• Julia Eichler
  • Julia Eichler

Ein Jahr Abenteuer

Eigentlich war das Jahr 2020 ganz anders geplant... Wir wollten Südamerika bereisen. Aber wie das so bei vielen Plänen ist, meistens kommt es anders als man denkt... Und so wurde aus einem Jahr Südamerika ein Jahr voller Abenteuer :) Baca lagi
  • Adios

    4 Jun 2020, Argentina ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach 161 Tagen Abenteuer in Südamerika (davon 77 mit Ausgangssperre) endet hier und jetzt unsere Reise!
    Mit Tränen in den Augen und ein paar Kilo zu viel Gepäck schauen wir auf eine wahnsinnig schöne Zeit zurück, wünschen uns, dass wir hätten länger bleiben und mehr sehen dürfen und hoffen, dass wir eines Tages zurückkommen :)
    Adios Argentina ....
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  • Zurück!

    5 Jun 2020, Jerman ⋅ ⛅ 14 °C

    Dank eines Lufthansa - Sonderfluges von Buenos Aires nach Frankfurt sind wir nun wieder zurück in Deutschland. Einerseits ein beruhigendes Gefühl, aber andererseits auch ein komisches. Aber für uns ändert sich ja erstmal nicht so viel... Nach 11 Wochen Ausgangssperre in Argentinien folgen 14 Tage Schutzquarantäne in Deutschland. Das Gesundheitsamt möchte einen Corona-Test mit uns machen, weil wir mit den Eltern meines Mannes in einem gemeinsamen Haushalt leben. Während wir darauf warten, dass jemand für den Abstrich vorbei kommt, genießen wir den Luxus in Deutschland mehr als 15 Quadratmeter Wohnfläche und einen Garten zu haben. Ich liebe das Gefühl barfuß über den Rasen zu laufen und frischen Schnittlauch aus dem Hochbeet zu naschen. Nach einer Woche warten und mit dem Gesundheitsamt telefonieren, kommt dann wirklich jemand für den Test vorbei... Ich will euch mal die Details ersparen... 2 Tage später dann der Anruf, dass wir beide negativ auf Corona getestet wurden und mit sofortiger Wirkung das Haus verlassen dürfen! Wir können es gar nicht glauben. Der erste Spaziergang - noch dazu ohne Maske - fühlt sich irgendwie "verboten" an. Zur Feier des Tages kaufen wir uns Eis und frische Erdbeeren :)
    Ab jetzt kann die Planung für das nächste Abenteuer so richtig losgehen.
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  • Plan B :)

    18 Julai 2020, Denmark ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir freuen uns, dass wir uns inzwischen auf dem Weg Richtung Plan B befinden :) nach SÜDamerika folgt jetzt der hohe Norden. Wir haben warme Sachen geshoppt, Reiseproviant eingekauft, unser neues Auto vollgepackt und sind fröhlich losgefahren... erstmal nach Dänemark. 3 Tage in Udby mit Ausflügen nach Odense und an den Strand von Fredericia gingen schnell vorbei und wir setzten unseren Weg gen Norden fort. Hier warteten Wind, Wellen und Wolken schon sehnlichst auf unsere Ankunft. In Skagen - dem nördlichsten Punkt Dänemarks und gleichzeitig Treffpunkt von Ostsee und Nordsee - erlebten wir ein ganz besonderes Schauspiel. Viele Menschen pilgerten (zu Fuß oder bequem per Traktor-Shuttle) regelrecht zur Landspitze... Für ein tolles Foto, für ein paar Minuten Füße im Wasser, für die Erkenntnis, dass der Unterschied zwischen Ostsee- und Nordseewasser gar nicht so groß ist oder um eben einfach mal da gewesen zu sein. Trotz Sonne, beeindruckenden Wolken und angenehmen Temperaturen haben diese Menschen etwas wirklich schönes verpasst. Während sich der größte Teil der Besucher an der Landspitze tummelten, schwammen ca 150 - 200 Meter weiter landeinwärts zwei neugierige Seehunde in der Nordsee und schauten immer wieder mit ihren Köpfen aus dem Wasser. Völlig unbemerkt von den meisten Anwesenden, die gar nicht wissen, was sie um wenige Meter verpasst haben. Später waren insgesamt vier der knuffigen Tierchen gleichzeitig im Wasser zu beobachten. Für mich gibt es nichts schöneres als Tiere in freier Wildbahn zu beobachten.
    Vor dem Regen am nächsten Tag versteckten wir uns im Nordsee-Ozeaneum, wo wir neben Seepferdchen, Seesternen und vielen anderen Meeresbewohnern vor allem die zwei Mondfische im Aquarium bewundert haben. Um ehrlich zu sein, Mondfische sind jetzt weder die schönsten Fische noch die elegantesten Schwimmer aber trotzdem irgendwie beeindruckend und nichts was man alle Tage sieht.
    Zum Abschluss unserer Zeit in Dänemark haben wir uns am Strand von Lonstrup und Lokken sowie am Leuchtturm Rubjerg nochmal ordentlich vom Wind durchpusten lassen. Der aufgewirbelte Sand am Leuchtturm hat einen fast glauben lassen, man bewege sich auf einem anderem Planeten... naja oder wenigstens auf dem Mond. Viel konnten wir von der schönen Aussicht an der Steilküste allerdings nicht sehen geschweige denn genießen, denn die Sandkörner in den Augen haben die Sicht schon erheblich beeinträchtigt :( wenn man sich die Brille vom Kopf pusten lässt, sieht man übrigens auch nicht so viel :D egal ob mit oder ohne Sand in den Augen!
    Abends hieß es dann wieder Tasche packen und Auto-Tetris spielen... Das Abenteuer wartet auf uns :)
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  • Atlantik - Überquerung

    21 Julai 2020, Denmark ⋅ ⛅ 15 °C

    To tell a long story short... früh aufgestanden, am Hafen gefrühstückt, kurzer Strandspaziergang, eine Stunde in der Autoschlange gewartet, Fähre nach Island geentert und jetzt fröhlich an Norwegen vorbei schwimmen :)
    Wir freuen uns wie kleine Kinder auf unsere Zeit auf der Insel aus Feuer und Eis :)
    Island - wir kommen!!!
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  • Miniatur-Wunderland

    22 Julai 2020, Pulau Faroe ⋅ ☁️ 11 °C

    Es ist inzwischen mehr als 4 Wochen her, seit wir per Schiff den Atlantik überquert haben. Aber wir erinnern uns daran, als wäre es erst gestern gewesen.
    Die klare Luft und der minimale Seegang erlaubten uns schon Stunden vor der Ankunft die Silhouetten der Färöer Inseln am Horizont sehen zu können. Es war aufregend, die Schatten wachsen zu sehen, bis sie sich als grüne Flächen, grau-braune Berge und weiße Wolkenfetzen zu erkennen gaben. Die Einfahrt in den Hafen der färöischen Hauptstadt Thorshavn ließ dann keinen Zweifel mehr, dass wir an einem märchenhaften Ort angekommen waren. Wer einmal dass Miniatur-Wunderland außerhalb der Hamburger Speicherstadt erleben will, dem sei eine Reise zu den Färöer Inseln wärmstens empfohlen. Die kleinen, süßen, teilweise grasbewachsenen Häuser, die Schafe auf den Wiesen, spielzeugkleine Leuchttürme,... Alles machte den Eindruck in einer anderen Zeit vergessen worden zu sein - im positiven Sinn. Leider konnten wir das alles nur von der Fähre aus betrachten, denn nachdem Autos und Passagiere die Fähre verlassen bzw. betreten hatten, wurden die Segel mit Kurs auf Island gesetzt. Mitten durch die Färöer Inseln... um deren Schönheit im Sonnenlicht noch einmal ausgiebig genießen zu können, bevor sie so lautlos am Horizont verschwanden wie sie viele Stunden vorher aufgetaucht waren.Baca lagi

  • Viel Island - wenig Footprint

    1 Ogos 2020, Iceland ⋅ ☀️ 26 °C

    Sorry, dass das mit dem neuen Footprint ein bisschen länger gedauert hat, aber in Island gibt es so viel mehr zu sehen und zu erleben als wir erwartet haben... Da war einfach keine Zeit für das Smartphone... Aber hier für euch eine kleine (nicht chronologische) Zusammenfassung der letzten 8 Tage Island :)
    - Baden im Hot Pot
    - Wasserfälle (überall!!!)
    - Schafe auf und neben der Straße
    - ein Schwan im Hochland
    - Sonne und 20°C
    - ein Torfmuseum
    - Regen
    - ziemlich starker Wind (der sogar das Auto wackeln ließ)
    - Delphine
    - Fish & Chips (aus fangfrischem Fisch)
    - niedliche und tollpatschige Papageitaucher
    - die östlichste Stadt Islands
    - der nördlichste Leuchtturm Islands
    - Arctic Henge
    - Buckelwale (beim Springen, Jagen/Fressen, Schwimmen & Tauchen)
    - Zwergwale
    - Walmuseum (mit Blauwalskekett)
    - verschiedene Kirchen und Leuchttürme
    - Wohnen in einer alten Schule
    - Alfaborg (der Sitz der Elfenkönigin)
    - Autofahren durch die Wolken
    - Wandern (bergauf und bergab)
    - Mitternachtssonne
    - fantastische Ausblicke von Berggipfeln auf die Landschaft (türkises Meer, schwarzer Strand, grüne Wissen, grau-braune Berge)
    - Canyon aus Basaltsäulen und türkisblauem Wasser
    - wunderschöner Regenbogen über einem Tal mit einem See
    - Wundern darüber wie andere das schaffen, in 10 Tagen um die Insel zu fahren (dann sieht man ja gar nichts)
    - verschiedene Vögel gesehen / aufgeschreckt
    - isländische Spezialität gegessen (aus Schafsfleisch bzw -Innereien)
    - mehr als 2000 Fotos gemacht und ein paar Videos
    - Autos mit platten Reifen und anderen Pannen gesehen
    - 2 Höhlen mit Kristallen angeschaut (eine davon direkt am Wasser)
    - über einspurige Brücken gefahren
    - Islandpferde gesehen (mit Vorfreude auf eine Reittour, die wir noch machen wollen)

    Wahrscheinlich haben wir noch viel mehr erlebt und gesehen (aber es fällt mir spontan nicht ein) und wir sind jetzt schon gespannt, was wir in den nächsten Wochen noch alles erleben werden - auf Island wartet ja gefühlt hinter jeder Ecke eine Überraschung oder zumindest etwas, was man so nicht erwartet hat :)
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