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  • Day785

    Der Zauber von Semuc Champey

    Yesterday in Guatemala ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Kalksteinbecken von Semuc Champey mitten im Dschungel werden im ganzen Land als schönster Ort Guatemalas gehyped. Doch schaut man sich die Bilder im Internet an, kann man wie Christoph schon auf die Idee kommen, diesen Ort einfach zu skippen, aber zu unserem Glück habe ich hartnäckig darauf bestanden herauszufinden, was es mit diesem von allen so angepriesenen Ort auf sich hat!
    Wir setzen uns also um 8Uhr Morgens in Antigua in den Bus und landen nach zehn Stunden und einer wilden Pickup-Tour durch den Dschungel später in Semuc Champey. In unserem Hostel, was wohl eher für großangelegte Springbreakparties ausgelegt ist, sind wir die einzigen Gäste (liegt vermutlich daran, dass hier gerade umgebaut wird, was uns aber nicht wirklich stört) :D! Also erstmal ab in den riesengroßen Pool und von den Strapazen der Fahrt erholen.... So lässt es sich schon aushalten!
    Nach einer entspannten Schwimmsession am Morgen und Kaffee am Pool, starten wir nach einem ausgiebigen Frühstück unsere Erkundungstour. Der Nationalpark ist nur 15 Minuten zu Fuß entfernt und entlang eines Rundkurses klettert man erst 500 Meter hoch auf einen Mirador, um den Blick auf die Kalksteinbecken zu genießen und klettert dann wieder runter, um sich unten die bitter notwendige Abkühlung zu verschaffen, denn im Vergleich zum gemäßigten Hochland ist es hier ganz schön hot 🥵! Und wie sollte es anders sein, als wir den Fluss und die Kalksteinbecken sehen, sind wir sofort begeistert! Das Wasser ist super klar und es ist einfach herrlich in den Becken zu planschen und sich nach der Kletterei abzukühlen. Die natürliche Umgebung und wunderschöne Landschaft um uns herum verleiht diesem Ort einen ganz besonderen Zauber. Hinzu kommt das dubiosen Gerüchten zu Folge, der Nationalpark Montags angeblich geschlossen ist, weshalb wir quasi fast alleine dort sind. Sogar Christoph, den ich ja absolut genötigt hatte dort hin zu reisen, sieht ein, dass es das definitiv wert war. Auf dem nach Hause Weg versüßt uns ein kleiner Junge noch den Abend mit selbstgemachter Schokolade, die wir ihm für ein paar Quetzales abkaufen - Das Leben ist schon schön! Heute geht's nach Flores, wo wir Gitte und Philippe wieder sehen, mit denen wir bereits in Antigua einmal versackt sind😜🍻
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    Tin Böcher

    boah das ist mega!!

    Mira Schneider

    bah, wie schön 😱😍

    Janina Lampe

    Ja wir waren auch recht überrascht, wie komfortabel mal da absteigen kann :D

    Wolfgang Hess

    Aber wo sind die übrigen Gäste?

     
  • Day783

    Antigua - Die Zeit steht still...

    October 24 in Guatemala ⋅ ⛅ 18 °C

    Hier hat es uns so gut gefallen, dass aus zwei Nächten acht wurden, weil wir uns einfach nicht von dieser wunderschönen Stadt trennen konnten. Antigua ist ein überschaubares Städtchen und man ist schnell in ein paar Minuten von einem Ende der Stadt zum anderen gejoggt. Das Klima ist mit rund 24°C super angenehm und wir werden jeden Morgen mit strahlendem Sonnenschein begrüßt. Die ehemalige Hauptstadt Guatemalas wurde 1773 von einem heftigen Erdbeben fast komplett zerstört und noch heute befinden sich zahlreiche Ruinen innerhalb der Stadt, die vom damaligen Glanz zeugen und ihr einen ganz besonderen Charme verleihen. Spaziert man durch die mit unebenen Kopfsteinpflaster versehenen Straßen, ist es als wäre man auf einer Reise in die Vergangenheit. Auch wenn Antigua heute nicht mehr Hauptstadt ist und viele der ehemaligen Kirchen nicht wieder aufgebaut wurden, gibt es hier super viele gute Restaurants, Bars und wunderschöne Innenhöfe zu entdecken. Wen wundert es also, dass sich hier der ein oder andere Auswanderer niedergelassen hat?! Sogar unser Hostel ist unter deutscher Führung und wir genießen es einfach so sehr den Tag mit einem Frühstück auf der Dachterrasse und einer unbeschreiblichen Aussicht auf die umliegenden Vulkane zu beginnen!Read more

    Mira Schneider

    WOW 🤩🥰

    Doris Lampe

    Richtig zum Wohlfühlen und Entspannen

    Janina Lampe

    Ja wir waren auch mega überrascht, wie schön so ein Mcs sein kann 😅

    Christoph Lampe

    Da Antigua UNESCO Weltkulturerbe ist dürfen die ganzen Fastfood Ketten die Fassaden und Gebäude nicht umgestalten. Deshalb sieht alles noch so schön aus 😍

     
  • Day777

    Auf zum Fuego - Acatenango

    October 18 in Guatemala ⋅ ⛅ 18 °C

    Wenn man in Antigua ist, dann darf ein Besuch beim Fuego natürlich nicht fehlen. Schon in unserer ersten Nacht hier, war der gute so aktiv, dass ich nachts wach wurde, weil unsere Tür am vibrieren war und als ich raus auf die Dachterrasse bin, konnte ich sogar die Lava am Gipfel herunter laufen sehen. Für uns stand also fest, dass wollen wir uns mal aus der Nähe ansehen. Wir schlossen uns also einer Truppe aus dem Hostel Tropicana an und lernten um 8Uhr unsere Leidensgenossen kennen. Die Truppe bestand aus einigen Kanadiern, einer Amerikanerin, ein paar Israelis und einigen Deutschen. Mit Gitte und Philippe einem Paar aus Hamburg waren wir irgendwie direkt auf einer Wellenlänge und so stand einer netten Nacht am Vulkan nichts im Weg. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Startpunkt und begannen den Anstieg auf den Acatenango. 1500 steile Höhenmeter lagen vor uns und die grandiosen Ausblicke blieben leider aus, da dichter Nebel herrschte. Als wir jedoch die Höhe unseres Camps erreichten, klarte es kurzzeitig auf und wir fanden uns in einer wunderschönen Vulkanlandschaft gesäumt mit kleinen gelben Blümchen wieder - Genauso hatte ich mir das auch vorgestellt! Am Camp angekommen sahen wir ihn dann zum ersten Mal - Den Fuego! Zur Begrüßung grummelte er ein wenig und spuckte ein wenig Rauch, um sich dann kurz darauf hinter einer dichten Wolkendecke zu verstecken - ¡Adiós Amigo! Erst als Christoph und ich um 12Uhr Nachts zur Toilette taperten lichteten sich die Wolken und der Fuego brach einige Male hintereinander aus - Einfach nur unglaublich! Nach dem wir dann ordentlich durchgefrohren waren, krabbelten wir glücklich und zufrieden in unsere Schlafsäcke zurück, um dann um 4Uhr den Gipfel des Atacenango zu erklimmen und einen grandiosen Sonnenaufgang zu erleben. Die Realität sah leider ein wenig anders aus... Feiner Sprühregen der in jede Ritze kroch, null Sicht und am Gipfel wurden wir mit einem eisigen Wind empfangen - Na das hat sich doch gelohnt :D
    Meine Beine sollten erst nach einer heißen Dusche und einem Mittagsschläfchen von zwei Stunden wieder auftauen, trotzdem sind wir immer noch mega happy dieser Naturgewalt so nah gewesen zu sein!
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    Mira Schneider

    🙈 da war es wieder... das Wanderglück 🙈

     
  • Day775

    Party Hostel in San Pedro

    October 16 in Guatemala ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach unserer Wanderung brauchten wir erstmal ein paar Tage Entspannung am See... OK zugegeben wir haben den ersten Tag zu Hause trainiert und uns am nächsten Tag 2h im ausgesprochen guten Fitnessstudio "Fitness Mania" den Muskelkater unseres Leben zugezogen, aber ansonsten haben wir einfach mal nichts gemacht! Zum entspannen haben wir uns lediglich das falsche Hostel ausgesucht. Denn auch wenn um 21Uhr alle Bars schließen müssen, war bei uns vorher Party angesagt! Junge Amerikaner die sich bei albernen Partyspielen mit geringsten Mengen Alkohol aus dem Leben befördern sind genau unser Ding - NICHT! Es schmerzt zwar ein wenig das zu sagen, aber dafür sind wir einfach zu alt :D  Dementsprechend flohen wir die meiste Zeit aus unserem Party-Hostel und genossen die Abende bei gutem Wein mit Blick auf dem See 🍷😜Read more

    Michèlle Schnitker

    Ich denke dann immer an den Hunnenkönig Atila...you know? 😆

    Janina Lampe

    Jep :D

    Wolfgang Hess

    Gut seht ihr aus!

    Janina Lampe

    Danke 💕

     
  • Day772

    3 Tage Spanisch Intensivkurs

    October 13 in Guatemala ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute ging es für uns wieder früh hinaus, denn um 6 Uhr Morgens wurden wir vor unserem Hostel abgeholt, um die nächsten drei Tage von Xela aus zum Lago Atitlan zu wandern. Aber vorerst ging es ins Büro, wo wir unseren Guide Saul kennen lernten und sich noch haufenweise Essen, sowie ein Schlafsack und eine Isomatte zu unserem Gepäck gesellten. OK, wir wussten zwar das wir unterwegs in eher einfachen Homestays übernachten würden, aber dass unser kuscheliges Bettchen aus einer Isomatte auf hartem Betonboden bestehen sollte, war dann doch neu für uns - Na das kann ja was werden :D

    Tag 1:
    Vom Büro aus fuhren wir erstmal raus aus der Stadt. Der sonst so strahlend blaue Himmel wurde heute von einer tiefhängenden grauen Wolkendecke verdeckt und es sah aus als würde es jeden Moment losgallern. Logisch, wo wir in punto Wanderungen und Wetter doch immer so ein Glück haben - Aber ich sollte mir ganz umsonst mein Köpfchen zerbrechen, denn als wir am Startpunkt ankamen, lagen die Wolken bereits unter uns im Tal und da war er wieder der strahlend blaue Himmel! Los ging es erstmal durch dichten Wald, bis wir ein Plateau erreichten, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf den Vulkan Santa Maria und Tajumulco hatten. Vorbei an Maisfeldern passierten wir ein kleines Bauerndorf und wanderten entlang von Berghängen, begleitet von den Wolken. Saul Unser Guide der absolut nicht auf den Mund gefallen ist, erklärt uns unterdessen alles mögliche über Guatemala, die indigene Bevölkerung und kommentierte auch sonst alles mögliche, was uns so begegnete. Da können die Spanischlektionen, die wir uns extra vorher runter geladen hatten einfach nicht mithalten :P Nach ca. 7h Wanderung erreichen wir unseren ersten Homestay. Die Familie besitzt zwar kein Warmwasser und macht in einen Schacht im Garten, aber hey immerhin haben wir hier mitten im nirgendwo WiFi! Das Dorf besteht aus etwa 20 kleinen Beton-Wellblechhütten und ist umgeben von einem wunderschönen Bergpanorama, auf das wir allerdings bis zum naechsten Morgen warten müssen, denn aktuell herrscht so dichter Nebel, dass man keine 10m weit gucken kann. Da die Hütten hier natürlich auch keine Heizung besitzen kuscheln wir uns alle um den Herd, in der Küche der mit Feuerholz (Leña) befeuert wird und fallen gegen 19Uhr tot müde auf unsere Isomatten, denn Morgen heißt es um 5Uhr aufstehen!

    Tag 2:
    Nach einer gar nicht mal so schlechten Nacht, werden wir am nächsten Morgen mit einem herrlichen Bergpanorama begrüßt! Zum Frühstück gibt es frittierte Bananen, Bohnenmatsche und natürlich selbst gemacht Tortillas, deren Teig in der Mühle hinter dem Haus gemahlen wird. Bereits als wir um 6Uhr aufbrechen stehen die Frauen des Dorfes mit ihrem gekochten Mais vor der Mühle und warten darauf diese zu Teig gemahlen zu bekommen. Gut gestärkt starten wir also in unseren zweiten Tag. Vor uns liegt ein langer Abstieg, bei dem wir bereits gut ins schwitzen kommen, gefolgt von einem nicht endenden Anstieg, der uns den Rest gibt! Zum Trost wandern wir durch Kaffeeplantagen, dichten Dschungel und genießen die unbeschreiblich schönen Ausblicke, die uns umgeben. Mittags befinden wir uns dann wieder auf Wolkenhöhe und kehren unterwegs bei Maria ein, wo uns Saul mal wieder ein erstklassiges Mittagessen auf ihrem Herd zaubert und die Mädels uns mit frischen Tortillas versorgen. Gut gesättigt steht nun nur noch der Abstieg nach Santa Clara bevor, wo wir die zweite und letzte Nacht verbringen werden. Nach 8h erreichen wir unseren zweiten Homestay und sind vollkommen fertig! Umso verlockender klingt das Angebot die hauseigene Sauna (Temascal) der Familie zu nutzen. Hierzu wird in einem ca 1m hohen Betonklotz ein Feuer gemacht über dem Wasser erwärmt wird, mit dem man sich dann auf Holzbänkchen hockend überschüttet. Länger als 5 Minuten sollte man sich diesem Spaß aber nicht unterziehen, da das Risiko einen Kohlenmonoxidvergiftung wohlmöglich zu groß ist - Klingt doch klasse, wir sind dabei!  Nach einer Stunde ist unser Bad fertig und wir krabbeln ausgestattet mit einer Taschenlampe in die Sauna. Ein Spalt oben in der Ecke sichert unsere Sauerstoffversorgung und wir feiern es ungemein uns mit warmen Wasser in dem kleinen Dampfbad sauber zu schrubben. Regelmäßig kommt Clara vorbei und schaut nach dem rechten "Todo bien?!" oder vielmehr versichert sich, dass wir noch bei Bewusstsein sind. Den Rest des Abends verbringen wir mit der Familie in der Küche und fallen nach einem leckeren Abendessen sauber und zufrieden auf unsere Isomatten.

    Tag 3:
    Heute geht's um 4Uhr los zum Sonnenaufgang gucken über dem Lago Atitlan. Das haben sich auch einige andere Touris gedacht und so wandern wir nicht alleine los. Mit einem kleinen Stein-im-Schuh-Manöver bekommen wir ein wenig Abstand zur Meute und diese sorgt außerdem dafür, dass der Weg vor uns von Spinnen befreit wird :D Begleitet vom frisch gekochten Kaffee genießen wir den Sonnenaufgang über dem Lago Atitlan und können sogar den Fuego ausbrechen sehen. Ein krönender Abschluss unserer dreitägigen Tour!

    Wir haben ja schon einige Wanderungen gemacht, aber die unglaubliche Vulkanlandschaft die einem hier umgibt ist einfach unbeschreiblich schön. Auch die Nähe zu der einheimischen Bevölkerung und die Einblicke, die wir gewonnen haben, werden uns noch lange begleiten!

    Ein Video mit den schönsten Aufnahmen unserer Tour findet ihr unter folgendem Link: https://youtu.be/PY5sGCgdNeg
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  • Day768

    Tajumulco - Rauf auf einen Vulkan

    October 9 in Guatemala ⋅ 🌧 15 °C

    Um 3 Uhr Morgens klingelten die Wecker und es hieß für uns raus aus dem kuscheligen, warmen Bettchen, anziehen, frühstücken und auf zum Tajumulco! Der Tajumulco ist mit 4220 Metern Höhe die höchste Erhebung Zentralamerikas und der für uns bisher höchste Berg.... Die rund 50km Luftlinie zum Fuß des Vulkans meisterte unser Fahrer & Guide Alex in 2,5 Stunden, so viel zum Top-Straßennetz Guatemalas! Für mich, aber eine gute Gelegenheit noch ein wenig Schlaf nachzuholen.... Um 6:30 Uhr ist es dann so weit und wir beginnen bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel den Anstieg zum Gipfel. Vor uns liegen 1100 Höhenmeter und eine Menge wunderschöner Ausblicke auf die umliegenden Vulkane. Die Sicht war sogar so gut, dass wir am Horizont die Rauchschwaden des 100km entfernten Fuegos sehen konnten! Im Gegensatz zu unserer Toubkalbesteigung in Marokko, wo wir eigentlich die ganze Zeit mit Nicht-Erfrieren oder Wegfliegen zu kämpfen hatten, merkte vorallem ich bei dieser Besteigung die dünne Höhenluft deutlich... Schon bei der kleinsten Anstrengung, bin ich am keuchen, wie ein Kettenraucher, dabei sind Christoph und ich aktuell in absoluter Topform - Vielleicht war es dann doch die ein oder andere Shisha zu viel, Caro?! 🤔 Na ja nichts destotrotz hatte ich nicht den Eindruck das meine beiden Chicos die kleinen Verschnaufpausen nicht auch genossen hätten :P Nach drei Stunden Keuchen ist es dann geschafft, wir stehen am Gipfel und blicken in den Krater des Tujamulco - Zum Glück hat dieser vor rund 200 Jahren seinen Betrieb eingestellt! Wir befinden uns über den Wolken und können von hier oben eine herrliche Aussicht genießen und sogar die Pazifikküste wie auf einer Landkarte sehen! Bereits als wir den Abstieg beginnen, ziehen immer mehr Wolken auf und rund um den Gipfel bildet sich schnell eine dichte Wolkendecke... Jetzt wissen wir, wofür sich das frühe Aufstehen gelohnt hat!?Read more

  • Day767

    Xela - Auf nach Guatemala

    October 8 in Guatemala ⋅ ⛅ 18 °C

    Von San Cristóbal de las Casas fuhren wir per Minivan durch ein atemberaubendes Bergpanorama nach Xela in Guatemala. Die Reise war fast so wie früher mit dem Auto nach Kärnten, nur dass die Berge viel grüner waren und die Wartezeit an der Grenze um einiges länger. Die schlechte Qualität der Straßen in Guatemala reduzierte unsere Reisegschwindigkeit zusätzlich, wodurch wir uns aber schon mal ein kleines Bild vom Land machen konnten - Also ich, Nina ratzte wie gewöhnlich neben mir! Sehr viele Guatemalteken sind noch größtenteils Selbstversorger: Kleines Häuschen, rechts daneben etwas Mais, links Bohnen und mittendrin Hühner und gerne auch mal eine Kuh oder ein Schwein. Da weiß man noch was auf den Tisch kommt, beziehungsweise kennt den Namen 🐷🐄🐥🐑🐴!

    Unser erstes Ziel ist Xela, die zweitgrößte Stadt des Landes. Ihr offizieller Name lautet Quetzaltenango und da nicht nur wir Deutschen das unaussprechbar finden nennt man die Stadt hier einfach nur Xela - Dies geht auf den ursprünglichen Mayanamen zurück. Die Stadt ist wunderschön inmitten von Bergen und Vulkanen auf 2400m Höhe gelegen. Deshalb mussten wir beim abendlichen Bierchen auf der epischen Dachterrasse unserer Hotelbar auch endlich mal die Wintermütze auspacken. Gefeiert wurde hier aber nie lange, da wegen Covid um 21 Uhr die Bordsteine hochgeklappt werden und alle Bars schließen müssen.

    Die Stadt an sich ist ein kleines Kolonialstädtchen, dessen Architektur sich in einem "würdevollen Zerfall" befindet. Alles ein bisschen schmuddelig und runtergekommen, aber trotzdem hat es irgendwie seinen Reiz. Ein bisschen nervig sind die Unmengen an wilden Hunden, die leider auch manchmal etwas aggressiv sind, was wir auch merkten, als wir am zweiten Tag auf den kleinen Hügel am Stadtrand wandern wollten. Die Locals meinten zu uns, ihr könnt hier ruhig lang wandern, aber passt etwas auf die Hunde auf und nehmt euch am besten jeder einen Stock mit. Einen Stock? Ja, damit ihr die Hunde verkloppen könnt, falls sie euch angreifen. So die Worte der netten kleinen Abuelita... Als wir merkten, dass sie wohl Recht haben sollte, die Hunde wurden immer mehr und immer aggressiver, haben wir uns dann doch lieber für den Rückzug und einen anderen Weg entschieden - Hundeverprügeln fanden wir beide jetzt nicht so super!

    Am letzten Tag in Xela ging es dann noch per Chickenbus (= ausrangierte amerikanische Schulbusse, in denen alle wie die Hühner auf der Stange hocken) zu den heißen Quellen Fuentes Georginas. Mehrere kleine Pools mitten im Urwald und aus irgendwelchen Felsspalten läuft 40 Grad heißes Wasser in die Becken. Wir waren mal wieder die einzigen Gringos, was uns in das ein oder andere nette Gespräch verwickelt hat. Morgen geht es weiter zu Fuß in drei Etappen zum Lago Atitlan.
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  • Day765

    ¡Hasta Luego Mexiko! - San Cristóbal

    October 6 in Mexico ⋅ ☁️ 15 °C

    Morgen ist es dann endlich so weit und wir brechen nach 70 Tagen in Mexiko in Richtung Guatemala auf! Unsere letzten Tage hier in San Cristóbal haben wir relativ ruhig verbracht (naja bis auf den ersten Abend), um Abschied zu nehmen und die ganzen Eindrücke der letzten Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen... Mexiko hat uns wirklich umgehauen, das Land ist so unglaublich schön und die Menschen hier sind super herzlich und offen. Entgegen aller anfänglichen Befürchtungen haben wir uns hier super wohl gefühlt und es schmerzt uns schon ein wenig Mexiko nun zu verlassen!

    San Cristóbal war der perfekte letzte Stopp, denn der ganze Ort versprüht eine super entspannte Atmosphäre und es gibt haufenweise gute Restaurants und Bars! Unter anderem gibt es hier eine super schöne Weinbar mit einer riesen Auswahl an Weinen zu denen immer gratis Tapas gereicht werden - Der perfekte Abendessenersatz und beim Durchprobieren der Weinkarte lässt sich schnell ein guter Rotwein finden, einem gelungen ersten Abend steht nichts im Weg! Nach ein paar Gläschen Vino lernen wir zwei Französinnen, einen Mexikaner und einen Israeli am Nachbartisch kennen und landen kurzer Hand auf einer Party mit ein paar Hundert anderen Leuten. Nach so viel Corona-Abstinenz ist es irgendwie ganz schön krass plötzlich in Mitten so vieler tanzender Leute zu stehen, früher war sowas voll normal und jetzt befindet man sich irgendwie im Zwiespalt zwischen "Zu geil um wahr zu sein" und "Super-Spreader-Event" 🤔🤣! Da die Französinnen kaum Englisch können, sprechen wir den ganzen Abend Spanisch miteinander, was echt super viel Spaß macht und erstaunlich gut funktioniert - Dachten wir auf jeden Fall! Bis zu dem Moment, als der Isreali unverhofft Christoph küsst, weil aus einem "Wir lieben uns beide" (Christoph&Nina=❤️) ein "Wir lieben beide Geschlechter" wurde - Ich kann mich heute noch kringeln vor lachen 🤣🤣🤣!
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    Wolfgang Hess

    Da hat der Christoph ja noch Chancen. Was denkt ihr, wieviel eurer guten Erfahrungen basieren auf der Tatsache, dass ihr euch so bemüht Spanisch zu lernen und zu sprechen?

    Janina Lampe

    Einige! Ohne Spanisch zu sprechen würden wir hier einiges verpassen, denke ich. Das ist etwas was ich in Asien immer nie so bedacht hatte, dort versteht man Niemanden wirklich und hier kann man sogar auf dem Land mit jedem kommunizieren :)

    Tizian Wagner

    😂😂😂 klasse!! Die gratis tapas haben wir uns auch nicht entgehen lassen 😋

     
  • Day761

    Cañón del Sumidero - Tuxtla

    October 2 in Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute geht es von Tuxtla Gutierrez aus nach San Cristóbal de las Casas unserem letzten Stopp in Mexiko, bevor wir von dort aus nach Guatemala weiterreisen. Die letzten zwei Monate in Mexiko waren einfach unglaublich und der Cañón del Sumidero hier bei Tuxtla ist definitiv eines unserer Highlights! Die Klippen hier sind bis zu einem Kilometer hoch und man kann die unglaubliche Größe des Cañóns kaum fassen. Deshalb besuchten wir den Nationalpark gleich zweimal - Erst genossen wir die atemberaubende Aussicht von Oben entlang der fünf Miradores und machten am nächsten Tag eine Bootstour durch den Cañón....

    For better Video-Quality check out Youtube: https://youtu.be/2BXM7XAq-fc
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    Mira Schneider

    Herr der Ringe Sound 😅 nah hoffentlich wird das nicht teuer 😋

    Janina Lampe

    Ach Quatsch habs mir ganz legal runtergeladen :D

    Mira Schneider

    höhööö dann kann ja nix schief gehen

     
  • Day758

    Bahías Huatulco & Ne Menge netter Leute!

    September 29 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    Die letzten drei Tage haben wir an den unglaublich schönen Buchten von Huatulco verbracht. Huatulco liegt an einem großen Naturschutzgebiet mit unzähligen kleinen Buchten, von denen eine schöner ist als die andere und einige hatten wir sogar ganz für uns alleine. Die Gegend hier ist einfach unbeschreiblich schön und wir sind super dankbar, diese wundervollen Eindrücke gewonnen zu haben!
    In solchen Momenten packt mich immer wieder diese Travel-Euphorie, die man glaube ich nur bei Langzeitreisen hat und man ist einfach super happy und dankbar dafür solche Momente erleben zu dürfen!

    For better Video-Quality check out Youtube: https://youtu.be/NSgcPmrz1lA

    Aber ich möchte diesen Footprint auch nutzen, um einfach mal festzuhalten, von wie viel Freundlichkeit, Offenheit, Nettigkeiten und einfach nur mega geilen Leuten wir hier in Mexiko jeden Tag umgeben sind!
    Fangen wir mit unserer Anreise an: Wir stehen um zehn Uhr Morgens am Straßenrand und warten darauf, dass das nächste Collectivo (=Sammeltaxi-Pickup mit zwei Bänken auf der Ladefläche) durch Mazunte fährt. Keine fünf Minuten später sitzen wir samt unserer Rucksäcke auf der Ladefläche eines klapprigen Pickups, der uns hoch zur Hauptstraße bringen sollte, wo wir dann einen Bus nach Pochutla nehmen wollen. Ich fange direkt an den Footprint für Mazunte zu schreiben, so dass weder ich noch Christoph mitbekommen hätten, dass wir bereits an der Hauptstraße sind, wären da nicht unsere Mitfahrer gewesen, die uns rechtzeitig Bescheid gesagt haben - Ohne das einer von Ihnen wusste wo wir überhaupt hin wollten! Wir jumpen also vom Pickup runter und als ich zahlen wollte fragt der Fahrer mich, ob wir nach Pochutla wollen, also wir mit Sack und Pack wieder rauf auf den Pickup, sehr zum Amüsement der anderen Fahrgäste :D Kurz darauf kommen wir mit dem Mann gegenüber von uns ins Gespräch und als er von unserem Reiseziel Huatulco erfährt, gibt er uns den Tipp an einer Kreuzung weit vor der Stadt auszusteigen, um dort einen weitaus günstigeren Bus zu nehmen. An besagter Kreuzung gibt er uns ein Zeichen und wir springen vom Pickup - Zwei Gringos an einer Kreuzung im Nirgendwo!

    Ungelogen, nicht mal eine Minute später hält eine Mexikanerin an, die uns mitnehmen wollte, aber leider fuhr sie zurück nach Mazunte, wo wir ja grade herkamen. Wir, die immer noch keinen Plan hatten, wo jetzt genau der nächste Bus abfährt, standen also noch ein paar Sekunden hilfesuchend rum, als eine Omi vorbei kommt, die auch nach Huatulco unterwegs ist. Diese nam uns also unter ihre Fittiche, brachte ihre Schäfchen heil über die Straße zu der Stelle, wo dann fünf Minuten später tatsächlich der Bus nach Huatulco abfuhr. Selbst dort angekommen, achtete die Gute immer noch darauf, dass wir auch an der richtigen Stelle ausstiegen und zeigte mir, wo die Taxis zu finden sind -  Wie kann man bitte so nett sein, wir sind doch völlig Fremde?!

    Aber es geht noch weiter... Im Hotel angekommen stellten wir fest, dass unser Hotelzimmer leider doch keine Küche hatte, was der Hauptgrund war, weshalb wir uns für diesen teuren Schuppen entschieden hatten. Fragen kostet ja nichts, also ab zur Rezeption und mal abchecken, ob wir vielleicht einfach nur zu dumm waren die Küche zu finden 🤷‍♀️ Und ehe wir uns versahen, bekamen wir ein gratis Upgrade und hatten eine Villa mit drei Schlafzimmern, zwei Badezimmern, einem Wohnzimmer und einer riesengroßen Küche nur für uns alleine! Wir sind sofort verliebt in unser neues Zuhause 😍

    Da es hier einiges zu erkunden gibt, haben wir uns für die nächsten drei Tage erstmal einen Roller besorgt. In unserer Euphorie den Kühlschrank zu füllen sind wir dann natürlich direkt losgedüst, natürlich ohne Papiere und Führerschein :D Und Zack unsere erste Polizeikontrolle, aber unsere Glücksträhne sollte nicht enden. Der Polizist fühlte sich ziemlich unwohl uns ein Ticket auszustellen, ja ich würde sagen, wir dämlichen Gringos taten ihm sogar ein bisschen leid. Als wir ihm dann anboten zum Hotel zu gehen und die Papiere zu holen (ca 500m Fußweg), atmete er erleichtert auf und sagte uns wir sollten aber ruhig mit dem Roller fahren. Wir fuhren also zurück, zeigten unseren Führerschein vor und ließen den Guten grinsend mit einem ¡Hasta luego! zurück... Undenkbar in Deutschland!

    Das sollte aber nicht unser letztes positives Erlebnis mit den örtlichen Behörden bleiben. Am nächsten Tag besuchten wir die Bucht von Cacaluta. Anscheinend sind 3km Fußweg für viele Mexikaner ein Hinderungsgrund und so hatten wir den riesigen Strand entlang der zwei Buchten ganz für uns alleine. Solche Bilder kennt man sonst nur von Instagram und dann an so einem Strand zu stehen ist einfach der Wahnsinn!  Da der Nationalpark aber um sechs Uhr schließen sollte, machten wir uns gegen halb sechs auf die Rückreise. Grade als wir kurz davor waren in den Dünen als Mückensnack zu enden (Memo an mich: "Mosquitospray ist auch tagsüber angesagt!"), kam von hinten ein Quad mit zwei Polizisten drauf angefahren. Wir gingen ein paar Schritte zur Seite, um die beiden durchzulassen, als diese anhielten und fragten, wo wir hin wollen. Als wir antworteten zurück zum Parkplatz, sprang der eine Polizist vorne auf das Gepäckrack und wir nahmen hinten Platz. Adios Mückenparty und hey Free-Quad-Tour durch Dünen und Wälder!

    Das sind nur ein paar Schnipsel der unzähligen positiven Erlebnisse, die uns hier jeden Tag wiederfahren - Danke Mexiko und danke, dass ihr dieses Land so bereisenswert macht!
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    Marlu Prinz

    Alles Gute. Unvorstellbar schöne Gegend

    Doris Lampe

    Es muss ein herrliches Gefühl sein, so nett und freundlich aufgenommen zu werden. Wünsche euch noch viele solcher Erlebnisse....

    Janina Lampe

    Ja es ist richtig schön🙂

     

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