Joined November 2017Living in: Bodensee, Deutschland
  • Day67

    Wie schon erwähnt trennten sich unsere Wege. Wir entschlossen uns an der Küste entlang nach Santa Cruz zu fahren, im Inland was das Herz der chilenischen Weinproduktion darstellt. Gesagt getan fuhren wir den Norden der Küste entlang und trafen auf einen Ort der Wochenmarkt hatte. Zu meiner grossen Freude mussten wir einkaufen und taten dies auf diesem Markt. Der Parkplatz war optimal am Straßenrand, so das der in kürze folgende Stau uns zwang die Shopping Tour zu verlängern. Weiter des Weges trafen wir auf prall gefüllte Stände und von sonntags Ausflüglern belebte Käffer die wohl ihren Wochenumsatz machten. Das eingehende Verkehrschaos blieb nicht aus aber sollte seinen Höhepunkt in einem Städtchen mit unaussprachbaren Namen finden. “Pichilemu“ der Wohlklang des Städtchens mit Ponte des los Lobos dem nein “DEM!!!“ Surfspot Nummer 1 von Chile. Wie begehrt dieser Spot war, stellten wir bald fest als wir uns einbildeten hier vielleicht zu übernachten. Die Stichstraße zum Ponte war links wie rechts gesäumt von Autos und Surfers die ihre Bretter entluden oder verpackten. Auch die Parkpreise von 3000 Peso waren ohne jegliche Infrastruktur nicht in Betracht zu ziehen. (Geografie Unterricht für unterwegs: Pichilemu war Anfang 1798 der Adligen Badeort schlecht hin, um 1906 entstand hier das erste Casino von Chile und in den 90ern dann der Top Surfspot des Landes. Angeblich bis zu 10 Meter hohen Wellen). Die Küsten Linie unterschied sich nicht sonderlich vom Rest der vergangenen 300 km, was sich allerdings unterschied war das touristische Tamtam der Bevölkerung mit Rummel,( Fress- Fressbuden, Fressbuden und Freßbuden, Pferdekutschen und einem Strand der einfach nur voll gestopft war mit Menschen der an einen asiatischen Strandurlaub aus den Nachrichten erinnerte. Von der Polizei in Richtung Santiago gelotst gaben wir unser Vorhaben auf hier zu nächtigen. Unser Tages Ziel eigentlich erreicht, fuhren wir weitere 90km um einen Schlafplatz zu find, an einer Bundesstraße entlag. Wie sich das gehört wurden wir auch fündig in Santa Cruz dem Wein Ort schlecht hin, naja etwas außerhalb an einem Flussbett. Die Nacht war ruhig und erholsam, mit der Gewissheit das niemand die provisorische Hunderennbahn mehr benutzen würde, die in unmittelbarer Nachbarschaft stand. Der Morgen begann wie immer mit Kaffee und Zigarette für mich und einer dösenden Dolly im Bus, der Bau Lärm von der anderen Seite war wie eine Untermalung der Gegebenheiten im Autoren Stiel. Der Plan für diesen Tag (oh ja das haben wir auch) war Auto waschen duschen und eine Besichtigung eines Weingutes mit anschließendem Tasting. Punkt Nummer eins war schnell und sicher abgearbeitet, der zweite Punkt forderte uns in all unserer Erfahrung als Vagabunden der Strasse und Schluss endlich parkten wir hinter einer Tankstelle und duschten mit Schaffers Outdoor-Dusche (Danke Angi und Sigi), sie war kalt aber das reinliche Wohlgefühl danach eine Offenbarung. Nach dem Dolly wieder erfrischt und ich meiner größten sorge entledigt war suchten wir das öffentliche Wifi auf um den Fortschritt der Ersatzteil Beschaffung zu verfolgen, und zu koordinieren 😷😀. Dies ist natürlich nur möglich durch meinen unermesslichen Erfahrungsschatz als Chefkoch!!! Nach dem die Suche nach Dusche und Wifi mehr Zeit in Anspruch nahm als erwartet, fuhren wir direkt zum Weingut unseres Vertrauens. Und hier begann der Urlaub. Die Tour gebucht ging es zum Mittagessen mit einer Flasche “Wiee“ und einer Kutschfahrt über die Ländereien. Mit anschließender Weinverkostung. Der Tag fand sein Ende bei einer weitern Flasche Wein und Geschichten über die Reise die ich an euch weiter gab. Jetzt sitze ich hier vor unserm “Haus“ mit einem billigem Rotwein aus Bambusbechern (Danke Elm, die Dinger sind permanent im Einsatz) und lass den Tag ausklingen.

    Falls Sie Lust verspüren diese Gechichte weiter zu verfolgen bitte ich Sie sich Anzumelden unter Reifeisen Bank Fürth eG
    KONTONUMMER 2292089
    Bankleitzahl ist Bekannt.
    Der Obolus von lächerlichen Hundert Euro kommt den Reisenden zu Gute!!!😁😁😎
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day65

    Der VW Händler war kein Erfolg, na ja einen kleinen Erfolg hatte ich als ich der Dame erklärte mein Transporter sei ein Bus und Sie sichtlich verwirrt und unschlüssig was sie nun tun sollte einen Mechaniker herbei rief. Es hat nicht funktioniert der Motor ist dann doch noch zu klein. Unser Großstadt Erlebnis vom Vortag verdaut ( war nicht schlimm außer die Fahrweise der Typen! Aber mit den Worten des Profifahrers:“Frech muss man sein“) fuhren wir wieder hinaus immer in Richtung Küste und Sonnenuntergang.
    Wir trafen uns wieder mit Sebastian und Romy mit denen wir nun schon einige Zeit herum ziehen und es sehr genießen.
    Der Treffpunkt ein kleines vom Tourismus lebendes Dorf wurde in der Mittagshitze angesteuert um dann auch wieder rasch verlassen zu werden und wir tauschten wieder einmal die Badeklamotten gegen mit 2 Bar gefüllte Offroad Schlappen um die Küstenstraße zu planieren (ja planieren und nicht ( anderes Wort für entlang schlendern mit ungefähr 8 Buchstaben) ). Die alt bewehrte Fahrordnung wurde einmal eingeführt T4 vor T5, den Sebastians 60 PS sind doch sichtlich angestrengt auf Steigungen, die unser blauer Stier einfach mal schluckt. Dem Wochenende geschuldet waren wir an dem vermeintlich abgelegenem Strand, dann doch in reichlich Gesellschaft von chilenischen Wochenend Campern. Der Pazifik begrüßt uns hier immer wieder mit eisigem Wasser und harter Brandung. Ein Heer ist auch die Brandung immer entsprechend hoch(2,5- 3m) und beginnt weit vor dem Strand was ein Angeln mit meinem Equipment nicht möglich macht. Die Ankunft am Strand war früher Nachmittag so dass wir noch den restlichen Tag am Strand lagen und durch Zufall auch jagende Delphine vor der Brandung beobachten konnten. Das Abend Mahl aus einer Art Paella allerdings ohne Fisch und Fleisch begleitet von gebratenen Würstchen und Muschelsalat war bei Sonnenuntergang ein voller Erfolg. Das warme Wetter gab uns nun auch die Schanze die Outdoor Dusche in Betrieb zunehmen, was uns wieder ein gutes Stück unabhängiger macht und vor allem Dolly um Welten glücklicher.
    Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück und der Suche nach Wifi oder einem Platz mit gutem EMPFANG FÜR Romys Handy über das wir dann via Hotspot teilhaben. Gesacht gemacht und ein guter Platz war dann auch nach 30 Kilometern Schotterpiste am Meer gefunden. Eine Strand Promenade in einem Nest direkt am Meer natürlich. Die Abwicklung der Logistik ( Danke Bernd, Martin und Mutsch) der benötigten Ersatzteile war dann auch innerhalb einer gefühlten Ewigkeit recht rasch erledigt. Der Plan stand fest, es war gefühlt Sonntag(trotz Samstag) und wir wollten dann nur eine kurze Strecke machen was uns dann auch gelang. Kurz durch ein Tor gefahren standen wir am Strand in einem fahrlässig abgezäuntem Areal mit Bänken und etwas Schatten. Das Highlight war allerdings die vorhandene Mülltonne. Unser erster Weg führte uns an den Strand für eine kurze Lage Einschätzung. Was uns in den Genus einer mystischen Begegnung mit ca. 30 Chilenischen Reitern ( Gautschos auf dem Weg zu einem Dorffest, wie wir heraus fanden). Das Mystische daran waren die anfänglichen Silhouetten der der Reiter Schaar die man in den Gichtwolken des Strandes erkenne konnte. Das Kulturprogramm abgehackt gings zum gemütlichen Teil über mit Mojito, Sandwiches, Erdbeeren und Schokoladenkuchen am Strand bei Bodgia und Ping Pong den Tag und die Zeit vergessen. Der Strandtag fand sein Ende auf unserm auserkohrenem Standplatz mit einer Aussendusche, dachten wir aber wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht oder in unserm Fall ohne den Patron.
    Kurz nach dem wir dachten es uns bei Mojito und gemütlich zumachen kam eine Zuckertorte sonders gleichen ( Na Axer wie sah die Dame wohl aus?) um uns im Auftrag des Patron Geld für seinen Campingplatz ab zu knöpfen. Die Entscheidung viel uns nicht schwer da wir nur 3m weiter kostenfrei stehen konnten sind wir einfach raus gefahren und hatten einen wundervollen Strand mit Sonnenuntergang vor uns. Unserer neuen Passion gefordert spielten wir noch Räuber Romy und Tranken das Chile in getränk des Sommers Melonvie(Melonbi gesprochen) was eine ausgehöhlte weiße Melone ist mit Weißwein, Zucker und Eiswürfeln. Zum Frühstück am nächsten Tag gab es Pfannkuchen mit Vanille sauce und Frucht salat bevor sich unsere Wege wieder trenne Sollten.
    Read more

  • Day63

    An der Küste angekommen stellte sich das nächste Problem ein. Am T4 von Sebastian waren die ersten 4 Gänge ausgefallen. Da er aber KFZ Mechaniker und Ingenieur ist war er auf so einiges vorbereitet und hatte dann auch das benötigte Gelenk für das Schält Gestänge zur Hand. Diese Reparatur fachmännisch durch geführt und die Mädels waren am Strand bei einem Becher Wein.
    Der Platz war nicht der aller schönste aber wir machten es uns gemütlich das bemerkten dann auch insgesamt drei Hunde die den Abend und die Nacht nicht von den Busen weg gingen. Am nächsten Morgen in meiner Pflicht als Frühaufsteher ging ich dann mit Buch und Kaffee bewaffnet auf die kleinen Dünen am Strand um zu lesen. Mir viel gleich auf da hier zwei Seile ins Meer gespannt lagen und ich wiederstand nur knapp der Versuchung eines heraus zu ziehen, was sich als gut erwies. Nach 10 Minuten kam ein Fischer mit seinem Pickup um sein Netze ein zu holen.
    Beim ersten beobachtete ich das Treiben aufmerksam und ging etwas Geld holen ( “ Der Axel liegt mit ...... am Strand und bringt Geld mit“) um etwas Fisch zu kaufen. In meiner Begeisterung half ich dann das zweite Netz ein zu holen und wurde mit zwei Krebsen und drei Fischen entlohnt (es waren kleine Fische und Krebse die er nicht wollte, aber sie waren gut). Es wurden dann die Krebse und Fische vorbereitet und in der Kühlbox verstaut um sie am Abend zu verspeisen. Wir fuhren die Küste ein Stück nach oben und campierten an einer Flussmündung ins Meer. Der nächste Tag immer in Richtung Norden fuhren wir weiter die Küste hoch um vielleicht den einen speziellen Platz zu finden. Auf halber Strecke verloren wir unsere Begleiter um sie dann am Strand wieder zu treffen. Die Platz Wahl war nicht zu einfach und es wurde viel diskutiert bis der richtige Platz gefunden wurde. In einer Senke hinter den Dünen. Ein schöner Abend gefolgt von einem angenehmem Morgen brachte uns zu unserer nächsten Aufgabe. Die Wege auf die Strasse waren etwas steiler und doch recht sandig, so da Sebastian der keinen Allrad hat dann hängen blieb. Doch nur gut das ich für solche Fälle ausgerüstet bin und wir ihn dann ohne große Mühe bergen konnten. Der Tag sollte uns in die Zweit größte Stadt von Chile führen, den wir mussten waschen. Die Wäsche abgegeben gingen wir Tanken und versuchten einen VW Händler zu finden, was schwieriger war als angenommen. Der Schlafplatz wurde ein Campingplatz etwas außerhalb da Wildcampen in der Nähe von Metropolen dann doch nicht ohne ist. Heute geht es die Wäsche holen und nochmal zu einem VW Händler der LKW und Busse repetiert, mal sehen was der sagt.
    Read more

  • Day59

    Nach zwei verregneten Tagen, zog es uns noch nicht ans Meer. Wir mussten noch den schönsten Berg der Welt sehen und das bekamen wir auch hin. Insgesamt dauerte unsere “Auszeit dann 4 Tage hier zwischen Pucon und Villarrica. Wir verbrachten viel Zeit an dem schwarzen Sandstrand des glasklaren Sees. Dolly fand die Überwindung sich im kalten See zu waschen und auch zu Baden. 😁
    Ich im Vollbesitz meiner chilenischen Angel Lizenz war dan Angeln und auch Fliegenfischen. Die Technik des Fliegenfischen konnte ich mir bei einem chilenischen Amigo abschauen, und wie ein Wunder ich habe doch glatt nix gefangen. Wir entschlossen uns den restlichen Samstag vor unserem Bus im Schatten der Markise ( Danke Martin die ist Super) zu verbringen als dann der Fischer vom Nachmittag mit 4 Fischen vorbei kam und sie uns schenkte. Über glücklich über das geschenkte Abendessen verschoben wir unseren weitern Plan auf das große Pucon Rodeo zu gehen auf den nächsten Tag. Der gegrillte Fisch mit Kartoffel, Salat und Guakamole und für Dolly Würstchen waren ein schöner Abschluss des Tages. Der Sonntag begann mit einem Seebad und schon jetzt war zu erkennen das der Tag heiß werden würde. Ab 11 Uhr ( für Südamerikaner eine völlig un normale Zeit fielen die Badewilligen und Sonnenanbeter dann auf unserem Parkplatz ein. Der Entschluss viel einfach wir wollten noch auf das Rodeo und des weiteren brauchten wir wieder etwas Proviant. Also packten wir unsere Sieben Sachen und fuhren nach Pucon dem kleinen Touristenort am Fuße des Villarrica Vulkans der sich jetzt schon seit zwei Tagen in voller Pracht Präsentierte. Ach ja am Freitag zuvor waren wir kurz Duschen und waren dann noch eine Wanderung am Vulkan machen. Nein nicht den Vulkan besteigen das dauert sehr lang und man darf das nur mit Eiskletterausrüstung und Führer. Doch weiter in Pucon, das Dörfchen mit dem Rodeo das wir nicht fanden. Den wunderschönen Tag genossen wir dan eben bei Bier und Cocktail in der Gewissheit einen der wenigen kostenlosen Parkplätze am Hafen ergattert zu haben. Jeder Tag hat ein Ende und so entschlossen wir uns in der spät nachmittags Hitze noch zu unserem Strand zurück zu keren um zu Baden. Schon beim Abbiegen in die Seitenstraße um den Feldweg zum Strand zu nehmen wurde uns das Ausmaß des Bade Wetters klar. Ca. 80 Fahrzeuge standen hier kreuz und quer und uns blieb nur die Möglichkeit auf einen kleine Anhöhe zu fahren auf welche nicht jedes Auto kam und siehe da hier war Platz. :) Nach dieser Nacht gings nach Tucome die nächste größere Stadt mit einem Mechaniker der Deutsch sprechen soll. Wir verabredeten uns kurzer Hand wieder mit den zwei Dresdnern die auch noch in der Nähe waren. Der Mechaniker war der 81 Jährige Besitzer der Werkstatt und half uns prompt herauszufinden das unser Spurstangenkopf Spiel hat. Des weiteren gingen er dann mit mir noch zu einem VW Mechaniker der uns unterbreitete das das benötigte Ersatzteil hier ca. 270€ kostet ohne Einbau versteht sich. Seit dem suchen wir nach einer kostengünstigeren Lösung.
    Der weiter Plan führt uns wohl an die Küste.
    Read more

  • Day55

    Nach unserem gelungenem Jahresabschluss und dem Start ins neue Jahr wars dran einen wunderschönen Ort mit netten Menschen zu verlassen. Unsere Bekanntschaften umschließen Romy und Sebastian mit denen wir drei wunderschöne Tage verbracht hatten. Aber auch Viktor und seinen beiden Töchter (Argentinier) die uns beim Kochen unterhalten haben und mit Rat und Tat beim Empanda machen zur Seite standen sowie Ana die Campningplatzbesitzerin die einen tollen Campingplatz managte. (und mit unmissverständlichen ansagen dafür sorgte das die Küche sauber gehalten wird)
    Aber von Anfang an. Unsere kleine Brauerei Besichtigung in Colonia Suiza ( Berlina Brauerei) die fast ins Wasser gefallen wäre, da wir unseren Campingplatz Bar bezahlen mussten uns alle Vier nicht mehr als die Platz Miete einstecken hatten. Doch der Bier Durst war größer als die bevorstehende Zahlung. Es stellte sich heraus das es besseres Bier gibt und die sorge das uns das Bargeld reicht völlig unbegründet war da wir bei Abreise einen Discount bekamen. Unser Silvester Morgen begann mit einem schönen Frühstück gefolgt von Reinigungsarbeiten in den Busen wärend Sebastian und ich ersteinmal die Tischtennisplatte gründlich bespielten. Im Zuge der Aufgaben Verteilung und der Gerechtigkeit gingen die Mädels an den Beach und wir entschlossen uns das Abend Menü vorzubereiten.
    Zur Menüfolge: Aperitif: Empanadas mit Fleisch- und mit Spinat Füllung dazu Mohjito
    Vsp: Salat mit Himbeeren und Nüssen
    Zwg: Kürbissuppe mit Erdnussbutter verfeinert
    HG: Lomo mit Polenta und Gemüse für die Fleischesser und eine Regenbogenforelle für Romy
    IM Dessert haben wirs dann richtig krachen lassen es gab Mousse au Chocolate mit lauwarmer Vanille Soße und marinierten Kirschen, ein paar Himbeeren und Pflaumen

    Wir starteten mit dem Schokoladenmousse und schon hier begannen wir die Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Die Arbeitsteilung wurde kurzerhand um strukturiert so das Sebastian sich um die Unterhaltung der Spanischen Zuschauer kümmerte ( größten teils Viktors Töchter die wir dann auch zum Empanada falten einbezogen) und ich gekocht habe.
    Der perfekten Arbeitsaufteilung zum Dank haben wir dan den Nachmittag in Windeseile überwunden mit einem Schluck Bier hier und einem Schluck Matte dort. Der Abend und das Essen verliefen angenehm und sehr Genuss voll. Ein Pärchen aus Füssen die schon drei Jahre reisen und selbst ernannte Empanada Spezialisten waren bekamen dann auch mal eine Kostprobe der Behrschen Kunst und waren wie auch Viktor und Ana die Campingplatz Mama hell auf begeistert. Nach dem Essen gabs noch zwei runden Romé und ab 23.30 Uhr ein Lagerfeuer mit Glühwein. Und Sekt zum anstoßen aufs neue Jahr. Um 3 Uhr früh gings dann ins Bett. Ich glaube Bernd und Anke die kurz mal durch gerufen haben und mit Beers sicher noch länger gefeiert haben, schafften es evtl. noch zum Verlust der Muttersprache. Wir nicht.
    Der 1.1.18 verlief eher unspektakulär nach einem langen ausschlafen gings zum duschen dan ans Frühstück, als die rudimentären Dinge des morgens abgearbeitet waren folgte dann das obligatorische zusammen packen der Buse. Eine letzte Bürde führte uns zu Ana in Büro, zum Zahlen. Mit besagtem Rabatt und einer herzlichen Umarmung entließ sie uns dann auf die Strasse in Richtung Norden. Wir machten aber noch, bevor wir uns dann auch von Romy und Sebastian trennte ein Gruppenfoto mit der Polaroid Kamera.
    Auf der Strasse zurück ging es Richtung eines Nationalparks der besonders gut zum durchfahren geeignet war, leider fanden wir hier so richtig Argentinien untypisch keinen Übernachtungsplatz. Wie so oft begann auch heute wieder die Suche nach einer Übernachtungssätte, doch der Zufall meinte es gut. Anstatt eines Platzes fanden wir eine kleine 2 Stündige Wanderung zu einem kleinem aber doch beeindruckenden Wasserfall. Die anfängliche Verwunderung über das leichte Schuhwerk des ein oder anderen, wurde kurz Zeit später mit einer kleinen aber doch eisigen Fluss Durchquerung zu Fuß beantwortet. Der Rest vom Weg war schön aber dann doch eher unspektakulär, der Wasserfall bot dann auch noch einen wunderschönen Anblick in den letzten Sonnenstrahlen. JA die letzten für die nächsten mindestens 12 Stunden, nach unserer Rückkehr zum Auto gings zum Schlafplatz der Dank des neuen Jahres und dann doch etwas Regen, trotz beginnender Hochsaison nicht gestopft voll war mit Einheimischen im Urlaub. Der Weg führt uns nach St. MARTIN DE LOS ANDES wie es der Name sagt liegt dieses kleine Städtchen in den Anden. Von hier aus entschieden wir uns einen kleinen Grenzübergang nach Chile anzusteuern der durch den Nationalpark Lanin im Gebirge führte. DIESE Entscheidung stellte sich als vollkommen richtig heraus. Mit halb platten Reifen gings dann leicht ruppig über die Schotterpisten ins Gebirge, von hier an wurde die Strasse Schmäler, steiniger und versetzt mit Rillen, Auswaschungen und hin und wieder dann auch eine kleine Bach Durchquerungen ( nur gut das die Argentinier einem die Wahl gelassen haben die Brücken auszulassen). Doch das sollte noch nicht das Ende des Adventures sein, aber erst kamen die heißen Quellen die hier gratis und fast nicht besucht waren ( es hat ja mal wieder geregnet) so konnten wir unsere heiße Quelle ganz allein genießen.
    Weiter auf unserem Geröll-Schlamm -Gebirgspass gepaart mit Regenrinnen und kleineren Ausspülungen über die Argentinische Grenze ( eine neue Erfahrung eine 1 Mann Grenze) schnelle Sache und dann wurde die Strasse erst richtig beschießen 😈😎 was mir wiederum einen heiden Spaß gemacht hat diese schmale Urwald Strecke mir zu eigen zu machen. Natürlich hat jeder Spass ein Ende und das Bolivien und Kolumbien Training hat gut getan doch die Grenze der Chilenen war erreicht. Es erwartete uns eine Grenz Maschinerie sonders gleichen, hier waren direkt 4 Personen beschäftigt. Und dass sie Zeit haben zeigten sie uns dann bei der Fahrzeug Kontrolle die Sie zu dritt durch führten. Wie schon die anderen Male haben wir alles was nicht mit rüber darf gegessen oder so verstaut das Eben nichts gefunden wird, so auch dieses Mal 😁 trotz der geballten Staatsmacht. Ab der Grenzdurchfahrt regnete es jetzt mal mehr mal weniger, was uns dazu brachte einzukehren in einem Restaurant namens Once Aleman. Das deutscheste auf der Karte waren das Kuntzmann Bier und das Sauerkraut auf einem der Sandwiches. Wie schon erwähnt regnete es und das tut es auch weiterhin mal mehr mal wenige bis viel mehr ( bereits den 2ten Tag) leider hört der Regen nicht auf. Morgen gehts dann wohl wieder Weg vom anscheinend schönsten Berg der Welt der sich unseren Blicken bis jetzt entzog da er sich hinter grauen Wolkenfronten versteckt. Ach heute habe ich mir einen Angel Lizenz besorgt für Chile jetzt darf ich hier offiziell angeln.
    Read more

  • Day52

    Nach unserem zwischen Stop an diesem wunderschönen Seeufer britischen herrlichem Sonnenschein, brachen wir auf Richtung Bariloche. Der Reiseführer beschreibt Bariloche als wunderschönes Alpen Städtchen das an die Schweiz erinnern soll, und die Hochburg der Argentinischen Schokoladen Zunft. Mit entsprechenden Erwartungen fuhren wir die uns nun schon seit längerer Zeit begleitende zum Teil Serpentinen geschwungene Ruta in Richtung unseres für Silvester auserkoren Ziel entgegen. Die Kontaktaufnahme mit Romy und Sebastian (dem Dresdner Pärchen das wir beim Waschen Mal getroffen hatten) ergab sich etwas schwieriger als gedacht, durch nicht perfekte Internet Anbindung beiderseits. Wir wussten nicht ob sie unsere Emails schon erhalten hatten oder ob wir ihre Nachricht nicht empfangen hatten. Unbeirrt folgten wir unseren “Aufgaben“ die das Reisen als Zigeuner( Politisch korrekt natürlich: Das verhalten der Volksgruppe der Sinti und Roma nach empfundene Lebensweise) mit sich bringt zu erledigen. Ihr fragt euch vielleicht was für Aufgaben kann man schon haben die machen doch Urlaub!? Ja ha .. uns begleiten immer währenden Aufgaben die die Menschheit
    seit Jahrmillionen beschäftigen. Das aufsuchen eines geeigneten Schlafplates ( meistens erst kurz vor knapp) das jagen und sammeln von Nahrung ( in unserem Fall die Suche von Supermärkten, Frutarias, Verduarias und Carnerias) sowie die für mich mit wichtigste suche nach Toiletten ( ja das Panorama Klo haben wir dabei, doch bekamen wir noch Besuch von einem Französischem Fahrrad Pärchen dass sich auf unserem See Grundstück niederließ. Da klappt das dann nicht so mit der Aussicht auf dem Pot) sowie die Verbindung mit der Zivilisation in Form von Wifi. Nach geübten Überholmanövern im Argentinischem Stiel, kamen wir als bald in die Vororte von Bariloche dem ach so wunderschönem Schokoladen Alpen Städtchen im Argentinien. Die uns allzu bekannten Polizeikontrollen ließen nicht lange auf sich warten wobei die erste wieder mal unbesetzt war, bei der darauffolgenden stand dann auch ein Beamter in der Strassenmitte. DIESE Situationen sind dann immer sehr Spannend, gibt er ein Zeichen zum Anhalten, winkt er dich durch? Kurz langsamer geworden und er spricht dich nicht an. Kurz nachgefragt “ Controlla?“ Antwort: Si !! Und mit einem unvermittelt folgendem Lächeln “ No !! Und durch. Ab in die Innenstadt auf zweispurige Strassen mit fließendem Verkehr ( Achtung hier gibts kein Rechts Fahr Gebot! Wildes Wechseln der Fahrspuren manchmal zu dritt auf zwei Spuren überhohlen von beiden Seiten und natürlich Roller immer und Überfall) begann die Suche. Nach 15 Minuten die Entscheidung zu Parken, was dafür zahlen nee wir fahren ja keinen PANZER da findet sich sicher was am Straßenrand und klar nach diversen quer Strassen fanden wir einen Platz hinter von der Polizei ab geschleppten Fahrzeugen. Der Erste Frucht und Gemüseshop lag nah bei unserm Parkplatz nach einem kleinen Einkaufs Ausflug ging es auf Stadt Exkursion. Das Städtchen glänzte nicht wie erhofft mit Schweizer Gemütlichkeit aber mit deren Preisen. Es erinnere eher an die Ausläufer von Bischofshofen im Pongau ( als ich vüor 15 Jahren dort gearbeitet habe) als an St Johann oder Arosa. Aber gut im Hinblick auf unsere Aufgaben gingen wir zurück zum Auto und machten uns auf in das “Grossstadt“ gewühl. Wir fuhren links, rechts, rauf, runter, und von neuem bis ich dan den ersten Supermarkt erspähte. Über eine Zubringerstraße bestehend aus Erde, Löchern und Geröll fanden wir unseren Weg auf den Parkplatz. Die Suche nach unseren Gemüse Shops war deutlich schwerer, die hatten grad mal wieder Siesta!!! Weiter des Wegs tauchte dann auf einmal ein Weinroter T4 auf mit altbekanntem Kennzeichen beginnend mit DD unsere erhoffte Verabredung stand unvermittelt vor einer Wäscherei. Es folgten ein kurzer Plausch und die Verabredung auf einem Nachtlager Platz außerhalb der Stadt an einem kleinen Fluss ( ja auch hier versuchte ich mein Glück, dazu sei gesagt das zwei meiner drei Ruten Beschädigungen sind, die ich zwar repariert habe aber leider nicht hundert Prozent funktionieren. Deshalb Spinne ich mit der Fliegen Rute die noch heil ist). Der Abend war ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein und dem Petroleum Ofen der Beiden. Der nächste Morgen verhieß Aufbruch zu einem Campingplatz der den imposanten Namen trägt SER, im verheißungsvollen Dörfchen Colonia Suiza ( Schweizer Kolonie). Schweizer hab ich noch keine gesehen ausser die zwei Berner die hier Campen gesehen. Das Dorf glänzt mit einem schönen Namen und einem großen Touristen Markt dann hörts aber auch schnell wieder auf. Der zweite Tag erfreute uns dann wieder mit Sonnenschein und der Erkundung des Örtchen und der hier ansässigen Brauerei ( war nett aber halt auch nur nett), sowie den Einkäufen für das Silvester Mahl. Am Abend gabs selbst gemachte Pizza mit dünnem Boden und üppigem Belag. Dem Silvestermorgen hab ich mit meiner Geschichte begonnen und dann wirds ans Kochen gehen 4 Gänge mit Appero( in südamerikanischen Stiel mit Empanadas) na dann viel Spass beim kochen. Wir wünschen euch einen guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr !!!!😎☺ Mit viel Feierei und Freude.
    Read more

  • Day48

    Nach einem Nachmittag mit Bier und Erdnüssen, gings dran etwas zu Essen der Duft von gegrilltem lag in der Luft. Also streunerten wir durch das Örtchen, immer auf der Suche nach dem Restaurant das uns beglücken sollte. Nach einer halben Stunde und der Erkundung der Hauptstrasse kamen wir zu dem Schluss kurz in einer Panderia vorbei zuschauen um uns ein Stück Brot und Kekse (Weihnachtsgebäck) zu erstehen, welches wir dann mit den Überbleibseln von Kartoffelsalat und Würstchen zu einem Vesper verbanden. Ein kleines Nickerchen im Bus rundete den Nachmittag ab. Das perfekte Timing das ein jeder geübter Reisender inne hat bescherte uns ein direkten Pickup der Wäsche. Direkt gegen über in der Lavaderia (Wäscherei). Abgeholt und diekt mal geschaut ob alles auch wieder zurück kam (hätte Ich mir bloß mal gemerkt was ich zum waschen getan habe) fiel Dolly auf das ein Top und ein Paar Socken fehlen. Im vertrauen auf meine brillierenden Spanisch Kenntnisse ging ich zurück und stand da im kläglichen Versuch der Dame zu erklären das etwas fehlte. Mit Anschauungsmaterial bestückt kam Dolly und es klappte. Doch bekommen haben wir nichts. Uns wurde versichert das sie sich drum kümmert und unsere Handynummer aufgeschrieben. Was ein wahrer Overlander ist lässt sich von so was nicht entmutigen, und der Tag war erst zu Ende wenn wir einen Schlafplatz hatten.
    Im Hinblick auf diese große Aufgabe fuhren wir aus dem Städtchen hinaus Richtung See Ufer. Der erste Anlauf war gleich mal nichts, zu viele Wiked Camper ( eine Horde. Aus Chile stammender Touristen oft deutsche oder andere Touristen die sich Mini Camper mieteten und damit rum ziehen) also ging es weiter die Strasse entlang. Ganz in Bodensee Manier war ein Großteil Privatbesitz und nicht zugänglich. Ein kurzer steiler Weg führte dann aber doch zum Erfolg. DIREKT am Strand steht der Bus num mit Blick über einen Kristall klaren See und im Hintergrund die Aufsteigenden Berge mit iren weiß glänzenden Schnee getauften Gipfeln. Die Erinnerung an das Inselhotel liegt hier sehr nahe, hatte ich doch einen ähnlichen Ausblick wenn ich das Rauchherbänkle aufsuchte.
    Wir werden wohl hier den Tag verbringen diese Ruhe und Schönheit will genossen werden. Zudem habe ich schon mein Schwarz Fischer Gerät vorbereitet um noch eine Rund die Leine zu wässern.
    Natürlich werde ich die Gelegenheit ergreifen diesen Ausblick zum Anlass für eine. Runde Panorama Sch.... zu nutzen.
    Read more

  • Day47

    Den gestrigen 25.12. haben wir mit etwas Sonnenschein und einer kleinen Wanderung zu drei Wasserfällen ruhig und gemütlich begonnen und ausklingen lassen. Zum Abendessen gabs noch mal Bratwurst und heute Kartoffelsalat. Das schwankende Wetter zwischen Nieselregen und Starkregen veranlasste uns dazu unseren Platz etwas zu tunen, mit Schaufel, Holz und Erdreich wurde er unseren Bedürfnissen angepasst und Regenfest gemacht nur das Wäschewaschen vom Vormittag war nicht von Erfolg gekrönt.

    Heute Morgen(so um 11.45 Uhr) sind wir dann in Richtung Argentinische Grenze aufgebrochen. In weiser Voraussicht und unendlicher Erfahrung, haben wir uns drauf eingestellt das die argentinischen Zollbehörden (Aduana) uns nach Gemüse und Früchten durchsuchen. Vorbereitungen wurden getroffen dieses Massaker der Abnahme von essen abzuwenden ( alles versteckt und Eier gegessen) nach einiger Übung mit Grenzen haben wir die Chilenische Seite kurz abgefertigt oder Sie uns, dann sind wir den Pass zur Argentinischen Seite weiter gefahren. Der Ausblick war leider leicht wolkig( lag evtl. an der Höhe 1320m über n. Null) aber dennoch schön und Blizzard zugleich. An der Grenze angekommen wurde dann ganz deutsch erst mal die Schlange für die Migrationes gesucht und prompt eine gefunden. Nach 10 minütiger Wartezeit wies uns der Grenzer daraufhin das es die Falsche ist wir standen an der Schlange für Bus Abfertigung.
    Ohne Diskussionen das ich ja auch einen Bus fahre gingen wir ins Nebengebäude und uns am richtigen Schalter zu melden. Dieser Herr mittleren Alters war allem Anschein nach nicht so glücklich das er entweder heute arbeiten musste oder doch etwas mehr los war oder einfach beides. Eine seiner ersten fragen war dann wo wir wohnen werden in Argentinien, diese Frage beantworteten wir mit einem Schulter zucken was im nicht so richtig glücklich machte. Unbeirrt Fragte er noch einmal und erklärte uns etwas auf Spanisch was wir beim besten willen nicht versanden. Nach dem wir ihm dann sagten das wir auf einen Campingplatz fahren hatte das leider auch nicht den gewünschten Erfolg und wieder erklärte er uns das spanische Mysterium, ich denke er hats dann aufgegeben den wir bekamen die Stempel und gingen zum Zoll wo alles in gewohnter Einfachheit klappte. Die Kontrolle auf die wir uns so gut vorbereitet hatten fand dann nicht statt, keine Träne nach weinend fuhren wirbweiter um unsere Wäsche die Dolly am Vortag versucht hatte zu trocknen dann in eine Wäscherei zu bringen. Wir sind nun in einem Touristen Dorf namens Villa Angostura gestrandet die Wäsche ist abgegeben in der Wäscherei und wir sind gezwungen den Tag bis heute Abend verstreichen zulassen. Nach. Dem ja immer noch Weihnachten ist und in Manier der Australier und Neuseeländer ja heute Boxingday ist sitzen wir für den Anfang in einem Pub und trinken erstmal ein Bier oder Vier.
    Read more

  • Day46

    Am Morgen des 24 ten sind wir in der Hoffnung das die Supermärkte offen haben nach Puerto Montt gefahren und trafen bald auf eine Supermarkt-Bauhaus Combi. Wir begannen im Baumarkt unsere Shopping Tour mit Klettband und Camping Gas, bevor wir uns in der Supermarkt namens Jumbo stürzten. Auf der Rolltreppe zum Eingang fiel mir ein Werbeplakat der gegenüberliegenden Schule auf, eine Deutsche Schule und das machte sich in der ganzen Stadt bemerkbar. Im Supermarkt gab es diverse deutsche Produkte wie Bier ( vor allem Erdinger und Oettinger) aber auch Sauerkraut und Senf von Kühne. Die Kuchen theke überraschte uns mit der Aufschrift Kuchen vor der ein oder anderen leckerei was sonst mit Tart oder Tarta beschriftet war. Wir verfielen dem Wahn, und entschlossen uns für unser Heiligabend Mahl Sauerkraut mit Püree und Bratwürstchen zu kredenzen. Aber bevor es soweit war sollte es noch einen Kaffee und Kuchen Stop in einem kleinen Dorf geben das wohl zu 70% von deutschen Auswanderern besiedelt war. Das kleine Cafe das wir uns aus gesucht haben hatte unter anderem gute Internet Verfügbarkeit und erfreute uns mit Strudel de Manzana( Apfelstrudel) und heißer Schokolade, zur Feier des Tages gabs dann auch noch Pisco sauer. Der Plan in der Nähe einen geeigneten Schlafplatz zu finden der auch 2 Tage zu bewohnen war stellte sich als schwerer heraus als es den Anschein hatte. Nach 150 km suche entschlossen wir uns auf einen Campingplatz zu gehen auf dem wir nun sind. Nun konnten wir auch in unseren Weihnachtsabend starten mit Glühwein und Ansätzen von schlachtplatte. Mit uns waren gestern noch ein deutscher Fahrradfahrer und 4 Jungs die hier zum Kajaken sind (zwei Australier und zwei Amerikaner) auf dem Platz. Wie immer kamm auch heute der Regen, wir konnten ganz gut damit umgehen aber die vier Jungs haben heute früh ihre Sachen schon zum trocknen aufgegangen, doch in extrem Sportler Manier nehmen sie es locker und gehen jetzt erstmal den angrenzenden Fluss und seine zwei Wasserfälle befahren. Wir machen heute einen ruhigen und wandern dann mal zu den Wasserfällen. Schöne Weihnachten euch allen und besinnliches Ranzen spannen.Read more

  • Day44

    Das warten hatte nichts gebracht sind weiter gefahren.
    Nach dem ein oder anderen Ergebnislosen Versuch die Grenze zu Argentinien zu über queren stießen wir auf wiedrichkeiten. Der erste Versuch bei Santa Luzia wurde noch vor dem Ort gestoppt, von weitem sahen wir einen Helikopter auf der Straße stehen, dann etwas braunes undefinierbares dahinter. Der Polizist der Gandameri National hatte uns freundlich darauf hin gewiesen das die Strasse und die Abzweigung zum Grenzpass durch eine Mure verschüttet sind und wir doch Bitte umdrehen sollten. Sein Tip war den Pass zu benutzen der etwa 120'km zurück liegt, also fuhren wir dort hin.
    Der Weg führte uns an einen See Laguna Verde ( kommt euch bekannt vor?, ja ist aber ein anderer See) hier übernachteten wir direkt am Ufer, bei leichtem bis starkem Regen (ach ja Regen das hatten wir in letzter Zeit öfter). Nach einer angenehmen Nacht in friedlicher Natur, mit wundervollem Blick auf See und Berge standen wir früh bei ungefähr 8° C auf um zur Grenze zu fahren. Die Grenzstation war eine kleine Wache die auch die Polizei des kleinen Örtchens beherbergte, wir gingen also rein als der Beamte dann die Pässe sah komentierte er dies mit einem “ OHH“, darauf fragte ich “ohh qué“. Er erklärte uns das auf der Chilenischen Seite alles super sei, doch auf der Argentinischen sind diverse Flüsse (3 um genau zu sein über die Ufer getreten) also auch hier kein durch kommen. (mir ist klar das sich die Frage stellt wofür der Schnorchel am Auto wenn man nicht durch Wasser fahren will) Ich fragte gut gelaunt, wie hoch das Wasser den sei? und er meinte höher als mein Auto. :(
    Also förderten wir wieder unsere Karte zu Tage und gingen mit ihm die Möglichkeiten durch. Es ergaben sich drei Optionen, zwei lagen auf dem Weg nach oben ( also Nordwärts unsere Richtung) die Dritte verband er mit dem Angebot seine Kollegen anzurufen, denn es war wieder ein Bergpass, und dieser läge Zirka weitere 120- 160 km nach Süden also zurück. Wir wählten die Richtung nach oben.
    Diese Strecke war verbunden mit insgesamt vier Fähren, also machten wir uns auf den Weg in Richtung der Fähren. An der ersten angekommen klärte ich in meinem perfektem Legastheniker Spanisch ab wie das hier läuft. End vom Lied wir sind zum Orts ansässigen Büro der Fährgesellschaft gefahren welches in einem Minimercado war( von den Dingern haben Sie hier im Chilenischen Off eine ganze Menge, dort bekommt man von Allem oder auch nur die Hälfte) vor uns war eine Österreichische Familie die auch mit der Fähre fahren wollte die nur 1 mal am Tag fährt nicht drei mal wegen des schlechtem Wetters. Aber zu erst wurden wir vertröstet da die Dame keinen Strom hatte und erst ab Vier Uhr wieder an ihren Computer konnte. Der deutschen Pünktlichkeit geschuldet war ich dann 2 Minuten vor vier wieder bei ihr im “Büro“ und bekam dann auch 25 Minuten Später meine Tickets. Auf der Fähre angekommen wurde der Bus ersteinmal verschnürt denn es war mit “ schwerer See“ zurechnen, die Fähre ein ausgemustertes Griechisches Model, einseitig befahrbar er schien nicht in Technisch optimalem Zustand doch sie erfüllte fast 8 Stunden lang ihre Aufgabe einwandfrei. Wir erreichten den Zielhafen gegen 1 Uhr nachts in der Hoffnung noch etwas essbares zu bekommen, tja das war leider nicht so, das Dorf war wie ausgestorben nur die Polizei drehte ihre Runden. Unser Schlafplatz für die nächsten 5 Stunden war ein Parkplatz am Strand den wir mit unserem Scheinwerfer gut ausleuchten konnten. Es ging früh los um Brötchen zu holen und mit der Ungewissheit wann die nächste der drei folgenden Fähren fahren würde. Mit doch recht miesepetriger Stimmung ging es zur ersten Fähre die laut Plan um 13 Uhr ablegen sollte aber dann schon kurz nach 12 fuhr. Der Tag konnte nur besser werden und ich entdeckte eine Dusche auf dem Teil ( Es war wohl die Crew Dusche der Männer aber sie war warm) ich fragte die Herren ob man denn duschen dürfte erst hieß es “Nein“ dann aber doch “Ja“ also duschen und dan übersetzen. Die zweite Fähre war ein neues komfortables Model auf der die fast 5 stündige Fährt zum Erlebnis mit fantastischen Eindrücken der Fjord Landschaft wurde. Die Überlegung war dann die dritte auf den nächsten Tag zu verschieben doch die Schlafplatz suche ergab sich als schwieriger als gedacht, also weiter Richtung der dritten Fähre und danach ein Schlafplatz suchen. Gesagt getan kurz nach der dritten Fähre auf dem Weg in eine der ersten Großstädte die uns bisher in Chile begegnete eine kleine Piste Richtung Strand an einem Fluss schlugen wir unser Nachtlager auf, um am nächsten Tag (der 24.12.) Dann unsere Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
    Read more

  • Day41

    Nach nun weiteren 100 Kilometern Schotterpiste haben wir ein kleines Städtchen erreicht, zwischendurch mal wieder ein Tramper Pärchen mitgenommen (Sie deutsche er schweizer, hatten ein Problem mit ihrer Isomatte und mussten in das Städtchen). Beim raus fahren ist es dann passiert geteerte Straße dann kamen 6m Schotter und unser Vordermann hat uns einen Stein auf die Windschutzscheibe geschossen. End vom Lied wir haben einen etwa 2 € Stück grossen Schrammen in der Scheibe und keinen Sekunden Kleber zur Hand um es etwas abzudichten. Das wunderbare daran ist es Regnet und es tritt Wasser ein. Stehen gerade in einem Dorf vor nem Auto- Angelshop und der Sekunden Kleber liegt in der Auslage aber der Laden ist zu (hat hoffentlich nur Mittagspause) und wir warten...Read more

  • Day40

    Nach der Überquerung der Chilenischen Grenze ging es ersteinmal einkaufen (dieses Mal haben sie uns getrocknete Erbsen abgenommen). Die fünf Eier die wir noch hatten hab ich an der Grenze dann gekocht sonst hätte er sie auch ein kassiert. Wir fuhren dann auf eine Schotterpiste die uns wenn wir dann fertig sind um den zweitgrößten See Südamerikas führt. Es ist empfohlen diese Strecke bei schönem Wetter zu fahren und das hatten wir, strahlender Sonnenschein mit wundervollen Ausblicken auf den See und die dahinterliegenden Schneebedeckten Gipfel der Andenausläufer. Unser Nachtlager bezogen wir an besagter grünen Lagune ein kleiner Bergsee abseits der Rute welcher mit stille und Natur Idyll glänzte.Read more

Never miss updates of Dolores und Michael Orendi und Behr with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

or sign up here:

Sign up now