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Nordosteuropa-Tour 2018

July 2018 - May 2019
July 2018 - May 2019
  • Day59

    37. Stop Röbel, Deutschland

    September 21, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Da sitz ich nun hier hinten im geliebten Rimo, vertrieben vom Steuer (Susan wollte auch mal fahren) und schreibe den letzten Footprint dieser tollen Reise. Einerseits schön wieder nach Hause zu kommen, andererseits schade das der Trip vorbei ist. Eine Flasche kühlen Bieres begleitet mich in dieser "schweren Stunde".

    Gestern Abend erreichten wir von Kopenhagen aus den südlichsten Punkt Dänemarks, an dem sich ein toller Camping Spot befand. Es war zwar schon dunkel als wir ankamen aber der Mond schien hell über die unruhige See und verlieh diesem Ort somit seinen Zauber.

    Noch lange saßen wir in unserem blauen Doppelsitzer draußen, bis dieser pünktlich am Ende der Reise nochmal an seinen gepflickten Stellen auseinander riss. Es war Zeit nach Hause zu fahren.

    Den Camp Spot konnten wir noch bis halb 11 des heutigen Tages genießen, ehe wir zur Fähre aufbrachen. Und pünktlich zum Ende der Reise, sah ich wie unter dem Rimo Wasser heraus tropfte. Der Abwasertank hat wohl eine Leckage. Es war wirklich Zeit nach Hause zu fahren.

    Die einzigen negativen Vorkommnisse der Fährfahrt musste Johanna erleben. Andere Kinder wollten Ihr einfach nicht ihr eigenes Spielzeug überlassen. Grund für Johanna die komplette Fähre zusammen zu schreien. Johannas eigenes quietsche Schweinchen teilte Sie hingegen gerne. Es war wirklich Zeit nach Hause zu fahren, damit Johanna im Kindergarten mit anderen Kindern teilen lernt.

    Johanna hielt ihren Mittagsschlaf pünktlich nach Anlegen der Fähre und wir konnten noch bis nach Röbel an der Müritz fahren, wo unser 1. Stop der Reise auch schon war. Böse Zungen behaupten ja: "Nur der Pöbel fährt nach Röbel! " aber das können wir nicht bestätigen. Auf dem Parkplatz vorm Netto bahnte sich dann Weltuntergangsstimmung an und Stormböhen rüttelten stark an Rimo. Ja, es war wirklich Zeit nach Hause zu fahren.

    Auf unserem Trip haben wir sehr viele schöne Länder kennen gelernt. Am besten hat uns Schweden gefallen, da es nicht nur über eine sehr schöne Natur besitzt sondern auch über ein sehr gutes Radweg Netz um diese als Kleinfamilie mit Radanhänger auch zu entdecken. Das schönste in dieser Zeit war aber die Möglichkeit Johannas erste Schritte zu sehen, ihre Entwicklung mit zu verfolgen und gemeinsam so viel Zeit verbringen zu können.

    Zum Schluss möchten wir uns noch bei einigen Personen bedanken, die uns diese Zeit ermöglicht haben :

    Meine Eltern, die unseren wilden Stubentieger aufgenommen haben,

    Susan's Eltern, die sich um die Post und die Wohnung gekümmert haben.

    Meine lieben Arbeitskollegen und Chef, die tapfer die Stellung halten

    Unseren Nachbarn für die Pflanzen Betreuung
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  • Day58

    Kopenhagen, Tag 3

    September 20, 2018 in Denmark ⋅ ⛅ 19 °C

    Der letze Tag in Kopenhagen und auch fast der letze Tag unserer Reise stand an und den wollten wir nochmal voll auskosten. Am Morgen ging es auf die Räder und zu unseren Lieblingsvirtel von Kopenhagen, Christiani. Gestern sind wir nur kurz durchgefahren, Heute wollten wir uns direkt ins Hippie Getümmel stürzten. Schon am Eingang des Viertels strahlten uns bunte Graffittis und Fahnen entgegen. Die Menschen waren, jeder für sich, sehr exotisch aber wir fühlten uns trotzdem nicht fremd. So ein Hippiequartier haben wir noch nie gesehen. An jeder Ecke wurden Joints und leckere Kekse verkauft. Das besondere ist, dass in diesem Stadtteil seit 1971 Canabis legal ist. Trotzdem räumten alle das Feld als plötzlich 5 Polizisten das Gelände durchstreiften. Wir kehrten bei Bruder Baba ein, der mit großen braunen Augen hinter seinem Kioskloch vor schaute, und bestellten einen Baba Chai und Chicken Curry. Das Curry war so scharf, dass selbst Lars extra Taschentücher braucht. Johanna bekam einen Nudelsalat. Es war schon etwas besonders zwischen Menschen, dessen Leben ein wenig langsamer läuft und Canabispflanzen sein Essen einzunehmen. Zum Nachmittagsschlaf fuhren wir mit den Rädern weiter durch Kopenhagen. Wir hatten noch ein ganz bestimmtes Ziel, das Experimente Museum. 2 Tage hätte man darin verweilen können, so viel hatte es zu bieten. Wir hatten nur 4 Stunden und so pickten wir uns die interessantesten Exponate aus. Als erstes ging es ans Wasser. Man konnte Wellen und Strudel erzeugen, wenn man nur lang genug auf Knöpfe drückt und an Schaltern dreht. In einem Ausstellungssück sollten Dämme gebaut werden. Der Aufgabe wollte sich Lars gern stellen, doch der Aufseher kam ihm dazwischen. Er wollte Lars erklären wie es funktioniert und hat dabei gleich den ganzen Damm selber gebaut. Das hat Lars gewurmt:-) Danach ging es in sie Spiele Welt, wo wir ins schwitzen kamen. In einem Hamsterrad rannte Lars in windeseile. Es stellte dar, wie viel Engergie benötigt wird um z.B. eine Tomate zu verbrennen. Am Ende hatte er nach einer schweißtreibenden Laufaktion gerade mal 3 Erdnüsse, eine Gurke und 3 Tomaten verbrannt. Auch Johanna hatte jede Menge Spaß, denn überall lagen Bälle rum. Weiter ging es mit dem menschlichen Körper. In einem Ausstallungsraum kletterten wir durch die 5 Sinne des Menschen, sehr beeindruckend. Es gab so viel zu sehen und zu erleben. Am Ende hatten wir noch jede Menge Spaß im Seifenblasenland. Eine Seifenblase konnte Lars sich sogar über den Körper ziehen. Ziemlich erschöpft fuhren wir noch ein letztes Mal durch Kopenhaben und entschieden, dass die Stadt auch ein absolutes Highlight für uns war.Read more

  • Day57

    Kopenhagen, Tag 2

    September 19, 2018 in Denmark ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem wir Gestern schon viele Graswölchen im alternativen Stadtvirtel Christiansen am Himmel sehen konnten, stellten wir fest, dass auch wir mitten in einem ominösen Drogen und wahrscheinlich auch Sex Gebiet mit unserem Camper standen. Um den Parkplatz herum befinden sich viele Büche mit allerlei Gängen in denen man sich lieber nicht rein traut. Unsere kleine Johanna ist aber mutig und führte Heute Morgen den Papa an der Hand in einen dieser mysteriösen Buschgänge. Da schaute auch schon unser Drogendealer "Skinny Peet" mit großer schwarzer Sonnenbrille und roter Bauchumhängetasche hinter dem Busch hervor. Lars drehte lieber schnell wieder um. Damit sich Lars austoben konnte, ging es zum Spielplatz. Ein Bagger hatte es Lars besonders angetan und von dem war er kaum noch runter zu bekommen. Aber Johanna wollte weiter und so besuchten wir den 175 Jahre alten und sehr populären Vergnügungspark Tivoli. Für Johanna gab es einen, liebevoll für Kleinkinder gestalteten, Spielplatz und wir hatten Freude in verschiedenen Achterbahnen und in einem Kettenkarusell mit tollen Ausblick auf Kopenhagen. Viel Spaß hatte Johanna auch beim fahren eines Oldtimers. Wieder an unserem Camper zurück parkte ein Auto nach dem anderen neben uns und es wackelte heftig im Gebüsch. Obwohl es sehr warm ist, stieg ein Mann in voller Ledermontur aus dem Auto und verschwand in einem der Gänge, sehr komisch:-) Auch Heisenberg bekamen wir zu Gesicht. Er blieb sehr lange in seinem Auto, machte dabei den Motor nicht aus und er konnte uns im Rückspiegel beobachten. Wir saßen in der Zeit im Camper und aßen Abendbrot. Jetzt wurde mit schon ein bissel mulmig und ich musste an die Szene denken an dem die Schildkröte angelaufen kam. Ich bat Lars nicht rauszugehen bevor Heisenberg nicht den Parkplatz verlassen hat. Irgendwann wurde es wieder ruhiger auf unseren Parkplatz und auch von der Schildkröte blieben wir verschont:-) ... bis jetzt...Read more

  • Day56

    36. Stop Kopenhagen, Dänemark

    September 18, 2018 in Denmark ⋅ ⛅ 20 °C

    Es geht langsam der Heimat entgegen. Vorgestern erreichten wir Kopenhagen in der Nacht und verließen somit das tolle Schweden. Wir werden sicher nochmal zurück kommen.

    Kopenhagen begrüßte uns mit bestem Wetter und warmen Temperaturen. Die Stadt ist noch Radfreundlicher als Stockholm. Hier gibt es fast durchgängige Radweg und das Radeln mitten in dem gewimmel vieler anderer Radfahrer ist schon toll.

    Wie immer in Städten, wollten wir wieder eine free walking Tour durchführen. Diese ging auch erst halb 2 los. Leider wurde Johanna kurz vorher wach und der Tourguide sprach sehr schnell und leise. Wir brachen somit gleich die Tour ab und erkundeten Kopenhagen auf eigene Faust.

    Als erstes ging es in den alternativen Stadtteil Christiansen. Dort führte uns ein enger Weg durch dicht bewachsenes Terrain. Recht viele Grüppchen mit einigen Joints saßen auf den Bänken und genossen das gute Wetter und natürlich ihren Joint.
    Kleine selbst errichtete Hütten säumten zudem den Park.

    Um wenigstens etwas Sightseeing zu betreiben, fuhren wir mit einem Sightseeing Boot durch die Kanäle und den Hafen von Kopenhagen. An der vermeintlichen Hauptattraktion, der Meerjungfrau, ging ein Asiate unfreiwillig baden, da er es mit dem Posen anscheinend übertrieben hatte. Sein Selfie Stick konnte ihn aus dem Wasser auch nicht heraus ziehen.

    Zu guter letzt kletterten wir noch die Vor Frelsers Kirche hinauf. Ihr Turm besitzt eine Treppe, die sich von außen langsam bis zur Spitze schlängelt. Die Aussicht war sehr schön und der Aufstieg auch besonders. Dann gings auch schon schnell zurück zum Camper, denn Johanna wurde hungrig.
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  • Day55

    35. Stop, Helsingborg, Schweden

    September 17, 2018 in Sweden ⋅ ⛅ 16 °C

    Entspannt ging es Heute Morgen auf die Räder. Eigentlich wollten wir uns das Schloss von Helsingborg anschauen, doch die Saison war seit Heute beendet und das Schloss blieb geschlossen. Allerdings konnten wir mit unseren Rädern den traumhaft angelegten Garten bestaunen. Es gab Skulpturen, Gewächshäuser, Blumenbeete, Rhododendron Büsche aller Art und grimmig schauende Gärtner. Bei einem Stop zwischen den Blumenbeeten erfuhren wir auch warum die Gärtner so böse hinter ihren Hecken vorschauten. Die grimmigste alle Arbeiter kam mit ihren kleinen Gartenflitzer angefahren und gab uns zu verstehen das auf diesem Gelände keine Fahrräder erlaubt sind. Johanna biss währenddessen, alle Äpfel an, auch die fauligen, die auf dem Boden lagen. Das passte dem Papa gar nicht und ein Katz und Maus Spiel begann. Johanna nahm einen Apfel und Papa nahm ihn ihr wieder weg und immer so weiter. Als Johanna genug von den Äpfeln und vorallem vom Papa hatte, ging es weiter. Auf dem Weg zum Ausgang erspähen wir noch eine Pflanzenwand, die zwischen einer mit schwarzen Outlines bemalten Stadt, hervor schaute. Nach dem Spektakel ging es zum Camper Mittag essen und danach natürlich nochmal aufs Rad. Dieses Mal fuhren wir an der Küste entlang Richtung Innenstadt. In einem im 50er Jahre eingerichteten Cafe holten wir uns einen Karamel Late to Go und verprassten unsere letzen schwedischen Kronen. Anschließend stand der obligatorische Gang zum Spielplatz auf dem Program. Aber das Schönste am Tag stand uns noch bevor. Wir entdeckten eine Sauna, die auf Stelzen aus dem Wasser ragte. Jeder von uns, außer Johanna, durfte dort eine Stunde entspannen, bevor es auf die Fähre nach Helsingör ging. Johanna kam aber auch auf ihre Kosten. Sie durfte ein Vollbad im Camper nehmen:-)Read more

  • Day54

    34. Stop Mölle, Schweden

    September 16, 2018 in Sweden ⋅ ⛅ 15 °C

    Eine kleine Wanderung zum Morgen...

    ... dehnte sich heute zu einem schweißtreibenden halbtages Marsch aus. Wir starteten recht zeitig vom Camper um den Kullaberg zu erklimmen. Er war auch nicht all zu hoch nur leider musste Susan auf dem halben Weg wieder umkehren, da Johannas Nackenkissen auf dem Weg aus der Graxe gefallen war.

    Dadurch verloren wir natürlich kostbare Zeit, denn zu Mittag wollten wir wieder am Camper sein, damit Johanna pünktlich ihr warmes Mittag bekommt. Gegen 10 Uhr wahren wir dann auf dem "Gipfel" aber dieser tolle Ausblick sollte nur die Wander Vorspeiße sein.

    Das Highlite der Tour entdeckten wir gestern noch zufällig im Internet. Es ist ein riesiges Kunstwerk aus angeschwemmten Treibholz, was einen ein bisschen an den Film "Waterworld" erinnert.

    Doch zur Wander Hauptspeise mussten wir noch einen gepfefferten Weg entlang gehen, der uns ziemlich stabil auf und ab führte.
    Gegen 11 Uhr erreichten wir dann endlich die "Burg" oder wie man das Gebilde auch nennen kann. Es war den mühseligen weg und die durchgeschwitzten Klamotten komplett wert.

    Man konnte sogar durch die Burg durchklettern um an den steinigen Strand zu kommen. Dort war noch eine überdimensionale Kleckerburg errichtet wurden. Eine echte Sehenswürdigkeit ähnlich wie der Schrottplatz mitten im Wald.

    Da Johanna sehr braf in der Graxe die gesamte Wanderung verbrachte, wollten wir mit ihr zur Belohnung in ein Kinderspielepsradies fahren. Doch zuvor sahen wir uns noch das Kapp Kullen an. Diesmal fuhren wir aber mit dem Camper hin. An Wanderungen waren wir für heute satt.
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  • Day53

    33. Stop, Skäralid Nationakpark

    September 15, 2018 in Sweden ⋅ 🌬 11 °C

    Da wir Schlingel so wenig auf Campingplätzen waren und somit unser Kühlschrank mit Gas betrieben werden musste, neigte sich der Inhalt in der Gasflasche schon wieder dem Ende entgegen. Glücklicherweise lag ein Ort zum Auffüllen auf unserem Weg zum eigentlichen Ziel, dem Skäralid Nationalpark.

    Als wir an diesem dann eintrafen, wurde erstmal schön Mittag gemacht und im Anschluss ging es dann mit unserer Kraxe auf eine 8 km Wanderung, die sehr steinig und teilweise hügelig war. Grund für mich durch Wanderstöcker den Allradantrieb einzuschalten.

    Wir liefen zunächst im Fuße eines Canyons entlang, den wir dann später noch hinauf stiegen. Die Vegetation war sehr feucht und somit war sehr viel Moos und sehr viele Farne etc. zu sehen. Gegen um 4 trafen wir wieder am Camper ein und um die Zeit zum Abendessen noch zu überbrücken, zogen wir nochmal mit Johannas Rolls Royce los und unternahmen die kürzeste und barrierefreie Wanderung.

    Um in Ruhe Abend zu essen und im Anschluss noch zu duschen, verließen wir den Parkplatz und suchten uns einen abgelegenen Ort. Kaum stand das Essen auf dem Tisch, pochte es laut und aggressiv an unserer Tür. Hm, der Mechaniker aus Helsinki wird das jetzt wohl nicht sein.

    Ich machte die Tür auf und eine aufgebrachte Frau gab mir wütend zu verstehen dass das hier Privatgrundstück sei und ich mich schleunigst vom Acker machen sollte. Zur Meinungsverstärkung brachte Sie noch Ihren kläffenden Hund und erbost guckenden Mann mit. Die Frau war aggresiv als hätten wir ihr Haus abfackeln wollen. Ob ich denn dann bei ihr duschen könne, fragte ich dann lieber nicht.
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  • Day52

    32. Stop Ryd

    September 14, 2018 in Sweden ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute staunten wir nicht schlecht als wir auf dem Autofriedhof von Ryd zwischen alten rostigen Wrackteilen, auf denen Pilze, Farne und Moose ihren Weg suchten, standen. Ein mystisches Gelände auf denen der alte Ake vor 80 Jahren Torf abgebaut und verkauft hat. Als in den 50er Jahren viele Schweden ihre alten Autos einfach am Straßenrand oder auf Parkplätzen stehen ließen, kam er auf die Idee, die Autos auf dem Gelände abzustellen, sie aus zu schlachten und die Ersatzteile zu verkaufen. Die Jahre vergingen doch die Autos blieben, bis Heute. 150 Autowracks konnten wir auf dem feuchten, moosigen Gelände besichtigen. Die Kamerafunktion von Lars seinem Handy musste Höchleistung bringen. Ich glaube es wurde tatsächlich jedes Auto fotografiert. Johanna schlummerte in der Zeit bei frischer Waldluft in ihrem Wagen. Am Nachmittag zog uns die Sonne nochmal auf die Räder. Vorbei ging es am Wasser an kleinen Inseln, roten Schedenhäusern, einen weitläufigen Campingplatz direkt im Wald und Steinbrücken. Wieder einmal lobten wir Schweden für sein super ausgebautes Fahrradnetz. Am Abend wurde unser Gas alle. Zeit zum weiter fahren und schnell eine Auffüllstation auf suchen.Read more

  • Day51

    Öland, Tag 2

    September 13, 2018 in Sweden ⋅ 🌙 8 °C

    "Nun sind wir schon mal in Burgholm, also sollten wir uns auch die Burg an schauen" sagte ich zu Lars. Seine negativen Worte "Gut, schauen wir uns die blöde Burg an" waren in der Mittelalterlichen Festung schnell vergessen, denn die Informationen über die Burg waren super aufbereitet und der Ausblick auf die kleine Stadt am Wasser war sehr schön. Auch Johanna war gut drauf und strahlte mit der Sonne um die Wette. Lars wollte, jetzt wo er schon mal hier war, ganz viel über die Burg wissen und lud sich den Audio Guide aufs Handy. Brav blieben wir nun vor jeder Nummer stehen und hörten und den englischsprachigen Text an, von denen wir nur die Hälfte verstanden. Mr. Audio Guide wollte keine Nummer auslassen, das muss alles seine Ordnung haben :-) Am Nachmittag nutzen wir das sonnige Wetter für eine Fahrradtour an der Küste entlang. Recht unerwartet erlebten wir die wohl schönste Strecke auf unserer Reise, die wir mit dem Rad zurück legten. Entlang der Küste sahen wir kilometerweit aufgebrochenes Kalkstein. Die Vegetation wechselte zwischen Wacholderbüschen und Hagebutten, ansonsten war die Landschaft eher Kark. Wir kamen an Steintürmen vorbei. Groß, klein, krum, gerade, schlicht oder verschnörkelt, alles war dabei. Wir entschieden uns, sehr romantisch, uns mit einem Herz aus Stein zu verewigen. Nach dem tollem "Work out", wie Lars die Fahrradtour beschrieb hatte, gab es noch ein Kinderprogram für Mausi im Ikea. Beim "kochen" in der Spieleecke kam sie anderen Kindern näher und konnte sich mit ihrere neuen Fähigkeit, dem laufen, beschäftigen. Am Ausgang gab es, wie in Deutschland auch, ein stilechtes schwedisches Hot Dog.Read more

  • Day50

    31. Stop Öland

    September 12, 2018 in Sweden ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein Tip mit den besten Highlight die man in Schweden unbedingt gesehen haben sollte, führte uns nach Pattaholm. In der Tat war es ein sehr schönes Dörfchen mit kleinem Bootshafen, Theaterbühne und den idyllischen Holzhäuschen im Schweden Stil. Aber nach 30 Minuten zu Fuß und ein paar Streicheleinheiten mit Kühen hatten wir auch schon alles gesehen. Also auf zum nächsten Highlight, die Insel Öland. Hier gab es schon mehr zu entdecken. Gut informiert durch die Touristen Info und gestärkt mit Lars seinem leckeren Eintopf entschieden wir uns den Mittagsschlaf von Johanna für eine Küsten und Waldwanderung zu nutzen. Wir sahen Kühe und Schaafe vor dem Meer grasen und skuril gewachsene Eichen. Nach der Natur stand Kultur auf dem Program und es zog uns in das Visamuseum, in der Malereien, Skulpturen, Glasarbeiten und Stühle ausgestellt waren. "Ist das Kunst oder kann das weg?" fragten wir uns bei einer Wurzel an der sich eine Puppe, hängend an einem schwarzen Band, anscheinend ihr Puppenleben genommen hatte. Was uns der Künstler damit sagen wollte blieb unklar. Schön war der Basteltisch für Kinder an der sich mein männliches Kind gleich ran setze und Klötchen aneinander klebte und sie mit der Schwedenfahne bemalte. Noch schöner fand der kleine Lars aber das Fischfutter, was uns der nette Mann am Einlass in einer Schale zum füttern seiner Kois mitgegeben hatte. Johanna sollte sie füttern. Sofort ging es zu den Kois und während Johanna teilnamslos daneben stand, schmiss Lars voller Freude das Futter ins Wasser. Bis die Mutti dazwischen kam und dem Papa das Futter entriss. Und siehe da, Johanna hatte sehr viel Freude die Fische zu füttern. Mit Lars seinem Klötzchenkunstwerk, was es leider nicht in die Ausstellung geschafft hatte, ging es zurück zum Camper. Um Johanna Heute auch noch was zu bieten fuhren wir zu einem Campingplatz mit Schwimmhalle und sehr schönem Babybecken. Lars und ich genossen die Sauna, die in Schweden fester Bestandteil einer Schwimmhalle, und inklusive ist.Read more