• Schnorcheln mit Nebenwirkungen

    29. november 2025, Mozambique ⋅ ⛅ 27 °C

    Ganz typisch schweizerisch, nämlich erst mal über den Gartenhaag, lernen wir Nigel und Jane kennen. Farmer aus Zimbabwe, Besitzer des Nachbarhauses und gerade ein paar Tage in Mozambique in den Ferien.

    Keine zwei Gespräche später steht bereits ein Angebot im Raum, bei dem wir nicht lange überlegen müssen. Sie laden uns ein, mit ihrem Boot auf eine nahegelegene Insel zum Schnorcheln zu fahren.

    Was für ein Deal! Diskussion überflüssig. Gesagt, getan, am nächsten Tag düsen wir los.

    Die Insel entpuppt sich als absolutes Paradies, wie direkt aus einem Reiseprospekt. Und tatsächlich: Sogar ich traue mich, erstaunlich mutig nicht nur ins, sondern auch unter Wasser. Die Unterwasserwelt übertrifft all meine Vorstellungen haushoch. Kristallklares Wasser, grosse Fischschwärme, Zebra- und Papageifische, Schildkröten, Blaupunktrochen… und Dory, ich fühle mich wie in „Finding Nemo“.

    In all der Euphorie übersehe ich allerdings ein kleines Detail mit ziemlich grosser Wirkung: Sonnencreme auf meinem Rücken. Die Sonne meint es hier nämlich sehr ernst mit uns.

    Das Resultat: Die nächsten Tage verbringe ich deutlich weniger Zeit im Paradies – dafür umso mehr leidend, schlaflos und mit einer ordentlichen Portion Selbstmitleid, am liebsten in kühler Dunkelheit.
    Læs mere