• Unfreiwillige Flusswanderung

    23. januar, Grækenland ⋅ ☀️ 9 °C

    Wir wagen uns wieder einmal an eine selber eingezeichnete Wanderrunde, direkt neben einem Naturschutzgebiet. An sich wäre es eine sehr schöne Runde, wenn da nicht der Regen der letzten Tage gewesen wäre. Da war an einigen Stellen statt einem Strässchen nur noch Wasser zu sehen.
    Schlau wie wir sind, haben wir nach der ersten grossen Pfütze umgedreht, aber nicht etwa um das Ganze abzubrechen, sondern um es von der anderen Seite zu versuchen. Man kann sich denken, dass es auch da nicht besser wurde. Da die Pfützen hier aber erst später in Sicht kamen, wollten wir nun nicht mehr umdrehen. So hiess es Balancieren, von Grasfleck zu Grasfleck hüpfen, durch Schilf kämpfen und über Graben springen (wie in einem Computerspiel meinte Anina). Aller Mühen zum Trotz hatte Anina (Alex mit seinen Kampfstiefel nicht) am Ende nasse Füsse.
    Verdreckt und Nass (nicht nur die Schuhe) gelangten wir nach etwas über zwei Stunden wieder bei Selah an. War zwar anstrengend und herausfordernd, hat aber auch irgendwie Spass gemacht (und wir müssen ja etwas zu erzählen haben, wie wir uns in solchen Situationen jeweils zureden).
    Danach ging es Wäsche waschen und Duschen. Dabei kamen wir ins Gespräch mit verschiedensten anderen Campern, lustigerweise auch gleich ein paar Schweizer.
    Erst wollten wir hier in der Nähe bleiben, aber es gab so viele Camper, dass wir es vorzogen weiterzufahren (wir geniessen es halt schon einfach unsere Ruhe zu haben).

    PS: Der bereits verloren geglaubte Ehering wurde heute wieder gefunden.
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