• Nach Barcelona

    Oct 2–21, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Ich bin da. 500m von unserer Unterkunft sitze ich in einer Strandbar und gönne mir ein Ankommbier. Es ist erst 13.30h und ich habe 85 km weggebolzt. Da ich erst ab 14h reinkomme nutze ich die Zeit und schreibe schon mal.
    Um 7h heute morgen kochte ich Kaffee und Punkt 9h saß ich auf dem Rad. Es soll etwas regnen. Zum Glück, das Zelt ist trocken eingepackt. Es regnete nicht. Im gegenteil ,immer wieder wurde ich von der Sonne gekitzelt. Erst stramm hoch den Berg, oben ein letzter Blick aufs glitzernde Meer von hier oben. Dann hinunter. Der Verkehr ist hier schon deutlich spürbaren aber die Spanier sind sehr rücksichtsvolle Autofahrer. Wie ich überhaupt kein Stress mit Autos hatte. Auch in Frankreich nicht. Dann kan Llorrett del Mare. Mein lieber Scholli.Augen auf und durch. Wenn Mal jemand Bock aufn richtig miesen Urlaub hat, bitte. Nach Blanes hatte ich es im Grunde geschafft. Ich fuhr immer entlang einer Bahnlinie und hätte jederzeit in den Zug steigen können. Das war jedoch nicht der Plan. Manchmal auf kleinen Straßen, selten auf Radwegen, immerwieder auf der N2 fuhr ich recht flott mit 25kmh Rückenwind meinen Ziel entgegen. Vor allem auf der N2 konnte ich es krachen lassen. Da die Autobahn mittlerweile Mautfrei ist, war auf der N nicht viel los. Immer ein 1.5m breiter Randstreifen fuhr ich mit bis zu 40kmh die Straße entlang. Ab Motaro gab es durchgehend einen Weg entlang am Meer. Mal als Promenade, mal als sandweg. Ab dem Stadtbereich Barcelona immer auf Radwegen. Das ist hier sehr gut ausgebaut. Und da bin ich nun. PROST.
    Unterwegs kam ich leider direkt an einem Unfall vorbei. Eine Person lag komplett mit einer Plane zugedeckt auf der Straße. Bloß schnell weiter, kann ich ja nicht haben.
    Die moderne zugangstechnik für eine Wohnung stellte mich vor ungeahnte Herausforderungen. Letztendlich klappte es. Das Treppenhaus ist so eng, keine Chance für das Rad. In den Fahrstuhl bekomme ich es hochkant gerade rein. Ich fuhr ein paar Fahrradläden ab,wobei ich schon einige km durch die Stadt zurücklegte. Ich muss aber sagen, ich kenne keine Stadt mit so einem exzellenten Radwegenetz. Nach dem 3 laden wurde ich fündig und musste nun nur noch so einen großen Karton, auf dem Rad liegend,4km quer durch die Stadt bugsieren. Am Ende habe ich es natürlich geschafft, aber es war eine ganz schöne Plakkerei.
    Noch schnell im nahen Supermarkt das Notwendigste einkaufen undd jetzt Ruhe ich mich aus. Nachher fahre ich mit der U-Bahn zum Flughafen und hole die beiden Mädels ab.
    Damit endet diese Fahrradreise. Ich erde morgen nochmal ein kleines Fazit geben. Jetzt freue ich mich auf die beiden.
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