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Ab in die Wüste - Namibia

Uma 21aventura de um dia na Diese Geli & Torsten Leia mais
  • Inicio da viagem
    1 de junho de 2025
  • Frankfurt Airport

    1 de junho de 2025, Alemanha ⋅ ☁️ 21 °C

    Angeblich soll es hier in Frankfurt schlechtes Wetter gegeben haben. Aus dem Grund haben wir in Hamburg fast ne Stunde im Flieger auf dem Vorfeld auf den Start gewartet.
    Hier im Fraport haben wir erstmal ne Kleinigkeit gegessen, da wir im Flugzeug nach Addis Abeba ja erst gegen 23 Uhr etwas zu essen kriegen werden.
    Anschließend direkt zum Boarding und unsere Plätze am Notausgang mit richtig viel Beinfreiheit eingenommen. Man konnte sagen, wir haben einen eigenen Tanzbereich. Morgen gibt es dann weitere News ...
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  • Elegant Guest House

    2 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach 35 km Fahrt mit unserem Tourbus. (Wird in einem nächsten Footprint vorgestellt) haben wir unsere erste Übernachtungsmöglichkeit erreicht. Ziemlich genau 24 Stunden nachdem wir gestern das Haus verlassen haben.
    Als erstes haben wir mal geduscht. Am Anfang war kein Strom da, so dass das Rasieren noch etwas warten musste. Mit dem Strom ist es eben so, ab und zu ist halt kein Strom da und damit dann auch kein Internet etc.. Das hatten wir in Tansania auch. Also insofern werden die Footprints unregelmäßig kommen. Aber sie kommen!
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  • Abendessen im Joe's Beerhouse

    2 de junho de 2025, Namíbia ⋅ 🌙 15 °C

    Wir haben richtig gut zu Abendessen gegessen. Neben Carpaccio als Vorspeise, gab es dann einen Fleischspieß....
    Junge!
    Das Zebra war etwas zäh. Das beste war das Krokodil.
    Und zum Nachtisch gab es Parfait.

    Keine Angst, ich werde jetzt nicht jeden Tag das Essen fotografieren. Aber dieses war schon eindrucksvoll.
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  • Unser Tourbus

    3 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 10 °C

    Damit sind wir jetzt die nächsten 19 Tage unterwegs. Insgesamt 17 Plätze, von denen 12 besetzt sind. Die Sitze sind zu schmal, so dass jeder irgendwie auf etwas harten sitzt, irgendein Hebel oder so. Die Federung ist ziemlich hart. Geröllpisten gehen ganz schön auf den Nacken. Geli hat direkt am zweiten Tag Migräne. Die Fenster kann man alle aufziehen, so dass man gut fotografieren kann und auch ne gute Lüftung hat.Leia mais

  • Holzschnitzermarkt

    3 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 14 °C

    Erster Stopp heute war der Holzschnitzermarkt in Okahandja. Beeindruckende Schnitzlunst war hier zu sehen. Die Leute waren trotz aller Aufdringlichkeit aber sehr nett.
    Ja - auch bei uns hat deren verkäuferische Expertise gewirkt. Wir haben die ersten Souvenirs gekauft.Leia mais

  • Okonjima - The Africat Foundation

    3 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 24 °C

    Eine Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die heimische Tierwelt zu erhalten und zu pflegen. Auf 22.000 ha Fläche sind verschiedenste Areale, in denen die Tiere leben. Wir fahren quer durch und sehen an den Wegesrändern Geraffen, Zebras, Oryx- und Impala-Antilopen, Springböcke....
    Um zu den Geparden zu kommen, wechseln wir das Auto.
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  • Rhino Tour am Waterberg

    3 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 25 °C

    Von der Waterberg Lodge haben wir direkt nach Ankunft eine Tour unternommen, um uns Rhinozerosse anzuschauen. Die Rhinos werden den ganzen Tag über von Rangern begleitet, die dadurch Einnahmen haben und die Tiere vor Wilderern beschützen.. Per Walkie Talkie werden dann die Jeeps zu den Tieren geführt. Wir mussten dafür ne kleinere Wanderung durch Buschland machen. In kurzer Hose und T-Shirt war das durch die Dornenbüsche ja genau meins....
    Aber wir konnten diese beeindruckenden Tiere gut beobachten.

    Abschließend gab es noch einen Sundowner mit Rhino!
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  • Waterberg Wilderness Lodge

    4 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 10 °C

    Wir haben nach 340 km, davon einige Schotterpisten, die nächste Unterkunft erreicht. Wir haben zwischendurch einiges gesehen, wie Ihr an den Footprints gesehen habt. Als wir hier ankamen, haben wir direkt die Rhinotour gestartet. Inzwischen ist es 19 Uhr und der kleine Hunger macht sich bemerkbar. Seit dem Frühstück heute Morgen um 7 haben wir nix mehr gegessen. Das wäre also alles so gar nix für Dirk....

    Hier am Waterberg fand 1904 die Schlacht zwischen den deutschen Kolonialherren unter der Führung des Generals von Trotha und den Herero statt, in dessen Folge 65 % der Herero von den Deutschen getötet wurde, also auch Frauen und Kinder. Dieser Genozid ist anerkannt und der Stamm kämpft seitdem um Reparatuonszahlungen durch die Bundesrepublik.
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  • Geli hat Migräne

    4 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute wäre also erstes eine Wanderung durch die Natur auf ein Plateau dran gewesen. Geli hat aber Migräne. Da ich sie in all meiner Fürsorglichkeit nicht allein lassen möchte, habe ich schweren Herzens auf diese Wanderung verzichtet. Wie ja jeder weiß, ist ja Wandern eins meiner größten Hobbies....

    Stattdessen liege ich nun vor unsere Hütte in der Sonne und muss mein Buch lesen.

    Schade, dass man die Geräusche der Natur hier nicht einfangen kann. Ihr könnt Euch das Schnattern der Vögel und die Rufe der anderen Tiere genauso vorstellen, wie man es aus Filmen von Afrika kennt. Totales Gänsehautfeeling.

    Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass es Abends, Nachts und Morgens so dermaßen kalt ist. Zwischen 3 und 5 Grad. Tagsüber sind es dann bis Mitte 20 Grad. Wir haben also immer kurze und lange Hose dabei, sowie ne Jacke, damit wir uns zwischendurch umziehen können.
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  • Otjiwarongo Crocodile Farm

    4 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 25 °C

    Auf dieser Krokodilfarm werden verletzte Krokodile aus dem gesamten Südafrika angenommen und aufgepäppelt. Hier werden sie aber auch gezüchtet. In dem nicht begehbaren Bereich werden 2000 Krokodile gehalten. Sie werden, wenn sie ihr volle Größe erreicht haben geschlachtet. Das Fleisch geht an Restaurants, die Haut wird zu Leder verarbeitet.
    Das älteste Krokodil ist 78 Jahre alt und 600 kg schwer.

    Unser Führer Auguste war wirklich lustig und informativ. Er hätte auch Comedien sein können.

    Bild 1: 1,5 Jahre alt
    Bild 3: 2,5 Jahre alt
    Bild 8: Ein Kuhreiher. Wirkt als Zahnarzt bzw. Zahnbürsten, wenn die Krokodile sich abkühlen mit Maul auf (Bild 9) Manchmal werden sie auch gefressen.
    Uns wurden dann anhand von kleinen Krokodilen (nur wenige Monate alt), aus welcher Hautregion Schuhe, woraus Taschen und Gürtel hergestellt werden. Erstaunlich wieviel Kraft schon in diesen kleinen Echsen steckt.
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  • Etosha Village

    4 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach ca. 250 km nächster Halt - diesmal für 3 Nächte: Etosha Village nahe dem Etosha Nationalpark, den wir morgen besuchen werden. Diese Hütten hier, eher Häuser bieten schon ne Menge Komfort.

    Das Abendessen ist der Hammer. Es gibt diverse Fleischauswahl vom Grill (Impala-Antilope, Eland-Antilope, Zebras, Rind), dazu live cocking mit allerhand Gemüse, Rind und Schwein. Als Nachtisch Kudu (ebenfalls eine Art Rind). Alles super lecker, aber nix für Veganer.

    Und als Absacker einen namibischen Brandy.
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  • Etosha Nationalpark

    5 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 12 °C

    Zweitältester , Nationalpark der Welt. 1907 gegründet. war mal 100.000km² groß. Heute nur noch 22.700 km.

    Es gibt dort 25.000 Springböcke, 25.000 Zebras, 3.000 Elefanten, 400 Löwen, 2.000 Giraffen und eine unbekannte Anzahl an Geparden und Leoparden. Leider haben wir nicht ein Raubtier gesehen.Leia mais

  • Oliphant, Schakal & Co

    5 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Nachmittag haben wir dann noch Elefanten, einen Schakal, zwei Spitzmaunashörner gesehen. Das ist nun wirklich etwas Besonderes gewesen, denn diese sind sehr selten.

    Und wir haben uns ein bißchen verbrannt! Wird aber alles braun.

    Insgesamt haben wir bei Weitem nicht so viele Tiere gesehen wie in der Serengeti in Tansania. Dennoch war das ein schöner Tag. Anfangs bei 9 °C etwas frisch (Wir mussten uns im offenen Jeep echt dick einmummeln), aber gegen Mittag hatten wir dann 28 °C. Das war echt schön.
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  • Salt Pan

    6 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 11 °C

    Wir sind nochmals in den Park gefahren, um uns die Salzpfanne anzuschauen. Vor einigen hundert Millionen Jahren hat sich dieser See durch tektonische Bewegungen gehoben und ist in der Folge ausgetrocknet.
    Zur Regenzeit füllt sich die Salzpfanne, teilweise auch durch Wassereinspeisung aus dem Atlantik, so dass sich auch weiterhin Schicht für Schicht Salz aufbaut.
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  • Cheetah

    6 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 23 °C

    Auf dem Rückweg wollten einige einen Fotostop machen, um noch mal die Salzpfanne zu fotografieren. Geli guckte aber mit ihren großen Objektiv in die entgegengesetzte Richtung und entdeckte einen Gepard auf einem Baum sitzend. Mann, war das ne Aufregung im Bus...
    Aber es war wirklich beeindruckend, weil man Geparden nicht so häufig vor die Linse bekommt.

    Geparden sind die kleinsten und schwächsten Großkatzen. Sie sind zwar bis zu 110 km/h schnell auf kurze Distanz, aber können ihr Beute gegen Leopaeden, Löwen oder Hyänen nicht verteidigen. Deswegen müssen sie nach der Jagd schnell fressen.
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  • Himba Dorf

    7 de junho de 2025, Namíbia ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem wir die Lodge am Etosha Nationalpark verlassen haben, haben wir ein Himba Dorf besucht.

    Die Himba sind ein Volksstamm, bestehend aus ca. 40.000 Mitgliedern und stammte ursprünglich aus dem Gebiet des südlichen Angola. Im 17. Jhdt sind sie in die Gegend von Etosha eingewandert. Es sond noch heute Nomaden, bleiben aber relativ lange n einem Ort. Sie leben komplett autark, auch medizinisch. Es sei denn, jemand bricht sich etwas, dann gehen sie auch mal in ein Krankenhaus.

    Dieses Dorf bestand aus 20 Frauen und 10 Männern, sie leben polygam. Die eine Frau sagte, sie würde mich gerne heiraten, da ich so groß sei. Leider hatte ich im Moment keine 5 Kühe dabei, außerdem guckte Geli so komisch....

    Zwischen dem Gral, wo die Ziegen gehalten werden und der Hütte des Häuptlings brennt das heilige Feuer. Diese Linie durften wir erst übertreten, nachdem der Häuptling seine Erlaubnis erteilt hat.

    Die Frauen des Dorfes dürfen diese Linie während ihrer Menstruation nicht überschreiten, sondern müssen außen um den Gral herumgehen.

    Wir hielten an jeder Hütte, wo uns erklärt wurde, was die Frauen an Schmuck tragen, wie sie ihre Haare stylen, ab wann ein Junge ein Mann und ein Mädchen eine Frau ist. Aber auch sie fragten uns, wo wir herkommen und wie wir zu Ihnen gekommen sind. Wie lange wir geflogen sind und ob man sie aus einem Flugzeug erkennen kann. Sie waren also auch sehr wissbegierig.

    Während bei uns am Wochenende die Leute zu einem Mittelaltermarkt fahren, das Essen am Lagerfeuer erwärmen und in Zelten schlafen und es total geil finden, leben die Himba ganz normal so und wirken totle glücklich. Auch unserem Guide, der uns geführt hatte, merkte man seinen Stolz an.

    Es war unfassbar beeindruckend dort, dennoch hatten wir immer das Gefühl einer Fleischbeschau, so wie bei uns auf den Jahrmarkt vor 150 Jahren. Die Menschen aber schienen es okay zu finden, da sie dadurch im Vergleich zu anderen Himba Dörfern jede Menge Einnahmen generieren. Natürlich haben wir uns alle am Ende irgendwas gekauft, ohne zu handeln, haben eine Spende für Kindergarten und Schule da gelassen und natürlich unserem Guide etwas gegeben.
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