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  • Day8

    Home run - Beach, Gilad und ... Berlin

    November 21, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 9 °C

    Was für eine Reise! So viele neue Erlebnisse und intensive bleibende Eindrücke.
    Heute früh hab ich mich zum Mittag mit Gilad, meinem Hausherrn, verabredet. Meine 3 T-Shirts, Unterwäsche (mehr hab ich echt nicht gebraucht und hatte ich auch gar nicht mit, Hangepäck) hab ich in den Rolli gepackt (und noch in der Whg. gelassen) und bin dann an den Strand geschländert. Nochmal baden und die Sonne genießen, dann hab ich mich mit ihm getroffen. Wir haben uns über alles mögliche unterhalten, Politik, Religion, usw. Ich hab schon mal voraus geplant, vielleicht nächstes Jahr Ende März für eine Woche wieder zu kommen, er will vielleicht Silvester nach Berlin kommen. Da er ein richtiger Profimusiker ist, kann er sich ja dann mit Nina unterhalten 😊
    Wir sind dann erst zu einer anderen Wohnung, die er kurz gecheckt hat, und dann über einen Markt, den ich noch gar nicht kannte, zu meiner. Er rief mir ein Taxi, und da ich ja meine Pin für die Kreditkarte vergessen hab, das Taxi aber in Bar bezahlen musste, haben wir Geld getauscht (Euro hatte ich noch und ich hatte pünktlich zur Abreise meine allerersten Schekel in der Hand 😊 ). Der Taxifahrer war auch noch lustig: "Deutschland, mach mal langsam." und ähnliche Sprüche.. 😊
    Letztlich bin ich pünktlich in Tegel bei allerschönstem Mistwetter gelandet und war dann mit Bus und Bahn auch schnell in meiner (kalten) Wohnung in Pankow. Das ich meinen Rucksack, in dem nur ein Handtuch und ne nasse Badehose, leider aber auch mein Portemonnaie mit allen Papieren etc., war, vor der Passkontrolle auf dem Stuhl vergessen, und mit der Polizei (selbst die dürfen das eigentlich nicht, aber ich sah wohl so hilflos aus) wieder zurück musste und der dann da auch noch stand (mit allem Inhalt), und der eine noch meinte: "Dat kost aba 'n Bier man." - erwähne ich hier jetzt mal nicht. 😊
    Fazit: Ich kann jedem nur empfehlen, mal Israel zu besuchen. Ein unglaublich tolles Land!!
    Danke für's 'mitreisen'. Und:
    Shalom 😊
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  • Day7

    Jerusalem - die andere Stadt

    November 20, 2019 in Palestine ⋅ ☀️ 16 °C

    Ich will ja nicht klagen - hab ich auch nicht. Dazu später.
    Nach dem Frühstück bin ich zum zentralen Busbahnhof gelaufen, ca. 20min. Da hab ich für 16 Schekel (4€) ein Ticket nach Jerusalem geholt und der Bus fuhr auch gleich ab, ca. 75km, 1h, zum zentralen Busbahnhof dort. Um 9.30Uhr war ich schon da (fast ganz Israel von West nach Ost durchquert 😊 ). Es gibt da nur eine Straßenbahnlinie, die direkt zur Alten Stadt führt. Da ich Zeit hatte, bin ich gelaufen. Immer den Schienen nach. Hab ein paar Stops gemacht (Stadthalle, Straßencafe, russische Kathedrale,..) und nach einer guten Stunde war ich am Jaffa Gate, dem Haupteingang in die 'Alte Stadt'. Dort beginnen um 11Uhr auch die Free Tours (Flyer hatte ich in der Wohnung gefunden, geführte Tour mit einem Guide nur auf Trinkgeldbasis am Ende). Es ging also los durch das alte Jerusalem (ist von einer Mauer umgeben und vom restlichen Jerusalem (das fast so riesig ist wie Tel Aviv, mit Vororten auch über 3 Mio Einwohner). Aber auch in der alten Stadt wohnen ca. 40.000 Menschen (und tummeln sich gefühlt ca. 40 Millionen Touristen..). Von den ganzen Infos und wichtigen Kirchen etc. wurde mir ziemlich schnell schwindelig. Die ganzen Gänge und Gassen sind z.T. derart mit Touristenkitsch, der dort verhökert wird, vollgestopft (und natürlich denen, die's kaufen sollen), das wurde mir irgendwann zu bunt. Eigentlich ist das doch eine Art Wallfahrtsort? Da kommen nun Gläubige aus aller Welt und allen Religionen (natürlich auch Ungläubige, ich z.B.) um sich mit von der Stange produziertem 'heiligem Ramsch'... na ja gut.
    Von dem Trupp hab ich mich nach ca. 1,5h heimlich losgesagt (Sünde, ohne Trinkgeld 😊 ), weil ich unbedingt zu dieser Klagemauer und dem Felsendom etc. wollte, die Tour da aber gar nicht hinging. War ich dann auch (Fotos). Die ganzen Geschichten dazu, also was ich jetzt darüber weiß, lass ich mal weg. Es gibt davor noch eine Kontrolle, aber die können sie auch weglassen, echte Kontrolle ist das nicht. Man kann da auch frei machen, was man so denkt, dort machen zu müssen, strenge Regeln gibt es nicht. War auch mit Shorts da und selbst die Juden feiern da, durchaus laut, die Bar Mizwa (Beschneidung) der Jungen. Andere stehen aber auch mit dem Kopf an der Wand und klagen, weinen beten. Die meisten sind Touristen und machen Erinnerungsfotos (ich auch). Einen Moment bin ich aber schon (bewusst) in mich gegangen (mmh, mir viel nur "Frieden" ein). Es war schon ein Erlebnis.
    Dann bin ich noch bis in den Nachmittag in den angrenzenden Stadtvierteln, die wieder ganz andere Gesichter haben (war auch bei der Knesset), rumgelaufen, was auch schön und interessant war.
    Mit Helge hab ich mich dann getroffen und es ging wieder zurück nach Tel Aviv.
    Eigentlich mehr als genug für den Tag, aber nach dem Duschen bin ich hier in meinem Viertel nochmal herumspaziert. Das ist einfach auch toll )kleine Gassen, Graffitiart, kreative kleine Bars, Cafes, Kneipen..).
    Ach so, in Jerusalem gibt es wirklich sehr viele Ultraorthodoxe Juden, die schon eigenartig aussehen (manche kommen einem auch sehr! eigenartig vor). Ganz viele tragen einfach nur die Kippa. Insgesamt zurückhaltend freundlich würde ich sagen. Jerusalem ist aber auch eine freie Stadt, religiös zwar, aber eben alle Religionen (und Touristen). Auch angenehm, das stört überhaupt nicht. Aber auch völlig anders als Tel Aviv.
    Die Zeit hat natürlich nicht gereicht - aber ich will ja nicht klagen 😊
    Shalom 😊
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  • Day6

    Tel Aviv - Chillen großgeschrieben..

    November 19, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 23 °C

    Es geht wohl nirgendwo besser als hier - Chillen! Relaxen hat man früher, erholen ganz früher dazu gesagt (hab ich so von Nina gelernt 😊).
    Morgens musste ich aber doch früh um 6:30uhr aufstehen, den Mietwagen umparken. Ist hier fast unmöglich einen Parkplatz zu finden. Aber auch dafür gibt's Lösungen (wenn man's nur weiß). Hab dann in Ruhe gefrühstückt etc., dann den Wagen abgegeben (war dann gar nicht so teuer wie befürchtet, hatte deutlich mehr km auf der Uhr als das inklusiv Limit).
    Dann mit Helge auf der Promenade getroffen. Er ist seit Jahren 1 bis 2 mal im Jahr hier und kennt sich natürlich viel besser aus. Kunstmarkt, Straßencafe, rumschlendern. Er hat ein Fahrrad hier und auch mit dabei. Ich hab dann wieder einen E-Roller genommen und so sind wir zusammen (fast) zum russischen Viertel. Seine Kette ist gerissen und während er sich um die Reparatur kümmerte bin ich schon mal Richtung Beach. Baden und Kaffee und Chillen 😊 Helge kam dann auch bald wieder und wir haben einen genialen Sonnenuntergang am beach erlebt Fotos).
    Abends waren wir noch in einer sehr coolen location, wo sonst auch oft Livemusik gespielt wird.
    Morgen steht dann noch Jerusalem auf dem Plan (kann man mit Bus oder Bahn hin, ca. 45min von hier).
    Die Stadt um die es sich ja schon seit so langer Zeit um die verschiedenen Religionen dreht..
    Vom ganzen chillen heute bin ich jetzt ganz schön k.o. und schlafe mich erstmal aus 😊
    Shalom 😊
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  • Day5

    See Genezareth, Golan Höhen und Nazareth

    November 18, 2019 in Israel ⋅ ☁️ 20 °C

    Oh Jesus, vergib mir, denn ich habe gesündigt. Beim Baden im Heiligen See in's Wasser gepinkelt 😊
    Heute früh hab ich die Verleihfirma angerufen und gefragt, ob ich den Wagen noch einen Tag haben kann. "No problem. Same price. Have fun." Unbürokratischer geht's nicht. Um 9uhr bin ich losgefahren, Richtung See Genezareth (ca. 150km).
    Durch Down Town Tel Aviv zieht es sich etwas, die ist ja auch groß, aber dann war ich auch schon wieder auf dem Highway. Nach einer Weile musste ich dann mal Tanken, ging aber nicht mit meiner Kreditkarte. Das war ein Problem, denn Geld konnte ich auch nicht holen, weil ich meine Pin (mal wieder) nicht mehr wusste (bisher hatte ich alles mit der Karte bezahlt und noch keinen Schekel in der Hand gehabt..). Nach 4 Tankstellen wußte ich nicht mehr weiter (schon blöd irgendwo im nirgendwo). An der nächsten Tanke wurde mir geholfen. Die haben mich tanken lassen und die Karte dann an der Shopkasse durchgezogen. Wie das funktioniert hat, weiß ich nicht, aber ich hab dem Mann klar gemacht, das mir echt ein Stein vom Herzen gefallen ist. Puh, wieder mal Glück gehabt.. Dann kam ich an den See, von oben, denn der liegt auch in dem Jordangraben zwischen den zwei Kontinentalplatten. 214m unter dem Meeresspiegel. Das größte (und wohl einzige) Süsswasserreservoir Israels. Allerdings ist unten Salzwasser und nur durch die Schwerkraft vermischen sich die Schichten nicht. Wenn der Spiegel aber noch weiter absinkt (Klimawandel) droht der ganze See zu kippen.
    Der Anblick ist traumhaft. Ich bin dann um den ganzen See rum gefahren, war drin baden und auf der Ostseite oben auf den Golanhöhen. Nach Osten ist dann schon Jordanien (oder Syrien?). Das ist einfach fantastisch (Fotos). Nach noch einigen Stopps bin ich dann weg vom See in die Berge nach Nazareth. In die Stadt rein war dann leider ziemlich viel Stau. Sehr viele Touristenbusse (um den ganzen See rum war ich fast nur alleine, was sehr angenehm war). Endlich in der Altstadt angekommen, war es dann schon dunkel, aber ist ja alles beleuchtet. Erlöserkirche (glaub ich) und noch ein zwei Kathedralen hab ich mir angesehen. Und es gibt dort (am Berghang) ein riesiges Gassensystem. Da konnte ich ohne die Menschenmassen durchlaufen, da die ganzen Touris da Abends schon weg sind. Dann bin ich auch los, mit schier überwältigenden Eindrücken, hauptsächlich von dem See und der Landschaft drum rum. Ach ja, ich war über den Jordan (sogar zwei mal, da der im Norden in den See rein, und im Süden rausfließt). Auf dem Rückweg war dann in Tel Aviv der Akku vom Telefon alle. Da war ich völlig im Dunkeln (hatte nicht mal ne Karte dabei). Mir wurde geholfen. Ein Bäcker, der grade seinen Laden zu machen wollte, ließ mich mein Handy etwas laden. Und zeigte mir dann den USB Anschluss im Auto! Wie peinlich. Egal, ich fand letztlich meine Wohnung.
    Es gibt Tage, die sind wie ein ganzes Leben, sagt man. Das war wohl so einer. 😊
    Shalom 😊
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  • Day4

    Haifa und Akko

    November 17, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute früh wusste ich noch nicht so genau, was ich denn machen werde, bzw. was denn klappen könnte. Man weiß ja so vieles nicht, wenn man das erste mal hier, wo doch ziemlich viel anders ist, auf eigene Faust unterwegs ist. Also ausprobieren 😊
    Bin dann erstmal um die Ecke zu einem Autoverleih. Der war mir aber zu teuer. Ich wusste aber, das an der Promenade nahe der Touristeninfo mehrere Leihfirmen sind. Also bin ich zur Promenade gelaufen. Dann dachte ich spontan, ich probier mal so nen E-Roller (hatte ich bisher noch nie gemacht). Und das ist ja echt kinderleicht. Und cool. 😊 App runtergeladen, Lappen fotografiert, hochgeladen, registriert, Roller gescannt, losgerollt. Und zack, nach 5min war ich da (wäre mind. 20min gelaufen). Abgestellt, Fahrt Ende gedrückt, fertig. Coole Sache die Dinger. Macht hier auch fast jeder.
    Dann hab ich ein Auto nur für einen Tag geliehen. Der Verkehr ist hier, na ja, gewöhnungsbedürftig. Der Verleih Typ meinte aber, wenn du aus Berlin kommst, kannst du hier auch Auto fahren. War dann auch kein Problem (hab nicht einmal gehupt, was hier alle machen, wer ne Hupe hat, hupt auch). Bin dann nach Norden in die Stadt Haifa. Die liegt auch am Meer und dahinter auf einem Berg, oder sogar mehreren. Bin dann einfach immer weiter da lang gefahren wo es hoch ging und war dann auch schnell ganz oben. Von da hat man einen tollen Blick über die Stadt, den Hafen und das Meer (Fotos). Dann wieder runter gerollt, geparkt und durch das wirklich schöne Deutsche Viertel gelaufen (steht aber auch alles in Hebräisch dran dort..). Das sieht irgendwie immer verkehrt rum, also auf dem Kopf, aus. Egal, versteht man ja eh nix 😊 Um 5pm sollte ich den Wagen wieder abgeben. Also bin ich noch weiter nach Akko gefahren, noch etwas weiter nördlich und schon Nahe der Grenze zum Libanon. Dauerte dann aber doch etwas länger, bis ich dort in der Altstadt war. Leider, denn die ist richtig cool und groß. Stadtmauern mit Kanonen, Gassen, Gewölben, teilweise unterirdisch. Basar, sehr arabisch alles. Schade, aber mir lief die Zeit davon. Auf dem Rückweg merkte ich, dass ich es wohl nicht ganz schaffe und rief den Verleih an. Die nette Dame erklärte mir dann, dass ich ja für einen Tag (also 24h) bezahlt hab und den Wagen erst morgen Vormittag abgeben muss. Grrr, das hätte man mir ja auch gleich sagen können. Bringt mir allerdings auch nicht viel, denn Akko war vorbei und hier einen Parkplatz finden, ist schwieriger als der ganze Trip (hi, die Karre steht direkt unter meinem Balkon, hoffentlich morgen früh auch noch..). Am Abend hab ich dann noch länger mit Helge telefoniert (ein Kumpel von einem Kumpel, auch Berliner, der zufällig auch grad hier ist). Wir wollen uns morgen Abend treffen.
    Wieder ein toller Tag, tolle neue Städte gesehen, alles gut geklappt. Es macht echt Spaß hier 😊
    Shalom 😊
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  • Day3

    Masada und das Tote Meer

    November 16, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 26 °C

    In der Nacht hat es ganz schön geblitzt und gedonnert und bis in die Morgenstunden geregnet. Das soll's aber auch gewesen sein, laut Vorhersage scheint die nächsten Tage nur noch die Sonne 😊
    Da ich eine Tour gebucht hatte, bin ich nach wenig Schlaf schon um kurz nach 6uhr aufgestanden. Hat dann erst nicht geklappt mit dem Abholen, aber an der Rezeption im Nachbarhotel wurde mir geholfen. Nach ein paar Minuten kam ein Taxi und brachte mich kostenlos zum Bus (der war schon am ganz anderen Ende der Stadt..). Wir waren 17 Leute aus 5 Ländern, + Fahrer + Guide. Alles in Englisch. Es ging dann aus Tel Aviv raus Richtung Westen, nördlich an Jerusalem vorbei (man konnte die Mauer um das arabische Viertel sehen, erinnert sehr an die Berliner Mauer, ohne Graffiti). Die Stadt liegt 600m hoch. Dann ging es ca. 1000m immer bergab. Richtig - bis etwas mehr als 400m unter dem Meeresspiegel, dem Toten Meer oder the Dead See, tiefster Punkt der Erde. Es ist jedenfalls ein See, ohne Zu- und Abfluss. Die Straße ging von Nord nach Süd immer direkt an dem See lang. Hier stoßen die Afrikanische (Israel) und die Arabische (Jordanien) Platten aufeinander. Die Grenze zwischen den beiden Ländern geht mitten durch den See. Der ist auf beiden Seiten von Felsen bzw. Bergen eingerahmt, bis auf ein paar wenige grüne Flecken alles kahl, Wüste. Das sieht alles so krass aus, ich hab andauernd aus dem Fenster gefilmt und geknipst. Der Guide hat noch viel mehr erklärt, da müsste man hier aber einen Roman schreiben. Fakt ist jedenfalls: 74% Salzgehalt!! An der südlichen Spitze des Sees sind wir dann nach Masada abgebogen (liegt nur 2, 3km vom See weg). Was ist das: ein einzelnes 400m hohes Felsplateau (oben 650x300m). Dadrauf wurde ca. 70 v.d.Z. unter dem damaligen jüdischen König Herodes eine Festungsanlage mit Palast gebaut. Das ganze hat man erst vor knapp 200 Jahren entdeckt, ausgebuddelt und teilweise restauriert. Die Geschichte dazu: Als die Römer Judäa mit Hauptstadt Jerusalem ca. 40 n.d.Z. eroberten, flohen die letzten jüdischen Rebellen (um die 960 Leute) dahin. Die Römer belagerten Masada mit 8000 Mann und bauten eine Rampe, deren Reste man auch noch sieht. Kurz vor ihrem Sieg wurden per Los 10 Mann ausgewählt, die die anderen 950 (also auch alle Frauen und Kinder) und dann sich selbst umbrachten. Sie wollten lieber ehrenvoll sterben als von den Römern versklavt zu werden. Ist wohl alles tatsächlich so passiert.
    Mit einer Seilbahn sind wir hoch gefahren und haben uns alles (inklusive dem fast unwirklichen Blick rundum und zum Toten Meer) angesehen.
    Danach ging es dann zurück zur wohl einzigen Stelle, an der man in's Wasser darf. Baden ist das nicht, eher liegen auf dem Wasser. Man braucht sich wirklich nicht bewegen. Das pure Salz (selbst das Gesicht muss man schützen). Siehe Beweisfoto 😊
    Mit drei Slowenischen Schwestern bin ich dann bei deren Hotel ausgestiegen. Wir haben noch zusammen Kaffee getrunken und dann bin ich wieder zu meiner schönen Wohnung gelaufen.
    Es war einfach toll, unglaublich, einzigartig.
    Morgen wollten wir eigentlich zusammen eine Tour nach Jerusalem machen, ich war dann aber zu spät, ausgebucht. Vielleicht hole ich mir aber auch einen Mietwagen und fahren die Küste hoch nach Haifa und nach Nazareth und dem See Gallilea. Entscheide ich morgen, es gibt noch soo viel..
    Shalom 😊
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  • Day2

    Tel Aviv - Beach, Town and Shabbath

    November 15, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute hab ich erstmal den Strand, das Meer und die Stadt erkundet. Obwohl, Teile davon, denn Tel Aviv Jaffa ist riesig, mit vielen verschiedenen Gesichtern.
    Nach dem Frühstück bin ich los gelaufen, immer die kilometerlange Strandpromenade lang. Sehr beliebt sind auch hier die E-bikes oder -roller. Damit ist man natürlich viel schneller und es kostet ja auch kaum was. Werd ich auch noch machen, aber ich laufe ja auch gerne und hab ja Zeit 😊
    Die Promenade ist herrlich, überall kann man verweilen oder auch direkt an den Strand. Vollkommen relaxt. Bei einer Touristeninformation hab ich dann für morgen eine geführte Tour zum Nationalpark Masada und Toten Meer gebucht.
    Dann war ich erstmal baden. Schöne Wellen, wirklich warmes, aber auch ziemlich salziges Wasser. Irgendwelche Pflanzen, Algen oder Quallen gibt's überhaupt nicht (hab jedenfalls nix gesehen). Dann weiter gelaufen fast bis zum Ende (alter Hafen). Da geht's zwar immer noch weiter, kann aber auch schon zum nächsten Ort gehören. Viele Surfer und -schulen. Chillen wird bei denen wahrlich groß geschrieben 😀 Surferflair überall. Bin dann abgebogen, in die Stadt rein. Einen älteren Mann hab ich dann gefragt, wie ich denn zu den ganzen Bauten im Bauhausstil (UNESCO Weltkulturerbe, weshalb die Stadt auch 'Weiße Stadt' genannt wird) komme. Davon gibt es allerdings über 4000 Gebäude, alte und neue und große und sehr große.. Er nahm mich kurzerhand in seinem Bus (umsonst) mit, der kurz darauf auch kam, erklärte mir allerhand, und meinte dann: 'Hier kannst du aussteigen. Lauf einfach in diese Richtung.' Er hatte recht. So viel Architektur, schöne Plätze und Straßen. Das ist überwältigend. Und ich hab längst nicht alles gesehen. Das macht einfach Spaß. Kann man auch nicht mit Fotos dokumentieren (ist hier eh auf jeweils 6 Stück begrenzt). Bin bestimmt heute insgesamt 30 - 40km gelaufen (gelatscht). Als mein Akku (vom ganzen Knipsen und Filmen wohl) langsam zur Neige ging, hab ich mich langsam auf den 'Heimweg' gemacht (dank google maps findet man sich immer wieder problemlos zurecht). Letztlich war ich um 20uhr zurück, duschen, Akku etwas aufladen und bin dann noch mal vor die Tür in eins der (gefühlten Millionen Straßencafes). Es wird auch abends nicht kalt, T shirt reicht (es ist November!).
    Was für ein Tag. Soo viel gesehen und erlebt. Und eigentlich noch fast gar nichts 😊
    Morgen geht es früh los, 7:20uhr. Bin gespannt.
    Shalom 😊
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  • Day1

    Arrival Tel Aviv Jaffa

    November 14, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 22 °C

    Es war das Buch 'Breaking News' von Frank Schätzing, das mich hauptsächlich inspirierte, sich doch mal Israel anzuschauen. Nachdem ich dann erfuhr, dass es im November noch sommerlich warm ist (aktuell Luft 31, Wasser 26), man ziemlich günstig direkt in 4h hierher fliegen kann und nicht mal ein Visum braucht, hab ich mich auf den Weg gemacht. Einchecken und Sicherheitskontrolle in Tegel war normal wie sonst auch. Neben mir saß eine junge Israelin (20, muss nach 4 Wochen Berlin jetzt wieder 1 Woche zur Army..) und vor mir zwei ältere deutsche Damen, die Israel nicht mehr loslässt. So erfuhr ich also im Flieger schon so einiges, sehr unterhaltsam, und schwupps sind wir auch schon gelandet (1h Zeitunterschied, also später als in Deutschland).
    Mit der Bahn kommt man schnell in die Stadt, den Rest bin ich gelaufen. Gilad, mein Hausherr gab mir den Schlüssel (eine richtige Wohnung, komplett eingerichtet) erklärte mir auch noch einen Haufen, und ging mit mir dann gleich mal ca. 1h durch das wirklich nette Viertel. Dann hat er sich erstmal verabschiedet und meinte, ich kann ihn jederzeit erreichen, wenn was ist und wenn er nix hört ist wohl alles in Ordnung 😊
    Dann bin ich losgelaufen, ca. 20min bis zum Beach. Es hat mich schon nach ein paar Minuten umgehauen. Dieses Flair hier ist einfach Klasse. Die Fotos sprechen hoffentlich für sich.. Die Woche wird ziemlich vollgepackt werden, soviel steht wohl schon fest😊
    Ach ja, die Stadt heißt Tel Aviv Jaffa. Jaffa ist die viel ältere Hafenstadt, Tel Aviv wurde 1909 gegründet. Seit 1950 hat man die Städte, die zusammengewachsen waren, dann zu einer vereinigt.
    Shalom!
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