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  • Day5

    Das muss man wissen, sonst findet man es nicht. Das kleine Dorf der Fischer. Dort, wo die Boote am frühen Morgen mit der Winde an den Strand gezogen werden, haben die Fischer sich auch gleich einen Ort zur Vermarktung ihres frischen Fisch geschaffen. VIele kleine, urige Lokale von den Fischern selbst gebaut, laden die Besucher zum Essen von frischen Fisch ein. Aber von Anfang an.
    Die Steilküste ist das Ziel meiner vormittäglichen Walkingtour. Aber zunächst geht es erst einmal 2 bis 3 km vom Camp 24 (http://www.camping24.cba.pl/de/index.php) aus die Promenade entlang. Leckerere Gerüche treffen die Nase. DIe Promenade entlang zu laufen und den vielen süßen Angeboten zu widerstehen, ist schon schwer. Kurz vor der Seebrücke ist ein kleiner Markt für Kleidung und Souvenirs und Allem, was man eigentlich nicht braucht, aufgebaut. Den inspiziere ich erst mal, bevor es weitergeht. Die Promenade endet in Straße und Bürgersteig und weiter geht es durch den Wald. Am Ende des Waldstücke steht ein wunderschönes Holzhaus mit Terrasse und freien Blick auf das Meer. Hier kann man auf der Terrasse wunderschön Fisch in jeglicher Form essen. Ich will mich gerade abwenden und weiterlaufen, als ich einen kleinen Waldweg entdecke. Zwei oder drei weiße Sonnenschirme leuchten mir entgegen. Neugierig laufe ich dorthin. Was haben Sonnenschirme und eine Lagerhalle hier auf dem Weg zu suchen ? Dann traue ich meinen Augen nicht: Direkt am Strand sind viele kleine Lokale in, neben und übereinander gebaut. Mit viel Liebe zum Detail und noch mehr Blumen haben die Fischer hier kleine Lokale errichtet. Stände mit frisch geräucherten Fisch dazwischen.. Wunderbar kann man dort sitzen und auf das Meer und auf die Boote schauen. Das wäre doch etwas für heute Abend, denke ich und mache mich schnell auf den 4 km langen Rückweg. Am Wachsfigurenkabinett an der Promenade warten wieder mehrere Schulklassen auf Einlass. Das Wachsfigurenkabinett ist genau wie das Oceanum und der Baltic Miniature Park eine Touristenattraktion. Am Abend fahren wir mit dem Rad ins Fischerdorf und suchen uns eines der hübschen Lokale aus.Wir sind fast allein auf der windgeschützten Terrasse und können von dort auf den Strand und das in der Abendsonne liegende Meer sehen. Der Fisch wird zu 100 Gramm angeboten. So ist das Stück Dorsch auch ganz schön groß, dass wir bekommen. Mit dem Essen gehen ist man früh hier in Polen. Das haben wir schon bemerkt. Ganz im Gegensatz zu Spanien. Da machten die Restaurants erst gegen 20.00 Uhr auf. Hier machen sie um 20.00 Uhr bald zu. Von unserem Nachbarn im Camp haben wir den Tipp bekommen weiter in Richtung Steilküste zu gehen. Dort führen dann Treppen auf einen tollen Aussichtpunkt, Aber wir haben die Räder dabei und wollen sie nicht so lange allein lassen. Wir fahren zurück zum Campingplatz....nur an der letzten Eisbude....da kommen wir heute nicht ohne anzuhalten vorbei.
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