Annett Rosenbaum

Joined May 2017
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  • Day342

    Luise hat während unserer 7-wöchigen Reise ganz schön was erlebt für so einen kleinen Knirps und hat sich natürlich während dieser Zeit auch ganz schön verändert, nicht zuletzt hat sie auf australischem Boden das Laufen gelernt.....

  • Day331

    Best of.... Teil 5: Wildlife

    August 16 in Germany

    Australien hat bekanntlich ein sehr artenreiches Tierleben. Mit einigen davon haben wir während unseres Trips freiwillig, mit anderen eher unfreiwillig Bekanntschaft gemacht.

    Wir haben von unserer Terrasse aus Kängurus beobachtet, Koalas in den Bäumen gesucht und bunte Fische unter Wasser. Wir haben mit Kakadus gefrühstückt, Wale gesichtet und waren Delphinen zum Anfassen nah. Das war sehr beeindruckend.

    Gleichermaßen wurden wir aber auch von Mückenschwärmen überfallen, haben unser Frühstück vor Fliegenschwärmen verteidigt, Riesenspinnen gejagt und einen Gecko unbeabsichtigt in der Tür eingequetscht (heul, heul....), wurden von den Larven der Nesselquallen malträtiert und von Bettwanzen gebissen, haben unsere Behausung mehrmals mit Kakerlaken geteilt, um Haaresbreite eine Python mit dem Buggy (und Luise drin) überrollt und eine der giftigsten Schlangen Australiens, die Brown Snake gerade noch rechtzeitig entdeckt, bevor wir unvermittelt draufgetreten wären.

    Und dann gibt es da noch die unsichtbaren Räuber, vor denen man immer auf der Hut sein muss. Endloser feinster weißer Sandstrand, malerische Badebuchten, kristallklares Wasser, um die Palmen rauscht ein sanfter Ostwind, die Sonne strahlt bei 30 Grad und das lauwarme Wasser hinterlässt seichte Wellen im Sand... und ein paar kleine niedliche Krokodile drehen ihre Runden und warten nur darauf, dass der nächste dumme Touri seine Füße ins Wasser hält. Tatsächlich sind das keine Gruselmärchen, mit denen hier die Urlauber aufgezogen werden... gut zwei Wochen vor unserer Ankunft am Cape Tribulation kam nur eine von zwei Freundinnen vom nächtlichen Baden wieder aus dem Wasser zurück...
    Und dann sind da ja auch noch die Haie. Das Paradies ist schon besetzt.

    Nicht nur die Tiere, auch Australiens unglaubliche Naturgewalten haben uns Ehrfurcht und Respekt eingeflößt. Sturm, Regen, Feuer, auch der Regenwald und der Ozean.... alles hat eine andere Dimension als bei uns in Deutschland. Wenn es regnet, dann tröpfelt es nicht, es schüttet, tagelang und ohne Pause. Im Vergleich zu Australien hat Deutschland den Charakter einer Puppenstube, alles ist klein und überschaubar, gesichert, getestet und dreifach beschildert. In Australien überlegt man bereits zweimal, ob man nach Einbruch der Dunkelheit überhaupt noch raus möchte. Man weiß ja nie, was da vor der Tür so lauert.
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  • Day330

    Es war alles dabei, die ganze Palette, vom Luxusapartment mit Meerblick („ohhh“ - uns klappt die Kinnlade nach unten“) bis zur Backpackerherberge mit Gemeinschaftsklo und krabbelnden Mitbewohnern („schluuuck“ - die zwei Nächte werden wir wohl durchhalten). Einmal haben wir sogar spontan die Flucht ergriffen. Meist ließen sich jedoch beim Einsatz von Besen und Schrubber bereits einige Fortschritte erzielen... sofern diese denn vorhanden waren. Alternativ mussten auch schonmal zwei Rollen Klopapier zum Wischen der Wohnung herhalten. Jaaaa.......mit einem krabbelndem Kleinkind macht man sich die Mühe...

    Die Suche nach schönen und vor allem sauberen Unterkünften kam einem Glücksspiel ziemlich nahe und ich habe leider bis heute kein Rezept, wie man denn eine gelungenere Auswahl treffen könnte (mal abgesehen von noch mehr bezahlen). Leo meint, da hilft nur ausprobieren und wiederkommen, beim zweiten Mal weiß man dann zumindest, wo man nicht mehr hinmöchte.
    Selbst wenn die Fotos der Hotels im Internet montiert sind, sollte man ja meinen, dass an den Bewertungen der Gäste wenigstens etwas Wahres dran ist. Aber selbst da muss man sich manchmal fragen, wie einige Leute wohl zu Hause so wohnen, wenn sie ein schmuddeliges Zimmer mit einer Einrichtung aus der vorletzten Dekade für „awesome, we will definitely come back“ halten. Können sie ja machen aber ohne mich!

    Es gab aber auch Glücksgriffe! Meine Lieblingsunterkunft war das Apartment in Hervey Bay, da konnten wir vom Bett aus direkt aufs Meer schauen, das Apartment war groß und (nach meiner Putzaktion) auch relativ sauber. Platz zwei geht an die Grand Baron Lodge in Kuranda mit dem Himmelbett und der herrlichen Veranda. Darauf folgen das AirBnB Apartment in Terrigal, da brauchte ich ausnahmsweise mal nicht putzen, juhuuu... das ist ja wie im Urlaub 😄 Das war das sauberste und am besten ausgestattete Apartment (es gab sogar einen Kartoffelbreistampfer!!!), welches wir auf unserer Reise hatten. Auch das Apartment in Noosa war sehr schön, mit Ausnahme des Bades neu eingerichtet und der Ausblick vom Balkon ein Traum. Gerne denke ich auch an unseren kleinen Bungalow in Bowen zurück, mit dem Grill auf der Veranda und dem Pool direkt vor der Haustür. Selbst Bowi, die stattliche Kakerlake, die hinter der Verkleidung unserer Badezimmertür ihr Zuhause hatte, konnte uns das nicht vermiesen. Zum Glück hat sie mit ihrem Outcoming bis zum letzten Abend gewartet sonst wäre mein Urteil vielleicht doch ein wenig anders ausgefallen ☺️

    Die Liste von hinten wird angeführt von der Mückenbrutanlage in Bundaberg, welche wir, bereits nach etwa 2 Minuten um zahlreiche Mückenstiche reicher, fluchtartig wieder verlassen haben, dicht gefolgt vom Airlie-Beach Backpackers mit der Schmuddelküche, dem Mini-Zimmer und den verwanzten Betten. Nicht weniger furchtbar fand ich das Rainbow-Beach Resort, schmuddelig, die Betten ebenfalls voll von blutsaugenden Mitbewohnern und dazu auch noch teuer. Port Stephens, Mackay und Rockhampton waren erträglich aber keinen zweiten Besuch wert, alles andere könnte ich ohne Probleme weiterempfehlen.

    Unter Bett und Sofa durfte man allerdings in den meisten Apartments generell nicht schauen, das habe ich mir dann auch relativ schnell abgewöhnt. Man kann Australiern ja vieles nachsagen, ein Putzfimmel gehört jedoch definitiv nicht dazu.
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  • Day329

    Best of ...... Teil 3: Essen

    August 14 in Germany

    Jetzt kommt der beste Teil... und definitiv der schmackhafteste. Auch wenn man es uns vielleicht auf den ersten Blick nicht ansehen mag.... JA, wir futtern gern!!! Vor allem Luise, sie putzt richtig was weg.

    Unser Highlight war das Steakhouse in Rockhampton, wo ich mich ein bisschen wie eine chronisch Unterernährte aus der Dritten Welt aufs Buffett geschmissen habe. Naja, so als alter Ossi nimmt man was man kriegen kann, nee? In Rockhampton gab‘s auch nix, wo man sonst noch hingewollt hätte (vielleicht noch der Schokoladenladen aber der hatte leider schon zu) Also sind wir essen gegangen. Und weil Rockhampton die australische Hauptstadt des Beef ist, war die Wahl relativ klar (auch für uns als Bio-Anhänger). Immerhin stehen alle Rinder dort den ganzen Tag gemütlich auf der Weide, werden von der australischen Sonne beschienen und ab und an von Kängurus besucht.

    Viel öfter als Steak aber haben wir -als große Fish&Chips Fan-Familie (auch Luise liegt das in den Genen)- auf unserer Reise ausgiebig Fish&Chips Shops getestet und könnten jetzt sogar einen Reiseführer zu den besten Fish&Chips along the East Coast of Australia verfassen (naja, sollten wir mal wieder Geld brauchen...).
    Die schmackhaftesten und größten Fische, die dicksten Pommes und den besten Ausblick auf die Bucht gab es in der Horsheshoe-Bay auf Magnetic Island. In Port-Stephens hatten wir einen einheimischen Fisch, der schmeckte wie ein Schweineschnitzel (Leo behauptet, es war ein Schweineschnitzel!!!) und die ersten Fish&Chips hat Leo am Cape Tribulation in Anfänger-Unkenntnis ohne Panade bestellt. Das ging natürlich gar nicht.
    Gegen Ende unserer Reise war es mir bei dem Gedanken an Fish&Chips dann allerdings in der Magengegend schon öfter mal etwas mulmig zumute und ich musste einsehen, dass mich dann wohl doch keine Karriere als berühmter Fish&Chips-Tester erwartet.

    Darüber hinaus noch unbedingt erwähnenswert und von uns unter die top-ten der besten australischen Gerichte gewählt ist das „grass-fed beef“, welches man in Australien im Supermarkt bekommt. Es ist nicht nur preislich um einiges günstiger als deutsches Bio-Steak sondern auch um Läääääängen schmackhafter als unsere heimische zähe Schuhsohle. In der Variante Steak mit Mango und Käse überbacken a la Chefkoch Leo eine Geschmacksbombe. Leider versagte das Rezept zuhause im Nachkochtest aufgrund saurer faseriger Mango und besagter Schuhsohle.

    Wenn mal keine Zeit (oder Lust) zum Kochen blieb, haben wir auf das organic roasted chicken zurückgegriffen. Ein fertig gebrutzeltes heißes Hühnchen, auch aus dem Supermarkt, ganz zart und sehr lecker, was es in Deutschland im Bio-Format so ja gar nicht gibt. An der deutschen Massenhaltung-Grillwagenvariante würde ich mich ja nie vergreifen.

    Leider war da auch schon Schluss mit den Bio-Produkten, Bio-Obst und Bio-Gemüse waren in Australien nicht zu finden. Wenn es mit der Fish&Chips-Tester Karriere schon nicht klappt, dann also vielleicht mit der des Bio-Farmers?! Gedanklich kann man’s ja mal durchspielen. Der deutsche Informatiker und die Juristin als australische Viehzüchter und Gemüsefarmer..... wir warten nur noch auf die Anfrage von VOX und dann kann’s losgehen.

    Fazit ist, das Essen war gut aber teuer. Aus meinem Ziel, mit ein paar mehr Pfunden auf den Hüften aus dem Urlaub zurückzukommen, ist deshalb leider nichts geworden. Genossen haben wir‘s trotzdem und uns einige gute Restaurantbesuche gegönnt. Wir können die australische Küche empfehlen :)
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  • Day79

    Best of .... Teil 2: Lookouts

    December 7, 2017 in Germany

    Australien ist voll von Lookouts. Man kann alle paar Meter auf Strände, Regenwald, Buschland und Wasserfälle schauen. Da wir unser kleines motorisiertes Gefährt dabei hatten, mussten wir die Lookouts nicht einmal erklimmen sondern sind oft einfach mit dem Auto raufgefahren. ....immer diese faulen Touristen :)

    Meinen ersten Platz vergebe ich an einen Lookout im tropischen Norden, am Cape Tribulation. In der Werbung heißt es: „where the rainforest meets the reef“ und genauso ursprünglich und voll wilder Natur ist es dort geblieben, vielleicht auch, weil hier aufgrund der fest in Krokodilskralle liegenden Strände nicht ganz so viele Touristen ihren Weg herfinden. Das Wasser ist klaßklar und türkisblau und der Strand ist gesäumt mit Palmen. Ab Einbruch der Dämmerung übernehmen dann die Krokodile das Kommando und man sollte dem gesamten Strand fernbleiben, da sie wohl auch gerne mal dort im Sand herumlungern.
    Leos Favorit ist der Leuchtturm am Port Stephens (ich vermute, unser Mittagessen im Tea-House hatte einen gewissen Einfluss auf die Entscheidung).
    Nach den beiden ersten Plätzen folgen der Lookout am Whitehaven Beach, in Nambucca Heads, Noosa, Port Stephens und Byron Bay. Alle auch sehr schön.... das kennen wir ja schon 😀
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  • Day74

    Best of Australia Teil 1: Beaches

    December 2, 2017 in Germany

    Die Entscheidung fällt schwer, denn schön waren sie alle. Mein Favorit ist der Four Mile Beach in Port Douglas. Das war der erste Strand, bei dem ich ins Wasser gehüpft bin und der mich buchstäblich umgehauen hat. Herrlich warmes Wasser und hohe Wellen..... das hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Selbst ein paar Kroko’s können einem das nicht vermiesen. Ich war einfach überwältigt, wie schön das war und wie gut sich das anfühlte - der volle Kontrast zu unserem Herbstausflug in die Harzer Bergwelt nur eine Woche vorher.
    Leo kann sich nicht entscheiden, er meint, sie sind alle schön. Luise kann man leider hinsichtlich der besten Buddelgelegenheit noch nicht befragen.
    Sieger ist also der Four Mile Beach in Port Douglas. Auf den Plätzen zwei, drei, vier und fünf folgen der Whitehaven Beach, Fraser, Noosa und die Horseshoe Bay in Bowen. Weiter südlich, ab Byron Bay waren die Strände auch sehr schön aber das Wasser schon deutlich kühler. Zudem gab es wesentlich weniger Palmen am Strand. Das führt deshalb leider zu Abzügen in der B-Note.
    Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Entscheidung tatsächlich sehr schwer fällt, weil sie einfach alle schön sind. Die gesamte Ostküste Australiens ist praktisch Strand. Auf unserer Strecke von Cape Tribulation ganz im Norden bis Sydney haben wir knapp 3.000 km davon passiert, wovon wir natürlich auch ganz viel nicht gesehen haben. Für Australier ist Strand in etwa so wie für uns der Wald, er gehört zum Leben ganz einfach dazu.

    Es ist kurz vor sieben am Morgen. Ich schaue aus dem Küchenfenster in den noch im Dunkeln liegenden Plänterwald, draußen ist es kalt und tröpfelt. Ein Rollo mit Strandmotiv müsste man jetzt haben....
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  • Day68

    Good bye Australia, hello Germany

    November 26, 2017 in Germany

    Samstag, der 25. November. Es ist der Tag unserer Abreise. Meine Emotionen fahren gerade ein wenig Achterbahn. Einerseits freue ich mich auf zuhause, auf Jack und meine Familie, mein eigenes Bett, andererseits habe ich das Gefühl, ich werde aus dem Paradies vertrieben... dabei habe ich doch von gar keiner verbotenen Frucht genascht. Meine Vorstellungskraft versagt schlicht bei dem Gedanken an 6 Grad und Regen....

    Den größten Teil unserer Sachen haben wir gestern noch bis 1 Uhr Nachts gepackt. Trotzdem kann ich nicht schlafen. In Gedanken packe ich alles noch 3 mal ein....... mit der Befürchtung, dass wir irgendetwas hierlassen müssen. Vorsorglich habe ich unsere komplette Ausrüstung zweimal durchgewaschen und alles mindestens 24 Stunden schockgefrostet, um sicherzugehen, keines der hier einheimischen Krabbeltiere versehentlich mit nach Hause zu befördern. Das grenzte schon an echten Aufwand aber sicher ist sicher.

    Ich stehe um 5 Uhr auf und packe noch die restlichen Sachen. Bis auf Leos alte Badelatschen (die Dinger wiegen mindestens ein Kilo und bekommen daher Ausreiseverbot) und ein paar Kleinigkeiten passt unter äußerstem Gedränge und Gequetsche alles in die Koffer. Prima!

    Bevor wir hier endgültig unsere Zelte abbrechen schauen wir nochmal zum Strand. Es ist fantastisches Wetter und der Strand und die Cafés sind zum Bersten voll. Luise und ich sind schon im Flugzeugoutfit mit langer Hose und Overall unterwegs und ich komme mir gerade etwas befremdlich vor unter den vielen Bikiniträgern. Nach einiger Zeit der Abstinenz gibt es ein letztes Mal Fish&Chips am Strand und einen Eiskaffee. Good bye Australien .... schluchz schluchz

    Wir nehmen ein Taxi zum Flughafen. Der Schalter zur Gepäckaufgabe hat noch nicht geöffnet und ich bin guter Dinge, dass wir auf dem Rückflug vielleicht noch einen netten Platz im Flieger ergattern. Meine gute Stimmung endet allerdings abrupt als Leo feststellt, dass uns ein Koffer fehlt. NEEEIIINNN!!! Ich glaube das nicht! Das fällt langsam schon nicht mehr unter Pleiten, Pech & Pannen sondern schon eher unter grobe Dusseligkeit aber anscheinend wird man auch davon nicht verschont....

    Mit einigem Glück steht der Koffer noch am Gartentor unserer Unterkunft in Coogee und liegt hoffentlich nicht noch im Kofferraum des Taxis. Das erreichen wir nämlich auch nach mehrmaligen Versuchen nicht. Wir entscheiden, dass ich zurückfahre sobald wir unser Aufgabegepäck eingecheckt haben. Das dauert natürlich eine Weile und ich werde ziemlich nervös, dass wir unseren Flieger nicht mehr bekommen. Bevor ich etwas aufgelöst ins Taxi steige, händige ich Leo noch seinen und den Pass von Luise aus, für den Fall, dass ich es nicht mehr rechtzeitig zurück schaffe. EIN neuer Flug wird teuer genug. Ein Flug ohne mein Kind wäre allerdings auch nur schwer vorstellbar. Als ich in Coogee ankomme, steht unser Köfferchen hinterm Gartentor. Ich bin so froh und erleichtert.... und der nette indische Taxifahrer freut sich mit mir und jubelt auch. Ich habe ihm auf der Fahrt schon mein Leid geklagt....
    Jetzt schnell zurück zum Flughafen. Alles klappt und wir schaffen es rechtzeitig. Ich bin überglücklich als ich mein Luischen wieder in die Arme schließen kann.
    Der Rest läuft dann sehr unkompliziert. Wir haben im Flugzeug tatsächlich einen Sitz zwischen uns und können nun endlich auch einmal unser selbstgenähtes Bettchen für Luise ausprobieren. Es funktioniert prima und sie schläft etwa 10 von 15 Stunden Flug. Ansonsten spielt sie schön und wir bekommen wieder viele Komplimente, was für ein liebes Kind wir haben. 😍 In Abu Dhabi haben wir wenig Zeit zum Umsteigen aber alles funktioniert reibungslos. Auch auf dem zweiten Flug schläft Luise die meiste Zeit und beobachtet ansonsten aufmerksam das weinende Baby neben uns. Leo und ich kommen leider nicht zum Schlafen aber insgesamt waren die Flüge wirklich mal entspannend (naja, jedenfalls sofern ein Flug überhaupt entspannend sein kann).

    Am Sonntag um 6:15 Uhr früh fliegen wir in Frankfurt ein. Es ist dunkel und kalt als wir aus dem Flieger steigen. An der Grenzkontrolle werden wir mit Kind vorgelassen und müssen nicht anstehen. So sind wir fast die ersten, die an der Gepäckausgabe stehen. Meine Bemerkung, dass bei unserem Glück bestimmt wieder was nicht angekommen ist, hätte ich mir wohl besser verkneifen sollen, denn leider sind wir auch die letzten, die noch am Gepäckband stehen und auf Luises Reisebett warten. Es ist zum heulen. Leider hat es das Reisebett nicht nach Frankfurt geschafft. Mein Onkel ist schon da, um uns abzuholen und zahlt im Parkhaus jetzt bestimmt gerade ein kleines Vermögen während wir am missing baggage Schalter unsere Daten hinterlassen. Es wird uns in den nächsten Tagen zugestellt. Das haben wir in Brisbane schonmal gehört. Mal schauen.

    Als wir rauskommen, steht mein Onkel schon da und wartet auf uns, ich freue mich! In Bad Nauheim empfängt uns meine Tante mit einem opulenten Frühstück, danach fallen Leo und ich ins Bett. Luise will nicht schlafen und tobt lieber mit meiner Tante und meinem Onkel durch die Wohnung. Das ist das erste Mal, dass sie so lange von Mama und Papa getrennt ist und es funktioniert super. Luise weint kein einziges Mal und immerhin schlafen wir gut 4 Stunden. Die Sterne für die Tagesmutter ab Dezember stehen also gut. Nach Mittagessen und Kaffeetrinken machen wir uns auf den Weg nach Berlin. Luise fällt schon beim Runtertragen ins Auto auf Leos Arm in den Tiefschlaf. Nach rund 70 km fällt Leo ein, dass das Portemonnaie mit unseren Karten wahrscheinlich noch in der Jacke meines Onkels steckt, die Leo beim Auto-Umladen anhatte, ein Anruf bestätigt dies. Arghhh...... ich beiße gleich ins Armaturenbrett. Nützt nix, wir müssen zurück. Aus rund 5 Stunden Fahrtzeit nach Berlin werden dann mal eben 6 1/2. Immerhin haben wir es jetzt und nicht erst kurz vor Berlin festgestellt.

    Viertel nach eins Nachts biegen wir mit letzter Kraft in Berlin in unsere Straße ein. Leo ist die ganze Strecke allein gefahren (mithilfe intravenöser Kaffee- und Energy-Drink Zufuhr). Ich hätte ihn gern abgelöst aber dazu war ich viel zu müde. Luise hat die ganze Zeit geschlafen und schläft auch oben sogleich wieder ein, als wir sie in ihr Bett legen. Uns gelingt das trotz starker Müdigkeit leider nicht.... der Jetlag lässt grüßen.
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