Road Runner

Joined August 2016
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  • Day70

    London in 5 Stunden (22.03-23.03)

    March 23, 2017 in the United Kingdom

    Mit “Royal Air Maroc” ging es dann weiter Richtung London. Teo war mit von der Partie. Gluecklicherweise, hatten wir alle drei 2-3 Plaetze in den hintersten Reihen des Flugzeugs fuer uns sichern konnten. Das langte fuer ein Nickerchen. Das Essen war meiner Meinung nach sehr gut! Elly bekam ein zweites Essen, weil dass erste wiedermal mit Koriander versetzt war. Ich ass zunaechst schon 2 Gerichte, da die Crew mir 2 Verschiedene uebeliess, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Dann ass ich noch das erste von Elly. Ich war wirklich uebersaettigt.

    In London angekommen, wurde Teos grosser Koffer durchsucht und ausgeraeumt. Der Hund der Kontrolleure hatte wohl die vielen Nahrungsmittel aus Brasilien gerochen. Die Vorsichtsmassnahmen schienen einen Grund zu haben. Wir landeten knapp 1 Std. nach dem Westminsterattentat bei dem ein Mann mit einem Auto auf dem Buergersteig einer Bruecke Menschen ueberfuhr und toetete…
    Erster Tag zurueck in Europa und direkt eine Terrormeldung vorort! “Willkommen zurueck!” dachte ich mir.

    Nachdem Teo uns noch die sinvollsten U-Bahn-Routen erklaert und einen strategisch guenstigen Uebernachtungsort empfohlen hatte, gelangten wir zwei endlich zum Hotel.
    Leider hatten wir versehentlich fuer den darauffolgenden Tag gebucht. Dieses Problem loesste das Organisationstalent Elly jedoch schnell mit einem Anruf bei Booking.com.!
    Wir legten das Gebpaeck ab und stuerzten uns in den Abend, schliesslich hatten wir nicht viel Zeit (fruehester Abflug: morgens um 6Uhr).
    Zunaechst ging es zur “London Bridge”, von dort sahen wir den dreieckigen, spitzen “Shard-Tower” und zahlreiche der typischen, roten Doppeldeckerbusse. Wir kamen zuegig an der Burg mit dem “Londen Tower” vorbei und machten schliesslich ein Fotoshooting vor der “geilen” Kulisse der “Tower Bridge”.
    Da der Platz um “Westminster” aufgrund des Anschlags dicht war, ging es fuer uns weiter nach “Camden Town”, einem alternativen Bar-Viertel. Dort gab´s erstmal eine grosszuegige Portion Fish and Chips bei einem Gals Wein. Danach gab es gutes Bier in einer Bar mit Live-Musik gespielt von einem Brasilianer (natuerlich:D). In “The Elephants Head”-Bar ging es uns zweien so gut, dass wir bei den Gespraechen mit dem internationalen Klientel den Zeitplan der U-Bahn vergassen. So kam es, dass wir die erste U-Bahn noch knapp erwischten, die zweite aber nicht mehr! Nun mussten wir von “London Bridge” ein Taxi fuer 30£ nehmen, was teurer war als ein Taxi direkt von “Camden Town” zu nehemen. So spielt das Leben… Dafuer hatten wir eine Fahrt mit nem` Cab.

    Bis wir dann schliesslich zurueck in “West Hampstead” waren, die Sachen fuer den kommenden Tag vorbereitet hatten usw., konnte ich mir nur noch ein Nickerchen von einer 45min erlauben, ehe es weiterging.
    Dann vollgte leider der Abschied von Elly und mir :(.

    Elly wuerde wie geplant nach Suedost-Asien weiterfliegen gegen 10:00Uhr und ich um 6:00Uhr nach Portugal. Zwecks genauerer Unstersuchung und Heilung meiner “Wehwehchen”, haben wir uns zusammen dafuer entschlossen, dass ich den Flug nach Asien besser sausen lasse und alternativ nach Porto zu meinen Grosseltern fliege…
    Dennoch ein guter Abschlussabend in London!
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  • Day69

    Nach dem wir einen langen aber konfortablen Flug mit “Royal Air Maroc” hinter uns hatten, sowie 3 Leibes- oder Handgebpaeckskontrollen erfuhren wir, dass nun doch ein Hotel im Ticket enthalten war. Es sollte zum Hotel “Le Zenith” gehen, wie uns die Beratungszentrale der Airline lautstark mitteilte. Im Preis mit eingeschlossen waren die Transfers und zwei Mahlzeiten. Im Minivan ging es gemeisam mit einer gut gelaunten Meute von Leuten die von ueberall herkamen zum Hotel. Vorallem der italienisch staemmige Brasilianer “Teo”, sorgte mit seinen Erzaehlungen fuer Unterhaltung.

    Das Hotel war das beste in welchem wir seit Aufbruch genaechtigt hatten. Ein grosses Doppelzimmer mit grossem Bad, Terasse etc.. Die Holzverzierungen an den Moebeln waren typisch orientalisch angehaucht. Und das Abend- und Morgenbuffet konnte sich, bis auf die Gerichte mit Korinader, sehen lassen! Wir hatten einen guten Abend und sassen am Tisch mit einer bunten Gruppe von Individualreisenden. Dazu zaehlten Teo der knapp 3 Monate seine Familie in Brasilien besuchen war nachdem er sein Studium in London beendet hatte, ein irischer Gitarrenspieler und Englischlehrer, eine spanische Backpackerin und eine Australierin franzoesischer Abstammung.

    Mit ca. 5 Kontrollen bis zum Gate, allgegenwaertiger Kamerakontrolle und bewaffneter Polizei, war der Flughafen der “sicherste”, den wir bislang betreten haben. Sogar die Laptops mussten hochgefahren werden und wurden eingesehen..
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  • Day68

    “Lapa” war frueher ein Rotlichtviertel. Heute verspruehen die alten Bauten ein anderes Flair. Prostituierte gibt es kaum noch. Der Stadtteil ist durch viele Sambabars und Gastronomiegewerbe in allen erdenklichen Varianten gepraegt. Rund um die Strassen “Mem de Sá und “Gomes Freire” tummelt sich vor allem am Wochenende die Partyszene. Das Wahrzeichen des Stadtteils sind die grossen “Arcos da Lapa”. Das Viertel liegt am suedoestlichen Rand des “Centro”.

    In diesem Viertel kamen wir im Caipihostel auf der “Gomes Freire 373” unter. Einen stilvollen Hostel mit guter Lage, guter Musik, gutem Barkeeper, zu starker Klimaanlage und ansich nettem Personal. Von dort aus starteten wir alle Ausfluge wie z. B. zu den bereits beschrieben Sehenswuerdigkeiten des Viertels “Escadaria Salarón”, “Arcos” oder einfach die Bars/ Restaurants, welche fuer uns zu Fuss erreichbar waren. (Nachts bevorzugten wir allerdings das Taxi). Manchmal verblieben wir an der Hostelbar, wo uns der Barkeeper mit guten Drinks versorgte (an einem Tag besonders gut ;D). Elly feierte ausgiebig.
    Der ganze Laden schien von einem alten, alternativen Freundeskreis unseren Alters gefuehrt zu werden, welcher sich ang. schon seit der Kindheit kannte. Das Publikum war vorwiegend suedamerikanisch, bis auf zwei deutlich entspannte Franzosen. Eine der beiden Franzosen nannte sich “Chino”, weil er mittlerweile Schlitzaugen wie ein Chinese hatte – bedingt durch seinen derzeitigen Lebensstil…:D. Da “Chino” afrikanische Wurzeln hatte, fiel er zu seinem Vorteil ueberhaupt nicht auf in Rio.
    Wir fuehlten uns gut aufgehoben, jedoch schnappte ich am vorletzten Abend bei einem Besuch im WC ueber das offene Fenster Worte von der Hofterasse auf, die unsere Habseligkeiten, den portablen Tresor und unser Zimmerfenster betrafen. Ich schob den Gedanken an moegliche Paranoia beiseite und hoerte auf meine Intuition, die mir riet uns fuer den letzten Abend spontan woanders einzuquartieren. Da Elly durch die harte Klimaanlage leicht erkaeltet war bot sich dies als Vorwand an vorzeitig und entspannt auszuchecken. Spaeter erhielten wir dann den halben Preis d. h. 50R$ fuer die bereits bezahlte Nacht zurueck.

    Unser Taxifahrer des Vertrauens Lucas Gomes (0055(21) 979391155/ executivo@transvelos.com.br), und Freund der Familie fuhr uns im Morgengrauen am 21.03 zum internationalen Aeroporto. Von dort ging unser Flug ueber den Atlantik.
    Ja - wir hatten nach langem hin und her beschlossen Brasilien frueher zu verlassen wie geplant. Eigentlich wollten wir um diese Zeit im Staat “Santa Catarina” in “Florianopolis” sein und anschliessend zu den Wasserfaellen von “Iguacu” reisen. Von dort sollte es dann direkt nach “San Tiago de Chile” gehen um einen transpazifischen Flug zunehmen usw… (Ich hatte sogar schon ueber einen Kontakt einen Umweg durch Kolumbien/ “Leticia” halb in die Wege geleitet).
    Aber aufgund unserer zwiespaeltigen Erfahrungen bisher, wegen des Zeitverlusts bislang, meiner noch nicht vollstaendig geheilten Mitbringsel aus Salvador und letztlich wegen Ellys Motivation schnellstmoeglich ein Top-Flugangebot von Rio zu finden, entschlossen wir uns fuer die fruehere Ausreise!

    Zusammenfassung Rio:
    Zusammenfassend hat uns Rio als offene, kosmopolitische Stadt mehr zugesagt, als Salvador. Wir waren nichts weiter als gewoehnliche Touristen. Die meisten Bewohner Rios mit denen wir im Gespraech waren, hatten ein eher hohes Mitteiliungsbeduerfnis und man erhielt Einblick zu persoenlichen Ansichten. Es gibt verdammt viel zu machen in Rio. Aufgrund eines Wetterumschwungs zum Ende hin, liessen wir den Flug mit dem Paraglider, eine Tour in den “Parque Nacional da Tijuca”, eine “Favelatour” und zu meinem grossen Bedauern einen Besuch der paradiesischen Insel “Ilha Grande” leider aus. Genauso gab es auch nur zwei kurze Strandnachmittage an der “Cabana” und an der schoeneren “Praia da Tjuca”. Beliebt und nicht ueberlaufen soll auch die “Praia de Joatinga” nebenbei bemerkt.

    Résumé Brasilienaufenthalt:
    Brasilien ist eine Welt fuer sich und von wahnsinniger Groesse. Wir haben nur einen kleinen Teil trotz viel Zeit gesehen! Das Land ist reich an Flora, Fauna, Recourssen, Straenden, Grossstaedten. Die exotische Bevoelkerung ist die vilt. durchmischteste der Welt. Das Essen ist deftig aber lecker, die “Agua de Coco” die Musik, die scheinbar entspannte Lebensart und der typische Charme machen einfach Spass! Nicht zu verachten ist auch das kulturelle Erbe, das hier einmalig ist. Das Land hat meiner Meinung nach eig. alles was noetig ist um ein komplett unabhaengiges Wirtschaftsland zu werden.
    Das politische und soziale Gefuege weist jedoch grosse Defizite auf. Im Schein der noblen Viertel vergisst man, dass in der Favela nebenan Sucht, Gewalt, Armut und Mord normaler Bestandteil des Lebens ist. Es mangelt an Bildung/ Erziehung und einfacher Arbeit durch welche man den Lebensunterhalt bestreiten kann. Es wundert nicht, dass die Mittel- und Oberschicht die Fenster und Gaerten mit Stacheldraht vergittert, Mauern mit Scherben versetzt oder Tuerwachter bezahlt. Die Ausgaben fuer die Militaerpolizei sind entsprechend hoch. Der Rassismus ist unterschwellig auf beiden Seiten der dominierenden Ethnien noch vorhanden, bedingt durch die ehemalige Sklavarei. Das Land steckt aktuell wiedermal in der Kriese und die Medien berichten in Dauerschleife von Ueberfaellen, Toten und politischen Skandalen.

    Unser Eindruck basiert auf den Erfahrungen die wir vorwiegend in den Grossstaedten an der Nordostkueste gemacht haben. Insgesamt sind wir froh ueber die sonnige Zeit die wir ohne schlimme Zwischenfaelle mit unseren verschiedenen Weggefaehrten erleben durften. Wir haben gelernt, dass das beste Wetter und die schoensten Straende laengst nicht so viel wert, wie die Selbstverstaendlichkeit ohne Besorgnis ueber die Strassen spazieren zu koennen. Hier sollte man auf seine Intuition vertrauen und sich draussen angepasst verhalten. Wie Elly so passend beschrieb hat Brasilien “ein lachendes und ein boeses Gesicht”. Suedamerika ist und bleibt temperamentvoll, wild und abenteuerlich.
    Weitgehend munter und um einge “Bolos de Chocolate” aermer (Ellys Nervennahrung und Substitut :D), verliessen wir den Kontinent zufreiden und mit Vorfreude auf die naechsten Ziele.

    Ggf. Komme ich irgendwann doch nochmal zurueck um die Route nach Sueden zuende zubringen.
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  • Day67

    Rio: Centro (Die Highlights)

    March 20, 2017 in Brazil

    In Rios “Centro”, dem Geschaeftsviertel stehen viele Buero-Tower mit eingen Firmenstellen internationaler Unternehemen. In der Innenstadt geht es wochentags hektisch zu. Insgesamt fuehlt man sich zwischen den gigantischen Bauten klein wie in Manhattan. Die Grossbauten sind ab und an durch alte Gebaeude und Kirchen unterbrochen, die an die Vergangenheit dieser Stadt erinnern.

    Wir besichtigten das “Theatro Municipal” und das “Museu Nacional de belas Artes” in der Naehe der Metrostation “Cinelandia”. In der Naehe der Metrostation “Carioca” betraten wir die “Igreja São Fransisco da Penitencia & Convento de Santo Antonio” aus dem Jahr 1726.

    Wir erkundeten die Stadt rund um die “Igreja de Nossa Senhora de Candelária” bis zum Ufer hin. Dort wanderten wir weiter noerdlich und kamen am modernen Bau des “Museu do Amanha” vorbei, spaeter erreichten wir die Gegend vom “Porto Maravilha”. Der “Porto” (Hafen) war den Besuch allemal Wert! Zum einen wegen des riesigen Kreuzfahrtschiffs und zum anderen wegen des ang. groessten Graffitti der Welt, dass nur durch einen Kuenstler geschaffen wurde. Eduardo Kobra hauchte der dreitausend Quadtartmeter grossen Wand, anlaesslich der olympischen Spiele, Leben ein. Auf dem Rueckweg stiessen wir auf den jungen “Carioca” Davi Amorim, der von der Arbeit kam und uns den Weg zur Metro zeigte. Nebenbei klaerte er uns ueber die Samba- Elektro- und Housemusikszene der Stadt auf. Er empfahl mir “Pedra do Sal” ein angesagter, versteckter Veranstalungsort von Live-Samba-Bands und Treffpunkt von einheimischen Fans der Musikrichtung.

    Ein weiteres Highlight war die Architektur der “Catedral Metropolitana”, welche ich in einem vorherigen Artikel bereits naeher beschrieben habe. Auch zu empfehlen ist der “Paco Imperial” und die Gegend dort am suedlichen Teil der Bucht “Baia de Guanabara”. Diese haben wir nicht mehr besuchen koennen.
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  • Day63

    Rio: Cristo Redentor (16.03.17)

    March 16, 2017 in Brazil

    Da die steinerne Christusstatue auf dem Gipfel des 748m hohen Corcovado ein Symbol Rios ist, verdient der Besuch unserer Meinung nach einen eigenen “Footprint”. (Ausserdem habe ich gerade einfach Bock zu schreiben :D).

    Auf dem Weg dorthin passierten wir beide zahlreiche Huerden in Form von Menschenmassen, mehreren Ticketschaltern die mal kein Bargeld wollten, mal einen Perso verlangten und so weieter. Gluecklicherweise machte uns ein deutsch-brasilianisches Paar auf eine etw. billigere und zuegigere Alternative aufmerksam den Berg per Van statt mit der Seilbahn zu erklimmen. Nach ca. 1 ½ Std. mit Umsteigezeiten waren wir schliesslich ca 13:00Uhr am Ziel. Oben gab es natuerlich reichlich Fotos zu machen und Menschen die sich dabei gegenseitig im Weg standen. Vom deutschen Paerchen erfuhren wir neben einigen alten Reisegeschichten aus Suedamerica u. A., dass kuerzlich ein argentinisches Paar auf falschem Weg zum Cristo von Banditen im Auto abgeknallt worden ist. Sie waren dabei ganz in der Naehe von “Paineiras”, wo ebenfalls viele Kleinbusse den Weg nach oben starten.
    Nach dem Cristo verweilten wir noch kurz an der Copacabana in der Sonne bis sie schnell hinter der Hochhaeuserfront verschwand.
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  • Day62

    Die Catedral Metropolitana ist eine riesige, kegelfoermige Kirche aus dem Jahr 1976, die 4 grossen Buntglasfenster ragen 60m in die Hoehe. Unweit dieses Baus befindet sich eine Station einer alten Strassenbahn. Diese bringt Besucher vom “Centro” ueber die sog. “Arcos da Lapa” zum Stadtteil “Santa Teresa” (ca. 25R$). Die Arcos sind ein Aquaedukt aus dem 18.Jh.
    Der Stadtteil “Santa Teresa” ist ein vergleichweise altmodisches, auf einem Huegel gelegenes Viertel. Hier gibt´s viele Bars und Gallerien, sowie Aussichtspunkte in Richtung des Stadtzentrums. Gute Aussichtspunkte sind z. B. der “Mirante do Rato Molhado” und der “Parque das Ruinas”. Dieser besteht aus den Resten einer alten Villa, die zum Aussichtspunkt umfunktioniert wurde. Sie dient als Ausstellungs- und Auffuehrungsplatz. “Santa Teresa” wirkt ruhig, grenzt jedoch unmittelbar an Favelas. Daran erinnern Poster die auf Ueberfallgefahr hinweisen.

    Insgesamt verbrachten wir hier ein beschaulichen Tag waehrend wir die oben genannten Ziele abgrasten. (Ein typisches Touriprogramm). Elly machte einige “fette” Fotos und ich liess mich auf ein langes Gespraech mit einem Security-Angestellten ein, der mir die Vergangenheit der Ortschaft und die politischen Missstaende des Landes naeher brachte. Ich dachte mir dabei, dass wir Europaer den Frieden und die soziale Sicherheit, nicht fuer gegebene Umstaende halten sollten, sondern aktiv fuer den Erhalt dieser fortschrittlichen Strukturen eintreten sollten…

    Unser letztes Tagesziel war die Copacabana – unserer Meinung nach ein schoener aber kein besonderer Strand. In erster Linie Hochhauser, viele Besucher und Haendler. Die Live-Strandbar-Musik, mit Gitarrenspielern die “Musica Popular do Brasil” spielten, rundeten den Abend sauber ab. Sonne gab´s keine mehr – dafuer waren wir wieder mal etw. zu spaet.
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  • Day61

    Der botanische Garten wurde 1808 eroeffnet und beherbergt angeblich ueber 8000 exotische Pflanzenarten. Die Palmenallee ist noch aus der Zeit der Eroeffnung und zaehlt mit dem Orchideen-Haus zu den Hauptattraktionen. Eintritt: 15R$.

    Nachdem wir (wie schon oefters in Rio) beim erstenmal zu spaet am Eingang des Parks angekommen sind, waren wir zumindest heute rechtzeitig da. Ein gluecklicher Umstand; denn eig. war die Christusstatue geplant. Da der Stein-Jesus an diesem Tag im Himmel verborgen blieb und die tiefhaengenden Wolken nach Regen aussachen mussten wir auf halber Strecke mal wieder umplanen. Nach dem sonnigen Salvador hatten wir zwei nicht im Sinn, dass es in Rio mal ordentlich regnet.

    Der botanische Garten erfuellte unsere Erwartungen und die Ausstellungen dort waren einen Blick wert. Anschliessend ging es noch zu Fuss durch den Stadtteil Gavea. An einer Feuerwehr vorbeigekommen durften wir spontan mal die alten und neuen Wagen checken und einsteigen. Der freundliche Feuerwehrmann mit knapp 2,15m war der bislang groesste Brasilianer den wir gesehen haben!
    Dort um die Ecke kauften wir uns ein grosses Mittagessen fuer den Nachmittag und mussten leider (wieder) feststellen, dass die Aussage das Essen sei frei von Koriander, nicht Ernst zu nehmen ist. (Elly hasst das Zeug). Sie bekam jedoch die Beilage neu – eine saftige in den Preis eingerechnete Servicegebuehr fiel denoch an.

    Das geplante Pferderennen im Jockey Club, gab es dann doch nicht, weil wir durch einen Angestellten dort falsch informiert worden sind… Ja die Unterhaltungen laufen easy in Rio aber alle Angaben ohne Gewaehr…:D
    Anschliessend hatten wir Sparfuechse die tolle Idee, zu Fuss zur Ipanema zu gehen. Die Strecke erwiess sich als laenger und das Wetter wurde nasser. An der Ipanema angekommen erblickten wir einen leeren, riesigen Strand mit wildem Meer. Eine gefuehlte Ewigkeit gingen wir die windige Promenade entlang in Richtung Copacabana, entschlossen uns aber dann dagegen weiter zu machen.

    Die gute Gesellschaft im Hostel sorgte fuer Ablenkung am Abend. Wir lernten die deutsche Freundin des Barkeepers kennen und sahen einem chilenischen Paerchen bei einer gratis Break Dance Show zu. Doch ein guter Tag oder?
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  • Day59

    Den Grossteil des Tages verbrachten wir gemeinsam mit Rafaela und Ihren brasilianischen Freunden in einer Bar in der Naehe eines touristenfreien Markts in “Laranjeiras”. Dort gab es “Musica Choro ao vivo”. Anschliessend waren wir bei der Strassenbahnstation nach “Santa Teresa”. Da diese geschlossen war gingen wir im “Centro” in das “Museu de Belas Artes” ohne Eintritt zu zahlen. Fuer uns als Kunstliebhaber eine gute Entscheidung ;D.
    (Siehe Fotos)

    Zum Tagesende ging`s zurueck nach “Lapa” wo wir die beruehmte “Escadaria Selarón” besuchten. Dabei handelt es sich um eine 215 stufige Treppe die vollstaendig mit Fliessenmosaik und alten Wannen, welche zu Blumenbeeten umgewandelt wurden, verkleidet ist. Ein Lebenswerk von Jorge Selarón, eine Homage an die Bevoelkerung Rios.
    Auf dem Rueckweg nahmen wir eine Seitenstrasse, die sofort an ein Ghetto erinnerte; Dreck, lauter Gangsta-Rap, Leute die um Feuer aus alten, rostigen Tonnen standen, Bettler…
    Natuerlich beschlossen wir die naechste Kreuzung wieder zielstrebig in Richtung Hauptstrasse zu gehen. Denn wie hat ein brasiliansicher Taxifahrer mal im uebertragenen Sinne meinte: “Aqui tem-se andar pela sombra!” (Hier muss man im Schatten wandern!).
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  • Day58

    Ganz in der Naehe des Jardim Botanicos, noerdlich von Ipanema befindet sich die grosse Salzwasserlagune “Lagoa Rodrigo de Freitas”, die mit Rad- und Gehwegen gesaumt ist. Hier befindet sich auch der “Parque dos Patins” welcher von vielen Familien und Rollschuhfahrern/ Skatern als Entspannungsort genutzt wird. Von hier aus werden die Hubschrauberrundfluege gestartet. Die Stadtelite hat auf der gesamten, kleinen “Ilha Piraque” in der Lagune Ihren eigen Club, der nur Ihnen vorbehalten ist.

    Der "Parque dos Patins" war nicht geplant. Nur sind wir zu spaet losgezogen, weil ein geplantes Treffen mit einer Freundin nicht stattfinden konnte, und fanden uns vor verschlossen Tueren des “Parque Botanico” wieder. Daher musste eine Alternative her und Elly erinnerte sich an den “Parque dos Patins”. EIne angenehme Wahl. Bis zum Abend beobachteten wir das Treiben der Einheimischen die schlenderten oder mit den Skates/ Long Boards vorbeirrollten…
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