• Lars Müller
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Nordosteuropa-Tour 2018

Uma aventura indeterminada pela Lars Leia mais
  • 36. Stop Kopenhagen, Dänemark

    18 de setembro de 2018, Dinamarca ⋅ ⛅ 20 °C

    Es geht langsam der Heimat entgegen. Vorgestern erreichten wir Kopenhagen in der Nacht und verließen somit das tolle Schweden. Wir werden sicher nochmal zurück kommen.

    Kopenhagen begrüßte uns mit bestem Wetter und warmen Temperaturen. Die Stadt ist noch Radfreundlicher als Stockholm. Hier gibt es fast durchgängige Radweg und das Radeln mitten in dem gewimmel vieler anderer Radfahrer ist schon toll.

    Wie immer in Städten, wollten wir wieder eine free walking Tour durchführen. Diese ging auch erst halb 2 los. Leider wurde Johanna kurz vorher wach und der Tourguide sprach sehr schnell und leise. Wir brachen somit gleich die Tour ab und erkundeten Kopenhagen auf eigene Faust.

    Als erstes ging es in den alternativen Stadtteil Christiansen. Dort führte uns ein enger Weg durch dicht bewachsenes Terrain. Recht viele Grüppchen mit einigen Joints saßen auf den Bänken und genossen das gute Wetter und natürlich ihren Joint.
    Kleine selbst errichtete Hütten säumten zudem den Park.

    Um wenigstens etwas Sightseeing zu betreiben, fuhren wir mit einem Sightseeing Boot durch die Kanäle und den Hafen von Kopenhagen. An der vermeintlichen Hauptattraktion, der Meerjungfrau, ging ein Asiate unfreiwillig baden, da er es mit dem Posen anscheinend übertrieben hatte. Sein Selfie Stick konnte ihn aus dem Wasser auch nicht heraus ziehen.

    Zu guter letzt kletterten wir noch die Vor Frelsers Kirche hinauf. Ihr Turm besitzt eine Treppe, die sich von außen langsam bis zur Spitze schlängelt. Die Aussicht war sehr schön und der Aufstieg auch besonders. Dann gings auch schon schnell zurück zum Camper, denn Johanna wurde hungrig.
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  • Kopenhagen, Tag 2

    19 de setembro de 2018, Dinamarca ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem wir Gestern schon viele Graswölchen im alternativen Stadtvirtel Christiansen am Himmel sehen konnten, stellten wir fest, dass auch wir mitten in einem ominösen Drogen und wahrscheinlich auch Sex Gebiet mit unserem Camper standen. Um den Parkplatz herum befinden sich viele Büche mit allerlei Gängen in denen man sich lieber nicht rein traut. Unsere kleine Johanna ist aber mutig und führte Heute Morgen den Papa an der Hand in einen dieser mysteriösen Buschgänge. Da schaute auch schon unser Drogendealer "Skinny Peet" mit großer schwarzer Sonnenbrille und roter Bauchumhängetasche hinter dem Busch hervor. Lars drehte lieber schnell wieder um. Damit sich Lars austoben konnte, ging es zum Spielplatz. Ein Bagger hatte es Lars besonders angetan und von dem war er kaum noch runter zu bekommen. Aber Johanna wollte weiter und so besuchten wir den 175 Jahre alten und sehr populären Vergnügungspark Tivoli. Für Johanna gab es einen, liebevoll für Kleinkinder gestalteten, Spielplatz und wir hatten Freude in verschiedenen Achterbahnen und in einem Kettenkarusell mit tollen Ausblick auf Kopenhagen. Viel Spaß hatte Johanna auch beim fahren eines Oldtimers. Wieder an unserem Camper zurück parkte ein Auto nach dem anderen neben uns und es wackelte heftig im Gebüsch. Obwohl es sehr warm ist, stieg ein Mann in voller Ledermontur aus dem Auto und verschwand in einem der Gänge, sehr komisch:-) Auch Heisenberg bekamen wir zu Gesicht. Er blieb sehr lange in seinem Auto, machte dabei den Motor nicht aus und er konnte uns im Rückspiegel beobachten. Wir saßen in der Zeit im Camper und aßen Abendbrot. Jetzt wurde mit schon ein bissel mulmig und ich musste an die Szene denken an dem die Schildkröte angelaufen kam. Ich bat Lars nicht rauszugehen bevor Heisenberg nicht den Parkplatz verlassen hat. Irgendwann wurde es wieder ruhiger auf unseren Parkplatz und auch von der Schildkröte blieben wir verschont:-) ... bis jetzt...Leia mais

  • Kopenhagen, Tag 3

    20 de setembro de 2018, Dinamarca ⋅ ⛅ 19 °C

    Der letze Tag in Kopenhagen und auch fast der letze Tag unserer Reise stand an und den wollten wir nochmal voll auskosten. Am Morgen ging es auf die Räder und zu unseren Lieblingsvirtel von Kopenhagen, Christiani. Gestern sind wir nur kurz durchgefahren, Heute wollten wir uns direkt ins Hippie Getümmel stürzten. Schon am Eingang des Viertels strahlten uns bunte Graffittis und Fahnen entgegen. Die Menschen waren, jeder für sich, sehr exotisch aber wir fühlten uns trotzdem nicht fremd. So ein Hippiequartier haben wir noch nie gesehen. An jeder Ecke wurden Joints und leckere Kekse verkauft. Das besondere ist, dass in diesem Stadtteil seit 1971 Canabis legal ist. Trotzdem räumten alle das Feld als plötzlich 5 Polizisten das Gelände durchstreiften. Wir kehrten bei Bruder Baba ein, der mit großen braunen Augen hinter seinem Kioskloch vor schaute, und bestellten einen Baba Chai und Chicken Curry. Das Curry war so scharf, dass selbst Lars extra Taschentücher braucht. Johanna bekam einen Nudelsalat. Es war schon etwas besonders zwischen Menschen, dessen Leben ein wenig langsamer läuft und Canabispflanzen sein Essen einzunehmen. Zum Nachmittagsschlaf fuhren wir mit den Rädern weiter durch Kopenhagen. Wir hatten noch ein ganz bestimmtes Ziel, das Experimente Museum. 2 Tage hätte man darin verweilen können, so viel hatte es zu bieten. Wir hatten nur 4 Stunden und so pickten wir uns die interessantesten Exponate aus. Als erstes ging es ans Wasser. Man konnte Wellen und Strudel erzeugen, wenn man nur lang genug auf Knöpfe drückt und an Schaltern dreht. In einem Ausstellungssück sollten Dämme gebaut werden. Der Aufgabe wollte sich Lars gern stellen, doch der Aufseher kam ihm dazwischen. Er wollte Lars erklären wie es funktioniert und hat dabei gleich den ganzen Damm selber gebaut. Das hat Lars gewurmt:-) Danach ging es in sie Spiele Welt, wo wir ins schwitzen kamen. In einem Hamsterrad rannte Lars in windeseile. Es stellte dar, wie viel Engergie benötigt wird um z.B. eine Tomate zu verbrennen. Am Ende hatte er nach einer schweißtreibenden Laufaktion gerade mal 3 Erdnüsse, eine Gurke und 3 Tomaten verbrannt. Auch Johanna hatte jede Menge Spaß, denn überall lagen Bälle rum. Weiter ging es mit dem menschlichen Körper. In einem Ausstallungsraum kletterten wir durch die 5 Sinne des Menschen, sehr beeindruckend. Es gab so viel zu sehen und zu erleben. Am Ende hatten wir noch jede Menge Spaß im Seifenblasenland. Eine Seifenblase konnte Lars sich sogar über den Körper ziehen. Ziemlich erschöpft fuhren wir noch ein letztes Mal durch Kopenhaben und entschieden, dass die Stadt auch ein absolutes Highlight für uns war.Leia mais

  • 37. Stop Röbel, Deutschland

    21 de setembro de 2018, Alemanha ⋅ ⛅ 11 °C

    Da sitz ich nun hier hinten im geliebten Rimo, vertrieben vom Steuer (Susan wollte auch mal fahren) und schreibe den letzten Footprint dieser tollen Reise. Einerseits schön wieder nach Hause zu kommen, andererseits schade das der Trip vorbei ist. Eine Flasche kühlen Bieres begleitet mich in dieser "schweren Stunde".

    Gestern Abend erreichten wir von Kopenhagen aus den südlichsten Punkt Dänemarks, an dem sich ein toller Camping Spot befand. Es war zwar schon dunkel als wir ankamen aber der Mond schien hell über die unruhige See und verlieh diesem Ort somit seinen Zauber.

    Noch lange saßen wir in unserem blauen Doppelsitzer draußen, bis dieser pünktlich am Ende der Reise nochmal an seinen gepflickten Stellen auseinander riss. Es war Zeit nach Hause zu fahren.

    Den Camp Spot konnten wir noch bis halb 11 des heutigen Tages genießen, ehe wir zur Fähre aufbrachen. Und pünktlich zum Ende der Reise, sah ich wie unter dem Rimo Wasser heraus tropfte. Der Abwasertank hat wohl eine Leckage. Es war wirklich Zeit nach Hause zu fahren.

    Die einzigen negativen Vorkommnisse der Fährfahrt musste Johanna erleben. Andere Kinder wollten Ihr einfach nicht ihr eigenes Spielzeug überlassen. Grund für Johanna die komplette Fähre zusammen zu schreien. Johannas eigenes quietsche Schweinchen teilte Sie hingegen gerne. Es war wirklich Zeit nach Hause zu fahren, damit Johanna im Kindergarten mit anderen Kindern teilen lernt.

    Johanna hielt ihren Mittagsschlaf pünktlich nach Anlegen der Fähre und wir konnten noch bis nach Röbel an der Müritz fahren, wo unser 1. Stop der Reise auch schon war. Böse Zungen behaupten ja: "Nur der Pöbel fährt nach Röbel! " aber das können wir nicht bestätigen. Auf dem Parkplatz vorm Netto bahnte sich dann Weltuntergangsstimmung an und Stormböhen rüttelten stark an Rimo. Ja, es war wirklich Zeit nach Hause zu fahren.

    Auf unserem Trip haben wir sehr viele schöne Länder kennen gelernt. Am besten hat uns Schweden gefallen, da es nicht nur über eine sehr schöne Natur besitzt sondern auch über ein sehr gutes Radweg Netz um diese als Kleinfamilie mit Radanhänger auch zu entdecken. Das schönste in dieser Zeit war aber die Möglichkeit Johannas erste Schritte zu sehen, ihre Entwicklung mit zu verfolgen und gemeinsam so viel Zeit verbringen zu können.

    Zum Schluss möchten wir uns noch bei einigen Personen bedanken, die uns diese Zeit ermöglicht haben :

    Meine Eltern, die unseren wilden Stubentieger aufgenommen haben,

    Susan's Eltern, die sich um die Post und die Wohnung gekümmert haben.

    Meine lieben Arbeitskollegen und Chef, die tapfer die Stellung halten

    Unseren Nachbarn für die Pflanzen Betreuung
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