Dank der bestehenden Thermik war nicht nur der Windforecast unzuverlässig. Nein, wir hatten hier einfach fast jeden Tag Wind. In 2,5 Monaten kamen wir vielleicht auf insgesamt 14 Tage Flaute. Vom 6er Kite bis zum 12er wurde wirklich alles genutzt.
Wobei man sagen muss, dass ab Mitte/Ende September nicht nur der Wind, sondern auch der Swell deutlich nachgelassen haben. Die zum Teil massiven Wellen waren plötzlich verschwunden. Dafür stiegen die Luft- und Wassertemperaturen stetig an.
In Le Morne wird entweder am Kietbeach oder La Pointe gekitet.
Unsere erste Wahl, ganz klar La Pointe! Hier gibt es genügend Sand zum Buddeln und dank der Biegung der Lagune ab Badestrandhöhe Windstille. Entsprechend traf man hier viele Familien an. Ein weiterer Vorteil für uns war die kurze Entfernung zu den Riffs. Ich habe mich die meiste Zeit im Little Reef aufgehalten, Flori ist gleich zu Beginn, todesmutig in die Big Waves nach Manawa gekitet. Zum Schluss sind wir beide auch in One Eye rein. während der high Tide versteht sich ;)
Unser Tagesablauf war jedenfalls schnell gefunden: Morgens Sport, mit Felix spielen und gegen Mittag ab zum Spot. Waveboard raus und Wellen rein. Hier haben wir nicht nur ordentlich Progress gemacht, hier haben wir unsere Vorliebe für’s Wavekiten entdeckt.
Derweilen hat Felix seine Schwimmkünste verbessert. Er hat hier das Tauchen und Schnorcheln gelernt und war schon bald nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen! In den Kitepausen wurden Sandburgen gebaut und geplanscht bis zum Sonnenuntergang.Read more