Lucas Wilhelm

Joined December 2018
  • Day127

    Lumbini

    April 18 in Nepal ⋅ ☀️ 32 °C

    Das ist also der Geburtsort von Siddharta Goatama, eher bekannt als Buddha. Die vermutete Geburtsstelle befindet sich im Friedenspark von Lumbini, ein schlichtes, einstöckiges Gebäude und dickes Panzerglas beschützen die Ausgrabung. Der ca. 7,5 km² große Park ist zum Großteil sich seiner selbst überlassen, es wimmelt nur so von Libellen, Streifenhörnchen und Reihern. Das Gelände wird idealerweise per Fahrrad erkundet, zu entdecken gibt es viele Tempel die von unterschiedlichen Nationen errichtet wurden, bzw. sich in Bau befinden. Unter anderem haben Kambodscha, Vietnam, Thailand, Frankreich und Deutschland einen Tempel vor Ort. Der Vollmond leuchtet mir den Rückweg, es frischt auf und die Fledermäuse gehen zu scharen Jagen, eine einzigartige Atmosphäre hat das alles. Damit das ganze nicht zu spirituell wird, mache ich zum ersten mal beim Rafting mit, verflucht witzig dass ganze, besonders mit den durchgeknallten Nepalesis.Read more

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  • Day124

    Bhaktapur

    April 15 in Nepal ⋅ 🌧 24 °C

    Ich besuche für 2 Tage Bhaktapur, die Stadt ist die kleine der drei Königsstädte. Sie ist berühmt für ihre Musikerszene, die ich auch direkt in Aktion erleben durfte.

  • Day119

    Zurück nach Kathmandu

    April 10 in Nepal ⋅ ☀️ 27 °C

    Angekommen in Ghunsa müssen wir feststellen dass der Selele Pass eingeschneit ist, deshalb können wir nicht die geplante Süd Route zurück gehen, ergo müssen wir den selben Weg zurück den wir gekommen sind. Um etwas schneller wieder in Kathmandu zu sein, setze ich mich von der Gruppe ab und gehe von Ghunsa direkt nach Sekhatum, dort erlebe ich Nachts das lauteste Unwetter meines Lebens, am nächsten morgen gehe ich zu der Jeep Haltestelle, 8 Stunden Fahrt und endlich bin ich in Taplejung. Als ich durch die Stadt schlender komme ich an einer Polizeistation vorbei, einer der Cops fordert mich auf die Station zu besichtigen, er zeigt mir alles und lädt mich auch noch zum Essen in der Kantine ein. Per Nachtbus fahre ich nach Kathmandu.Read more

  • Day113

    Lunak, Kanchenjunga Base Camp

    April 4 in Nepal ⋅ ☀️ -1 °C

    Wir brechen zu der letzten bewirtschafteten Berghütte vor den KBC auf. Die Landschaft wirkt surreal, die Hütten stehen auf der Sohle eines Tales das unglaublich eben ist, wer hat das planiert frage ich mich. Markus kommt viele Stunden nach mir an und ist ausgesprochen lädiert, er hat sich die Höhenkrankheit und einen Sonnenstich zugezogen, am darauf folgenden Tag muss er wieder absteigen. Die letzten Hütten kommen mir hier oben wie das Ritz Cartlon vor, wobei es an Sternen in dieser Unterkunft nicht mangelt, über uns kann ich zum ersten mal den gesprenkelte Schein der Milchstraße sehen, es ist unbeschreiblich. So klar wie die Nacht ist, so kalt ist sie auch. Nach einen weiteren Akklimatisierungstag, den wir zum Bergsteigen nutzen, stehen wir morgens um 5 auf um den Weg zum KBC zu bestreiten. Das erste Drittel folgt stumpf einen Gletscher der sich tief ins Gestein gefressen hat, manchmal hört man ihn ächtzen. Das zweite Drittel ist von vielen Erdrutschen gezeichnet, die müssen umgangen werden und fordern Vorsicht. Der Gletscher hat einen Canyon in das Gestein gefressen, dessen Ränder fransen aus, Flächen die einstmals eine Ebene gewesen sind besitzen jetzt einen Höhenunterschied von dutzenden Metern. Angekommen beim KBC ist der Kanchenjunga himself noch sehr weit weg( ca.12 km) beeindruckend ist es allemal. Unser Guide Cunar kommt eine Stunde später an, wir beobachten den Berg und plötzlich, auf mittlerer Höhe, bricht eine Lawine los, nach einigen Sekunden kommt das tiefe Grollen der Schneemassen bei uns an. Holy Moly.Read more

  • Day111

    Kambachan

    April 2 in Nepal ⋅ ❄️ 0 °C

    Entlang des Ghunsa Kola stiefel ich den verheißungsvollen White House entgegen. Im Fluss liegen haushohe Steine, das wirkt absurd und faszinierend. Auf ca. 3300m betrete ich den letzten Wald vor der Baumgrenze, er könnte glatt aus einen Grimmschen Märschen entsprungen sein. Die knorrigen Bäume sind Moos behangen, das Licht ist diffus, vereinzelt huschen komische Vögel durchs Unterholz. So langsam wird es merklich anstrengender sich den Berg hoch zu bewegen, ungemein motivierend dabei wirkt das sich immer wieder ein paar Bergspitzen zeigen. Nach einer gewissen Zeit im Trott blicke ich auf und vor mir haben sich die Wolken verzogen, der Blick liegt frei auf den Mount Jannu. "Die Nordflanke des Jannu zählt mit bis zu 3000 m (das sind 25s freier Fall) Wandhöhe zu den größten und anspruchsvollsten alpinistischen Zielen der Erde". Was für atemberaubender Anblick und mit Sicht auf Mount Jannu bin ich beim White House angekommen, vor Ort dusche ich mich endlich mal, natürlich in Nepali Stil, sprich kaltes Wasser + Eimer + ein paar warme Gedanken. Nupo macht mir eine Pizza, hier auf 4100m Höhe überrascht mich das etwas, schmecken tut die auch noch. Der nächste Tag wird zur Akklimatisierung genutzt.Read more

  • Day105

    Tapethok

    March 27 in Nepal ⋅ ☀️ 19 °C

    Entlang des Flusses Tamor gehen wir die ersten Meter in Richtung Kanchenjunga Base Camp (KBC). Die Wege sind oftmals schmale Pfade, besondere bei diesen schmalen Stellen ist darauf zu achten nicht auf der Seite des Abgrunds zu stehen wenn die Maultier/ Büffel Karawane entgegen kommt, die Tiere sind sich ihrer zusätzlichen Breite durch Güter etc. nicht bewusst, oder vielleicht macht es ihnen insgeheim Spaß ihre Peiniger die Klippen runter zu schubsen. Viele Ecken im Himalaya Gebirge werden nur durch diese Transporte versorgt, deswegen steigt auch der Preis von Konsumartikeln immens mit jeder Etappe. Der Bierpreis steigt von 3€ im Tal auf 8€ in Lhonak.Read more

  • Day104

    Taplejung, Pathivara Temple

    March 26 in Nepal ⋅ 🌧 7 °C

    Seit dem ich Sajani in der Mitfahrgelegenheit nach Meißen getroffen habe, ist über ein halbes Jahr vergangen. Damals hatten wir uns darüber unterhalten was wir für nächste Jahr planen, sie erzählte mir dass sie in ihre Heimat fährt und dort mit Freunden eine Wanderung zum Kanchenjunga Base Camp Unternehmen möchte. Ich habe mich kurzerhand eingeladen und jetzt geht es echt los. Doch davor muss ich erstmal nach Taplejung gelangen, 15 Stunden Nachtbus, 5 Stunden Jeep bis Ilam, dort eine Nacht verbringen und dann nochmal 7 Stunden Jeep fahren mit insgesamt 17 Personen im Jeep und 2 Hähnen aufn Dach, wie ich meine langen Beine verflucht habe. Insgesamt sind wir 9 Touris + 2 Guides + 2 Träger. Die größe der Gruppe und die sehr unterschiedlichen körperlichen Verfassungen der Reisenden machen schnelles voran kommen unmöglich, unter normalen Umständen würde mich das wahnsinnig machen, nur ist das hier alles andere als normal... Das ist der fucking holy Himalaya, kein Grund zur Eile, ich verweile an den sich immer aufs neue bildenden Panoramen, unbeschreiblichen Wasserfällen, mysteriösen Sleepy Hollow Wäldern und falls sich doch langweile einstellt, Eva hat ihren Träger mit Kartenspielen überhäuft. Bevor wir in Richtung Kanchenjunga base camp aufbrechen, besichtigen wir den Pathibhara Tempel, der befindet sich auf einer Höhe von 3800m. Wir starten bei 2800m, die Fauna ist ungewohnt dich, wir wandern durch einen dichten Rhododendronwald, zu Beginn säumen ein paar Frühblüher den Weg, diese werden mit jeden Schritt nach oben weniger und wir tauchen in eine entsättigte Nebellandschaft ein.Read more

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