• Dem Ende entgegen

    August 20 in Canada ☁️ 18 °C

    New York – Hate it or Love it? ❤️
    Die letzten beiden Tage liegen vor uns. Und eigentlich könnten wir diese oft gestellte Frage schon jetzt beantworten:
    New York – Hate it or Love it?
    Keine Sekunde müssen wir überlegen.
    LOVE IT. ❤️
    Diese Stadt hat uns gefordert. Wir sind wahrscheinlich noch nie in unserem Leben so viel gelaufen, haben selten so viel geschwitzt und unsere Füße haben zwischenzeitlich vermutlich ernsthaft darüber nachgedacht, die Zusammenarbeit mit uns zu beenden.
    Aber New York hatte immer noch etwas in der Hinterhand.
    Noch eine Straße.
    Noch einen Blick.
    Noch einen Moment.
    Noch dieses eine Gefühl von: Das gibt es doch nicht…
    Diese Stadt ist laut und leise zugleich. Chaotisch und wunderschön. Sie rast an einem vorbei und schafft es trotzdem immer wieder, dass man plötzlich stehen bleibt und einfach nur schaut.
    Und natürlich haben wir uns auch kulinarisch mit großer Hingabe durch die Stadt gearbeitet. Schließlich muss man eine Kultur ganzheitlich kennenlernen. 😄
    Smashburger, Shake Shack, Katz’s, Dumplings in Chinatown und so einiges mehr. Wir haben Empfehlungen gesammelt, Tipps ausprobiert und vermutlich mehr Kalorien zu uns genommen, als unsere gelaufenen Kilometer jemals rechtfertigen könnten.
    Aber genau das gehört dazu.
    Zwischen all dem Trubel gab es auch diese ganz besonderen, stilleren Momente.
    Am Sonntag waren wir zum Gottesdienst in der Times Square Church. Mitten in dieser verrückten Stadt plötzlich innehalten, zuhören, mitsingen und einfach für einen Moment alles draußen lassen.
    Wer einmal hier ist: Hingehen.
    Und dann kam unser letzter Tag.
    Während draußen New York weiter rauschte, verbrachten wir noch ein paar Stunden im Freibad mitten im Central Park.
    Was für ein wunderbarer Abschluss.
    Dort liegen, den Himmel über Manhattan sehen und langsam begreifen, dass diese Reise tatsächlich zu Ende geht.
    Und vielleicht ist genau das das Geheimnis dieser Stadt:
    New York versucht gar nicht, dass man es versteht.
    Es lässt einen einfach eintauchen.
    Es macht einen müde.
    Es macht einen neugierig.
    Es überwältigt.
    Es berührt.
    Und manchmal macht es einen ganz still.
    Wir haben gestaunt, gelacht, geschwitzt, gegessen, entdeckt und unglaublich viel erlebt.
    Und dafür sind wir einfach nur dankbar.
    Dankbar, dass wir all das sehen durften.
    Dankbar für die vielen kleinen und großen Momente.
    Dankbar für Erinnerungen, die wir mit nach Hause nehmen können.
    Jetzt heißt es Abschied nehmen.
    Aber irgendwie fühlt es sich nicht nach einem endgültigen Abschied an.
    Denn eines wissen wir schon jetzt:
    Wir werden wiederkommen.
    Vielleicht ist das eben New York.
    Man kommt als Besucher.
    Und fährt mit einem kleinen Stück dieser Stadt im Herzen wieder nach Hause.
    Aufgeregt.
    Erschöpft.
    Dankbar.
    Überwältigt.
    Und auch ein bisschen demütig.
    Danke, New York. ❤️
    Nun treten wir die Heimreise an.
    Zurück in unsere ebenfalls wunderschöne Heimat.
    Mit müden Beinen, vollen Herzen und dem Gefühl, dass manche Reisen enden…
    aber ihre Geschichten gerade erst anfangen. ✨
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