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  • Day5

    Wir verlassen Stettin auf der gut ausgebauten Bundesstraße 3. Und sofort ertönt auch das Piep- Signal. Für diese Strecke ist Maut fällig. Die Straße ist wirklich super. Wie super, dass merken wir deutlich als die ausgebaute Strecke endet. Über eine Betonbretter -Piste geht es weiter. Ich hoffe, für diesen Teil der Strecke hat uns Viatoll keine Maut berechnet. Unser Ziel für heute soll das Camp 24 in Miedzyzdroje sein, eine der ersten Badeorte an der polnischen Ostseeküste. Wir fahren an der Stadt Wolin vorbei, und gelangen auf die Halbinsel Wolin. Eigentlich wollten wir im Camp 24 erst einmal nach dem Platz schauen. Aber die vielen freien Flächen und der freundliche Empfang sprechen für sich. Und wie das nun mal so ist, wenn wir eine große Auswahl haben, dauert die Platzsuche ziemlich lange, bis wir endlich stehen. Die Einteilung der Plätze auf der Wiese ist etwas kompliziert . Erst viel später bemerken wir, dass wir mit der Schnauze bereits auf einem anderen Areal stehen. Bei den vielen freien Plätzen wird sich ja wohl nicht jemand direkt vor uns stellen wollen . Die dann folgende Platzerkundung verläuft zu unserer Zufriedenheit. Alles da, alles sauber und in Ordnung. Super Wlan und Strom ist auch inklusive in den 15 Euro. Vor der Ein -bzw. Ausfahrt steht ein Wächter .Der steht dort bei unserer Ankunft und dieser Wächter steht da auch noch am Nachmittag und am Abend und in der Nacht steht er da auch noch. Auf Sicherheit ist man in Polen sehr bedacht. Das merken wir immer wieder. Alles ist eingezäunt und abgeschlossen. Wenig später machen wir uns mit den Rädern auf dem Weg in den Ort. Ein schöner Fahrradweg führt bis hinein. Der endet jedoch abrupt und ohne Vorwarnung. Dann geht es nur noch auf der Straße weiter. Wir stellen die Räder ab, durchstreifen den Ort und landen wenig später auf der Strandpromenade. Holla! Hier ist ganz schön was los. Aber wenn ich mir die ganzen Verkaufsbuden, die Eis- und Waffelläden, die Cafes und Restaurants anschaue, die die Promenade flankieren, dann ist das heute nur die Spitze eines riesigen Eisbergs. Wir schlendern hinaus auf die Seebrücke. Auch hier ist jeder Quadratmeter für Gastronomie genutzt. Allerdings ist es heute viel zu windig, als dass sich jemand freiwillig auf die Brücke setzt würde, um Kaffee zu trinken. Der Eingang zur Seebrücke ist wie ein kleiner, überdachter Rummel. Rechts und links reiht sich eine Eisdiele und ein Cafe an das Andere. Die leckeren Torten und Kuchen in der Auslage, das Eis und die Waffeln in jeglicher Zusammenstellung machen so was von Appetit. Aber auch Bratwurst, Schaschlik, Fritky und Fisch locken mit ihren Gerüchen die Magensäfte hervor. Was nun? Waffeln oder Bratwurst? Erst einmal die Waffeln mit Sahne und dann die Bratwurst. Nach der Waffel mit Sahne sind wir nicht mehr in der Lage auch nur an Bratwurst zu denken. Ziemlich mächtig, das Gebinde. Es tut gut sich im Anschluss mit dem Fahrrad ein wenig Bewegung zu verschaffen und zum Wohnmobil zurückzufahren. Am Abend machen wir noch einen schönen Spaziergang zum Strand und bewundern die Sonne, die über dem Meer untergeht. Morgen bleiben wir auf alle Fälle noch hier.Der Stellplatz ist ruhig und schön, es gibt noch einiges zu entdecken, im Ort gibt es viel zu erleben und man kann wunderbar laufen und Fahrradfahren.Read more