• Und plötzlich war da ein Dörfchen

    January 26 in Greece ⋅ 🌬 13 °C

    In Gefira stellten wir Selah an den Hafenparkplatz, allerdings weit genug von den Wellen entfernt, welche Teile des Parkplatzes bereits überspülen. Theoretisch könnte man mit dem Fahrzeug auch über die Brücke auf die Insel, doch die Wellen halten uns davon ab. Stattdessen überqueren wir sie zu Fuss und laufen das kurze Stück der Strasse entlang. Wo vom Festland her nur ein riesiger Fels auf der Insel zu sein scheint, werden wir nach einer Kurve von einer Stadtmauer überrascht und dahinter liegt gut verborgen ein kleines Dörfchen (Alex wusste das schon, da er die Runde herausgesucht hat, aber Anina war völlig überrascht und hatte damit gar nicht gerechnet). Die Gassen von Monemvasia sind so schmal, dass kein Auto dort durchkommt. Die Steine sind dabei bereits so abgelaufen, dass sie aufgrund des Regens super rutschig sind und wir ganz schön aufpassen müssen. Natürlich geht es für uns bis nach vorne zum Leuchtturm und dann noch hinauf auf den Fels um uns das Ganze von Oben anzuschauen. Gerade bestaunten wir da den Regenbogen, als uns die dunklen Wolken einholen und sich ein Regenschauer über uns ergiesst. Schnell spurten wir zur nahen Kirche, wo wir etwas Schutz unter einem Vordach finden. Wenig später hört der Regen auch bereits wieder auf, sodass wir uns vorsichtig (auf den nun noch glitschigeren Steinen) an den Abstieg wagen.Read more