach dem Waffenstillstand von 1953 und ist bis heute eines der sichtbarsten Zeichen dafür, dass der Koreakrieg nie mit einem Friedensvertrag beendet wurde.

    Vor Ort war es faszinierend zu sehen, wie nah Nord- und Südkorea geografisch beieinanderliegen und wie gross die Distanz trotzdem wirkt. Besonders eindrücklich war, dass wir sogar nach Nordkorea blicken durften. Mit dem Fernglas konnten wir Dörfer auf der nordkoreanischen Seite erkennen, und gleichzeitig standen wir nur etwa 180 Meter von der Grenze zu Nordkorea entfernt. Genau solche Momente machen plötzlich sehr greifbar, was man sonst nur aus Büchern oder Nachrichten kennt.

    Für Louis war besonders eindrücklich, dass Nord- und Südkorea eigentlich noch immer im Krieg stehen. Genau dieser Gedanke machte den Besuch für ihn noch einmal ganz besonders und liess uns alle spüren, wie nah Geschichte und Gegenwart hier beieinanderliegen.

    Sehr spannend fand Leroy auch, dass uns erklärt wurde, wie der Waffenstillstand bis heute überwacht wird. Nach dem Koreakrieg wurde dafür die Neutral Nations Supervisory Commission eingerichtet. Ursprünglich gehörten dazu Schweden und die Schweiz auf Seite des UNO-Kommandos sowie Polen und die damalige Tschechoslowakei auf Seite von Nordkorea und China. Nordkorea wies die tschechische Delegation 1993 und die polnische 1995 aus der nördlichen Seite hinaus. Heute spielen deshalb vor allem die Schweiz und Schweden weiterhin eine sichtbare Rolle in diesem Zusammenhang.
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  • Day 160 Gyeongju / Seoul

    13 Jun, Korea Selatan ⋅ ☀️ 29 °C

    Früh am Morgen hiess es für uns aufstehen, denn wir mussten den Zug um 5.47 Uhr nach Seoul erwischen. Schon um 8 Uhr kamen wir in Seoul an und machten uns direkt auf den Weg zu unserem Hostel.

    Dort hatten wir grosses Glück. Wir bekamen gleich Frühstück offeriert, durften ein bisschen fernsehen. Ausserdem war unser Zimmer schon früher bereit, was nach der frühen Anreise natürlich besonders angenehm war.

    Am Nachmittag spazierten wir noch durch die Stadt und probierten auf dem Markt verschiedene lokale Spezialitäten.
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  • Day 159 Gyeongiu

    12 Jun, Korea Selatan ⋅ ⛅ 28 °C

    Den heutigen Tag verbrachten wir ganz bewusst ruhig und genossen einfach unser Hanok. Die Jungs machten Homeschooling und spielten, während Nathaniel und ich unsere weitere Reise planten und einige Unterkünfte und Verbindungen buchten.

    Am Abend kam dann noch einmal eine ganz besondere Stimmung auf. Es waren weitere Gäste da, eine dacon eine Musikerin, sie brachte ein traditionelles koreanisches Instrument mit, eine Gayageum. Das ist ein klassisches koreanisches Saiteninstrument mit einem sehr weichen und ruhigen Klang. Es passte unglaublich gut zu der Atmosphäre in unserem Hanok. Über mehrere Stunden spielte sie draussen im Garten, und es war wunderschön, ihr zuzuhören. Für Louis gab es dabei noch einen ganz besonderen Moment, denn er durfte das Instrument sogar einmal halten, und sie zeigte ihm, wie man darauf spielt.
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  • Day 158 Gyeongju

    11 Jun, Korea Selatan ⋅ ⛅ 26 °C

    Mit dem Bulguksa-Tempel stand heute einer der bekanntesten Orte rund um Gyeongju auf unserem Programm. Der Tempel stammt aus der Silla-Zeit, gilt als Meisterwerk koreanischer buddhistischer Architektur und gehört zusammen mit der Seokguram-Grotte zum UNESCO-Welterbe. Besonders bekannt ist er für seine kunstvollen Steinpagoden, die steinernen Treppen und die ruhige Atmosphäre.

    Nach dem Tempelbesuch gönnten wir uns noch Fluffy Pancakes, bevor wir am frühen Abend wieder nach Hause gingen und den Abend gemütlich in unserem Hanok verbrachten.

    Sehr eindrücklich war für uns heute auch das Dorfleben. Kleine Lastwagen fuhren durch die Strassen und verkauften direkt von der Ladefläche aus Früchte und Gemüse wie Kartoffeln und Süsskartoffeln.
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  • Day 157 Gyeongiu

    10 Jun, Korea Selatan ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach dem Homeschooling machten wir uns auf den Weg, Gyeongju weiter zu entdecken. Schon beim Cheomseongdae, dem ältesten astrologischen Turm in Ostasien, waren wir beeindruckt. Dort lasen wir, dass Gyeongju zur Zeit der Silla-Herrscher zu den grössten Städten der Welt gehörte. Kaum zu glauben, wenn man heute durch die Stadt läuft, denn sie fühlt sich eher ruhig, gemütlich und fast ein wenig dörflich an.

    Gerade das macht Gyeongju für uns so spannend. Überall stösst man auf Spuren der Vergangenheit. Auf unserem Spaziergang entdeckten wir plötzlich mehrere Schilder mit einer Schlange. Als wir sie übersetzen liessen, stand dort, dass man vorsichtig sein soll, weil es hier viele Schlangen gibt. Kurz darauf sahen wir tatsächlich eine koreanische Natter. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.

    Danach spazierten wir weiter zu einem Tempel mit einem wunderschönen Teich. Dort war es ganz ruhig und idyllisch. Später gingen wir noch ins Nationalmuseum, assen kurz etwas zu Mittag und erfuhren mehr über die Silla, das Königreich, das vor rund 1500 Jahren grosse Teile der koreanischen Halbinsel beherrschte.

    Auf dem Heimweg gönnten wir uns noch einen feinen Bagel, bevor wir den Nachmittag und Abend ganz gemütlich in unserem Hanok ausklingen liessen.
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  • Day 156 Busan/ Gyeongju

    9 Jun, Korea Selatan ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach rund 40 Minuten Zugfahrt von Busan nach Gyeongju waren wir plötzlich in einer ganz anderen Welt angekommen. Nach der Grossstadt fühlte sich Gyeongju sofort ruhiger, gemütlicher und fast ein wenig entschleunigt an. Die Stadt ist vor allem für ihre vielen historischen Stätten bekannt und wird oft als Ort beschrieben, an dem Geschichte im Alltag ganz selbstverständlich präsent ist.

    Für unseren Aufenthalt haben wir ein Hanok gebucht, also ein traditionelles koreanisches Haus. Hanoks sind meist aus natürlichen Materialien wie Holz gebaut und so gestaltet, dass sie viel Ruhe ausstrahlen und den Garten oder Innenhof mit einbeziehen. Genau dieses ruhige, einfache und zugleich besondere Wohngefühl machte unseren Aufenthalt dort so schön. Unser Hanok bestand aus einem kleinen Zimmer mit Badezimmer, geschlafen wurde auf dünnen Matten direkt auf dem Boden. Auch hier gab es wieder die typischen Toilettenschuhe, die wir inzwischen aus allen bisherigen Unterkünften in Südkorea kennen. Solche kleinen Eigenheiten des Alltags finden wir immer wieder besonders spannend.

    Was uns in Gyeongju ausserdem sofort auffiel, war, wie angenehm ruhig alles war. Wir waren ehrlich gesagt erstaunt, dass es hier fast keine Touristen hatte.

    Nach unserer Ankunft genossen wir zuerst den schönen Garten und die Ruhe rund um unser Hanok.

    Am Abend machten wir einen Spaziergang in die Stadt, assen koreanisch zu Abend und schauten uns noch die Woljeonggyo-Brücke an. Diese Brücke geht ursprünglich auf die Silla-Zeit zurück und wurde nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut. Heute gilt sie als die grösste Holzbrücke Koreas und ist besonders am Abend ein sehr stimmungsvoller Ort. Danach gingen wir zurück in unser Hanok und liessen den Abend dort ganz gemütlich ausklingen.
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