Arne Pawlowski

Joined November 2019
  • Day84

    Ein letztes Mal Las Palmas

    February 11 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach dem ich Güigüí nach drei wunderschönen Tagen hinter mir gelassen und Sebo mich in Mogán abgesetzt hatte musste ich mich erstmal neu orientieren und einen Plan für die nächsten Tage machen. Da mich die Nachricht erreichte, dass mein Boot noch einige Tage braucht entschied ich mich die anderen aus meiner Crew an einem anderen Strand zu besuchen. So machte ich mich dann am nächsten Tag auf den Weg und erreichte gegen Mittag den Strand. Dort traf ich Magnus aus Las Palmas wieder, der auch auf meinem Boot ist, und erstmal Jonas und Carmen, ebenfalls Teil der Crew. Wir verbrachten nur einen Abend zusammen, aber verstanden uns super, was mir ein gutes Gefühl für die beforstehende Überfahrt gab. Am nächsten Tag brach ich auf, um wieder zurück nach Las Palmas zu trampen, da ich das Bedürfnis hatte zu surfen. Allerdings kam ich nur bis Maspalomas und nam von dort den Bus nach Las Palmas.
    Am Hitchhikers Beach traf ich wieder auf Stuart und Chris, mit denen ich mehr als einen Monat zusammen am Strand verbracht hatte und lernte Marvin kennen, der neu dazugestoßen war. Die nächsten Tage verbrachte ich hauptsächlich mit entspannen, containern und mit alten Freunden chillen. Das Surfen stellte sich leider als schwierig heraus, da der Sturm über dem Nordatlantik riesige Wellen zu den Kanaren trieb, die kreuz und quer auf den Strand trafen.
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  • Day77

    Güigüí

    February 4 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    Um 8 Uhr am nächsten Morgen verließen wir das Castillo und deckten uns mit Wasser und Essen im nahe liegenden Supermarkt ein. Der Strand Güigüí liegt ziemlich Abseits der Zivilisation und ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Wir trampten deshalb zur nächstgelegenen Ortschaft Tasartico, von der der Wanderweg zum Strand beginnt. Nach etwa zwei Stunden wandern erreichten wir die ersten Hütten, die zur Zeit aber nicht bewohnt schienen. Anderst als in San Pedro sind es allerdings nur eine Hand voll Hütten und alles ist noch recht naturbelassen. Unweit der Hütten tut sich zwischen großen Felswänden der Güigüí Strand mit seinem schwarzen Sand auf. Der Strand ist eine eigene Welt und bildet ein kleinen Fleck Ruhe fern vom Massentourismus der restlichen Südküste. Wer hier nach Internet sucht wird feststellen müssen, dass am Strand nicht mal Handyempfang verfügbar ist.
    Wer auch keine Lust auf Tagestouristen hat, findet am zweiten Teil des Strandes, der nur bei Ebbe zugänglich, ist die absolute Ruhe. Hier sind meistens Leute, die sich längere Zeit am Strand aufhalten.
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  • Day76

    Puerto Mogán

    February 3 in Spain ⋅ ☁️ 21 °C

    Nachdem ich mich von meinen Freunden aus Las Palmas verabschiedet hatte, machte ich mich mit Rucksack und Surfboard auf den Weg Richtung Süden. Allerdings stellte sich das trampen mit Surfboard an einer eher ungünstigen Stelle als ziemlich schwierig heraus und ich entschloss mich den Bus nach Puerto Mogán zu nehmen.
    Puerto Mogán ist der Ort, wo die Autobahn im Süden-Westen der Insel endet. Der Ort besteht hauptsächlich aus Ferienanlagen, die sich auf beiden Seiten des Tals bis zum Meer erstrecken und einer kleinen Marina, die zwar auch sehr touristisch ist, aber trotzdem eine schöne Atmosphäre bietet, um Abends essen zu gehen.
    In Puerto Mogán angekommen ging ich erstmal zur Marina, um mich zu orientieren und nach einem Schlafplatz zu schauen. Dort traf ich auf eine Gruppe Hippies die mir anboten in ihrem besetzten Haus zu übernachten, was ich dankend annahm, da sonst eher weniger Möglichkeiten in Aussicht waren.
    Einer der Gruppe erzählte mir von einem Mädchen, das nach einen Jungen mit Surfbrett und Rucksack gefragt hatte. Er konnte mir allerdings nicht viel über sie sagen, außer dass sie auch mit Rucksack unterwegs war und dunkle längere Haare hatte. Nachdem ich mein Gepäck im Squat geparkt hatte ging ich zurück in die Stadt, um noch was zu essen und vielleicht doch noch das mysteriöse Mädchen zu treffen. Auf dem Weg in die Stadt traf ich einen deutschen Hippie, der seit drei Jahren in Puerto Mogán von Straßenkunst lebt und unterhielt mich mit ihm über das Leben als Aussteiger auf den Kanaren. Danach ging ich weiter Richtung Stadt und stieß an der Bushaltestelle Puerto Mogáns auf ein Mädchen mit Rucksack, das der Beschreibung recht ähnlich kam, die mir der Hippie gegeben hatte. Also sprach ich sie an und es stellte sich heraus, dass sie mich tatsächlich gesehen hatte und fragen wollte, ob ich ein Platz zum Schlafen wüsste. Ich bot ihr an mit in den Squat zu kommen und dort zu schlafen. Auf dem Weg zum Squat erzählte sie mir, dass sie plane zum Güigüí Strand zu gehen, von dem ich schon häufiger gehört hatte und ich beschloss mich ihr anzuschließen.
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  • Day75

    Meine weiteren Pläne

    February 2 in Spain ⋅ 🌧 9 °C

    Während meiner Zeit in Las Palmas ergab sich keine Gelegenheit den Atlantik zu überqueren, allerdings hatte ich Kontakt mit einem Captain, der Anfang Februar von den Kanaren los will. Irgendwann entschloss ich mich ihm zuzusagen und die Insel noch zu erkunden. Ich werde die Kanaren c.a. am 10.02 verlassen und zu den Kap Verden segeln. Von dort geht es dann über den Atlantik nach Brasilien und von dort in die Karibik. Vielleicht steige ich allerdings schon in Brasilien aus, das muss ich noch entscheiden.Read more

  • Day26

    Ankunft in Las Palmas

    December 15, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach gerade einmal vier Tagen konnten wir am Ende des Horizonts die Umrisse Gran Canarias erkennen, das wir dann auch am späten Nachmittag erreichten. Die ersten Schritte auf dem Festland waren noch etwas holprig und ich hatte das Gefühl der Boden bewege sich. Nach dem das Boot festgemacht war verabschiedete ich mich von Finn und May und verließ den Hafen in Richtung Strand, von dem ich gehört hatte, dass man dort schlafen könnte. Am Strand angekommen fand ich ein kleines Camp mit c.a. 10 Hitchhikern vor, die alle am Strand schliefen. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass es ausschließlich deutsche Hitchhiker waren und ich fühlte gleich sehr wohl in der Runde. Alle teilten ähnliche Werte und Ziele, was ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl auslöste. Später spannte ich meine Hängematte zwischen zwei Palmen und schlief entspannt ein. Das war mein erster Tag am 'Hitchhikers Beach', wo ich viele neue Freunde finden und mit ihnen viele Erfahrungen sammeln sollte.Read more

  • Day25

    Lange Tage auf See

    December 14, 2019, North Atlantic Ocean ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Überfahrt zu den Kanaren gestaltete sich eher langweilig. Sobald die Segel gesetzt und die erste Aufregung vorüber war wurde alles sehr ruhig. Ich habe es sehr genossen vorne am Bug zu sitzen und in die weite zu schauen. Das Leben an Bord eines Schiffes, insbesondere einem recht modernen, besteht meist aus lesen, kochen und viel nichts tun.
    Es gab aber auch aufregende Situationen. Einmal hatte wir sehr starken Wellengang in der Nacht und ich lag mehr auf der Wand als im Bett. Auch die Bewegung durchs Boot wird plötzlich zu einer ganz eigenen Herausforderung.
    An Bord habe auch bei ersten Manövern mitgemacht, auch wenn es in der kurzen Zeit nicht allzu viele waren. Das spannendste war das Genoasegel mit einem zweiten Baum zu setzen.
    Ein wirklich schönes Ereignis für mich war als eines Abends während des Sonnenuntergangs Delphine zum Bug schwammen und sich uns für einige Zeit anschlossen.
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  • Day24

    First time on a sailboat

    December 13, 2019, North Atlantic Ocean ⋅ ☁️ 18 °C

    Everything happened so quickly that i couldn't realize that i really gonna sail to the canaries. And in the next moment i was on the La Mustache leaving La Línea. The first day was very exciting because everything was so new for me. Nevertheless, it took few hours till we've got on the atlantic and could put out the sails. I will never forget this feeling when we put the sails out for the first time. It was really incredible!
    When my adrenaline level decreased i started hoping that i won't get seasick. So focused the horizon for some time and enjoyed the sunset.
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  • Day22

    Say goodbye to La Línea

    December 11, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    The day started like every other day in La Línea after the breakfast i went down to the marina to check out the new boat, that arrived the day before. It was a beautiful boat with a red hull and at least 58ft. Cos i didn't came on the pontoon, i placed myself near the boat in the marina and waited. Some time later Luzana came to me and asked me what i am doing. I said to him i keep an eye on my new boat and laughed. Few minutes later i was eating my salad the captain of this boat passed by, i saw my chance and asked whether he need somebody for the way to the canaries. He asked me when i would be ready to embark and i answered that iam ready maximal 3 hours. 3 hours later we left La Línea in direction of Canary Islands with the La Mustache II.

    B c @
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  • Day19

    Other hitchhikers and moving to the camp

    December 8, 2019 in Gibraltar ⋅ ☀️ 16 °C

    On the second day i wanted to look for another accommodation. So i went to the campsite outside of the city and asked there for a place to stay. The problem was that i only had a hammock with a tarp and no tent. The campsite only accept people with a tent and didn't let me stay. I decided to go back to the hostel and continue my search at the marina. At the marina in La Línea i met the first other boat hitchhiker. His name is Przemek and he is from Poland. He told me that there are about 10 other hitchhikers looking for a boat to the canaries and they have a small camp outside of the city. In the afternoon i met the others from the camp and decided to join them on the next day. The days at the marine i spent with talking to the people at the peers and looking for new boats arriving. The people at the marina are really open and friendly and i had some great conversations.
    In the camp with the other hitchhikers were also a very nice atmosphere and all of them were really sympathic. We dumpster dived our food, cooked together and had a nice time. With the time we were about 13 or more hitchhikers at the marina and most of them stayed in the camp. What i really appreciated, that there weren't any fights between hitchhikers and everybody was happy for the others. Although, there haven't been much boats going to the canaries.
    The time in La Línea passed by so fast. I stayed there for nearly one week and nevertheless, it felt like only few days.
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  • Day17

    Starting in La Línea

    December 6, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    After another night in the hammock near to a rest stop and another day of hitchhiking i arrived in the afternoon in Gibraltar. At first i just walked a little bit confused to Gibraltar and looked for the marina. In one marina of Gibraltar i met Thomas. He works there at the reception and gave me some tips about Gibraltar. He also told me that it is maybe better to try the marina in La Línea. So i returned to La Línea and went to the marina there. At the marina bar i talked to a captain, who will go to the canaries, but his crew was already complete. We drank a beer together and talked about sailing and traveling. In the evening i got a hostel in La Línea.Read more

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