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  • Day10

    Charles Darwin Research Station

    January 28 in Ecuador ⋅ ⛅ 26 °C

    Am morgen ging ich mit Andi ins altbekannte 1835 Coffee Lab, um durch einen guten Kaffee und eine leckere Acaí Bowl perfekt in den Tag zu starten. Andi schaute darauf einen Fussballmatch und ich lief zur Charles Darwin Research Station. Ich wollte mich eigentlich nur kurz da umschauen, doch ehe ich es realisierte befand ich mich in der Tour "Ruta de la tortuga" durch das Gelände. Anscheinend durfte man es sowieso nicht auf eigene Faust erkunden. So ging ich mit einer Gruppe Touris mit, geführt von einem Guide, der mit starkem indischen Akzent mit spanischen Einflüsse sprach. Es war super schwierig ihn zu verstehen, zudem sprach er abgehackt, undeutlich, sooooo langsam und wiederholte alles drei mal. Ja ich fand es wirklich schwierig, seeehr schwierig, ihm zuzuhören und es blieb praktisch nichts hängen. Zudem brannte die heisse Mittagssonne sehr herunter.

    Es waren aber auch ein paar spannende Facts mit dabei über Iguanas, die zu den ersten Tieren auf den Inseln gehörten, oder über die verschiedenen Platten die auseinander- oder gegeneinander driften und gewisse Galapagosinseln dadurch grösser, andere wiederum kleiner werden. 50 Schildkrötenarten gibt es auf der Insel und etwa 1200 Schildkröten in der Charles Darwin Station. Zudem gibt es dort 200-jährige Kakteen, die richtig grosse und robuste Stämme, aber über die Jahre alle Stacheln verloren haben. Ein weiterer spannender Fact: Die Mehrheit der männlichen Bienen sterben nach dem Geschlechtsverkehr, bei Schildkröten ist dies gleich. Deshalb gibt es viel mehr weibliche Schildkröten. A propos Schildkrötensex: Diesen haben wir in der Darwin Station ebenfalls gesehen. Doch es handelte sich dabei mehr um eine Vergewaltigung, denn die eine Schildkröte war noch nicht geschlechtsreif. Unser Guide war fassungslos: So etwas habe er noch nie gesehen! Das Männchen, welches einen viel längeren Schwanz hat, besteigt das Weibchen von hinten. Btw: Grosse Schildkröten werden 90 bis 100 Jahre alt, Männchen sind grösser und werden 90 Kilogramm schwer. In der Darwin Station lebte auch von 1972 bis 2012 die letzte Pinta Island Schildkröte, genannt "Lonesome George" (benannt nach einem amerik. Comedian). Es wurden Weibchen einer ähnlichen Art gefunden, doch Lonesome George reproduzierte sich nicht und seine Art starb aus. Er gilt daher als Symbol für den Artenschutz. Auf den Galapagos hat es weitere ähnliche Schildkröten, sogenannte Sattelschildkröten, weil der Panzer wie ein Sattel aussieht. Abgeleitet vom Sattel, zum Wort galoppieren, oder spanisch "galopear" entstand dann auch der Name der Inseln hier "Galapagos".

    Die Tour zog sich dann etwas in die Länge und ich hielt es fast nicht mehr aus, dem Guide zuzuhören. Ich wurde sehr hibbelig, konnte dem seinen Worten kaum mehr folgen und wollte mich bewegen. ADHS lässt grüssen! So wurde diese Tour ziemlich schnell eine Tortur und ich war froh als sie endlich fertig war. Obwohl es spannend war konnte ich einfach nicht mehr ruhig stehen und nur zuhören. Als es dann fertig war lief ich in vollem Karacho zum Hostel, ja ich rannte fast, um die angestaute Energie loszuwerden und duschte mich im Hostel erst einmal eiskalt.
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  • Day9

    Muy buenos días

    January 27 in Ecuador ⋅ 🌙 23 °C

    Ich war heute wieder früh wach: Perfektes Timing für den Sonnenaufgang! In 2 Minuten war ich am Strand und genoss die Morgenstimmung in der Zweisamkeit mit Krebsen und Iguanas. Auf dem Rückweg ging ich noch beim Bankautomaten vorbei - er funktionierte wieder! ¡Qué alegría! Mit Bargeld fühlte ich mich nun wieder etwas autonomer. Nach dem Frühstück spazierte ich an den Strand um zu lesen. An einem Tisch direkt am Strand mit top Aussicht aufs Meer sass eine ältere Frau, die bereits am Lesen war. Ich fragte, ob ich mich zu ihr setzten könnte. FEHLER!!!!! Sie textete mich ununterbrochen zu und monologisierte ungefragt über ihre Erfahrungen mit lernbehinderten Kindern. Klar finde ich das Thema spannend, klar tausche ich mich gerne über Bildung aus, aber der Monolog der Deutschen langweilte mich gewaltig. Ich gab zu erkennen, dass ich lesen wollte und versank in meinem Buch. Als sie dann ging wurde ich mit einem weiteren Gespräch mit ihr kontrontiert, in dem sie mir (wieder ungefragt) Reisetipps für Orte gab, an denen ich bereits war, da sie aber ununterbrochen sprach konnte ich ihr dies nicht mitteilen. Wow, diese Frau mag wohl gut mit lernbehinderten Menschen umgehen können, kommunitiv hat sie noch grossen Bedarf. Heute war also Lese- und Reisetag! So genoss ich die Wartezeiten im Air Bnb und am Hafen vor allem mit lesen. In der zweistündigen Bootsfahrt nach Santa Cruz hörte ich Musik und nappte gemütlich. Am Abend traf ich im Hostel dann wieder Andi und wir gingen essen. Ich genoss vegetarische Spaghetti mit Pilzen und Sojasauce und Andi bestellte Steak mit Pommes. Da mein Essen nicht genug war brauchte ich zum Dessert noch ein leckeres Eis vom Galapagos Deli. Auf dem Weg dahin entdeckten wir gemütliche Livemusik und ich gönnte mir einen frisch zubereiteten Moijto, riquísimo! Zu der Bar gehörte auch ein Pingpongtisch und ich konnte es nicht lassen, einen beim Tisch wartenden, älteren Ecuadorianer zum Spiel herauszufordern, verlor aber leider äusserst knapp. Ansonsten war in Puerto Ayora nix los. Auf dem Nachhauseweg checkten wir noch die Bar Lemon&Coffe ab, aber auch dort war die Stimmung nicht berauschend und der Altersschnitt lag bei 50. So beschlossen wir zeitig zum Hostel zurückzukehren und schlafen zu gehen.Read more

  • Day9

    Schnorkeln in den Lavatunnels

    January 27, South Pacific Ocean ⋅ 🌙 23 °C

    Auf unserem Tagestrip hatten wir zwei mal die Möglichkeit die Lavatunnels auch schnorkelnd zu erkunden. Beim ersten Mal sahen wir ein Seepferdchen, viele Fische/Fischschwärme (Sergeant Fish) und Schildkröten. Zudem kam mir aus dem Nichts einmal ein Seelöwe in grossem Tempo entgegengeschossen. Die Sicht war hervorragend und es war wirklich ein Vergnügen, in diesem kristallklaren Wasser zu schnorkeln und die Lavatunnels zu besichtigen! Beim zweiten Mal sahen wir etliche Schildkröten. Es hörte fast nicht mehr auf und immer wieder entdeckten wir weitere. Dann stiessen wir auf die Haie, die gut geschützt am Dösen waren, der eine oder andere schwamm aber auch herum. Als einer unmittelbar vor mir gerade auf mich zusteuerte habe ich mich schon ziemlich erschrocken, doch die White-Tipped Reef Sharks sind harmlos. Zudem sahen wir einen Rochen, der ebenfalls am schlafen war. Die Rückfahrt auf dem Deck war super gemütlich und es gab frische Ananas. Den Abend ausklingen liess ich bei einem Sonnenuntergangsdrink im Pink Iguana in der Happy Hour, wo ich wieder auf die Amerikaner Grant und Timothy stiess und wir mit der Ecuadorianerin Elisabeth und ihrem Kumpel José ins Gespräch kamen. Tim und ich spielten noch etwas Volleyball. Wir erhofften uns ein kleines Match, doch es spielte niemand mit uns mit, war wohl schon etwas zu dunkel. Müde ging ich nach Hause in meine Unterkunft Gardenia und genoss einmal mehr die erfrischende Dusche, die mich von Salz, Sand und Schweiss befreite.Read more

  • Day9

    Lavatunnels

    January 27, South Pacific Ocean ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Lavatunnels waren genial, das Wasser kristallklar und es leuchtete im schönsten Blau. Zudem konnte man alles darin erkennen: Schildkröten, Fische, Haie - es war unglaublich! Nach dem Mittagessen auf dem kleinen Boot stiegen wir dann aus und erkundeten die Lavatunnels zu Fuss.Read more

  • Day8

    Isabela is cool!

    January 26 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

    Isabela ist ziemlich cool! Ja manchmal täuscht der erste Eindruck und man muss seine Meinung revidieren. Der Bankomat geht immer noch nicht, aber ansonsten bin ich mittlerweilen wirklich begeistert von der Insel (vor allem der einmaligen Schönheit der Natur hier) und habe auch gemerkt, dass einen die Strassenhunde in Ruhe lassen. Zeitig stand ich an diesem Morgen auf und lief via Flamingos in die "Hauptstrasse", um nach einem Frühstücksort zu suchen, wo man mit Karte bezahlen konnte. Im Restaurant sassen bereits zwei Typen, die mir dann sagten, dass sie das gleiche Problem haben und kein Bargeld mehr besitzen. Es stellte sich heraus, dass die beiden Amerikaner die "heissen trainierten Typen" sind, die Beverly und Neil auf ihrer Horrorfahrradtour überholt haben. Nach dem Frühstück ging die Tour zu den Lavatunnels los. Ich hatte ehrlich gesagt gar keine Ahnung was mich erwartete, sondern buchte die Tour nur weil sie mir mehrfach empfohlen wurde. Doch es stellte sich einmal mehr heraus, dass keine Erwartungen zu haben der beste Weg ist. Auf der Tour dabei waren die beiden jungen, sympathischen Holländer Francis und Nicolas, die ich bereits vom Scubadiving kannte, ein deutsches Paar, eine amerikanische Familie und die nette kanadische Kinley. Mit dem Guide Rodolfo ging die Tour los und bereits nach kurzester sahen wir Pinguine im Wasser schimmen. Es kam noch besser: Ein Manta sprang vor unseren Augen aus dem Wasser! Ich wusste ja nicht einmal, dass diese springen konnten. Dann umrundeten wir einen Felsen, der mittem aus im Meer ragte. Dort hatten sich die blue-feeted boobies niedergelassen. Schlussendlich kamen wir bei den Lavatunnels an und es wurde jede Minute noch besser!Read more

  • Day7

    Seeking Sunsets

    January 25 in Ecuador ⋅ ⛅ 25 °C

    Der Weg zurück am Strand entlang im Sonnenuntergang war traumhaft! Ich genoss die wunderbare Abendstimmung enorm, welche hier an diesem Ort immer auf der Tagesordnung stand. Im Air bnb freute ich mich auf die Dusche, da wirklich alles voll Sand war. Zum Abendessen gab es nur einen Apfel und Nüsse, ich bin ja die nächsten Tage on a budget...Read more

  • Day7

    Golden Hour

    January 25 in Ecuador ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf meinem Strandspaziergang habe ich ein paar schöne Steine gesammelt, welche ich in die Schweiz schmuggeln werde. Ich kam an einem hübschen Friedhof vorbei. Als nächstes entdeckte ich den kleinen Strand "Playita", wo wieder einige Iguanas warteten. Ich genoss den Spaziergang barfuss durch den Wald, an Kakteen vorbei und endete dann beim "Tunel del Estero" - einem Lavatunnel. Auf dem Rückweg machte ich einen Abstecher zum Playa de Amor, wo sich wieder etliche Iguanas und Krebse tümmelten. Die Sonne ging bereits langsam unter und sie tauchte die Landschaft in ihr warmes Licht.Read more

  • Day7

    Isabela doesn't suck anymore

    January 25 in Ecuador ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach der Vulkantour besuchte ich die Flamingos. Von den läppischen 6 sah ich lediglich 3, aus weiter Ferne. Dann ging ich an den Strand und musste zugeben, dass der Strand wunderschön ist und ich die Insel doch viel schöner fand, als am Anfang befürchtet. In einem kleinen Restaurant am Strand ass ich Burger, las ein bisschen und trank Inka Kola, was nach Fizzers-Wasser schmeckt. Danach lief ich am Strand entlang und kühlte ich mich von der Hitze ab. Das Nacktbaden haben wir bereits in Kroatien und Korsika für uns entdeckt. Ob in Ecuador, so wie in Frankreich, eine Geldstrafe drohte weiss ich nicht, denke aber, dass die Ecuadorianer:innen dies bestimmt weniger genau nehmen.Read more

  • Day7

    Minas de Azufre

    January 25 in Ecuador ⋅ 🌙 23 °C

    Ich habe katastrophal geschlafen in der neuen Unterkunft. Man hört alles von draussen; Autos und Motorräder, bellende Hunde, Menschen und irgendwann haben auch mehrere Güggel ununterbrochen gekräht, welche mich richtig hässig gemacht haben. Ich war gerädert am morgen und war nur wenig motiviert, früh aufzustehen und auf den Vulkan zu wandern. Auf Gespräche mit anderen hatte ich herzlichst wenig Lust. Zum Glück war die Wandergruppe so langweilig und ich hatte meinen Frieden und genoss auf der Fahrt die tollen Aussichten der moosbewachsenen Bäume oder der Bananenbäume. Wegen den drei Asiat:innen kamen wir auf dem Wanderweg kaum vorwärts, denn sie mussten alle 10 Meter, kein Witz, ein Foto schiessen! Dies erinnert mich stark an die Asiat:innen, die ich einmal vor dem Rheinfall gesehen habe und da vor einem gewöhnlichen Busch posiert haben... Oben am "Caldera" angekommen begannen wir unsere Wanderung zu den "Minas de Azufre", Schwefelminen. Diese waren tatsächlich einen Ausflug wert, denn die gelben Schwefelsteine und die Schwefelgase, die 65 bis 300 Grad heiss werden, waren äusserst eindrücklich. Auch die Rückfahrt wieder durch die grüne Natur war schön und ich habe die Insel Isabela nun bereits etwas lieber bekommen.Read more

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