• Vallle de Anton

    February 24 in Panama ⋅ 🌬 25 °C

    Endlich raus aus Panama City – und ehrlich gesagt: höchste Zeit. Nachdem wir unseren Mietwagen in Empfang genommen hatten (inklusive des obligatorischen „Wo ist eigentlich der Blinker?“-Moments), ging es in einem großzügigen Bogen um das Zentrum herum Richtung Valle de Antón. Stadtverkehr adé, Abenteuer olé.
    Kaum hatten wir die letzten Hochhäuser im Rückspiegel verabschiedet, wurde die Straße plötzlich weit, entspannt – und erstaunlich zivilisiert. Kein Hupkonzert, kein Slalom zwischen waghalsigen Motorrädern. Stattdessen: gesittetes Fahren. Panama, du kannst ja doch anders.
    Die rund 90 Kilometer führten uns durch eine sanft hügelige Landschaft, die aussah, als hätte jemand sämtliche Grüntöne dieser Welt einmal großzügig ausgeschüttet. Smaragd, Moos, Limette, sattes Dschungelgrün – selbst unser Navi schien kurz sprachlos. Kurve um Kurve schlängelte sich die Straße durch diese Postkartenkulisse. Irgendwann hörten wir auf zu zählen und fingen stattdessen an zu staunen.
    Nach gefühlt 437 Kurven (plus/minus drei) erreichten wir schließlich unsere nächste Unterkunft – mitten im Wald. Und mit „mitten“ meine ich: wirklich mitten. Um uns herum nichts als Bäume, Vogelstimmen und dieses beruhigende Rascheln, das einem sofort das Gefühl gibt, dass WLAN hier eher optional ist.
    Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Tage mit Wanderungen, frischer Luft und vermutlich leicht beleidigten Wadenmuskeln. Aber genau dafür sind wir ja hier: raus aus der Stadt, rein ins Grün – und ein kleines bisschen näher an das Gefühl, dass die Welt auch ohne Ampeln ganz wunderbar funktioniert.
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