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Pridnestrovie - Ein nicht anerkanntes Land

Wieder mal reisen mit meinem Caliugula, einem VW T3 Baujahr 1991. Über Ungarn geht es zuerst nach Rumänien und dann nach Moldawien. Hauptziel liegt aber bei Transnistrien oder Pridnestrovie wie es die Einheimischen nennen. Weiterlesen
  • Ab nach Hause mit Zwischenstop.

    11.–12. Sept. in Ungarn 🌧 18 °C

    Irgendwie hab ich keinen Bock auf den öden Weg durch Ungarn nach Hause. Es sind zwar nur 500 km bis nach Wien, dort bleib ich 1 Nacht bei Freunden, aber bei einer Reisegeschwindigkeit von 90 km/h zieht es sich dann schon. Zum Glück ist wenig Verkehr und so gondle ich dahin. Die Bundesstraße E42 ist grauenhaft. In sehr schlechten Zustand. Bin ich dann froh wie ich nach über 100 km auf der Autobahn bin. Die Freude ist aber nur von kurzer Dauer. Was ist denn da los. Alles vibriert extrem komisch und warum bremst der LKW vor mir auch ab. Hab ich einen Reifenplatten oder ist das Radlager im Arsch. Zum Glück ist da eine Abfahrt. Ich hinunter und mal geparkt. Ok, Platten ist es keiner. Radlager. Warm sind die Achsen nicht. Ok. Ich rüttle mal an den Rädern und siehe da links hinten hat Spiel. Toll. Das Internet sagt es könnte das Radlager oder die Zentralmutter sein. Gut das es nicht leicht regnet. Ok. Dann zur Werkstatt. Der ungarische Mechaniker spricht perfekt Deutsch. Er kommt mit dem Drehmomentschlüssel, stellt 350 Nm ein. Und, es rührt sich nix. Er meint nur Radlager. Ok, es ist Freitag Nachmittag. Also vor Montag nix mehr. Ich sehe mich schon wieder in einem Hotel. Dann nach weiterer Recherche und Telefonat mit Bruderherz entschließe ich mich mal eine Probefahrt zu machen. Hab auch noch das andere Hinterrad geprüft. Dieses hat auch ca. 1 mm Spiel. Laut Handbuch sind bis zu 1.5 mm Normal.

    Und? Es ist weg. Seltsam. Ok. Patschnass treten ich dann den Heimweg an. Und auf einmal ist das Geräusch wieder da auf der Autobahn und dann auch gleich wieder weg. Nach ein paar Kilometern wieder hörbar. Und dann musste ich lächeln. Es war der Asphalt. Mann konnte aber keinen Unterschied zu einem Normalen Asphalt sehen. Somit das ganze für nix. Mein Caligula ist ja ein Kämpfer.

    Um 20:45 bin ich dann endlich bei Freunden in Wien angekommen. Herrlich leckeres persisches Essen.

    Am Nächsten Morgen nach dem Frühstück dann Heimwärts. In Maria Schutz gönn ich mir dann noch einen Krapfen und mach mir einfach am Parkplatz meinen eigenen Kaffee. Achja, den Campingstuhl habe ich mir auch hingestellt.

    Somit ist dieses Abenteuer auch schon wieder zu Ende. Ich muss sagen ich hätte mit mehr Kosten pro Tag gerechnet. Normal brauche ich mit Caligula immer so 75€/Tag. Spare beim Reisen und bleib länger unterwegs. Normal war ich ja nur 17 bis 18 Tage unterwegs. Dadurch war es jetzt halt günstiger pro Tag, da die Hauptkosten ja der Benzin ist.

    Es war mir eine Ehre. Es hat mächtig Spaß gemacht. Wenn man bereits in Weißrussland war, ist Transnistrien nicht mehr so speziell. Moldawien war aber sehr cool. Vorallem nicht Touristisch überlaufen und mann kann, so wie in Rumänien auch, überall campieren. Keinem stört es.

    Und wo geht es als nächstes mit Caligula hin, denn den Großteil von Europa habe ich jetzt dann schon bereist. Ok, Norwegen, Schweden, Finnland etc. fehlen. Wäre sicher schön wenn nicht so unglaublich teuer dort.

    Georgien würde mich reizen. Aber dann müsste ich weiter zu den ganzen -stan Länder, also Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan, etc. Dann ist Nepal und China also auch nicht mehr weit und mit dem eigenen Auto nach Thailand zu fahren wäre schon cool. Was meint ihr? Hmm, ich sollte mal mit meinem Finanzminister reden was er von der Idee hält.

    Und tschüss!!!!
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    Ende der Reise
    12. September 2026