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  • Day1

    Fahrradtour über Ulft, Silvorde...

    June 1 in the Netherlands

    Feiertag, die Sonne scheint und dann noch dieser herrliche Platz am See. Aufstehen und geich zum Wachwerden hinein ins erfrischende Nass. Der Einstieg, eine kleine Treppe mit Geländer ist direkt vor unserem Stellplatz. Der See gehört bei diesem Morgenbad mir ganz allein. Aber eigentlich sind wir es, die hauptsächlich die Bademöglichkeit nutzen. Der Stellplatz ist längst nicht voll. Holland hat eben keinen Feiertag. Die Badegäste von außerhalb dürfen auch nur von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr hier baden.Die Handvoll Menschen, die gestern da waren, waren am frühen Abend bereits verschwunden. Heute morgen ist niemand da. Nach dem Frühstück kommt der Vater des Besitzers, stellt sich vor und sagt, dass er die Hecke schneiden möchte. Kann er gern, denn wir starten unsere erste Fahrradtour. Die Nummern der Knotenpunkte haben wir herausgeschrieben. Trotzdem fahren wir einige Male daran vorbei. Die kleinen, weißen Schilder mit den Nummern darauf sind leicht zu übersehen. Vor allem, wenn sie noch zugewachsen sind. So müssen wir manchen Umweg machen. Es ist schwül warm und der Himmel bedeckt. Es ist schon eine sehr ländliche Gegend mit vielen Bauernhöfe, dieses Achterhoek und toll zum Rad fahren durch die Natur. Wir befinden uns in der Provinz Gelderland und die Gemeinde zu der die Orte gehören heißt "Oude Ijsselstreek". In Ulft, das wir als erstes erreichen, legt auch das Flüsterboot an. Mit ihm kann man auf der Oude IJssel über die Anlegestelle Terborg zur Schiffsschleuse De Pol bei Gaanderen fahren. Hier erleben man wie das Schiff durch die Schleuse befördert wird. Dann kommt man zur Anlegestelle ’t Kempke, in deren Nähe sich ein Eisbauernhof mit einer großen Ausflugsterrasse befindet. Der Eisbauernhof bietet 20 verschiedene selbstgemachte Eissorten an. Ein Blick auf die Radkarte zeigt, wie nah wir der deutschen Grenze sind. Emmerich ist nur ein paar Kilometer entfernt und auch Bocholt und Rhede sind nicht weit. In Ulf suchen wir das Zentrum. Scheinbar sind die Läden und die Gastronomie entlang der Straße das Zentrum. Weiter geht es nach Silvorde. Dort ist an der Kirche gerade Markt. Ein winzig kleiner Markt. Aber der angebotene Käse und der Geruch von gebratenem Kibbeling macht Appetit. Nein, gegessen wird nicht unterwegs. Wir wollen heute noch schön für einander kochen. So begnügen wir uns mit einem Cappuccino und mit einem Blick auf Kirche und Markt, bevor es weitergeht. Märkte gibt es reichlich und fast jeden Tag an einem anderen Ort. Eine Liste der Märkte der Umgebung liegt bei dem Informationsmaterial auf den Minicamp.
    2 Stunden und 20km später sind wir etwas verschwitzt wieder am Platz. Fahrrad abstellen, Badesachen an und hinein in den See. Ach, ist das herrlich, das bestätigen wir uns beim späterem gemeinsamen Kaffee trinken immer wieder. Diese Ruhe. Wir haben das Gefühl, als gäbe es außer uns Niemanden hier. Der restliche Tag besteht aus sonnen, baden und lecker essen. Nach dem Abendessen bekommen wir kurz Besuch. Ein roter Heißluftballon schwebt dicht über unseren Köpfen. Ob er hier in der Nähe landen will? Noch einmal baden und dann der Sonne beim untergehen zuschauen. Das war Erholung pur heute
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