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Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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    Einmal um den See sausen

    October 14 in Lithuania

    Wir beschliessen trotz des kalten und teilweise nassem Wetter die geplante Wanderung zu unternehmen. Sind ja lediglich fast 4h die angegeben sind. Gut eingepackt laufen wir los. Einmal um den See soll es gehen. Nur an einer Stelle liegt ein Städtchen direkt an dessen Ufer, dieses liegt aber ziemlich verlassen da und wir entdecken auf die schnelle auch kein wärmendes Café, dafür ist es mit Nara eine ruhige durchquerung. Danach endet der bisher relativ gut gepflegte Wanderweg ziemlich abrupt und wir befinden uns mal wieder in einem Sumpf (und wir dachten schon, das hätten wir nun langsam wirklich hinter uns gelassen). In zügigem Tempo geht es trotzdem weiter (so können die Schuhe auch weniger einsinken). Zu unserer Freude hört auch der Nieselregen und der kalte Wind auf, sodass es zum wandern gerade angenehm ist. Dank dem flotten Tempo und der Tatsache, dass keine Pause eingelegt wurde, sind wir "relativ" bald wieder bei Selah.
    Nun gilt es aber erst noch kurz einkaufen und dann gibt es seit längerem wiedereinmal eine Fahrt im Dunkeln. Ganz ungewohnt und die Zeit will irgendwie nicht vergehen. Für ein Abendessen sind wir dann aber zu müde und gehen direkt ins Bett.
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  • Kryžių kalnas (Berg der Kreuze)

    October 14 in Lithuania

    Beim Frühstück richten werden wir an unserem abgeschiedenen Nachtplatz plötzlich von Militärwagen begrüsst. Scheinen aber nicht weiter von Interesse zu sein, denn nach kurzem Halt fahren die Fahrzeuge weiter.
    Eine beeindruckende Sehenswürdigkeit liegt nur wenige Fahrminuten von unserem Schlafplatz entfernt. Es handelt sich um den Berg der Kreuze. Ein katholisch und touristisch geprägter Wallfahrtsort in Litauen.
    Ein kalter und starker Wind weht uns um die Ohren was die spezielle Atmosphäre des Ortes weiter verstärkt. Wir schlendern zwischen den 1'000 von Kreuzen hindurch und staunen über ihre schiere Menge. Irgendwie fühlt sich das Ganze aber auch etwas unheimlich an und bei Dunkelheit müssten wir uns hier jetzt nicht aufhalten.
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  • Hereinspaziert, die Herrschaft

    October 13 in Latvia

    Vor unserem Schlafplatz erstreckt sich das riesige Gelände des "Versailles of the Baltics" oder auch Schloss Rundāle. Wir fühlen uns nur leicht underdressed, wie wir mit unseren Wanderklamotten die imposante Eingangstreppe hinaufsteigen. Im Innern empfangen uns Relikte aus früheren Zeiten. Wir staunen über die detaillierten Wand- und Deckenverzierungen, die reich verzierten Möbelstücke, glitzernden Kronleuchtern. Wir lesen interessiert die Informationen zu den einzelnen Räumen und tauchen in die Geschichte des Schlosses ein. Wir wundern uns darüber das vieles aus Kirchen und Friedhöfen stammt. Haben erbarmen mit den Aufsehern der Schulklasse, die Verantwortung wollen wir nun wirklich nicht haben. Anina löst den Alarm aus (dabei wollte sie doch nur ganz genau schauen). Können uns grad noch zurückhalten eines der schönen Stücke mitzunehmen. Schauen uns etwas verstört einen Clip zur Tulpenmanie an (also mehr die künstlerische Interpretation dazu). Geniessen eine heisse und süsse Stärkung im Schloss-Café. Und blödeln zum Abschluss im Schlossgarten noch etwas herum.Read more

  • Bonus: Naras Joghurt-Traum

    October 13 in Latvia

    Heute morgen hat Anina sich endlich erbarmt und mir den Joghurt-Pack gegeben. Zum Glück hab ich eine so lange Zunge, da komm ich auch durch den Schraubdeckel ganz weit. Netter Weise hat Anina mir die Tetra-Packung dann sogar noch aufgeschnitten, da konnte ich gleich noch besser ausputzen. Da passt auch gleich die ganze Schnauze rein, muss nur aufpassen, dass ich noch genug Luft bekomme. Danach bin ich dann gleich etwas müdi von der grossen Anstrengung.Read more

  • Aufstehen, frühstücken, kleine Runde mit Nara (Pferden hallo sagen) und ab ins nahe Dörfchen. In der Nebensaison ist es auch gar nicht schwer einen Parkplatz zu finden, dafür haben praktisch alle Läden, Cafés und Restaurants geschlossen. Die schönen (oder bereits fast verfallenen) Häuser können zum Glück jahreszeiten unabhängig bestaunt werden. Über die Brücke geht es auf die andere Seite. Dabei wird der breiteste Wasserfall Europas bestaunt (wobei wir da zugegeben doch etwas mehr erwartet hatten). Der Aussichtsturm wird mutig erklommen (obwohl er von weitem ordentlich schief aussah) und zwar gemeinsam. Anina darf einfach nicht mit Alex reden und zu lange darf die Aussicht nicht genossen werden. Wieder auf festem Boden geht es zurück ins Dorf. Wo wir weitere schöne Häuschen (bzw. riesige Häuser) sehen und so einige Skulpturen entdecken (ja es folgen weitere kreative Titel).
    Bald haben wir aber genug und es zieht uns zurück zu Selah. Weiter geht die Fahrt, mit kostenloser Dusche für Selah.
    Der beschriebene Pilzplatz den wir anfahren stellt sich leider als reinfall heraus. Viel zu dichter Wald, sumpfig und zahlreiche Blutsauger. Mit einer enttäuschten Anina geht es zum Nachtparkplatz, wo zum Frustabbau Kuchen gebacken wird.
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  • Wald, Wald und nochmals Wald

    October 11 in Latvia

    Leidensgeschichte unserer Prinzessin der letzten Nacht: also eigentlich war klar, dass Schlafenszeit ist. Ich wollte aber mal Alex Sitz als Schlafplatz ausprobieren. Schnell merkte ich aber, das ist gar nicht so bequem. Allein wieder vom Sitz hab ich mich aber nicht getraut (ist eben schon hoch vorallem im Dunkeln). Also hab ich solange rumgejammert bis sich Anina erbarmt hat und mich runtergehoben hat. Da konnte ich gleich auf meine geliebte Bank springen und mich eingkuscheln. Anina hat mir sogar meine Höhle mit der Kuscheldecke gebaut. Nun konnte ich endlich schlafen.
    Und damit zum heutigen Tag. Lettland ist, wie vermutlich bereits bemerkt, eher flach, dafür haben sie umso mehr Aussichtstürme gebaut. Auch bei unserem heutigen Schlafplatz steht ein Exemplar und wird von uns auch erklommen (je nach Können bis nach oben oder etwas weiter unten).
    Nach diesem kurzen Abstecher in die Höhe geht es weiter in den nahen Nationalpark, wo es eine kleine Wanderung zu den grünen Dünen gibt (wobei diese jetzt nicht sonderlich spektakulär sind bzw. sich vom sonstigen Wald abheben). Dafür treffen wir umso mehr Leute und Hunde (wir sind somit immer besser vorbereitet auf die Schweiz). Irgendwann sind wir aber aus der Spaziergängerzone draussen und es wird entspannter, zumindest bis es zum Endspurt durchs Dorf kommt. Denn wie bereits in anderen Ländern erlebt, ist es auch in Lettland üblich sein Grundstück einzuzäunen und darin seine Hunde zu halten. Dementsprechend laut wird die letzte Passage unserer Runde. Von allen Seiten wird gebellt und ein kleiner Kläffer passt auch noch super durch seinen Zaun hindurch.
    Bei Selah angekommen sind die Damen fix und fertig und sind grad froh, dürfen sie einfach bei Alex mitfahren. Denn es geht noch ein ganzes Stück weiter, damit wir für morgen gleich ready sind. Am Ziel angelangt erwartet uns ein lautes Gewitter, grad noch rechtzeitig geschafft. Nara verzieht sich auf jedenfall unter die Decke.
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  • Kalter Wind durch Riga (Teil 1)

    October 10 in Latvia

    Beim Aufstehen befürchten wir schon, wir wären in der nächsten Hundeschule gelandet. Wie sich herausstellt ist es nur der Speed Rollerblades Club (oder so) der sich hier fürs Training trifft. Auf jedenfall haben wir ein unterhaltsames Frühstück.
    Danach gehts, mit kurzem Gassistopp, nach Riga.
    Wir schlendern gemütlich (aber mit kalten Ohren) die Stadt, staunen über die riesigen und schönen Gebäude, stöbern in dem einen oder anderen Laden, befinden uns plötzlich inmitten von spanischen Soldaten (heute wird scheinbar deren Nationaltag gefeiert), finden den Baum an dem die Vogelhäuser wachsen, verlaufen uns kurz im Bahnhof, finden den grossen Markt mit musikalischer Begleitung, grüssen die Bremer Stadtmusikanten und speisen in einem Mittelalter Restaurant.
    Müde von den vielen Eindrücken und Menschen geht es zu einem ruhigen Schlafplatz im Wald.
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  • Auf dem Burggelände sind nicht nur Gebäude, Ruine und Bäume untergebracht, sondern auch zahlreiche Stein Skulpturen. Wer Anina kennt, weiss das Kunst nicht gerade ihr Spezialgebiet ist, aber Ideen hat sie schon (Alex übrigens auch). Und damit viel Spass.Read more

  • Morgendliche Gassirunde brachte nasse Füsse und Pfoten. Keineswegs weil es am Regnen war, sondern weil wir es geschafft haben Selah genau in der Ecke des Parkplatzes zu parkieren wo sich das Wasser sammelte (und nicht gerade wenig).
    Nach dem Frühstück und kurzem Umparkieren auf trockenes Parkfeld geht es zum nahen Burggelände von Treyden. Hier kann nicht nur die Burg sondern auch zahlreiche andere Gebäude und ein riesiger Park besichtigt werden (und das alles günstiger als bei der letzten Burgruine). Wir sind stunden damit beschäftigt in alle Ecken und Winkel zu schauen, Treppenstufen zu erklimmen, Informationstafeln zu lesen, alte Schmuckstücke und Gerätschaften zu bestaunen oder einfach etwas herumzublödeln.
    Als wir genug erkundet haben, schnappen wir uns Nara und drehen eine weitere Runde durch die grosse Parkanlage. Unser Timing ist "perfekt", denn genau als wir mit unserem regenliebenden Hund draussen sind beginnt es wieder zu regnen und dann immer mehr. Zwischenzeitlich wird sogar Unterschlupf im Käferhäuschen gesucht.
    Nur noch halb trocken kehren wir zu Selah zurück und weiter gehts in den nahen Waschsalon. Nach Monaten des Waschens auf Campingplätzen mit normalen Waschmaschinen und Tumblern sind wir glücklich wieder einen Waschsalon nutzen zu können. Ist zwar teurer und es gibt keine heisse Dusche dazu, dafür sind wir nach knapp 3 Stunden mit allem fertig.
    Mit frischer Wäsche suchen wir uns dann einen Platz für die Nacht. Vorzugsweise nicht im Wald oder der Nähe von Bäumen, denn es windet hier aktuell so stark, dass wir den schwankenden Bäumen kein sonderlich grosses Vertrauen entgegenbringen.
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  • Märchenwald

    October 8 in Latvia

    In der Nähe unseres Schlafplatzes gibt es einen Aussichtsturm, diesen gilt es heute morgen zu erklimmen (für die Einen bis auf die erste Plattform für andere bis ganz nach Oben, fast 30 Meter ist aber auch hoch).
    Danach führt uns unser Weg weiter in den nahen Nationalpark, wo wir uns eine Wanderung herausgesucht haben. Zuerst aber noch eine Stärkung. Danach geht es durch den Wald. Vor lauter plaudern verpassen wir Abzweigungen und müssen umdrehen, umgefallene Bäume werden überklettert/sprungen, zahlreiche Treppen (mit nicht normierten Stufen) passiert, Pilze gesichtet und für einmal nicht eingepackt (war aber schon schwer), uns trotz allem plötzlich ohne Weg wiederfinden und schlussendlich die Runde abkürzen, da wir irgendwie keine Lust mehr haben (einfach zu warm hier).
    Noch kurz zu einem anderen Parkplatz fahren und Abendessen kochen (für den Herrn endlich mal wieder ein Stück Fleisch).
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  • Nach genau einer Woche verlassen wir Estland und überqueren die unscheinbare Grenze nach Lettland. Landschaftlich und bautechnisch ändert sich dabei kaum etwas. Der auf Google ausgeschriebene Wanderweg entpuppt sich als Ruine eines steinernen Turms (vermutlich ein Getreidespeicher, leider fehlen jegliche Informationen) ohne weiterführende Wege. Also nur kurz besichtigen und weiterfahren.
    An einem Waldstück wird Selah am Rand parkiert. Mit Messer und Säckli bewaffnet machen wir uns auf die Suche. Anfänglich mit mässigem Erfolg, doch irgendwann entdecken wir die Verstecke der gelben Schätze und füllen unsere Säckli. Mittels ausgeklügeltem Kommunikationssystem wissen wir dabei ständig wo sich der Andere befindet.
    Mit vollen Taschen kehren wir zurück und entscheiden uns aufgrund der zahlreichen Mücken dagegen unser Nachtlager gleich hier aufzuschlagen.
    Auch das schöne Plätzchen am See, dass wir als Nächstes anfahren, ist voller Mücken (darauf haben wir nach zwei Nächten mit ständigem Summen keine Lust). Schliesslich finden wir ein praktisch mückenfreies Plätzchen in einem anderen Wald.
    Feierabend ist aber noch lange nicht. Erst gibt es (wen wunderts) einen weiteren Kohleintopf (mittlerweile ist die Hälfte verarbeitet) und danach beginnt das langwierige Einmachen der gesammelten Pilze.
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  • Kohlbaby

    October 6 in Estonia

    Nach dem Strand geht es weiter zu einem anderen Wald, denn ein paar Stunden ist es schon noch hell und vielleicht lassen sich noch ein paar Pilze finden.
    Die Ausbeute ist heute eher mager und so wird sie kurzerhand in den Kohleintopf gemischt. Aber nicht bevor Anina nochmals über das Gewicht gestaunt hat und darüber nachdachte, dass ein Neugeborenes oft ca so schwer ist.
    Während der Kohleintopf köchelt, beginnt Anina weiter herumzuhantieren. Was genau erschliesst sich Alex erst nicht, Nara findet es hingegen top, dass Äpfel ausgepackt werden.
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  • Grüne Elefanten mit Meeresbrise

    October 6 in Estonia

    Wir scheinen nicht die Einzigen zu sein die hier im Wald nach Pilzen suchen, bereits am Morgen fahren einige Fahrzeuge an unserem Nachtplatz vorbei. Da wir für Heute bereits andere Pläne haben, entscheiden wir uns gegen eine weitere (nur kurze) Pilzrunde. Stattdessen geht es zum nächsten Supermarkt, wo kräftig eingekauft wird. Unter anderem den kleinsten Kohl den wir in der Auswahl finden konnten (lediglich 3.5kg schwer).
    Mit gefüllten Schränken geht es weiter zum Strand. Wir drehen eine gemütliche Runde, erst durch den nahen Park wo wir den grünen Elefanten hallo sagen, dann über den langen Steg und zurück über den langen Strand.
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  • Nach der Runde durch den Nationalpark geht es weiter ins nächste Städtchen. Kurz Frischwassertanken und weiter in den Wald.
    Eigentlich würde das Wetter sich ja anbieten einfach mal einen gemütlichen Tag drinnen zu verbringen, aber wir haben Pilzluft geschnuppert. Als wir sogar ein paar Geocaches in der Nähe finden (lediglich auf der anderen Seite des Sandsteinbruchs) ist auch gleich eine Runde definiert. Und so stapfen drei Dödels bei schönstem Nieselregen durch Wald, Gebüsch, Moos, Sumpf, Sand und Gras auf der Suche nach Geocaches und Pilzen.
    Fast vier Stunden später und auch nur weil es aufgrund der Dunkelheit nicht mehr möglich ist die Pilze im Moos zu erspäen kehren wir zurück zu Selah. Im Gepäck ein gefülltes Säckli mit Pfifferlingen und ein paar gefundenen Geocaches.
    Da täglicher Pilzkonsum nicht empfohlen wird, wird der heutige Fund eingemacht (da hat man dann auch gleich nach der Pilzsaison noch etwas davon).
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  • Leuchtend durchs Moor

    October 5 in Estonia

    Der Wetterbericht scheint für heute recht zu haben, zumindest für den Morgen. Da wir nun aber schon im Nationalpark sind, wird der Spaziergang ins Moor natürlich trotzdem gemacht. Die Damen in ihre leuchtenden Regenmäntel eingepackt, sodass Alex sie sicher nicht verlieren kann (auch wenn die Erfahrung gezeigt hat, dass dies durchaus trotzdem möglich ist). Vorteil am Wetter, wir sind ganz allein auf den Holzbohlen unterwegs (das wäre gestern ganz anders gewesen).
    Der Vogelbeobachtungsturm erscheint Alex dann doch etwas sehr wackelig und dann sieht man auch noch durch die Gitter nach unten (da ist er schnell wieder unten und Anina soll die Fotos machen).
    Scheinbar wird im Sommer hier auch fleissig in den Moortümpeln gebadet (das lassen zumindest die Badeplatformen vermuten), das ist uns dann aber doch etwas zu kalt.
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  • ...direkt in die Pfanne.

    October 4 in Estonia

    Kurz noch einkaufen (zumindest Zwiebeln und Milch, das darf schliesslich nicht fehlen in unserem Haushalt) und weiter zum Platz für die Nacht.
    Nun heisst es kochen (heute darf sich Anina zurücklehnen und Alex schwingt die Kochlöffel), geniessen und hoffen dass die zahlreichen Mücken schön draussen bleiben.Read more

  • Frisch aus dem Wald...

    October 4 in Estonia

    Da der gestrige Pilzausflug bereits so erfolgreich war, zogen wir heute gleich nochmals los. Auf der Wanderapp unseres Vertrauens wurde uns in der Nähe eine Pilzrunde angezeigt, da dachten wir da können wir ja nichts falsch machen. Die Anfahrt ein weiteres Abenteuer, Schotterstrassen sind wir uns ja mittlerweile gewöhnt, aber dass diese eigentlich nur aus Schlamm bestehen weniger. Mit etwas weniger Nerven gelangen wir sicher zum Startparkplatz.
    Der Empfang hat sich mittlerweile auch verabschiedet und wir haben natürlich vergessen die Runde vorher herunterzuladen, auch sonstige Offline-Karten haben wir uns von Estland noch nicht zugelegt. So geht es halt einfach der Nase nach.
    Bereits nach wenigen Metern werden die ersten Pfifferlinge im Unterholz erspät. Kurz einsammeln und weiter gehts. Wir entdecken die verschiedensten Pilze und auch ein paar Beeren. Weitere Pfifferlinge finden ihren Weg in unser Säckli. Der grosse Steinpilz (zumindest was die erste kurze Bestimmung vermuten liess) ist leider bereits von zahlreichen Maden zerfressen, darum schauen wir ihn uns auch nicht genauer an sondern ziehen weiter.
    Unser "Weg" führt uns mal mehr oder weniger auf vorhandenen Pfaden, so mancher Baum muss überklettert werden, Sumpfpfützen müssen vorsichtig überhüpft werden und natürlich müssen die Augen fleissig nach weiteren Pilzen suchen.
    Zwischendurch darf Nara zurück ins traute Heim und ihr wohlverdientes Mahl geniessen während wir gleich nochmals losziehen und nochmals ein paar grosse Funde machen.
    Irgendwann findet dann der vernünftige Teil unserer Gruppe, es sei nun genug und Zeit weiterzufahren. Gesagt getan, aber nicht ohne kurzen Zwischenhalt weil man da noch etwas im Wald aufblitzen sah.
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  • Wald, Wald und noch mehr Wald

    October 3 in Estonia

    Nach so vielen Menschen suchen wir die Ruhe. Laut Google ist ein Grossteil von Estland Wald, sollte also nicht so schwer sein ein einsames Plätzchen zu finden, am Besten noch mit Wegen zum Spazieren/Wandern.
    Wir finden eine kleine Spazierrunde in der Nähe unseres aktuellen Standorts. Die Anfahrtsstrasse lässt darauf schliessen, dass man da schön abseits ist. Naja, fast. Es gibt schöne Grillstellen (mit süssen Igeln als Grillmeistern) und mehreren Parkplätzen. Der Ort scheint bei den Einheimischen beliebt zum Fischen, Spazieren und Grillen. Jetzt sind wir schon hier also geht es ab auf den Wanderweg, nicht ganz so allein wie erhofft aber doch ruhiger als die letzten Tage. Sogar ein Geocache lässt sich finden.
    Für die Nacht suchen wir uns dann lieber ein anderes Plätzchen (ist schliesslich Wochenende und da werden wohl noch ein paar mehr Leute kommen).
    Unser Wunsch wird erfüllt und wir finden einen ruhigen Parkplatz im Wald. Die Pilztour der Damen ist ebenfalls erfolgreich. Wir kommen langsam an.
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  • Burgruine Rakvere Linnus

    October 3 in Estonia

    Bei unserer Recherche was man in Estland so besuchen soll/kann sind wir auf eine Burgruine gestossen. Kurzerhand kam diese auf die Liste von Orten die wir in den nächsten Tagen anfahren und heute ging es dahin. Bereits auf dem Parkplatz war klar, dass sich hier die Touristen sammeln, lediglich drei Reisebusse standen auf dem Parkplatz. Selah wurde ganz kritisch beäugt und wir hatten kurz Angst etwas wäre nicht in Ordnung (neinein, scheinen wohl einfach eine Rarität zu sein).
    Einige Treppenstufen später stehen wir auf dem Burghügel und haben beste Aussicht auf das umliegende Dörfchen (vorallem da sich der Nebel ebenfalls verzogen hat). Erst ein kurzer Abstecher zum riesigen Stier und dann zurück zur Ruine.
    Vor dem Tor kurze Beratung ob wir uns den Eintritt gönnen wollen. Da wir beide jetzt nicht das grosse Verlangen haben uns in die Touristenmassen zu begeben (und wir nun doch auch schon die eine oder andere Ruine besichtigt haben) entschliessen wir uns lediglich eine Runde um das Gebäude zu drehen. Kurzzeitig "verliert" Anina fast ihr Herz als ein lauter Knall ertönt (scheinbar werden die Kanonen noch regelmässig "genutzt").
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  • Wasserfall mit heisser Stärkung

    October 2 in Estonia

    Wieder zurück bei Selah beschliessen wir gleich weiter zu einem nahen Wasserfall zu fahren. Scheinbar soll es da auch gleich einen Parkplatz zum Übernachten geben. Mit dem Rest Nerven den wir noch haben, gelangen wir sicher ans Ziel.
    Alles Aussteigen und auf Erkundungstour. Wir scheinen die ruhige Seite vom Wasserfall erwischt zu haben (auf der anderen Seite treffen sich wohl die frisch verliebten, wir vermuten auch den einen oder anderen Antrag).
    Obwohl das Café dunkel und geschlossen scheint, soll es laut Tafel geöffnet sein. Etwas zögerlich probieren wir die Tür und tatsächlich ist offen. Hunde seien auch erlaubt, da ansonsten niemand hier ist beschliessen wir gleich nochmals die Komfortzone zu verlassen und Nara mit hinein zu nehmen (für viele vermutlich nichts spezielles, aber mit unserer Knalltüte nicht ganz ohne, vorallem da man ja andere Gäste nicht stören will.) Gemütlich geniessen wir einen wohlverdienten Dessert (bzw. dritten Dessert) mit heissem Kaffee/Schokolade. Nara verhält sich vorbildlich (Jaja, war ja auch sonst niemand da, aber um zu Üben perfekt), sodass wir das Ganze auch wirklich geniessen können und gleichzeitig die gegenüberliegende Seite des Wasserfalls perfekt im Blick haben um alles Geschehen da genaustens zu beobachten.
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  • Ab in die Hauptstadt (Teil 2)

    October 2 in Estonia

    Weiter durch die Altstadt bis zur grossen Markthalle, denn die lassen wir uns natürlich nicht entgehen, wobei uns die Fische in den Auslagen nach dem eigenen Fangen nicht mehr ansprechen. Warme Socken und Mützen haben wir auch genug, dafür grummelt unser Magen und wir bestellen uns (nachdem sich Anina entscheiden konnte worauf sie nun Lust hat) Ramen-Nudeln, wobei wir bei der Herstellung der Nudeln gleich zusehen können. Während Anina pappsatt ist, hat Alex durchaus noch Platz für einen Dessert (ah falsch, gleich Zwei, denn Entscheiden ist schwer).
    Gestärkt geht es weiter durch die Altstadt, immer mit End-Richtung Selah.
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