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Balkan-Bike-Tour

Mit dem Motorrad eine Runde über den Balkan Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    3 maggio 2024

    Tag 1 Polen Krakau

    3–4 mag 2024, Polonia ⋅ ☁️ 22 °C

    Am ersten Tag war bestes Reisewetter und nach ca 650 km bin ich endlich im schönen Krakau angekommen und habe im Hotel Ruczaj Quartier bezogen.
    Verköstigung gab es hier auch gleich, Kartoffelpuffer mit Gulasch und jede Menge Salzgurken, dazu ein Bier. Alles zusammen macht das 51,00 Złoty oder nicht ganz 12,00€.

    https://ruczajhotel.pl/

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Krakau
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  • Tag 3 angekommen in den Karpaten

    5–6 mag 2024, Romania ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach traumhaften Kurven, bergauf und bergab, bin ich in Viseu de Mijloc in der Casa Grad angekommen.
    Ciprian empfing mich super gastfreundlich, wir haben uns gut und lange unterhalten und der Zug kam auch ins Spiel. 😋☝🏻🥃
    Kann ich jedem empfehlen, der hier in der Nähe ist!!!
    Die Zimmer sind sehr gemütlich und mit tollem Bergblick.

    https://www.booking.com/Share-gA1VtT2

    Übrigens habe ich gelernt, dass dieses Wochenende hier noch Ostern gefeiert wird.
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  • Tag 4 weiter in den Karpaten

    6 maggio 2024, Romania ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute bin ich das erste Mal nass geworden. Natürlich hat es genau in den Bergen geschüttet, als es nichts zum Unterstellen gab und die Regenjacke war erstmal sicher in Koffer untergebracht...so schlimm wird das schon nicht. 😅
    Zehn Minuten haben aber gereicht.
    Als die Sonne wieder heraus kam, hab ich die Klamotten an einem schönen Ort am Fluss getrocknet und dann ging es weiter zum Kaffee.
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  • Tag 6 One night in Bucharest

    8 maggio 2024, Romania ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach kurzer aber sehr windiger Fahrt, bin ich nun in Bukarest gelandet. Mal ein anderes Hotel...hab eine ganze Wohnung und bin der einzige in der Tiefgarage mit meiner Bella. Der Lift zur Tiefgarage ist kaputt, dann ging es aber irgendwie doch. Naja, Hauptsache sie kommt morgen wieder hoch. 🙈😅
    Box-Training wird hier gleich auf der Straße gemacht.
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  • Tag 7 Bulgarien Schwarzes Meer

    9–10 mag 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 15 °C

    Bukarest habe ich verlassen und mich Richtung Schwarzes Meer aufgemacht. An der Grenze gab es ca. 20km LKW Stau, zum Glück war die linke Spur frei. Die Donau überquert und schon ist man in Bulgarien. In Rumänien fahren die Einheimischen bei 30 eine gute 70 und in der Stadt auch schon mal 95...die wissen, wo man es kann, auch wenn in jedem Ort Kameras sind. In Bulgarien hält man sich besser an die Geschwindigkeit. Ich habe noch nie so viele Kameras gesehen und alle fahren (meistens) ganz brav.
    Wind, Regen und teilweise nur 13°C, dann hat mir noch so ein Vogel auf die Bella gekackt...es gab schon bessere Tage.
    Habe aber ein schönes kleines Hotel direkt am Meer gefunden.
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  • Tag 8 Ruhe und Burgas City

    10 maggio 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute habe ich tatsächlich noch eine Nacht im Hotel Briz gebucht.
    Mein Zusatztarif für die Türkei aktiviert sich erst über Nacht.
    Also geht es morgen erst über die Grenze.
    Das Wetter ist genau so mittelmäßig wie gestern und dann musste ich auch noch an der Bella reparieren. War doch tatsächlich die Handbremse fest und es ging keinen Meter vor oder zurück.
    Nachdem sie dann wieder rollte, bin ich nach Burgas gefahren, habe die Bella gewaschen und getankt und dann die Stadt angeguckt. Es ist jetzt nicht das Paris des Balkans, würde ich meinen.
    Fahren im mehrspurigen Kreisverkehr muss ich nochmal üben. Erst rechts an allen vorbei drängeln und dann auf der Außenspur erst in der 3. Abfahrt raus fahren kam nicht so gut an.
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  • Tag 9 Traumstraße in Bulgarien

    11 maggio 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 15 °C

    Nachdem es die letzten Tage nicht so gut mit dem Fahren geklappt hat, wurde ich heute mehr als entschädigt. Ich habe sozusagen den feuchten Traum aller Motorradfahrer gefunden, die E87 in Bulgarien, zwischen Marinka und Malko.
    Keine spektakuläre Landschaft aber nur im Grünen, sehr wenig Ortschaften und kein Mensch groß unterwegs. Ansonsten Kurven und Hügel am laufenden Band.
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  • Tag 9 Türkei

    11 maggio 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 14 °C

    Und sie haben mich doch rüber gelassen, hat zwar ein Stück gedauert, aber jetzt geht es weiter.
    In Rumänien warnen sie vor Bären, hier vor infizierten Schweinen.
    Als Vignette gibt es eine Karte mit aufladbarem Guthaben...hat gerade bis Istanbul gereicht und dann wollte der gute Mann an der Mautstelle schon wieder Kohle.
    Die Karte kann man an einer Poststelle aufladen oder am Ende nachzahlen. So hab ich das jedenfalls verstanden.
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  • Tag 11 Griechenland

    13–14 mag 2024, Grecia ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute bin ich über die Grenze nach Griechenland gefahren. 3 Checks auf der Türkischen Seite und zwei bei den Griechen. Auf der Brücke des Grenzflusses stehen sich noch die Soldaten beider Länder gegenüber... bisschen wie bei uns früher.
    Ansonsten empfängt mich Griechenland mit sonnigen Wetter und tollen Straßen.
    Spielen am Strand war ich auch kurz.
    In Kavala habe ich ein kleines Haus mit Waschmaschine gemietet, irgendwann ist der Vorrat an Wäsche zuende. Nach getaner Arbeit ging es noch lecker Essen in die Taverne zu wirklich günstigen Preisen.
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  • Tag 12 Turm von Apollonia

    14–15 mag 2024, Grecia ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute bin ich von Kavala aus die Küste Richtung Westen gefahren und kam zum Turm von Apollonia. Ein tolles Stückchen Strand und kein Mensch hier. Da konnte ich mit der Bella bissel rumgasen. Weiter ging es an Chalkidiki vorbei, dann extra über eine Bergstraße direkt nach Thessaloniki. Gefahren bin ich, bis mich der Regen eingeholt hat und das war in Aiani. Das ist ein kleines Dorf in der Nähe vom Olympus Berg. Abends war ich am Dorfplatz was essen und habe einige sehr nette Menschen kennengelernt. Da verirrt sich nur alle drei Monate mal ein Tourist hin.Leggi altro

  • Tag 13 über die Grenze nach Albanien

    15 maggio 2024, Albania ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ist viel passiert. Ich breche auf und fahre traumhafte Straßen durch das Pindosgebirge Richtung Albanien. Es gab aber einen sehr lohnenswerten Abstecher zu den Meteora Klöstern in der Nähe der griechischen Stadt Kalambaka.
    Die Fahrt durch das Hochgebirge war mit nassen 15 Grad nicht unbedingt kuschelig und zweimal wurde ich fast von Hirtenhunden vom Motorrad geholt. Bis jetzt waren alle Hunde am Straßenrand sehr entspannt und haben gar keine Notiz von einem genommen.
    Aber das eine mal sprangen auf einmal drei Hunde von dem Hirten auf und rannten vor mein Motorrad. Keine Ahnung, wie ich da vorbei gekommen bin.
    Die Fahrt ging zum Glück weiter bis zur Grenze.
    Dort lief alles völlig entspannt ab und ich war in Albanien.
    Die Abfahrt in das Drino-Tal und dann die Weiterfahrt über die SH78 und SH99 nach Saranda waren einfach nur ein Traum. Eine wirklich sensationelle Landschaft.
    Mein Quartier für diese Nacht war das Summer Dream Hotel in Saranda. Es gab ein großes Dreibettzimmer, Balkon mit (etwas) Blick auf das Meer.
    Frühstück wurde auf der Dachterrasse serviert, da mit direktem Blick auf Korfu.
    Und das alles gab es zum Komplettpreis für 20€.
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  • Tag 14 auf nach Durrës

    16–18 mag 2024, Albania ⋅ ☁️ 24 °C

    Die Bella ist gepackt und viele Kilometer tolle Küstenstraße liegen vor mir. Die SH8 führt immer entlang des Ceraunischen Gebirges. Ziemlich hoch geht es dann am Llogarapass und durch den gleichnamigen Nationalpark. Hier gibt es viele sogenannte Flaggen Kiefern und der Nationalpark ist ein Geheimtipp bei Wanderern. Für mich eher zum Motorrad fahren. Unter dem Pass wird gerade ein Tunnel gebaut um den Pass für Touristen zu umgehen...umso besser.
    Direkt am Pass liegt auch der große Bunker, neben sehr vielen kleinen Bunkern in Albanien. Es soll wohl um die 700.000 Bunker aus kommunistischen Zeiten hier gegeben haben.
    Im Landesinneren komme ich dann auf die SH4 und die ist dann leider wenig interessant.
    Gegen Abend komme ich dann in Durrës an und beziehe mein schönes Hotel, gleich in der Nähe zum Meer und der Altstadt für zwei Tage. Durrës hat wirklich einiges zu bieten und die Stadt erwacht in den Abendstunden, dann wird auf den Straßen prominiert, mit dem Auto, Motorrad oder zu Fuß.
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  • Tag 15 nochmal in Durrës

    17 maggio 2024, Albania ⋅ ☀️ 22 °C

    Mein Motorrad freier Tag, nur gewaschen und getankt habe ich die Bella heute. Der albanische Tankwart hat mich mit einem schweizerischen Dialekt angesprochen, wenn ich alles erwartet habe, aber das nicht.
    Gewaschen habe ich mein Motorrad selber, der selbstgebaute Hochdruckreiniger wurde vom Besitzer über die Sicherung ein- und ausgeschaltet. Wird schon seine Richtigkeit haben. Sonst stand noch Flanieren und Fotografieren an.
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  • Tag 16 Burg Kruja und dann Montenegro

    18–19 mag 2024, Albania ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Burg Kruja stand für heute auf dem Plan und dann ging es schon über die Grenze nach Montenegro. Bei 32 Grad war es in Motorradklamotten echt unangenehm. Ich musste noch ein kleines Stück zur Burg laufen, aber mein Privatparkplatz im Hof eines Anwohners, war schon ganz nett und ich konnte Helm und Jacke dort lassen. Die Burg oder Festung ist ganz schön gemacht und im Hof spielte sogar passende Live-Musik. Hier wird dem albanischen Nationalhelden Skenderbeu gehuldigt, der gegen die Osmanen gekämpft hat.
    Nach der Stärkung im netten Restaurant nebenan, fuhr ich Richtung Grenze. Dort empfingen mich erstmal Zigeunerinnen mit kleinen Kindern, die ziemlich aufdringlich bettelten. Die Kontrollen der Beamten waren dagegen freundlich und fix, nur einmal anhalten, zweimal Papiere zeigen und durch war ich.
    Dann ging es die Küstenstraße entlang bis Sutomore, wo ich ein Appartement gebucht habe. Bis dahin eigentlich alles relativ unspektakulär.
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  • Tag 17 Kloster Ostrog in Montenegro

    19 maggio 2024, Montenegro ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute war wieder etwas Kultur angesagt, aber vorher galt es die vielen Kurven zum Kloster zu bezwingen. Nachdem ich gestern nicht ganz so überzeugt war von Montenegro, änderte sich das heute. Ich kam vorbei am riesigen Skutarisee oder auch Skadarsee. Er ist 48 km lang und der größte See der Balkan Halbinsel, er gehört zur Hälfte nach Albanien und zur Hälfte nach Montenegro. Hier gibt es sogar wieder Pelikane, hat mir ein Mann erzählt, der mich zur Bootstour überreden wollte.
    Also weiter den Panoramastraßen 3d und 1 zum Kloster gefolgt. Einfach traumhaft, nur sollte man immer mindestens ein Auge auf der Straße haben.
    Am Kloster Ostrog angekommen, hieß es noch ein paar Treppen steigen, mit den Klamotten und Helm natürlich. Aber es hat sich gelohnt. Das Kloster ist serbisch orthodox und beherbergt die Gebeine vom heiligen Vasiljie.
    Wieder wurde gegen die Osmanen verteidigt.
    Dann wieder auf die Bella geschwungen und erstmal durch den Fahrtwind abkühlen lassen. Die nächste Panoramastraße 3a führte hinunter zur Adria und noch vorbei am wunderschönen Slano See oder Slansko Jezero, ein künstliche angestauter See.
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