Weiterfahrt zur “Isla di’Antioco
May 14, 2025 in Italy ⋅ 🌧 18 °C
Heute Morgen haben wir unser Wohnmobil zur Weiterfahrt parat gemacht. Das Wetter ist bewölkt und von Westen ziehen dunklere Wolken auf. Ich habe mich aber nicht davon abhalten lassen nochmals ein Runde im Meer zu schwimmen. Eine warme Dusche anschließend , hat meine sportliche Aktivitäten abgerundet.
Bis Cagliari verlief die Fahrt regenfrei. Erst danach hat es immer kräftiger angefangen zu regnen.
Als wir auf unserem Campingplatz , auf der Insel Antioco , angekommen waren, ging ohne Regenschirm gar nichts mehr.
Bis dorthin war die Strecke an der Südküste entlang , sehr kurvenreich. Die Besiedelung wurde immer spärlicher.
Um ein Kaffee für eine Kaffeepause zu finden, haben wir mehrere Anläufe gemacht.
In Teulada hat es doch schlussendlich geklappt.
Durch Info in den Medien sind wir darauf aufmerksam gemacht worden, dass immer weniger Gemüsebaues auf Sardinien anbauen. Auf unserem heutigen Weg im Süd-Westen sind wir an vielen Treibhäusern vorbeigefahren, die den Eindruck einer Nichtbewirtschaftung machten.
Welche Ursachen stecken dahinter? Ich habe mal recherchiert:
Der Rückgang des Gemüseanbaus auf Sardinien lässt sich durch eine Kombination wirtschaftlicher, klimatischer und struktureller Faktoren erklären:
1. Wasserknappheit und Klimawandel
Sardinien leidet zunehmend unter Trockenheit und unregelmäßigen Niederschlägen. Der Klimawandel führt zu heißeren, trockeneren Sommern und schlechter planbaren Wetterbedingungen – schlechte Voraussetzungen für den Gemüseanbau, der oft viel Wasser benötigt.
2. Wirtschaftliche Faktoren
Der Gemüseanbau ist arbeitsintensiv und vergleichsweise wenig profitabel, vor allem im internationalen Wettbewerb. Viele sardische Landwirte weichen daher auf weniger arbeitsintensive Kulturen (z. B. Oliven, Wein) oder extensive Weidewirtschaft aus. Zudem fehlen oft Investitionen in moderne Bewässerungs- und Anbautechnik.
3. Strukturelle Probleme in der Landwirtschaft
Die sardische Landwirtschaft ist stark zersplittert und besteht vielfach aus kleinen Familienbetrieben. Diese haben es schwer, mit großen industriellen Produzenten auf dem Festland oder im Ausland zu konkurrieren. Viele junge Menschen wandern ab, weil sie in der Landwirtschaft keine Zukunft sehen.
4. Importkonkurrenz
Gemüse aus Nordafrika, Spanien oder den Niederlanden ist durch industrielle Produktion oft billiger und ganzjährig verfügbar. Lokale Produkte können mit diesen Preisen selten mithalten.
5. Mangel an Infrastruktur und Vermarktung
Es fehlen oft gut funktionierende Vertriebssysteme und Kooperationen, um sardisches Gemüse überregional oder international zu vermarkten. Das erschwert es den Landwirten, fairen Gewinn zu erzielen.Read more





















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