RoSa

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Schreiben, das bedeutet für mich, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. In meinen Reisetagebüchern nehme dich mit auf meine Reisen und lasse dich am Tagesablauf, an Stimmungen, Ideen und Begegnungen, Eindrücken teilhaben. Message
  • Day36

    Rückfahrt /Rückblick

    October 1 in Germany ⋅ 🌧 10 °C

    Wir sind gerade auf den definitiv letzten 350 Kilometern dieser Reise, die uns noch von unserem Zuhause trennen. Zeit ,um während der langweiligen Autobahnkilometer ein kleines Fazit der Reise zu ziehen. Aber zunächst einmal der Tag chronologisch.
    Der Regen, der heute Morgen kontinuierlich auf das Dach trommelt und den schönen Sonnentag von gestern einfach weggespült hat, macht es uns leichter nach Hause aufzubrechen. Übrigens regnet es gerade auch in Zadar und auf Krk, aber die Temperaturen dort sind mehr als doppelt so hoch.
    Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Hans und Marion. Das letzte Stück nach Hause fährt jeder für sich. Aber wir verlassen interessanter Weise zeitgleich den Stellplatz. Hans und Marion müssen noch entsorgen, wir noch tanken. Dann beginnt eine Regenfahrt, auf der wir Hans und Marion noch einmal auf der A7 treffen und überholen.
    Bei Guxhagen machen wir eine Pause. Jetzt kommen Michaels "Spiegeleier-Brötchen" zum Einsatz, die er extra für die Fahrt heute Morgen gebruzzelt hat.

    Kurz hinter Kassel hört der Regen endlich auf und zwischenzeitlich gibt es wieder etwas Sonne Aber die Temperaturen .....brrr !

    In Kassel fahren wir über die A44, A33, A2 nach Hause.

    Es war schön gemeinsam unterwegs zu sein und Erlebnisse teilen zu können. Es gibt auch ein wenig Sicherheit. Eine neue Erfahrung. Das funktioniert aber nur, wenn jeder seine Freiräume hat, seinen Bedürfnissen nachgehen kann und bereit ist, auch mal Zugeständnisse zu machen. Bei uns hat das super funktioniert. Es war daher eine schöne und harmonische Tour.

    Rückblickend haben wir wunderschöne Tage in und auch auf dem Weg nach und von Kroatien erlebt. Das Wetter war angenehm, nicht zu heiß, gerade, wie wir es mögen. Auch wenn es mal einen Schauer gab, war das nicht so dramatisch, denn die Sonne kam immer wieder schnell zum Vorschein.

    Kroatien als Reiseland ist wunderschön. Vor allem das glasklare, warme Wasser hat mich mal wieder total begeistert. Dass es selten Sandstrände gibt, damit können wir gut leben, denn wir sind eh nicht die Menschen, die ihre Zeit sonnender Weise am Strand verbringen. Verwundert waren wir darüber, wie voll es im September noch war. Je weiter südlich wir gekommen sind, desto schwieriger war es spontan einen Platz zu finden. Von Nachsaison konnte man da kaum reden.

    Fahrrad fahren war größtenteils mit einem normalen E-Bike eher schwierig. Entweder wir fuhren auf asphaltierten Straßen, dann mussten wir die oft mit vielen Autos teilen(Radwege an der Straße haben wir nirgendwo entdecken können). Selbst bei Googlemaps stand die Option "mit dem Rad" beim Routen meist nicht zur Verfügung. Angegebene und eingezeichnete Radstrecken führten oft über Schotter- und Waldwege, die steinig und sehr schlecht zu befahren waren , wenn man nicht mit einem MTB Rad unterwegs war.
    Diese Erfahrung hat bei uns zu der Überlegung geführt, bei dem nächsten Rad darauf zu achten, dass es "all Terrains" tauglich ist.

    Unsere "Rote Paula", unsere Vespa,haben wir besonders auf KrK sehr vermisst, wo der Campingplatz etwas abseits lag, aber auch sonst hätten wir mit ihr schöne Touren machen können.
    Anderseits waren wir froh, in manchen Situationen nicht auch noch den Hänger hinten dran zu haben. Der beeindruckende Plöckenpass wäre mit Hänger nicht unbedingt zu fahren gewesen.

    Die Autobahnen und Fernstraßen in Kroatien waren super. Da gibt es nichts zu meckern. In den Orten und auch bei den Zufahrten zu den Campingplätzen änderte sich das aber schnell. Für unsere Mobile von knapp 8m und 9m Länge stellten die engen und steilen Straßen mehr als nur ein Mal eine Herausforderung dar und forderten die Fahrer.

    Die angefahrenen Campingplätze waren alle in Ordnung und boten sogar z.T mit Pool oder Wasser und Abwasser am Platz richtigen Luxus. Da wir die ACSI Karte benutzen konnten, das sogar zu moderaten Preisen. Im Schnitt lagen die Übernachtungskosten bei knapp 20 Euro.
    Wenn man diese Plätze aber in der Saison anfährt, sehen die Preise gleich ganz anders aus und steigen schon mal, je nach Personenanzahl, auf 60 Euro und höher pro Übernachtung
    Da ich gerade bei den Kosten bin: Diesel war in Kroatien, Slowenien und Italien viel günstiger als in Deutschland und bewegte sich zwischen 1,62 € und 1,78€ zu der Zeit unseres Aufenthaltes.

    Die Fahrt über Triest, die uns half, die Slowenische Maut zu umgehen, ist durchaus zu empfehlen. Die Straße ist gut zu befahren und es gibt sogar Stellplätze zum Zwischenübernachten.

    Kroatien ist nicht mehr das günstige Urlaubsland, wie wir es vor vielen Jahren kennengelernt haben. Die Preise können mit den Preisen in Deutschland locker mithalten und liegen manchmal sogar darüber.

    Alles in allem war es eine tolle Fahrt und bis auf eine kleine Schramme an der Tür von Hans' Wohnmobil haben wir keine Schäden zu verzeichnen.
    Die Fahrzeuge sind prima gelaufen und haben uns sicher zurück gebracht. An dieser Stelle ein dickes Lob an beide Fahrer, Hans und Michael, die auch brenzlige Situationen, Strecken und Zufahrten souverän gemeistert haben.

    Es ist 13.54 Uhr,als wir auf den Hof fahren. Ein kleines Empfangskomitee steht schon in der Tür. Paul und seine Mama sind gerade da und haben mir nachträglich noch eine Geburtstagsgirlande aufgehängt und einen Geburtstagskuchen hingestellt. Wie schön!

    Später erfahren wir, dass Hans und Marion 4 Minuten eher zuhause waren.

    Insgesamt sind wir 3300 Kilometer gefahren, waren 35 Tage unterwegs und unser Carthago hat im Schnitt 11,2 l Diesel verbraucht. Gas haben wir nicht einmal eine halbe Flasche verbraucht, da der Stellplatzpreis oft Strom beinhaltete.

    Jetzt sind wir erst einmal wieder zuhause, aber...
    "Das Ende einer jeden Reise ist der Anfang einer neuen Reise"
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  • Day35

    Dettelbach entdecken

    September 30 in Germany ⋅ ⛅ 7 °C

    Wie eine weiße Decke schwebt heute Morgen der Nebel auf dem Main, als ich gegen 7.00 Uhr aus dem Wohnmobil- Fenster schaue. Die Fähre tuckert schon seit einer Stunde und bringt Autos zur anderen Mainseite. Fast lautlos scheint sich ein Lastschiff durch den Nebel zu schieben und verbreitet etwas Mystik á la "Fliegender Holländer" am frühen Morgen. Wir haben 3 Grad. Schnell mit einem Kaffee wieder ins Bett und auf wärmere Zeiten warten.
    Aber leider schafft es die Sonne am Vormittag nicht, sich durchzusetzen. Das erste Mal auf dieser Fahrt brauche ich meine Steppjacke. Gut, dass ich die eingepackt habe.

    So gewärmt, lässt sich Dettelbach gut erkunden. Kreuz und quer lasse ich mich durch die Gassen treiben, in denen die alten Häuser von einer langen und bewegten Geschichte erzählen. Irgendwo habe ich über Dettebach einmal gelesen: "Dettelbach will erobert sein!" Na, dann! Auf geht's!

    Ich habe allerdings erst noch einen Auftrag zu erfüllen. Ich soll im Gasthaus "Zum Hirsch" einen Tisch für den Abend⁹ reservieren, denn hier gibt es gute fränkische Küche.
    Aber zunächst erreiche ich die katholische Stadtpfarrkirche St. Augustinus. Sie ging aus einer ehemaligen Ritterburg hervor und steht im Zentrum der Altstadt am Kirchplatz oberhalb des Marktplatzes . Von hier habe ich einen schönen Blick auf die darunter liegenden Fachwerkhäuser. Hier am Kirchplatz soll es sogar noch einen Pranger geben, den ich allerdings nicht finden kann.
    Dettelbach entwickelte sich aus einer Burganlage und wurde 741 das erste Mal erwähnt. Lange Zeit beschränkte sich der Ort nur auf den sich hinter den Mauern befindlichen Ortskern. Erst im 1900 Jahrhundert wuchs Dettelbach über die sie immer noch vollständig umgebenden Mauern hinaus.
    Dann entdecke ich das Gasthaus " Zum Hirschen". Allein die auf einer Tafel vor dem Eingang ausgeschriebenen Speisen lassen mir das Wasser im Mund zusammen laufen: "Wildragout mit Klößen und Apfelrotkohl", " Frische Waldpilze mit Kräuterrahmsoße und Sommerklößen". Hmmm....lecker. Da freue ich mich doch richtig auf den Abend. Als ich die urige Gaststube, in der die Zeit stehen geblieben scheint, betrete, folgt die Enttäuschung auf dem Fuß. "Nein, leider," sagt die Wirtin, " ich hab keinen Tisch mehr frei. Alles reserviert."
    Wie schade. Und nun? Wir wollten doch so richtig fränkisch essen?
    "Wenn einer weiß, wo man das kann," denke ich, "dann ist es ein Einheimischer."
    Und so wird gleich eine Frazu, die mit ihrer Einkaufstasche um die Ecke kommt, gefragt. "Den Hirschen", sagt sie, " und das "Baccus".
    Die Reservierung beim "Baccus" mache ich dann gleich auf der Stelle telefonisch .
    Nun kann ich mich wieder den Gassen Dettelbachs widmen. Viel ist nicht los am Vormittag, aber ich treffe auf Marion, die mit dem Fahrrad unterwegs zum Lidl ist.
    Irgendwie macht der Gang durch Dettelbach Appetit, denn auch mehrere Häckerwirtschaften haben ihre Tafeln vor der Tür stehen. Beim " Häusle am Rebenhügel" , das mit "Zwiebelplootz" und "Kürbis- Apfelsuppe" auf der Tafel wirbt, sorgt nur mein Verstand dafür, dass ich nicht einkehre, denn wir haben ja jetzt den Tisch im " Baccus" am Abend .
    Und so widme ich mich wieder den alten Steinen der Stadtmauer, an der ein wildromantischer Weg vorbeiführt . Überall gibt es nette Kleinigkeiten zu entdecken und die Anwesen der Winzer laden mit offen Toren ein.
    Endlich gibt sich auch die Sonne die Ehre zu erscheinen. Jetzt wird es aber Zeit, zum Stellplatz zurück zu gehen, denn wir haben uns mir Hans und Marion am frühen Nachmittag zu einer Fahrradtour nach Kitzingen verabredet . Und so fahren wir nur wenig später bei strahlendem Sonnenschein entlang des Mains und der Weinberge. Trotz der Sonne ist es ganz schön frisch auf dem Rad. In Kitzingen überqueren wir den Main und fahren auf der anderen Mainseite entlang von Gemüsefeldern zurück. Hier wächst alles, was man für einen leckeren Eintopf braucht: Lauch, Zwiebeln, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing, Salat und durchgeschossener Spargel (letztere würde ich allerdings nicht in den Eintopf tun;-).
    Eigentlich wollten wir unterwegs einen Kaffee trinken. Aber mangels Einkehrmöglichkeiten , beschließen wir, unseren Federweißer/ roter Bremser in der Sonne vorm Mobil auszutrinken.

    Allerdings müssen wir vorher den Main überqueren. Das machen wir mit " Herta", der Mainfähre, die vor unserem Wohnmobil- Fenster ihren Dienst tut.
    Den restlichen Nachmittag genießen wir noch einmal das herrliche Wetter, die Sonne und den Blick auf den Main.
    Am Abend gibt es leckeres "Winzersteak" im Baccus. Und somit haben wir den letzten gemeinsamen Tag dieser Fahrt auch beendet. Den Abschluß in Dettelbach, der grünen Stadt zwischen Main und Weinbergen zu machen, wo sich Geschichte und Genuß zu einer unwiderstehlichen Mischung vereinen, hat einen würdigen Punkt hinter all die Erlebnisse der vergangenen Wochen gesetzt.
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    Liz und Thomas on tour

    Ich habe schon wieder deinen schönen Reisebericht über Dettelbach mit meinem Campingführer verlinkt. Ich hoffe, du hast nichts dagegen ...

    RoSa

    👍Gerne

     
  • Day34

    Dettelbach am Main

    September 29 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Es ist kurz nach 9.00 Uhr, als wir den gut gelegenen Stellplatz in Bad Aiblingen verlassen. Heute sind 327 km zu fahren bis an den Main, wo wir hoffen, in Dettelbach für die nächsten 2 Tage einen Stellplatz zu finden. Wie die Erfahrung zeigt, hier in Bad Aiblingen waren gestern am späten Nachmittag alle offiziellen Stellplätze besetzten und bis spät in den Abend kreisten noch Wohnmobile auf der Suche nach einem Platz für die Nacht, ist es besser, relativ früh anzukommen.
    Hans war am Morgen schon mit dem Rad unterwegs zur Tankstelle. Er braucht dringend ADblue, aber die bereits gekauften Kanister hatten keine passenden Ausfüllöffnungen. Der eine "Rüssel" war zu klein, der andere zu groß. So weit zu Europa weiten Normen. Aber das kennen wir ja schon von den Gasflaschen.

    Zu Beginn der Fahrt fahren wir in der bayrischen Landschaft zwischen den Autobahnen 8 und 99 herum, um an eine Anschlussstelle zu kommen.
    Eine Umleitung macht das Ganze nicht übersichtlicher. So bekomme ich noch etwas von Bayern zu sehen.
    Wann kommt man sonst zu Orten wie "Faistenhaar";-), während Michael lieber direkt von Bad Aiblingen auf die A8 gefahren wäre und über den Weg nicht begeistert ist. Aber dann geht es auf die A 99. Die freie Fahrt währt nicht lange, denn plötzlich sperrt ein vorausfahrendes Polizeiauto mit Blaulicht alle drei Spuren der Autobahn und lässt kein Fahrzeug überholen. Vor der Ausfahrt "Haar" bringt es den gesamten Autobahnverkehr zum Stoppen. Auf der Fahrbahn liegen Reste eines LKW Reifens. Der dazugehörige LKW steht am Rand. Erst, als alle Reste fortgeräumt sind, wird die Autobahn wieder freigegeben.
    Habe ich schon etwas über das Wetter gesagt? Es nieselt so vor sich hin.
    Wir fahren auf der A99 um München herum. Weiter geht es auf der A9 durch die Holledau und das Altmühltal. Der Verkehr rollt und das Wetter wird langsam besser. Um Nürnberg wieder der altbekannte zäh fließende Verkehr wegen der Baustelle um das Kreuz Nürnberg Feucht.
    Michael beschwert sich, dass ich ihn nicht unterhalte, denn ich nutze die langweilige Autobahn- Zeit, um mein Reisetagebuch zu aktualisieren und zu korrigieren. Da ich alles mit dem Handy tippe, glaubt das Handy inzwischen, es wäre so etwas wie ein Co- Autor und korrigiert nach eigenem Gutdünken. Was dabei heraus kommt, ist wirklich oft sehr wunderlich. Um meinen Fahrer bei Laune zu halten, stimme ich den "Alten Holzmichel" an. Aber Michael meint, ich solle lieber weiter schreiben, damit er sich auf den Verkehr konzentrieren kann. Dann eben keine musikalische Unterhaltung passen zur Region.

    Hinter Nürnberg wechseln wir auf die A 3, die wir bei Volkach verlassen. Noch ein paar Kilometer Landstraße, und wir sind in Dettelbach am Main. Der Stellplatz liegt direkt an der Mainfähre. Wenn wir auf dem Heimweg aus Richtung Süden sind, ist unser letzter Standort meist ein Stellplatz am Main.

    Während Hans und Marion noch zum Tanken auf die direkt am Stellplatz gelegene Tankstelle fahren, fahren wir schon mal auf den Stellplatz, denn wir haben gestern bereits in Kiefersfelden getankt. 2 ,05 €! Kostet der Diesel heute hier. An die Dieselpreise muss man sich wieder gewöhnen.

    Auf dem Stellplatz gibt es noch reichlich Platz, und wir findem sogar einen Platz mit Blick auf die Fähre. Hans und Marion, die wenig später kommen, stehen am Ende direkt hinter uns, nachdem zwei andere Plätze "getestet" wurden. So ist das, wenn man die Wahl hat.
    Marion und ich besorgen die Stellplatz- Tickets am Automaten. Der Stellplatz kostet 7 Euro. Es gibt Strom am Platz, der nach Verbrauch am Münzautomaten bezahlt wird.
    Auch Frischwasser kostet extra. 1 Euro für 100 l. Schade ist, dass man keine kleinen Mengen Wasser beziehen kann. Wir z.B füllen gern mal auch mal etwas Wasser mit der Gießkanne nach.

    Ein gut sortierter Edekaladen und Bäcker liegen gegenüber des Stellplatzes. Und den suchen Marion und ich danach auf.

    Michael wünscht sich endlich mal wieder richtiges Brot und mich locken Zwiebelkuchen und Federweißer.

    Kaum sind wir mit unseren Einkäufen zurück, steht unerwarteter Besuch vor der Tür. Rolf und Lisa, vom Stammtisch, haben auf dem Weg ins Allgäu in Kitzingen Station gemacht und bei einer Fahrradtour unsere Mobile entdeckt. Was für ein Zufall. Schnell stehen die Stühle draußen, denn es gibt jede Menge zu erzählen. Erst der einsetzende Regen vertreibt uns ins Mobil und die beiden Radler auf den Heimweg.

    Temperaturen unter der 20 Grad Marke sind wir gar nicht mehr gewöhnt und so müssen wir uns erst einmal im Wohnmobil wieder aufwärmen. Dabei kann ich die Mainfähre beobachten, Radler die vorbeifahren, und hin und wieder tuckert auch auf dem Main mal ein Lastkahn vorbei. Also volles Unterhaltungsprogramm jenseits der Windschutzscheibe.

    Am späten Nachmittag nutze ich eine Regenpause für einen kurzen Spaziergang in die historische Altstadt. Dettelbach ist ein kleiner Ort am Main in Franken, einer jener romantischen Orte, die Mainfranken so reizvoll machen.
    Ein Rathaus aus der Zeit um 1500, eine rundum erhaltene Stadtmauer, zwei altersgebeugte Stadttore, viel verwinkeltes Fachwerk sowie barocke Bauformen und einen Pranger an der Kirchentreppe sind Kennzeichen einer bewegten Geschichte.

    Und dann ist Dettelbach auch noch ein Ort des Weines. Viele kleinere Winzer, nicht selten im Nebenerwerb, hegen und pflegen hier ihre Reben.

    Es fängt wieder an zu regnen und damit muss ich meinen Erkundungsgang abbrechen. Morgen bleiben wir noch, und morgen soll das Wetter besser werden, dann kann ich sicher noch mehr von Dettelbach entdecken.
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    Liz und Thomas on tour

    Der Stellplatz in Dettelbach gefällt uns auch gut. Wir waren im Laufe der Jahre schon öfter da. Besonders schön habe ich unsere Runde durch die Weinberge in Erinnerung. Da hatten wir allerdings auch Kaiserwetter 🌞. https://findpenguins.com/5o2d2lgqnzbhu/footprin….

    RoSa

    Ich hoffe, dass das Wetter morgen solche Aktivitäten zu läßt. Ich walke oder wandere zu gern durch die Weinberge. Aber auch die Radwege am Main sind ein Traum. Wir lieben den Main und wenn wir von Süden kommen ist die letzte Station immer ein Ort am Main Ps.Der Link funktioniert leider nicht..

     
  • Day33

    Bad Aiblingen

    September 28 in Italy ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Tagesbericht ist versehentlich hochgeladen worden. Habe ich wohl das falsche Knöpfchen gedrückt. Große Entschuldigung an die, die das Kauderwelsch lesen mussten.
    Kurze Erklärung:
    Da ich alles mit dem Handy schreibe, glaubt das Handy inzwischen, es wäre so etwas wie ein Co- Autor und korrigiert nach eigenem Gutdünken. Wenn ich das nicht mindestens zwei Mal durchlese, könnte man meinen, ich wäre der deutschen Sprache nicht richtig mächtig. Also habe ich den Bericht zurück geholt, korrigiert und neu gestartet.

    So ...und jetzt noch einmal richtig.

    Wir sind auf der Rückfahrt.
    Der Tag beginnt mit viel Aufregung. Um 9.00 Uhr sind wir bereit, eine weitere Etappe in Richtung Heimat zu fahren.
    Während Michael vor der Schranke wartet, will ich am Automaten das Ticket abrechnen und den Platz bezahlen. Marion ist auch soweit und steht vor dem zweiten Automaten.
    Dann passiert es. Ich will die Gebühr mit der Kreditkarte bezahlen und stecke die Karte in den Schlitz neben dem Ticketeinzug. Das war leider der falsche! In diesen Schlitz, so stelle ich fest, als der Bezahlvorgang nicht fortgesetzt wird, in diesen Schlitz dürfen nur Geldscheine. Das dazugehörige Icon habe ich als Kartensymbol interpretiert. So ein Mist.
    Dem Automaten gefällt meine Kreditkarte so sehr, dass er sie nicht mehr hergibt. Weder Abruch, noch Korrektur, noch das Betätigen aller zur Verfügung stehenden Knöpfe bringt die Kreditkarte wieder zum Vorschein.
    Auf den SOS Knopf reagiert niemand, und alle drei angegebenen Telefonnummern verlaufen ins Leere.
    Jetzt ist guter Rat teuer. Michael ist inzwischen dazugekommen und bezahlt erst einmal am anderen Automaten. Marion hat vorsichtshalber gleich bar bezahlt, aber komischer Weise eine wesentlich höhere Übernachtungsgebühr bezahlen müssen. Jetzt müssen die Wohnmobile erst einmal den Platz verlassen, sonst geht die Schranke nicht mehr hoch, denn die Ausfahrzeit ist nach dem Bezahlen auf 10 Minuten limitiert.
    Alles etwas chaotisch. Was soll ich machen? Ich verabschiede mich daher von meiner Kreditkarte, wünsche ihr einen angenehmen Aufenthalt in Italien, und wir fahren ohne sie.
    Danach bin ich fürs Erste damit beschäftigt, die Karte außer Betrieb zu setzen, sprich sie sperren zu lassen. Nicht, dass sie sich auf unsere Kosten ein "Dolce Vita" in Italien macht.
    So bekomme ich zunächst recht wenig von der Fahrt mit. Bevor es auf die Aurobahn geht, wollen wir noch tanken. Auch das ist heute chaotisch, denn die Tankstelle ist voll und zwei Wohnmobile, die vorfahren wollen, ist eins zu viel, das auf der Straße steht, und nicht auf die Tankstelle kommt, dafür aber ein böses Hupkonzert auslöst.
    Aber auch das haben wir geregelt bekommen. Voll getankt geht es auf die Brenner Autobahn. Die Abfahrten zu den Gardasee- Orten ziehen vorbei. Rechts und links neben der Autobahn gibt es Weinfelder. Die Berge rücken näher. Auf den Spitzen liegt wie Puderzucker neuer Schnee. Das Wetter ist regnerisch und die Wolken hängen wie Fetzen fast auf der Fahrbahn. Zusammen mit etlichen anderen Fahrzeugen, davon viele, viele LKWs, mühen wir uns über die Steigungen und über die Alpen.
    Als Etappenziel haben wir uns den Stellplatz in Kiefersfelden am Hödenauer See ausgesucht. Aber der Platz ist vom Regen völlig aufgeweicht, am See ist niemand mehr, alles sieht ziemlich trostlos aus. Nein, hier wollen wir nicht bleiben. Hier kannst du tot über dem Zaun hängen und keiner findet dich. Eher ein Platz für die Sommermonate, denn nach Kiefersfelden in den Ort sind es 3 km.
    Nach kurzem Beratschlagen steht fest, dass wir noch 37 km weiter nach Bad Aiblingen auf den Stellplatz an der Therme fahren.

    Als wir dort ankommen, ist der Platz schon fast voll. 😅Wir finden noch eine Ecke, in die beide Mobile passen. Glück gehabt. Bis zum Abend kommen noch viele Wohnmobile und drücken sich irgendwo dazwischen, als das auch nicht mehr klappt, müssen sie weiterfahren.
    Aber soviele attraktive Möglichkeiten gibt es in dieser Gegend nicht.

    Mit Marion hole ich ein Ticket und dieses Mal klappt es mit meiner Ersatz-Karte. Eine habe ich noch.

    Ein kurzer Infobesuch in der Therme. Einen Kurzzeitbesuch mit einer Möglichkeit zum Duschen, wie in Coburg gibt es hier nicht.
    Nur einen Späteinlass um 19.00 Uhr für 3 Stunden bis zum Schließen der Therme um 22.00 Uhr für 18 Euro. Aber immerhin einen Euro Seniorenrabatt ab 60 Jahre und 10 Prozent bei Vorlage des Tickets😆

    Es regnet in einem fort und mein "innerer Schweinehund" hält überhaupt nichts vom "Gassi gehen". Aber es hilft nichts, wenn man den halben Tag im Auto gesessen hat, muss etwas Bewegung sein. Und außerdem möchte ich doch wenigstens wissen, wo genau wir da heute gelandet sind.
    Mit Schirm bewaffnet, mache ich mich auf den Weg in das Zentrum. Dafür sind keine 10 Minuten zu gehen. Es gibt viele kleine Läden mit ausgefallenem Angeboten. Besonders in Richtung Gesundheit und alternative Lebensformen.

    Der Einfluss von Kurklinik und Kurgästen spiegelt sich im Angebot der Läden, aber auch in der Gastronomie wider.

    Mitten durch die Stadt fließt der oder die "Glonn".
    Die Häuser leuchten in allen Farben und sind zum Teil aufwendig bemalt. Beim Metzger gibt es "Leberkas-Semmeln", Schweinebraten und Kartoffelsalat. Das ist das Richtige, um unser Abendessen bayrisch aufzupeppen, das bisher nur aus der mitgenommenen halben Pizza des gestrigen Abends besteht (eine ganze schaffen wir nicht, und so nehmen wir immer die andere Hälfte für den nächsten Tag mit). In der Pfanne aufgebacken, schmeckt sie noch einmal richtig gut). Michael freut sich sicher über das regionale Essen, das gerade nach seinem Gusto ist.
    Irgendwann wird es mir zu ungemütlich im Regen herumzulaufen und ich trete den Rückweg zum Womo an. Im Wohnmobil kann man den Regen doch definitiv etwas besser ertragen als draußen So machen wir uns einen kuscheligen Abend mit "bayrischen Schmankerln", während der Regen unaufhörlich auf das Dach trommelt.
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    Traveler

    ...egal, das ist eben "Handydeutsch" Hab alles übersetzt 😂

    RoSa

    👍😅 super

     
  • Day32

    Radtour nach Peschiera/Gardasee

    September 27 in Italy ⋅ ⛅ 17 °C

    Dichter Nebel liegt über der Landschaft, als ich heute Morgen aus dem Fenster schaue. In der Nacht hat es weiter geregnet und sogar gewittert. Der Platz war gestern Abend voll. Die ersten Wohnmobile sind schon am frühen Morgen wieder gefahren.

    Um 9.00 Uhr sind wir abfahrbereit. Über die E 61, einer gut ausgebauten Straße, fahren wir mautfrei durch Slowenien nach Italien.
    Das satte Grün der umgebenden Wiesen hier fällt richtig ins Auge, nach den Wochen mit überwiegend Felsen und roter Erde.
    In Kozina überqueren wir die Grenze nach Italien und fahren auf Triest zu. Die Strecke lässt sich gut fahren.

    Von Triest nehmen wir nur einen tollen Blick von der Umgehungsstraße aus mit.

    Die Sonne hat sich durchgesetzt und beschert uns sommerliches Wetter.
    Hinter Triest fahren wir auf der kostenpflichtigen Autobahn weiter, die E70 Richtung Venedig.
    Bis weit hinter Venedig ist diese Autobahn sehr anstrengend zu fahren, weil sehr, sehr viel LKWs unterwegs sind. Die Landschaft ist nichtssagend. Erst hinter Vicenza, als die ersten Weinfelder auftauchen und kleine Orte in einer sanften Hügellandschaft zu sehen sind, wird es interessanter.
    In Sommacampagna kurz hinter Verona verlassen wir die Autobahn. Da wir mit der Mautbox 1 fahren, können wir an der Mautstelle durchfahren, im Gegensatz zu Hans und Marion. Das Dummme nur ist, dass es hinter der Mautstelle keine Möglichkeit gibt auf die beiden zu warten, die mit Bargeld bezahlen müssen. Ein LKW-Fahrer hupt ungeduldig, und so fahren wir in den darauffolgenden Kreisel.

    Hans und Marion, die den Stellplatz kennen, wollten eigentlich vorfahren. Nun sind wir im Kreisel und die Navis sind sich nicht einig. Jedes schickt uns in eine andere Richtung. Welches ist denn nur die, die wir fahren sollen? So drehen wir zwei Ehrenrunden, bis die beiden und mit dem Bezahlen fertig sind.

    In Valeggio sul Mincio , dann das nächste Problem, die Straße durch den Ort, ist wegen einer Brücke für Fahrzeuge über 5 t gesperrt. Während Hans und Marion deshalb umrouten müssen, können wir durchfahren.
    Dann kommen wir nach Borghetto, dem Mühlendorf, wo sich unser heutiger Stellplatz befindet. Aber der lässt sich nicht ganz so leicht finden. Zweimal drehen ist angesagt, bis wir endlich auf dem richtigen Stellplatz stehen(es gibt 3 Stellplätze). Während wir einen Platz für beide Fahrzeuge suchen, irren Hans und Marion noch im Nachbarort herum, bis sie eine Brücke über den Fluß Minico gefunden haben. Über die "Funke" informieren wir sie über unseren Standort und wenig später treffen auch sie ein. Himmel...nach der anstrengenden Autobahnfahrt, dann noch diese Probleme bei der Anfahrt.
    Während die Männer sich etwas erholen, bummeln Marion und ich schon mal durch das kleine, romantische Mühlendorf Borghetto.
    Borghetto liegt in der Nähe von Verona, am Fluß Minico, und ist ein Stadtteil von Valeggio sul Mincio. Sie gilt als eine der schönsten Ortschaften Italiens
    Das Festungsdorf wurde bereits 1400 gegründet.
    Im Mittelalter brachten Dutzende von Mühlen und Wasserräder (einige davon sind auch noch heute in Betrieb) der Gemeinde Wohlstand. Heute lebt der Ort vom Tourismus. Es gibt viele kleine Lokale, Restaurants, Cafés und Bars, die sich in den historischen Gebäuden befinden. In einem Café trinken wir einen Cappuccino und für den Weg zurück zum Stellplatz gibt es noch ein Eis.
    Der Stellplatz "Area Sosta Camper Parcheggio Virgillio" liegt zentrumsnah und kostet 15 Euro für 2 Personen pro Nacht. Es gibt Strom ( 6 Ampere) und ein ziemlich neues Sanitärgebäude mit Toiletten und Duschen.
    Auf dem Stellplatz zurück genießen wir noch etwas die Sonne. Für heute haben wir genug gesehen und erlebt. Morgen bleiben wir noch hier.
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    Traveler

    Einfach nur Wow 👍 Was das Wetter anbelangt, kann ich Euch nur empfehlen noch ein paar Tage zu bleiben 😉

     
  • Day31

    Borghetto/Italien

    September 26 in Slovenia ⋅ ☁️ 15 °C

    Dichter Nebel liegt über der Landschaft, als ich heute Morgen aus dem Fenster schaue. In der Nacht hat es weiter geregnet und sogar gewittert. Der Platz war gestern Abend voll. Die ersten Wohnmobile sind schon am frühen Morgen wieder gefahren.

    Um 9.00 Uhr sind wir abfahrbereit. Über die E 61, einer gut ausgebauten Straße, fahren wir mautfrei durch Slowenien nach Italien.
    Das satte Grün der umgebenden Wiesen hier fällt richtig ins Auge, nach den Wochen mit überwiegend Felsen und roter Erde.
    In Kozina überqueren wir die Grenze nach Italien und fahren auf Triest zu. Die Strecke lässt sich gut fahren.

    Von Triest nehmen wir nur einen tollen Blick von der Umgehungsstraße aus mit.

    Die Sonne hat sich durchgesetzt und beschert uns sommerliches Wetter.
    Hinter Triest fahren wir auf der kostenpflichtigen Autobahn weiter, die E70 Richtung Venedig.
    Bis weit hinter Venedig ist diese Autobahn sehr anstrengend zu fahren, weil sehr, sehr viel LKWs unterwegs sind. Die Landschaft ist nichtssagend. Erst hinter Vicenza, als die ersten Weinfelder auftauchen und kleine Orte in einer sanften Hügellandschaft zu sehen sind, wird es interessanter.
    In Sommacampagna kurz hinter Verona verlassen wir die Autobahn. Da wir mit der Mautbox 1 fahren, können wir an der Mautstelle durchfahren, im Gegensatz zu Hans und Marion. Das Dummme nur ist, dass es hinter der Mautstelle keine Möglichkeit gibt auf die beiden zu warten, die mit Bargeld bezahlen müssen. Ein LKW-Fahrer hupt ungeduldig, und so fahren wir in den darauffolgenden Kreisel.

    Hans und Marion, die den Stellplatz kennen, wollten eigentlich vorfahren. Nun sind wir im Kreisel und die Navis sind sich nicht einig. Jedes schickt uns in eine andere Richtung. Welches ist denn nur die, die wir fahren sollen? So drehen wir zwei Ehrenrunden, bis die beiden und mit dem Bezahlen fertig sind.

    In Valeggio sul Mincio , dann das nächste Problem, die Straße durch den Ort, ist wegen einer Brücke für Fahrzeuge über 5 t gesperrt. Während Hans und Marion deshalb umrouten müssen, können wir durchfahren.
    Dann kommen wir nach Borghetto, dem Mühlendorf, wo sich unser heutiger Stellplatz befindet. Aber der lässt sich nicht ganz so leicht finden. Zweimal drehen ist angesagt, bis wir endlich auf dem richtigen Stellplatz stehen(es gibt 3 Stellplätze). Während wir einen Platz für beide Fahrzeuge suchen, irren Hans und Marion noch im Nachbarort herum, bis sie eine Brücke über den Fluß Minico gefunden haben. Über die "Funke" informieren wir sie über unseren Standort und wenig später treffen auch sie ein. Himmel...nach der anstrengenden Autobahnfahrt, dann noch diese Probleme bei der Anfahrt.
    Während die Männer sich etwas erholen, bummeln Marion und ich schon mal durch das kleine, romantische Mühlendorf Borghetto.
    Borghetto liegt in der Nähe von Verona, am Fluß Minico, und ist ein Stadtteil von Valeggio sul Mincio. Sie gilt als eine der schönsten Ortschaften Italiens
    Das Festungsdorf wurde bereits 1400 gegründet.
    Im Mittelalter brachten Dutzende von Mühlen und Wasserräder (einige davon sind auch noch heute in Betrieb) der Gemeinde Wohlstand. Heute lebt der Ort vom Tourismus. Es gibt viele kleine Lokale, Restaurants, Cafés und Bars, die sich in den historischen Gebäuden befinden. In einem Café trinken wir einen Cappuccino und für den Weg zurück zum Stellplatz gibt es noch ein Eis.
    Der Stellplatz "Area Sosta Camper Parcheggio Virgillio" liegt zentrumsnah und kostet 15 Euro für 2 Personen pro Nacht. Es gibt Strom ( 6 Ampere) und ein ziemlich neues Sanitärgebäude mit Toiletten und Duschen.
    Auf dem Stellplatz zurück genießen wir noch etwas die Sonne. Für heute haben wir genug gesehen und erlebt. Morgen bleiben wir noch hier.
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    Traveler

    ...unser italienischer "Lieblingsort" 😉 Genießt es 👍

    RoSa

    Ja, es ist so wunderschön.....nur das Internet. hier ..kriege kein Bild geladen :-(

    Traveler

    😉 Erholungsinternet 😂

    RoSa

    Nein, das stresst mich eher...weil ich es immer noch mal versuche. Dann lieber gar keins;-)

     
  • Day30

    Über die Küstenstraße nach Hrušica/ SVN

    September 25 in Slovenia ⋅ 🌧 13 °C

    Dichter Nebel liegt über der Landschaft, als ich heute Morgen aus dem Fenster schaue. In der Nacht hat es weiter geregnet und sogar gewittert. Der Platz war gestern Abend voll. Die ersten Wohnmobile sind schon am frühen Morgen wieder gefahren.

    Um 9.00 Uhr sind wir abfahrbereit. Über die E 61, einer gut ausgebauten Straße, fahren wir mautfrei durch Slowenien nach Italien.
    Das satte Grün der umgebenden Wiesen hier fällt richtig ins Auge, nach den Wochen mit überwiegend Felsen und roter Erde.
    In Kozina überqueren wir die Grenze nach Italien und fahren auf Triest zu. Die Strecke lässt sich gut fahren.

    Von Triest nehmen wir nur einen tollen Blick von der Umgehungsstraße aus mit.

    Die Sonne hat sich durchgesetzt und beschert uns sommerliches Wetter.
    Hinter Triest fahren wir auf der kostenpflichtigen Autobahn weiter, die E70 Richtung Venedig.
    Bis weit hinter Venedig ist diese Autobahn sehr anstrengend zu fahren, weil sehr, sehr viel LKWs unterwegs sind. Die Landschaft ist nichtssagend. Erst hinter Vicenza, als die ersten Weinfelder auftauchen und kleine Orte in einer sanften Hügellandschaft zu sehen sind, wird es interessanter.
    In Sommacampagna kurz hinter Verona verlassen wir die Autobahn. Da wir mit der Mautbox 1 fahren, können wir an der Mautstelle durchfahren, im Gegensatz zu Hans und Marion. Das Dummme nur ist, dass es hinter der Mautstelle keine Möglichkeit gibt auf die beiden zu warten, die mit Bargeld bezahlen müssen. Ein LKW-Fahrer hupt ungeduldig, und so fahren wir in den darauffolgenden Kreisel.

    Hans und Marion, die den Stellplatz kennen, wollten eigentlich vorfahren. Nun sind wir im Kreisel und die Navis sind sich nicht einig. Jedes schickt uns in eine andere Richtung. Welches ist denn nur die, die wir fahren sollen? So drehen wir zwei Ehrenrunden, bis die beiden und mit dem Bezahlen fertig sind.

    In Valeggio sul Mincio , dann das nächste Problem, die Straße durch den Ort, ist wegen einer Brücke für Fahrzeuge über 5 t gesperrt. Während Hans und Marion deshalb umrouten müssen, können wir durchfahren.
    Dann kommen wir nach Borghetto, dem Mühlendorf, wo sich unser heutiger Stellplatz befindet. Aber der lässt sich nicht ganz so leicht finden. Zweimal drehen ist angesagt, bis wir endlich auf dem richtigen Stellplatz stehen(es gibt 3 Stellplätze). Während wir einen Platz für beide Fahrzeuge suchen, irren Hans und Marion noch im Nachbarort herum, bis sie eine Brücke über den Fluß Minico gefunden haben. Über die "Funke" informieren wir sie über unseren Standort und wenig später treffen auch sie ein. Himmel...nach der anstrengenden Autobahnfahrt, dann noch diese Probleme bei der Anfahrt.
    Während die Männer sich etwas erholen, bummeln Marion und ich schon mal durch das kleine, romantische Mühlendorf Borghetto.
    Borghetto liegt in der Nähe von Verona, am Fluß Minico, und ist ein Stadtteil von Valeggio sul Mincio. Sie gilt als eine der schönsten Ortschaften Italiens
    Das Festungsdorf wurde bereits 1400 gegründet.
    Im Mittelalter brachten Dutzende von Mühlen und Wasserräder (einige davon sind auch noch heute in Betrieb) der Gemeinde Wohlstand. Heute lebt der Ort vom Tourismus. Es gibt viele kleine Lokale, Restaurants, Cafés und Bars, die sich in den historischen Gebäuden befinden. In einem Café trinken wir einen Cappuccino und für den Weg zurück zum Stellplatz gibt es noch ein Eis.
    Der Stellplatz "Area Sosta Camper Parcheggio Virgillio" liegt zentrumsnah und kostet 15 Euro für 2 Personen pro Nacht. Es gibt Strom ( 6 Ampere) und ein ziemlich neues Sanitärgebäude mit Toiletten und Duschen.
    Auf dem Stellplatz zurück genießen wir noch etwas die Sonne. Für heute haben wir genug gesehen und erlebt. Morgen bleiben wir noch hier.
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  • Day29

    Geburtstag in Seline

    September 24 in Croatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Was gibt es heute zu berichten? Nicht so ganz viel! Jedenfalls, was unsere Reise betrifft.
    Heute war ein ganz entspannter Tag.... und ein etwas anderer Geburtstag, als die unzähligen Geburtstage vorher.
    Wir sind noch immer in Seline in dem Kamp" Paron Sime". Das war mein Wunsch, heute noch zu bleiben und den Tag nicht "on the road" zu verbringen.

    Bereits im Bett erreichen mich die ersten Glückwünsche von Michael (die Kerze habe ich schnell ausgepustet, bevor noch etwas mehr als die Kerze brennt) und von den Kindern, schön in der Reihenfolge, erst der "Große" und dann die "Kleine". Und natürlich auch von den Enkelkindern (von Bett zu Bett im Videocall). Internet macht es möglich.
    Ein schönes Gefühl, wenn alle an dich denken.
    Nach dem Frühstück kommen Marion und Hans zum Gratulieren. Sie haben sich schon gewundert, dass es in unserem Mobil noch kein Lebenszeichen gab. Kein Wunder, wenn das Handy mich daran hindert, das Bett zu verlassen;-)

    Mit Marion und Hans besprechen wir gleich die weitere Tour.
    Morgen soll es weitergehen. Wir wollen Kroatien verlassen, denn für die nächsten Tage ist hier viel Regen angesagt, und bis nach Slowenien fahren.

    Ein kurzer Anruf und wir können für morgen zwei Plätze, nebst einen Tisch für das Abendessen in einer dazugehörigen Pension, auf dem Stellplatz Patrik, direkt hinter der Grenze in Slowenien reservieren.

    Ein wenig Überzeugungsarbeit müssen wir bei Michael leisten, der danach am liebsten über den Karawankentunnel und weiter an den Chiemsee fahren würde, und von der Fahrt an den Gardasee und über den Reschenpass nicht so ganz begeistert ist. Da setze ich doch mal meinen "Geburtstagsjoker" ein.;-)
    Aber soweit sind wir noch nicht.

    Im Tagesverlauf bezahlen Marion und ich den Stellplatz.
    Der kostet 25 Euro oder 178 Kuna.
    Wir haben uns auf dem Platz sehr wohl gefühlt. Die Betreiber waren nett und hilfsbereit, Sanitär war einfach, aber "pikobello". Wir standen zwar nicht direkt am Meer, man konnte es durch die Bäume sehen, aber der Strand lag direkt vor dem Stellplatz, der Bäcker und der Supermarkt waren um die Ecke und das wirklich empfehlenswerte Restaurant "Buffet Sidro" quasi gegenüber am Meer. Am meisten hat uns die Ruhe gefallen, nachdem wir in den vergangenen Tagen auf gut ausgestatteten, aber recht vollen und daher quirligen Plätzen gestanden haben.
    Wir bezahlen mit den restlichen Kunas und können so am nächsten Morgen pünktlich fahren. Jetzt sind wir die Kunas los, denn mitnehmen wollen wir die auch nicht. In ein paar Monaten ist hier sowieso der Euro die Währung.
    Schon jetzt ist alles in Kuna und Euro ausgewiesen.
    Die allerletzten Kunas, bis auf wenige Münzen, können wir dann später im Supermarkt noch umsetzen.

    Wie es sich für einen Geburtstag gehört, gibt es am Nachmittag Geburtstagskaffee mit improvisierter Geburtstagstorte.

    Wir haben zwar heute nur knapp die 20 Grad Marke überschritten, aber ein letztes Mal im Meer baden, das muss sein. Auch wenn wir es nicht allzu lange aushalten, denn das Wasser ist ganz schön kalt geworden. Es kostet ein wenig Überwindung hinein zu gehen. Aber wenn man drin ist, ist es herrlich.
    Gegen Abend wird der Grill angeworfen und die kroatische Proseccoflasche, die ich am Morgen geschenkt bekommen habe, geöffnet.
    Wir sitzen zusammen und erzählen uns bis zum Dunkel werden...bei den Seglern würde man sagen: "Seemannsgarn", wie heißt das bei den Kapitänen der Landstraße? Ich nenne es mal: "Asphalt - Geschichten". Da sind einige zusammen gekommen im Laufe von 20 bzw. 30 Jahren. Dann wird zusammen geräumt. Bereits heute Abend soll der angekündigte Regen kommen und die Region für länger Zeit im Griff habe.

    Das war doch ein sehr schöner und entspannter Ehrentag, und ich glaube, ich habe es heute mehrmals beim Bedanken der eingegangenen Glückwünsche geschrieben: das größte Geschenk ist für mich, dass ich gesund und fit bin und all die schönen Erlebnisse machen und Eindrück erhalten kann und darf.

    Gerade an diesem Tag, wenn ich mein Leben ein wenig "Revue passieren" lasse, und sehe, wieviele Weggefährten es gar nicht erst bis hierher geschafft haben oder mit vielen Problemen gesundheitlicher oder auch wirtschaftlicher Art in dieser Lebensphase kämpfen müssen, da bin ich meinem Leben doch sehr, sehr dankbar. Wir haben uns zwar nicht immer gut verstanden, mein Leben und ich, uns aber immer wieder vertragen und sind inzwischen so was wie beste Freunde.

    PS: Die vielen Glückwünsche, die mich über die verschiedenen Kanäle erreicht haben, machten diesen Tag zu etwas ganz Besonderen. Ich kann nur immer wieder sagen, wie sehr ich mich gefreut habe, dass so viele Menschen an mich gedacht und mir geschrieben haben. Danke!
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    Liz und Thomas on tour

    Ich gratuliere dir ganz ❤lich zum Geburtstag und wünsche dir alles Liebe und Gute, Gesundheit und vor allen Dingen weiterhin viel Abenteuerlust. Ich hoffe, dass du noch ganz viele Jahre von schönen Reisen berichten kannst 💃, liebe Grüße Liz

    RoSa

    Vielen, lieben Dank. Das hoffen und wünschen wir uns

    Traveler

    Herzlichen Glückwunsch und weiterhin schöne Reisen und viele Eindrücke 🥰

    RoSa

    Vielen, lieben Dank😘

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  • Day28

    Starigrad Paklenica

    September 23 in Croatia ⋅ 🌙 15 °C

    Heute Morgen bin ich mal wieder früh (kurz vor 7 Uhr) wach. Wach im Bett liegen ist nichts für mich. Also leise aufstehen, damit ich Michael nicht wecke, und schon mal Baguette besorgen. Dafür brauche ich nicht weit laufen. Gleich am Ende des Autokamps an der Küstenstraße, hat ein Bäcker einen kleinen Verkaufspavillon. Es gibt hier Brot und verschiedenes Gebäck. Das Baguette kostet 15 Kuna, ist aber eher wie ein Weißbrot mit Baguette -Ausmaßen. Eine Hälfte bekommt daher das Wohnmobil nebenan auf die Treppe gelegt.
    Und nun? In die Sonne setzen vor dem Mobil, wie ich es morgens gern mache, ist noch nicht.
    Die Sonne braucht noch etwas, bevor sie über die uns umgebenden Bäume scheinen kann.
    Also erst einmal Kaffee kochen und damit der Sonne entgegen gehen, die schon über dem Meer steht . Auf einer Bank auf der Mole schmeckt der erste Kaffee doch gleich viel besser. Der Tag kann kommen.
    Und er kommt später nach dem gemeinsamen Frühstück. Zunächst mal als Wasch- und Putztag
    Als die Betten frisch bezogen sind und die Wäsche in der Sonne trocknet, ist Zeit mit dem Rad ein wenig die Gegend zu erkunden. Ein kleines Stückchen weiter gibt es noch ein Kamp. Das schaue ich mir mal näher an. Ok, die Womos in der ersten Reihe stehen fast am Meer. Aber nur fast, denn zwischen Strand und Kamp verläuft ein Zaun. Alle anderen stehen z T. recht nah aneinander unter Bäumen. Auf das Kamp Pisak passen ca 200 Fahrzeuge. Da lob ich mir doch unser kleines Familienkamp. Das Meer blitzt zwar nur durch die Bäume, aber es sind keine 20 m und man ist im Wasser. Vor allem haben wir reichlich Platz und es ist total ruhig und entspannt hier.
    Vom Camp Pisak fahre ich durch die ruhigen Anwohnerstraßen. Alle leben von den Touristen und bieten Zimmer und Appartements an.
    Seline, genau wie auch das 3 km entfernte Starigrad- Paklenica, ist ein Dorado für Wanderer und Bergsteiger. Das Gebiet von Velika und Mala Paklenica wurde 1949 zum Nationalpark erklärt. Der Hauptgrund für die Erklärung zum Nationalpark war der Schutz des größten Waldkomplexes in Dalmatien, welcher vom Raubbau gedroht war.
    Der Nationalpark erstreckt sich auf der Fläche von 95 km². Der Park umfasst das Gebiet der Wildbäche Velika und Mala Paklenica und deren bekannte Schluchten. Auf einer kleinen Fläche trifft man hier auf eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, eine attraktive Landschaft, unberührte Natur und Höhlen.
    Es gibt zwei Einstiege in das Naturreservat. Einer befindet sich in Seline und der andere in Starigrad Paklenica. Der Tages- Eintritt kostet je nach Jahreszeit zwischen 20 und 60 Kuna. Für Kinder unter 14 Jahren jeweils die Hälfte. Mit dem Rad fahre ich durch die unberührte Landschaft bis zum Parkplatz für die Wanderer. Die Tour bis zum Gipfelhaus dauert um die 5h und ist recht anspruchsvoll. Also nichts für mich heute, und schon gar nicht allein.
    Dafür fahren wir alle gemeinsam mit dem Rad am Nachmittag zum Eisessen nach Starigrad Paklenica. Eine schöne Fahrt, da es an dieser Strecke einen Bürgersteig gibt, der auch als Radweg genutzt wird. Doch die anvisierte Eisdiele ist ein Opfer der Nachsaison geworden und hat schon geschlossen, wie einige andere Bars und Lokale auch. Die Souvenirstände im Hafen warten auf Kunden und bieten Sonderpreise. Unser Eis bekommen wir später trotzdem noch.
    Zurück am Wohnmobil braucht es etwas Überwindung bei dem kalten Wind ins Meer zu gehen, aber einmal drin, ist es herrlich.
    Am Abend haben noch zwei weitere Mobile das Kamp aufgesucht. Jetzt sind wir sechs. Eine Wohltat nach den übervollen Plätzen im Süden. Morgen bleiben wir noch hier und feiern ein wenig meinen Geburtstag, aber am Sonntag geht es definitiv weiter Richtung Istrien.
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  • Day27

    Autokamp Paron Šime

    September 22 in Croatia ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir sind beide ausgesprochen zeitig auf den Beinen. Heute Morgen haben wir wenig Muße den blauen Himmel und das Meer zu bewundern. Alle Zeichen stehen auf Abreise und das möglichst so zeitig, dass wir noch vor den ersten Neuankömmlingen aus dieser "Mausefalle" heraus sind. Wie sich der Rückweg über die Insel aufs Festland entwickeln wird, ist auch noch so eine unbekannte Komponente, die nervös macht.
    Nachdem Müllwagen und Bäcker "durch" sind und uns nicht mehr entgegenkommen können, wagen wir es aufzubrechen. Wir haben Glück. Nur kurz vorm Ende der Zufahrt, dort, wo die Fahrbahn schon etwas breiter ist, kommt uns ein PKW entgegen, der sich aber vorbeidrücken kann. Jetzt noch die steile Abfahrt und dann ausholen, damit das Womo-Hinterteil mit auf die Straße kommt.
    Hans pumpt die Luftfederung auf, bei uns fängt die Anhängerkupplung den Straßenkontakt ab.
    So, den Campingplatz hätten wir schon mal verlassen, aber von der Insel sind wir noch nicht.
    Der Weg zur Brücke und damit zum Festland geht mitten durch Orkrug Gornji . Was bedeutet, die Straßen werden ziemlich steil, dafür aber etwas enger. Irgendwie klappt das aneinander Vorbeifahren mit entgegenkommenden Fahrzeugen sogar.
    Kaum haben wir die Kirche oben im Ort erreicht, geht es auch schon auf einer recht gut ausgebauten Straße abwärts. Tief unten können wir das Meer und die, die Insel verbindende Brücke sehen.
    Wenig später haben wir wieder Festland und eine super Landstraße unter den Reifen, auf der es gleich wieder hoch in die Berge geht. Die riesigen Mauern im Gebirge, die wir auf der Hinfahrt für Schutzmaßnahmen gehalten haben, entpuppen sich als Schienen-Träger einer Eisenbahnlinie. die wohl durch die Berge führt.
    Bald haben wir die Autobahn Richtung Zadar erreicht, denn es geht langsam wieder nördlich. Die Autobahn bietet den Fahrern eine kurze Erholungspause, bevor sie auf der Küstenstraße wieder mehr gefordert werden. Auffällig sind hier im Meer, das uns auf der Küstenstraße immer begleitet, die vielen systematisch geordneten Bojen im Meer. Das sind Muschelgärten. Hier wachsen Muscheln an Tauen oder Seilen.
    Unser heutiges Ziel ist der kleine Ort Seline kurz vor Starigard, direkt am "Naturreservat Paklenicsa" ".Hier haben wir gestern im Autokamp Paron Šime ", einem kleinen Kamp, für maximal 20 Fahrzeuge, reservieren können.
    Als wir ankommen, werden wir gleich freundlich von einem jungen Mann empfangen. Er hat sich schon Gedanken gemacht, wo wir am Besten stehen könnten. Aber da es außer uns nur noch 2 Mobile gibt, dürfen wir gern mehrere Plätze " ausprobieren" bis wir zum Schluß dann doch dort stehen, wie es vorher überlegt wurde.
    Es ist gemütlich hier, stellen wir fest, als wir uns etwas eingerichtet haben. Es ist alles da, was man braucht. Das Meer keine 20 Meter entfernt und auch Supermarkt, Bäcker und 2-3 Restaurants sind in der Nähe. Starigard ist nur 2-3 km entfernt. Nach den turbulenten Campingplätzen ist das Autokamp eine richtige Oase der Ruhe.
    Bei kleinen Spaziergängen informiert sich jeder auf seine Weise über die Begebenheiten des Ortes. Marion fährt mit dem Rad nach Starigrad zum Einkaufen, während Michael und ich den kleinen örtlichem Supermarkt gegenüber inspizieren. Alles da, was man braucht, bis auf Frischfleisch.
    Beim Baden im Meer stellen wir fest , dass nicht nur die Lufttemperaturen gesunken sind, die sich im Moment um 22 Grad bewegen, auch die Wassertemperatur ist von 23 Grad auf 21 Grad gesunken. Aber das Wasser ist herrlich klar, erfrischt und vor der Kulisse der Berge ein tolles Erlebnis .
    Am Abend gehen wir essen. Nur ein paar Schritte vom Kamp, direkt am Meer, liegt ein ausgezeichnetes Restaurant, das im Internet nicht zu finden ist, aber gut besucht wird.
    Auf der Terrasse, direkt am Wasser, können wir beim Essen einen wunderbaren Sonnenuntergang über dem Meer erleben.
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