• Stop: Studlagil Canyon

    June 11 in Iceland ⋅ ☁️ 12 °C

    Ein Stück abseits der Ringstraße machten wir einen Abstecher zum Stuðlagil Canyon. Auslöser waren beeindruckende Bilder, die wir vorher gesehen hatten – türkisfarbenes Wasser zwischen perfekt geformten Basaltsäulen.

    Vor Ort lief es dann allerdings nicht ganz nach Plan. Wir fuhren von der Westseite an den Canyon heran, die sich als deutlich weniger spektakulär erwies. Der Blick in die Schlucht war zwar vorhanden, aber nicht vergleichbar mit den bekannten Perspektiven von der Ostseite.

    Erst dort entfaltet der Stuðlagil seine volle Wirkung: eine enge Schlucht mit hunderten sechseckigen Basaltsäulen, die durch langsames Abkühlen von Lava entstanden sind. Durch die Veränderung des Flussverlaufs des Jökulsá á Dal ist der Canyon erst in den letzten Jahrzehnten überhaupt sichtbar geworden – zuvor war er komplett unter Wasser verborgen.

    Ein Wechsel auf die Ostseite wäre möglich gewesen, hätte aber einen Umweg von rund 16 Kilometern auf unbefestigter Strecke bedeutet. Dafür fehlte uns am Ende die Zeit, und so blieb nur die „halbe Version“ dieses Naturwunders.

    Grundsätzlich ist der Eintritt an den meisten Sehenswürdigkeiten in Island kostenlos. Viele Orte sind frei zugänglich und sehr gut gepflegt. Teilweise werden jedoch Parkgebühren erhoben, meist umgerechnet etwa 6 Euro pro Fahrzeug.
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