• Day 3 🇱🇺

    August 1, 2025 in Luxembourg ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute geht es wieder heimwerts aber nicht ohne einen kurzen Abstecher nach Luxemburg selbst. Ein ganz interessanter Ort, der gleichzeitig so viel wie aber auch überhauptnichts zu erzählen hat. Letzëbourg wie es offiziell heisst könnte man ein wenig mit mir vergleichen. Immer interessant etwas davon zu hören aber eigentlich nicht per se interessant in sich selbst. So sind alle Geschichten die man über das Land und die Stadt erzählen könnte eigentlich viel mehr Teil der Geschichte von anderen Ländern.

    So wie beispielsweise auch der Grund wieso es überhaupt existiert viel mehr Teil der Geschichte von Deutschland geschuldet ist. Oder der Grund wieso das Land so reich ist ironischerweise der Geschichte Tschechiens geschuldet ist. Geschweige denn den Grund wieso es zu der kulturellen Identität der BeNeLux gehört wiederum den Schweden geschuldet ist. Wen das interessiert kann mir gerne schreiben und ich kläre auf.

    Neben Luxemburg findet man zwei Grabstätten, die eine pompös gut gepflegt und gut erklärt. Sogar mit einer kleinen Kapelle. Die andere eher rustikal und mit Massengräbern von bis zu 10 Personen.

    Ich spreche natürlich von den beiden Militärgräbern der amerikaner und das der deutschen. Unglaublich imposant ist der Fakt, dass es ein tatsächlicher Friedhof ist auf dem die Soldaten vergraben sind, die in der Ardennen Gegenoffensive (dt.) oder Battle of the Buldge (us.) getötet wurden. Nur ein Bruchteil wurde tatsächlich begraben aber es sind trotzdem über 5000 amerikanische Gräber und beinahe 11000 deutsche. Wobei das deutsche auch Massengräber enthält. Diese sind "gefüllt" mit SS Angehörigen. Die Wehrmachtsoldaten haben jeweils ein eigenes Grab erhalten.

    Es ist für mich im speziellen sehr imposant da die Männer halt in meinem spezifischen Alter sind und eines der Gräber der Amerikaner zeigt nicht nur dasselbe Alter aber auch den selben Rang und dieselbe Funktion die ich habe...

    Auch General Patton ist auf diesem Friedhof begraben nachdem er in den ersten Wochen der Nachkriegszeit bei einem Autounfall starb und neben seinen Soldaten begraben werden wollte.

    Nun nach 1'687 km gesamter Fahrdistanz sind wir wieder zurück
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