Rollertour nach Saint Tropez
4 maggio 2024, Francia ⋅ ☁️ 18 °C
Um 10:20 Uhr gestartet und um 20:40 Uhr nach 408 km wieder auf dem Camping in Cassis eingetroffen. War eine lange aber auch sehr interessante Tour. Mein Fazit: Das schönste Städtchen, welches ich bislang an der Côte d’Azur entdeckt habe ist Cassis. Ich bin auf dem Hinweg nach Saint Tropez überwiegend direkt an der Küste gefahren. Das nahm viel Zeit in Anspruch. Die erste Pause machte ich in Bandol, wo der leckere Rosé hekommt. Ein schönes Städtchen mit mittelmeermäßigem Flair. Etwas tricky war die Fahrt durch Toulon. Die Stadt kam mir wesentlich größer vor als mit den in Wikipedia angegebenen 41.000 Einwohnern. Das will ich nochmal prüfen. Die Stadt hat auch bestimmt einen Besuch verdient. Danach war die Strecke recht eintönig bis Bormes Les Mimosas. Ab hier schlängelt sich die Küstenstraße entlang der von der Küste hochragenden Bergen. Die sind übersäht mit einer Vielzahl von Villen, alle mit wunderschönem Meerblick und teilweise auch mit Hubschrauberlandeplätzen. So geht das über 40-50 Km bis ca. 20 km vor Saint Tropez. Die Stadt war überfüllt mit Touristen, welche überwiegend mit Reisebussen angekarrt werden. Die grozügigen PKW Parkplätze vor der Stadt waren ebenfalls proppenvoll. Mit meinem Roller konnte ich allerdings direkt ins Zentrum, wo ich mich direkt neben eine fette aufgemotzte Harley gestellt habe. Alle Restaurants und Cafés bis auf den letzten Platz belegt. Hammer! Ich habe mir das Treiben eine Viertelstunde angesehen, ein paar Aufnahmen gemacht und bin beinahe fluchtartig auf den Rückweg. Den Reichtum konnte man auf Parkplätzen, im Hafen und auf dem Meer sehen. Was ich nicht zu sehen bekam waren die weiblichen Schönheiten. Vielmehr waren jüngere Damen zu sehen, welche eher durch „nuttiges“ Aussehen, als durch tolles Aussehen auffielen. Auf dem Rückweg bin ich dann noch kurz für 2 alkoholfreie Radler bei Volker, seiner Frau, Schwägerin und Schwager zum Camp du Domaine zwischen Lavandou und Bormes Les Mimosas gefahren. Hat mich mit Sucherei und Aufenthalt ca. ne 3/4 Stunde gekostet. Habe mich dann in Toulon bei der tiefstehenden Sonne verfahren. Hat mich nochmal ca. eine 3/4 Stunde Zeit gekostet. Zu allem Überfluss fing es auch noch leicht an zu regnen und nachdem die Sonne unterging war es schon sehr „frisch“ auf dem Roller. Als ich ankam musste ich mich aufwärmen. Dies gelang mit 2 Gläsern 🍷🍷 sehr gut. Da ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte, hatte ich richtig großen Hunger. Habe eine Portion Nudeln mit Soße Bolognese gemacht und „verschlungen“. Beim Nachtisch noch das Sportstudio gesehen und anschließend, wie immer, komatös geschlafen.Leggi altro










