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  • Day182

    Akaroa :)

    February 2, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 26 °C

    Ich bin da, auf der Südinsel von Neuseeland angekommen. Ich bin gestern in Auckland los geflogen und bin nun mit Paula, dem AuPair das auf dem Flug nach Neuseeland neben mir saß, in Christchurch. Wir haben einen entspannten Wieder-kennenlern-Abend im Hostel verbracht und heute ging unsere Reise dann richtig los.

    Um 8 Uhr morgens steigen wir in einen Reisebus und fahren bis in den kleinen Ort Akaora auf der Bank Peninsula. Die Sonne scheint, wir bestaunen die Landschaft, die so anders ist als auf der Nordinsel und schießen Fotos. Angekommen bummeln wir durch Akaora und essen ein Eis bis unsere eigentliche Aktivität des Tages startet: eine Delfin-Tour. Aufgeregt setzen wir uns auf die besten Plätze die unser kleines Boot zu bieten hat- ganz vorne mit Beinen vom Bug runterbaumelnd (die ca.15 anderen Gäste sind größtenteils Asiaten, die lieber drinnen und von der Sonne geschützt sitzen, sodass wir viel Platz haben). Wir schippern ein durch die sonnenbeschienene Bucht, unterhalten uns mit der netten dänischen Kellnerin an Bord und unser Kapitän, der in Akaora aufgewachsen ist, deutet auf verschiedene Besonderheiten am Land und im Wasser hin bis es soweit ist: die ersten Delfine sind zu sehen. In Akaora lebt der Hector-Delfin- die kleinste und seltenste Delfinart der Welt und diese kleinen schwarz, weiß, grauen Tiere schwimmen nun von allen Seiten um uns herum. Sie reiten auf der Bugwelle, tauchen unter dem Boot hindurch und springen vor uns in die Luft. Obwohl ich schon öfter Delfine gesehen habe, ertappe ich mich dabei wie mein Mund vor entzücken gar nicht mehr zu geht. Dann geht es aufs offene Meer und wir brausen mit Vollgas auf dem Wasser entlang und genießen die (nicht wirklich kalte aber doch sehr angenehme) Brise. Wir sehen Robben schlafend auf Felsen und tauchend im Wasser, bestaunen Vulkangestein (ich verstehe nicht ganz was das besondere an gerade diesem ist, aber hübsch anzusehen ist es trotzdem) und quietschen über Babypinguine die neben unserem Boot her schwimmen. Als wir nach ca. 2 Stunden zurück im Hafen sind, sind Paula und ich uns einig- dieser Trip hat sich mehr als gelohnt und ist ein perfekter Start in unsere Rundreise. Auf dem Weg zurück zum Bus sterben wir beinahe vor Hitze und freuen uns über die Klimaanlage auf der Rückfahrt und auf die Pizza, die im Hostel auf uns wartet.
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    Peter Pumpkel

    Auch die verschwommenen Fotos sind supercool!

    2/10/20Reply
     
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  • Day132

    Surfcamp #Raglan

    December 14, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Endlich ist die langersehte Woche da. 5 Tage Surfcamp liegen vor Sarah, Maria und mir. Samstag morgen packen wir uns und unser Gepäck in Sarahs Auto und los geht es. Wir halten in den Botanischen Gärten von Hamilton für eine Mittagpause und erreichen nachmittags den süßen Surferort Raglan. Wir haben ein Zimmer für uns drei alleine und stimmen den Abend mit einer Erkundungstour, Abendessen mit Blick aufs Meer und einem Spaziergang im Sonnenuntergang ein. Sonntag geht es an die erste Surfstunde. Ich bin vorher noch nie gesurft und dementsprechend gespannt. Unsere Gruppe ist angenehm klein: wir drei Mädels und ein Holländer in unserem Alter mit unser Surflehrer Andrew, der schon seid mehr als 25 Jahren surft. Wir bekommen Boards und Neoprenanzüge und üben dann erstmal am Strand das richtige Aufstehen, dass schon an Land kniffliger ist als es aussieht. Dann geht es ins Wasser und wir haben viel Spaß auf dem Board zu liegen und runterfallen. In den nächsten Tagen üben wir immer weiter kleinere und größere Wellen zu nehmen und können am Ende des 5. Tages tatsächlich aufstehen und halbwegs elegant bis zum Strand surfen. Am Mittwoch ist es leider zu windig und damit zu gefährlich ins Wasser zu gehen und stattdessen fahren wir in die kleine Stadt Kawhia, gehen an den Strand, picknicken am Meer, trinken Milchshakes und schauen uns die Gegend an. Auch an den anderen Nachmittagen nach den Surfstunden schauen wir Wasserfälle an, gehen in alle Shops in Raglan, gucken Profi-Surfern zu, sind am Strand, liegen lesend in Hängematten, spielen Karten, gehen im den Whirlpool und sehen alles, was es in der Gegend zu sehen gibt. Einen Abend gehen wir zu „Christmas in the Park“ hören also die Weihnachtsgeschichte, alle möglichen Weihnachtslieder und den anscheinend berühmten (aber uns vorher unbekannten) neuseeländischen Sänger Stan Walker. Sonst machen wir Bekanntschaft mit Deutschen, Schweizern, Franzosen und Holländern und genießen die Woche in vollen Zügen.Read more

  • Day127

    Woche Nr. 19 ❤️

    December 9, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Es ist meine letzte ganz normale Arbeitswoche. Ich bin zwar noch mehr als 2 Monate hier in Neuseeland aber jetzt kommen Feiertage, Urlaube sowohl meinerseits als auch meiner Gastfamilie und vor allem Sommerferien sodass ich meine normale Zachi-Routine nun wohl zum letzten Mal mache.

    Wir gehen zur Playgroup und treffen wie jede Woche Sarah und die kleine Emilia. Da ich noch überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung bin, gehen wir Mittwoch zu Emma und während Zach spielt backen wir beiden (vegane) Weihnachtsplätzchen. Abends treffen wir uns, gucken einen herrlich kitschigen vorhersehbaren Weihnachtsfilm, quatschen viel zu lange und essen unsere Plätzchen. Am darauffolgenden Tag treffen Zach und ich uns mit Mia, ihrer kleinen Elody, Jule und ihrem kleinen Benji. Mia mit der wir die letzten Monate immer zum Kinderturnen gegangen sind fliegt nächste Woche nach Hause und wir machen ein letztes Mal wie immer bei ihr zuhause Morning Tea zusammen bevor es zum Turnen geht. Zach bekommt ein Zertifikat für alles was er in diesem Term gelernt hat (oder ehr gelernt haben sollte) und dann heißt es Tschüss sagen. Abgesehen von diesem Abschied, ist die Woche aber rundherum super. Donnerstag ist meine Gastmutter in Wellington und mein Gastvater hat als Chirurg alle Hände voll mit den White-Island-Vulkan-Patienten zu tun, sodass ich ausnahmsweise mal 13 Stunden am Stück arbeite. Hinterher bin ich gut geschafft, aber gehe abends dann als Ausgleich mit Sarah, Frauke und Emma erst auf einen Food-Market und dann zu einer Straße in der Stadt in der alle Häuser wunderschön mit Lichtern und Weihnachtsdeko geschmückt sind.

    Auch sonst gehe gehe ich mit den Kids in den School-Pool und auf den Spielplatz, lerne meinen in Australien lebenden Gastopa kennen, gehen mit Sarahs Gastfamilie essen, treffe mich mit meinen Mädels am Strand, gucke Sonnenuntergänge an und freue mich auf mehr Wochen wie diese.
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  • Day124

    Wellington- die windigste Stadt der Welt

    December 6, 2019 in New Zealand ⋅ 🌬 18 °C

    Unser Trip in Neuseelands Hauptstadt beginnt nach einer nur 3-Tage-Arbeits-Woche am Donnerstagmorgen. Sarah und ich fliegen morgens los und haben Plätze nebeneinander am Fenster. Um in Wellington zu landen müssen Piloten eine extra Ausbildung haben, da das Landen dort wegen dem Meer auf allen Seiten und dem böigen Wind besonders schwierig ist. Ich finde der Landeanflug ist wirklich spaßig- ein bisschen wie Achterbahn fahren aber Sarah und ich halten uns trotzdem die ganze Zeit an der Hand- sicher ist sicher. Angekommen werden wir mit einem Shuttle eingesammelt um unseren kleinen roten Mietwagen abzuholen. Alles klappt reibungslos aber wir müssen wir uns trotzdem erstmal ausruhen und fahren in den botanischen Garten. Wir gucken die Rosen- und Dahliengärten an und spazieren durch die Grünanlagen bis zu den berühmten roten Cable Cars. Dann checken wir in unserem Hostel ein und sind positiv überrascht- wir haben Frühstück und Abendessen kostenlos inklusive. Mit der Erwartung einer kleinen Vorspeise gehen wir mit unseren Vouchern ins benachbarte Restaurant und bekommen dort überraschenderweise ein volles warmes Abendessen (Beef- oder Vegetablepie) mit gemischtem Salat. Voll gegessen machen wir uns dann, mit einer nettem Spanierin die wir im Hostel kennengelernt haben auf den Weg in die Stadt. Wir laufen die Promenade am Meer entlang, schauen uns das Parlament von Neuseeland an, gucken uns in den beleuchteten Einkaufsstraßen um und machen uns mit der Innenstadt vertraut.

    Am Freitag morgen backen wir uns Pancakes (auch dafür steht alles im Hostel bereit) und fahren zum Mount Victoria, von dem man eine tolle Aussicht auf die Stadt, das Meer und die wirklich sehr kurze Landebahn hat. Dann geht es auf die Fahrt rund um die Ostspitze von Wellington. Wir fahren am Meer entlang, bewundern Häuser die wir gerne als Ferienhaus hätten und machen mehrere kleine Wanderungen über Felsen, durch Wälder und an Stränden entlang. Zurück im Hostel machen wir uns frisch, gehen zum Abendessen (diesmal Nudeln und Salat) und fahren dann an den Strand um den Sonnenuntergang zu sehen. Abends holen wir Sophia und Frauke am Flughafen ab und verbringen den Abend am Hafen.

    Zu viert backen wir uns Samstagmorgen wieder Pancakes und fahren dann los zum südlichsten Punkt der Nordinsel. Am Cape Pallisier angekommen klettern wir die 252 Stufen zu einem sehr sehr umwindeten Leuchtturm hoch und bestaunen die Robbenkolonie die rund um das Kap lebt. Die Robben haben gar keine Angst von uns und heben nur den Kopf als wir näher kommen und vor allem die Neugeborenen bewundern, weil sie einfach so süß sind. Anders als die Asiaten, die in einem großen Reisebus ankommen als wir fahren, versuchen wir aber logischerweise nicht die Tiere zu streicheln sondern schießen nur ungefähr 100 Fotos auf denen die Robben alle aussehen als wären sie Steine. Dann geht es zu den Pinnacles- einer Steinformation zu der wir ein paar Stunden (ziemlich bergauf) hinwandern und die komisch geformten Felsen, die auch in der „Herr der Ringe“ mitspielen bewundern. Zurück geht es dann durch ein Geröllfeld und über viele kleinere und größere Flüsschen. Wieder in Wellington gibt es für Sophia und Frauke zum ersten Mal das Abendessen in benachbarten Restaurant und dann geht es in die Innenstadt. Wir gehen zu einem (enttäuschend kleinen) Nightmarket, verbringen den größten Teil des Abends dann in einer netten Bar und setzen uns hinterher mit Keksen und Kartenspiel ins Hostel.

    Sonntag ist schon unser letzter Tag. Nachts werde ich mehrfach von einem Gewitter geweckt- der Donner klingt als würde das Haus zusammenbrechen und auch am nächsten Morgen regnet es noch aus Eimern. Wir fahren mit den obligatorischen Cable Cars und gehen dann ins Te Papa. Das Te Papa ist das neuseeländische Nationalmuseum und viel interessanter als erwartet. In der Ausstellung über den ersten Weltkrieg gibt es zum Beispiel täuschend echte riesige Wachsfiguren, bei der Kunst können wir unsere Gedanken zu den Exponaten an die Wände schreiben und in der Abteilung über Naturkatastrophen können wir ein Erdbeben nachfühlen. Immer noch im strömenden Regen gucken wir uns noch einen Underground-Market an bevor es zurück zur Autovermietung geht. Als der Shuttle uns dann schließlich am Flughafen absetzt sind wir klitschnass und hungrig. Wir ziehen uns Leggings, Jogginghosen und alle Pullis die wir mithaben übereinander und veranstalten ein Picknick. Im Flieger nach Hause haben wir dann Fernsehre, sodass ich einen meiner Lieblingsfilme: den Weihnachtsfilm „Tatsächlich Liebe“ gucken kann und abends gelaunt wieder zurück bei meiner Gastfamilie in Auckland bin.
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  • Day111

    New Plymouth :)

    November 23, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Freitag nachmittag geht es los. Sarah und ich packen unsere gefühlten 100 und in echt bestimmt 8 Taschen ins Auto- wir haben ja Platz, da soll es uns an nichts mangeln- und los geht es nach New Plymouth. Wir fahren ca. 5 Stunden Auto, machen eine Picknickpause um unsere mitgebrachten Nudeln mit Soße zu essen und kommen nach einer Fahrt mit viel lautem Gesang im Dunkeln an. Wir haben beschlossen dieses Wochenende mal auszuprobieren im Auto zu schlafen und machen es uns auf einem kleinen Parkplatz direkt am Strand auf unseren zurück geklappten Sitzen bequem. Wir haben Schlafsäcke und Kissen dabei und schlafen zum Meeresrauschen ein.

    Nach einer nicht perfekten aber viel erholsameren Nacht als erwartet frühstücken wir mit Blick aufs Wasser und machen uns auf den Weg zum Cape Egmont. Wir halten an diversen weißen und schwarzen Stränden mit riesen Steinen oder feinem Sand und gucken uns einen malerischen weißen Leuchtturm an. Dann geht es an den sportlichen Teil des Tages. Auf den Mount Taranaki kann man innerhalb von 8 Stunden komplett hochklettern, doch da es schon langsam auf den Abend zu geht und wir nicht im Dunkeln laufen wollen beschränken wir uns auf eine entspannte 4 Stunden Wanderung. Der Weg auf den 2518 Meter hohen Berg ist ganz schön steil und logischerweise auch ständig bergauf sodass ich bald an Ende meiner Kräfte bin aber mit der sportlichen Sarah, klettern ich noch hoch bis wir den Schnee berühren können. Die Aussicht ist unglaublich und wir können bis zum 250 km entfernten Tongariro Crossing schauen bevor wir uns wieder auf den Rückweg über kleine Bäche, durch Schluchten und über Stock und Steine machen. Abends wollen wir uns noch die Te Rewa Rewa Bridge angucken und sind von den schönen Park/Reserve drum herum so positiv überrascht, dass wir kurzerhand beschließen hier zu übernachten. Wir gucken uns die Brücke im Sonnenuntergang an und wollen dann die Sonnencreme des Tages in dem Badesee abwaschen. Auf dem See sind noch erstaunlich viele Neuseeländer mit Wasserskiern, Wakeboards oder Jetskies unterwegs sodass wir uns nichts beim baden denken bis mich ein Fisch in den Zeh beißt und uns klar wird das es wohl doch ehr ein See zum fischen ist. Zum Glück war es wohl ein kleiner Fisch- ich hab nur zwei kleine Schürfwunde an den Zehen aber wieder ins Wasser trauen wir uns trotzdem nicht mehr. Diese Nacht schlafe ich auf der Rückbank was dadurch, das ich meine Beine beim schlafen eh immer angezogen habe erstaunlich bequem ist und sowohl ich, als auch Sarah auf dem Beifahrersitz komplett durchschlafen.

    Den Sonntag beginnen wir wieder mit Frühstück mit Aussicht- diesmal auf einem Steg sitzend mit Blick auf den (Fisch)teich und die umliegenden Berge. Nun geht es in die Innenstadt von New Plymouth. Erst sind wir enttäuscht, weil es sehr viel unschöne Industrie gibt aber als wir die tatsächlich Stadtmitte erreichen erwarten und kleine mit Lichterketten geschmückte Gässchen, Kunsthandwerkermärkte und Streetart. Eine alte Frau zeigt uns stolz Aale in einem kleinen Fluss und überhaupt ist das Kleinstadt-Gemeinschaftsfeeling perfekt. Als wir alles erkundet haben machen wir uns entspannt auf den Rückweg. Wir legen einen Stop bei den „Three Sisters and Elephant Rocks“ ein. Die drei Schwestern können wir nicht so wirklich erkennen aber der Elefant ist tatsächlich faszinierend. Noch viel faszinierender sind aber die ganze kleinen Tunnel die durch die Felsen führen und eine Bucht mit der nächsten verbinden. Wir klettern, waten und erkunden was das Zeug hält bis wir Angst haben das die Flut wiederkommen könnte und wir umkehren um am Strand zurücklaufen. Auf der Fahrt zurück sehen wir dann einiges an Landschaft das wir auf dem Hinweg wegen der Dunkelheit verpasst haben und so vergeht die Zeit im Nu bis wir Auckland wieder erreichen.
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    Peter Pumpkel

    Viele Abenteuer und tolle Eindrücke- danke für die plastische Beschreibung

    12/2/19Reply
    Peter Pumpkel

    Der Elefant sieht ja wirklich cool aus

    12/2/19Reply
     
  • Day103

    Halbzeit!

    November 15, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute bin ich seit genau 102 Tage hier und werde noch 102 weitere Tage in Neuseeland verbringen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und ich kann immer wieder gar nicht glauben, wie viel ich schon erlebt habe. Ich habe schon den größten Teil der Nordinsel gesehen und habe die Rest-Wochenenden meiner AuPair Zeit schon fast komplett voll geplant. Meine Gastfamilie hat gestern ein neues AuPair gefunden, das Ende Januar kommt und mich ablöst. Es ist ein komisches Gefühl, dass Zachi in spätestens 4 Monaten die Hand von jemandem anderen zum einschlafen, Oli jemand anderen fragt ob sie zusammen aufs Trampolin können, Max jemandem anderen seine Lieblingslieder vorspielt und Theo jemand anderem von dem Mädchen erzählt was er mag. Ich fühle mich hier inzwischen wirklich wohl und freue mich auf die Weihnachtszeit und die Sommerferien mit den Kids. Hier in Mount Eden leben ziemlich viele AuPairs und so hatte ich es zum Glück auch nicht schwer Freunde zu finden und habe eine tolle Clique gefunden. Natürlich vermisse ich zuhause auch. Ich freue mich schon wieder sehr darauf beim Essen solange alle zusammen sitzen zu bleiben bis alle aufgegessen haben, im November wirklich Winter zu haben und ganz zu schweigen davon, alle meine Lieben wiederzusehen und alltägliche kleine Gespräche zu führen oder sich umarmen zu können. Aber bis es so weit ist, werde ich versuchen meine Zeit hier noch in vollen Zügen genießen!!🌻Read more

    Peter Pumpkel

    Wie schnell die Zeit verrinnt....

    11/16/19Reply
     
  • Day97

    Coromandel☀️

    November 9, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Coromandel. Die Halbinsel die auf der Karte unspektakulär aussieht wie Langzungen halt aussehen und sich als eins meiner Lieblingsziele herausstellt. Mit unserer gut vertrauten fünfer Truppe- Sarah, Frauke, Emma, Lea und ich- geht es Samstagmorgen los. Wir steuern zunächst eins der berühmtesten Ziele der Nordinsel an: den Hot Water Beach. Wir haben uns einen Spaten mitgebracht und graben uns genauso wie viele anderen ein Loch um an das warme Wasser zu kommen das unter dem Sand zum Vorschein kommt. Unser Wasser ist dann aber so heiß, dass wir nicht reingehen können und uns stattdessen mit netten älteren Neuseeländerinnen einen natürlichen Hot-Water-Pool teilen und uns hinterher im Meer abkühlen. Ein bisschen enttäuscht von dieser so vielfach angepriesenen Aktivität geht es zum nächsten Must-Do in Coromandel, der Cathedral Cove. Wir wandern ungefähr 40 Minuten bis wir den Strand und das berühmte kathedralartige Loch in Stein erreichen. Hier gefällt es uns schon deutlich besser und wir überlegen noch ein Bad im Meer zu wagen, entscheiden uns letztendlich aber dagegen. Dann geht es auf zu meinem Highlight. Dem New Chums Beach, den mein Reiseführer als einen der schönsten Strände Neuseeland anpreist. Und obwohl das bei ungefähr der Hälfte der Strände hier so ist, können wir als wir den Strand nach einer kleinen 40 Minuten Wanderung erreichen nur zustimmen. Heller Sand, turkises Wasser, weiße Schaumkronen auf den beachtlich großen Wellen und keine Menschenseele. Als wir einen kleinen abzweigenden Weg hoch klettern können wir die Bucht auch von oben in ganzer Pracht bewundern. Hinterher geht ins Hostel, in dem wir noch den Whirlpool benutzen, draußen Abend essen und dann ins Bett fallen.

    Sonntag regnet es in Strömen. Wir fahren mit dem Auto durch Wälder die an den Urwald im Himalaja erinnern und dann an unendlich blauem Meer entlang bis zur Spitze der Halbinsel. Mit der Gesellschaft von einigen Enten picknicken wir in einer Regenpause am Strand und sammeln Muscheln. Auf dem Weg weiter wird dann ein Traum von mir wahr. Während wir so am Meer entlang fahren taucht plötzlich eine Delfinschule neben uns im Wasser auf. Wir halten natürlich sofort an und beobachten mindestens eine halbe Stunde die Tiere kaum 50 Meter von uns entfernt. Die Bucht in der wir gerade sind scheint ihnen zu gefallen und die ca. 8-12 Delfine springen und tauchen was das Zeug hält. Auf Fotos und Videos ist hinterher leider praktisch nichts zu erkennen aber dieses Erlebnis werde ich auch so nicht vergessen. Hinterher halten wir noch an dem für jeden Trip obligatorischen Wasserfall und in der kleinen, hübschen Stadt Thames bevor es zurück nach Auckland geht.
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  • Day91

    Hobbiton

    November 3, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Diesen Sonntag wollen wir uns einen der vielleicht berühmtesten Orte Neuseelands angucken: das Filmset Hobbiton. Sarah, Frauke, Andrea, Emma und ich treffen uns deshalb Freitag abends um den ersten Teil von „Herr der Ringe“ zu gucken und Samstag für den zweiten und dritten. Riesen Fans werden wir nicht- 3 Stunden für einen Film sind einfach zu lang- aber nach und nach fangen wir an die verwirrenden (natürlich auf englisch erzählten) Storylines zu verstehen und können am Ende fast alle Charactere unterscheiden.

    Sonntag morgen geht es also los Richtung Süden. Auf der ca. 2 Stunden langen Fahrt halten wir an den Hamilton Gardens- botanischen Gärten, die viel größer als erwartet und voll mit allerlei bunten Blumen sind. Hier veranstalten wir ein kleines Picknick und weiter geht es.
    Hobbiton entpuppt sich als sehr sehr viel sehenswerter als erwartet. Wir werden mit einem Bus vom Parkplatz zum eigentlich Filmset gefahren, dürfen Teile alleine erkunden und bekommen an anderen Orten Erklärungen von unserem Guide. Das Wetter spielt mit und „das Shire“ sieht mit den grünen Wiesen und hellblauem Himmel genau so idyllisch aus wie in den Filmen. Anscheinend hat Regisseur Peter Jackson sehr viel Zeit und Geld investiert um alles genauso aussehen zu lassen wie in den Filmen. So hatten zum Beispiel die im Buch „Lord of the Rings“ beschriebenen Pflaumenbäume die falsche Größe im Verhältnis zur Umgebung. Deshalb ließ Peter Jackson Apfelbäume pflanzen, von Hand alle Blätter und Blüten entfernen und stattdessen Pflaumenblüten- und blätter ankleben. Diese so aufwendig gestalteten Pflaumenbäumen waren dann im Film für exakt 3 Sekunden zu sehen. Schon verrückt aber genau diese Liebe zum Detail spiegelt sich in ganz Hobbiton wieder und wir genießen den Tag in der Sonne. Unsere Führung endet im Pub zum grünen Drachen in dem wir alle ein kaltes Getränk bekommen bevor es wieder nach Hause geht. ☀️
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    Zoe Emmers

    also jetzt bin ich wirklich neidisch 😭😍

    11/8/19Reply
    Peter Pumpkel

    Oh je, mein Kommentar ist zum LabourDay gerutscht. Anwender- und Anfängerfehler

    11/9/19Reply
     
  • Day83

    Labour Day- Cape Reinga :)

    October 26, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Dieses Wochenende ist Labour Day und deshalb haben wir am Montag frei. Es geht für uns 5 Mädels wie für schätzungsweise 90% aller AuPairs an den nördlichsten Punkt Neuseelands. Sarah, Frauke, Julia, Smilla und ich treffen uns also Freitag am späten Nachmittag, gehen einkaufen und fahren bis in das Strandhaus von Sarahs Gastfamilie. Sarah und ich waren vor einigen Wochen schonmal da um und nun ist es also wie nach Hause kommen. Wir lassen das Wochenende abends dann langsam mit Nudeln, Schokolade und Kartenspielen einklingen bevor es vergleichsweise früh ins Bett geht.

    Samstag sind wir dann schon kurz nach Sonnenaufgang wieder auf den Beinen denn uns steht eine 5 Stunden Autofahrt bevor. Wir fahren an der Westküste hoch bis zum „Tane Mahuta“, dem größte Kauri-Baum des Landes. Er ist der bereits etwa 2.000 Jahre alt, 18 Meter hoch und hat 4,4 Metern Durchmesser. Ein Ranger/Freiwilliger/Maori der in Warnweste neben dem Baum steht erzählt uns eine Maori-Legende über die ewige Liebe zwischen dem „Herr des Waldes“ und den Herrschern des Meeres- den Walen. Nach diesem kleinen Zwischenstopp geht es auf eine Fähre und am Meer entlang bis zum Cape Reinga. Ich wollte eigentlich vor allem zum Cape um den nördlichsten Punkt mal gesehen zu haben aber ich hätte nicht erwartet wie schön es da dann tatsächlich sein würde. Das Wasser ist blau, die Wellenkämme perfekt weiß und die Strände die verlassen unter uns liegen könnten jederzeit Werbung für die Karibik machen. Wir genießen die Sonne, schauen in den Leuchtturm, gucken wie der Pazifische Ozean und die Tasmanische See aufeinander treffen und machen Fotos. Dann geht es weiter zur Te Paki Sand Düne. Wir klemmen uns Fraukes Surfboard unter den Arm, leihen uns noch zwei zusätzliche und machen uns an den Anstieg. Wir klettern die Dünen hoch bis wir das Meer sehen können und sausen auf den Boards wieder runter. Das wiederholen wir bis es dunkel wird und wir die Boards wieder abgeben müssen und wir machen uns an den letzten anstrengenden Aufstieg. Erschöpft aber glücklich kommen wir oben an und schauen uns den Sonnenuntergang an bis es kalt wird. Also machen wir uns auf zu unserem AirBnB, bangen kurz um unser Auto weil es komische Geräusche von sich gibt und kommen aber wohlbehalten schon im Dunkeln in unserem kleinen Cottage an.

    Sonntagmorgen schaut unser super nette ältere Vermieterin bei uns vorbei um uns Frühstück zu bringen und bietet uns gleichzeitig an, dass wir hinterher gerne nochmal zu ihr kommen können, da sie einige Avocados über hat. In Erwartung eines Avocado-Baumes gehen wir zu ihr rüber und entdecken das wir auf einer Avocado-Farm mit über 2000 Bäumen gelandet sind. Die Früchte die von selbst auf den Boden gefallen sind, dürfen nicht verkauft werden und so erklären unsere Vermieter uns alles, was es über Avocados zu wissen gibt und geben uns eine ganze Tüte mit sehr reifen für den Tag und weniger reifen für die nächsten Wochen mit. Ein bisschen später als geplant aber gut gelaunt geht es dann los wieder Richtung Süden. Wir fahren zum berühmten 90-Miles-Beach, der ehrlich gesagt ein wenig enttäuschend ist. Da unsere Vermieter uns mehrmals erzählt haben, dass dort schon Busse im Sand versunken sind trauen wir uns nicht mit unserem kleinen Auto am Strand lang zufahren und fahren nach einem kleinen Strandspaziergang weiter. Wir schauen uns zwei Wasserfälle an und halten dann in Pahia, einem kleinen Ort in der Bay of Islands. Wir gucken uns den Hafen und die zugegebenermaßen sehr kleine Innenstadt an, picknicken am Strand und spazieren am Meer entlang. Abends geht es dann wieder bis nach Mangawhai ins Ferienhaus wo wir den Abend mit Reispfanne, Eis und noch mehr Gesellschaftsspielen gemütlich ausklingen lassen.

    Auch den Montag gehen wir entspannt an. Wir schlafen mal wieder länger als bis 7 Uhr, frühstücken mit Blick aufs Meer und machen uns dann auf den Weg an den Strand. Wir liegen in der Sonne, spielen noch mehr Karten und kühlen uns im Meer ab. Wieder im Strandhaus dürfen wir mit einem der kleinen Squads von Sarahs Hostdad durch den riesigen Garten fahren und machen uns dann schließlich wieder auf nach Auckland. Wir kommen überraschend gut und staufrei wieder zuhause an und freuen uns, dass wir anders als alle anderen erst die West- und dann die Ostküste gemacht haben,so auch den Touristenmagnet Cape Reinga am Samstag gesehen haben und die Menschenmassen vermeiden konnten :)
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    Zoe Emmers

    oh pia, das hört sich so toll an da wird man doch direkt neidisch 🥰

    11/3/19Reply
    Peter Pumpkel

    Sieht cool aus - da müssen wir jetzt wohl auch mal den Film gucken und den Apfel-/Pflaumenbaum suchen

    11/9/19Reply
     

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