Lars B

Asien 2020
Living in: Oldenburg, Deutschland
  • Day29

    Mit 300 km/h nach Nanning

    January 24 in China ⋅ ☁️ 7 °C

    Mit teilweise über 300 km/h ging es heute von Peking nach Nanning. Die Fahrt dauerte ca. 13h. Dafür haben wir aber auch über 2000 km zurück gelegt. Unserer Erfahrung nach sind chinesische Hochgeschwindigkeitszüge übrigens meistens zu früh oder pünktlich. Hier in Nanning wird es nun deutlich wärmer. Unsere Winterjacken können wir bei 18°C endlich wegpacken :-)
    Da heute das Jahr nach dem traditionellen chinesischen Kalender zu Ende geht, haben wir einige Feuerwerke gesehen.

    Aktuell breitet sich in China ein neues Coronavirus aus. Daher trugen in Peking fast alle Menschen Atemschutzmasken. Auch wenn es vermutlich nur fürs Gefühl ist bzw. man so die Ansteckungsgefahr anderer Menschen verringert sofern man selbst infiziert ist, haben wir uns ebenfalls solche Masken gekauft. Nur zur Beruhigung: uns geht es gut und wir freuen uns auf einen spannenden Tag morgen in Nanning an Chinese New Year :-)
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  • Day28

    Alter Sonnenpalast

    January 23 in China ⋅ ☀️ 5 °C

    Wir haben heute einen fast frühlingshaften Tag im Alten Sonnenpalast verbracht. Das ist eine riesige Parkanlage mit vielen kleinen Flüssen und Seen, in der früher zahlreiche Pagoden und Tempel zu sehen waren. Leider wurde der Park 1860 von den Franzosen und Engländern niedergebrannt, so dass heute von den Gebäuden fast nichts mehr übrig ist. Der Park selbst ist dennoch selbst im Winter wunderschön, auch wenn bei den Blüten etwas nachgeholfen werden musste...
    Auf der Fahrt nach Hause ist uns aufgefallen, dass wir eigentlich in den Sonnenpalast gewollt hatten... Dieser ist ähnlich wie der Alte Sonnenpalast, aber mit Pagoden. Wir hatten nicht auf dem Schirm, dass es zwei gibt. Da müssen wir dann wohl hin, wenn wir auf dem Rückweg wieder durch Beijing kommen... 🙈
    Abends waren wir noch bei Vege Tiger essen. Dort gibt es ein sehr leckeres veganes Büffet für unter 10 Euro. Sehr zu empfehlen, wenn man mal eine kleine Fleischpause einlegen will!
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  • Day27

    Chinesische Mauer

    January 22 in China ⋅ 🌙 0 °C

    Wir haben heute eine Tour zur Chinesischen Mauer gemacht. Diese wird vom Leo-Hostel organisiert, wo wir zwar nicht übernachten, aber man kann auch als Externer teilnehmen. (Wir sind im Lab-Hostel: sehr empfehlenswert, fühlt sich eher wie Hotel an!)

    Für 280 Yuan(+ (~37€) pro Person wurde morgens unsere 10er Gruppe Ausländer zu einem Mauerstück außerhalb der klassischen Touristenecken gefahren. Dort hatten wir die Mauer drei Stunden lang für uns und bei strahlendem Sonnenschein die Aussicht genießen. Die Treppen und Steigungen sind teilweise sehr steil, so dass wir froh waren, dass nur noch vereinzelt Schnee lag. Die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt! Im Anschluss gab es noch ein leckeres Mittagessen im Partnerhostel der Organisatoren, dann ging es zurück nach Beijing. Wir können die Tour nur wärmstens empfehlen, wenn man die Mauer ohne Menschenmassen erleben möchte!

    Auf dem Rückweg vom Hostel haben wir noch eine schön mit Lampions geschmückte Fußgängerzone entdeckt, die natürlich auch gleich fotografiert werden musste...
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  • Day26

    Bullet Trains und die Verbotene Stadt

    January 21 in China ⋅ ☁️ 3 °C

    Gestern sind wir mit dem Schnellzug von Harbin nach Peking gefahren. Wegen des chinesischen Neujahrfestes und der damit einhergehenden Reisewelle sind wir extra 2 Stunden vorher am Bahnhof gewesen und haben mit total überfüllten Bahnhöfen sowie Zügen gerechnet. Es war zwar sehr voll aber nicht schlimmer als in einem vollen - aber nicht überfüllten - ICE der deutschen Bahn. Wir hatten mit etwas anderem gerechnet 😂

    Heute hatten wir uns online Tickets für die verbotene Stadt besorgt und waren dort den Großteil des Tages. Das Prozedere ist sehr einfach. Man bezahlt die Tickets online und gibt seine Passnummer mit an. Diese dient als Eintrittskarte. Am Eingang wir nur die Passnummer eingegeben und so überprüft, ob man ein Ticket besitzt oder nicht. Aus deutscher Datenschutzsicht problematisch aber wir fanden es praktisch. Der Pass wird hier sowieso für vieles benötigt und geprüft (Hotel, Bahnfahrten, Zugang zu wichtigen Plätze oder einige Sehenswürdigkeiten).

    Auch hier war es recht voll, aber nicht unangenehm (ich denke, man rechnet schon damit, dass es voll wird wenn man nach China fährt). Um Überfüllung zu vermeiden, werden maximal 80000 (!) Besucher am Tag auf das Gelände gelassen. Die Anlage ist sehr groß und schön. Wir haben uns einen Audioguide beschafft und sind so durch die Anlage gelaufen. Uns ist aufgefallen, dass wir nicht wirklich viel über die chinesische Geschichte wissen. Eigentlich sehr schade, da das alte China doch eine Hochkultur war.
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  • Day24

    Snow Sculpture Art Exposition

    January 19 in China ⋅ ⛅ -13 °C

    Heute war Teil drei des Ice and Snow Festivals an der Reihe: Die Schneeskulpturen-Ausstellung im Park der Insel, auf der wir schon am ersten Tag gewesen waren. Der Eintritt beträgt ca. 35 € pro Person, die sich aber auf jeden Fall lohnen. Wenn man sich für einen Teil des Festivals entscheiden muss, würden wir definitiv diesen empfehlen. Es war deutlich weniger los als in der Ice and Snow World, so dass wir die diversen Rutschen und andere Attraktionen nutzen konnten ohne anzusehen. Und wir wurden jetzt auch endlich von einem Quad über den Schnee gezogen :D
    Die namensgebenden Schneeskulpturen sind natürlich auch sehr eindrucksvoll. Sie wurden von internationalen Künstlern geschaffen und stehen über den gesamten Park verteilt.
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  • Day23

    Unit 731 Museum und das Ice Festival

    January 18 in China ⋅ ☁️ -12 °C

    Morgens haben wir uns aufgemacht zum 18km entfernten Unit 731 Museum. Der Hinweg mit dem Bus war bereits ein Abenteuer. Im Internet haben wir hauptsächlich in Foren und auf Trip Advisor die nötigen Buslinien gefunden. Trotzdem war es gar nicht so einfach am Hauptbahnhof die richtige Haltestelle zu finden (es gibt wohl mehrere). Katharina hat irgendwann einfach den Busfahrer eines anderen Buses gefragt. Der Mann war sehr hilfsbereit und hat uns mit Händen und Füßen verständlich gemacht, dass wir auf die andere Seite des Bahnhofs müssen. Dort haben wir dann den richtige Bus gefunden und sind für 40 Minuten durch Harbin gefahren. Es war sehr interessant auch einmal die Außenbezirke der Stadt zu sehen. Unser Busfahrer war wieder sehr freundlich und hat uns kurz vor unserer Haltestelle extra nochmal hingewiesen, dass wir gleich aussteigen müssen.

    Das Museum behandelt die Zeit der japanischen Besatzung Chinas vor und während des zweiten Weltkrieges. Die Unit 731 war eine Einheit der japanischen Arme, die sehr grausame Experimente mit chemischen und biologischen Waffen an der chinesischen und russischen Bevölkerung durchgeführt hat. Das Museum war sehr interessant, aber auch bewegend. Fast alles wurde in gutes und verständliches Englisch übersetzt und die Ausstellung war sehr abwechslungsreich gestaltet.

    Im Anschluss an das Museum haben wir uns auf den Weg zum Ice Festival gemacht. Die vorher recherchierte Busroute war wohl doch nicht ganz richtig, so dass uns der völlig überfüllte Bus (wir dachten es wäre ein gutes Zeichen, dass der Bus zu dem berühmten Festival fährt) nicht an unser Ziel gebracht hat. Nach einer zweiten Busfahrt waren wir dann aber endlich dort.

    Das Festival ist sehr beeindruckend und wir fanden die recht teuren ~40€ Eintritt gerechtfertigt. Es wurden riesige Bauwerke aus Eis geschaffen. Laut Homepage sind über 10.000 Arbeiter bei dem Aufbau des Festivals beschäftigt. In einem Video haben wir gesehen, dass dafür sogar mehrere Baukräne eingesetzt werden. Durch die bunte Beleuchtung wirkt es abends noch beeindruckender. Trotz Wochenende und der Nähe zum Chinese New Year war es nicht überlaufen. Wir haben sofort ein Ticket kaufen können und waren in fünf Minuten auf dem Festivalgelände. Dort haben sich die Menschenmassen verlaufen.
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  • Day22

    Songhua River Ice and Snow Happy Valley

    January 17 in China ⋅ ⛅ -19 °C

    Wir sind heute in Harbin, Nordchina, angekommen. Durch die grenznahe Lage gibt es hier noch teilweise russische Einflüsse zu erkennen. In der Fußgängerzone sind viele Läden auch auf Russisch beschriftet. Wir haben aber in der Stadt noch keine anderen westlich aussehenden Touristen gesehen und scheinen auch ganz schön aufzufallen...

    In Harbin findet jeden Winter das Ice and Snow Festival mit diversen Attraktionen statt. Eine davon ist das Songhua River Ice and Snow Happy Valley: auf dem zugefrorenen Fluss kann man Eisrutschen hinunterrutschen, schlittschuhlaufen, Pferdekutsche fahren,die Wintervariante des Bananenboots nutzen und vieles mehr. Uns hat es gereicht, uns das Spektakel nur anzusehen. Während eines traumhaften Sonnenuntergangs haben wir den Fluss überquert und sind zu einer Insel gelaufen, auf der sich ein schöner Park befindet. Abends haben wir lecker Dumplings gegessen (Restaurant: Orient King of Dumplings).

    Wir übernachten im Harbin Kazy International Youth Hostel. Die Lage ist sehr zentral. Wenn man primär einen günstigen Platz zum Schlafen sucht und keinen Wert auf Fenster legt, ist man hier genau richtig ;-) Da viele Besucher in der Stadt sind, um sich das Festival anzusehen, sind viele Unterkünfte ziemlich teuer. Wir zahlen jetzt knapp 60€ für 3 Nächte im Doppelzimmer.
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  • Day21

    Transmanjurische Eisenbahn

    January 16 in China ⋅ 🌙 -20 °C

    Gestern Morgen sind wir von Irkutsk Richtung China gestartet. Nach einer Stunde haben wir genau zum Sonnenaufgang den Baikalsee erreicht. Bei strahlendem Sonnenschein und guter Sicht sind wir mehrere Stunden mit unserem Zug am See entlang gefahren.

    Nachmittags haben wir Ulan-Ude erreicht und die Nacht im Zug verbracht.

    Heute Mittag sind wir dann an der russisch-chinesischen Grenze angekommen. Da Chinas Züge eine andere Spurbreite nutzen als die russischen Züge, mussten wir für vier Stunden aussteigen und in einer Bahnhofshalle warten, während das Fahrwerk angepasst wurde. Anschließend durften wir wieder einsteigen, der Zoll hat unser Gepäck kontrolliert und wir haben unseren Ausreisestempel bekommen.

    Anschließend fuhr der Zug auf die chinesische Seite (vl. 2 km Fahrt). Zwischen den beiden Grenzorten gibt es einen starken Kontrast. Der russische Ort wirkt mehr wie ein verschlafenes Örtchen mit alten Gebäuden und wenig Beleuchtung. Die chinesische Seite hingegen wirkte eher wie ein Mini Las Vegas mit hohen Hotels, die stark beleuchtet waren. Nach einer recht schnellen Zollabfertigung und Immigration müssen wir nun noch 4 Stunden im Zug auf unsere Weiterfahrt warten. Laut Fahrplan fährt der Zug dort nämlich erst um Mitternacht ab.
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