• Arrived in China

    January 25 in China ⋅ ⛅ 8 °C

    Die Einreise war problemlos, wir hatten nichts zu deklarieren, deshalb ging alles schnell. Während wir auf das Gepäck warteten, hat Markus direkt eine SIM-Karte gekauft für 200 ¥ (= 24,25 €).
    Nachdem wir draußen waren, wurde bei Katja AliPay die Passverifizierung bestätigt – wir sind jetzt ready für die Stadt.

    Dann gleich ein Didi (= China-Uber) gebucht: 135 ¥ (= 16,37 €) für 46 km in 46 Minuten.
    Eigentlich ein Spitzenpreis.

    Im Hotel freuten wir uns, dass bisher alles so super lief. Im Zimmer gab es sogar Gasmasken und eine Taschenlampe für mehr Sicherheit im Brandfall. Danach chillten wir ein bisschen und duschten, bevor es auf zum Frühstück ging – es wurde dann eher ein frühes Mittagessen.

    Zuerst waren wir in zwei Cafés, die hatten aber nur eine Mini-Auswahl von 5–6 Teilchen, davon die Hälfte mit Fleisch, und das hat uns nicht wirklich angelacht. Bei der weiteren Suche nach Restaurants waren wir noch in drei Läden, die quasi nur Fleisch hatten, bis wir schließlich bei einem chinesisch-türkischen Restaurant landeten, das deutlich mehr Veggie-Optionen hatte.

    Metro-Ticket: eine Richtung 3 ¥ (= 0,37 €).

    Danach ging es durch ein paar Läden, um ein Gefühl für die Preise zu bekommen. Westliche Marken wie Adidas, Nike, Asics & Co. sind genauso teuer wie zu Hause.
    Technik wie z. B. USB-Kabel ist günstiger, DJI-Drohnen kosten allerdings ebenfalls gleich viel.

    Viele Chinesen tragen westliche Kleidung und sehen sie als Statussymbol. In der Stadt haben wir nur wenige chinesische Marken gesehen – weiter außerhalb sieht das bestimmt anders aus.

    Im Huawei-Autohaus meinte die Verkäuferin, dass die Autos bereits vollautonom bis zum Flughafen fahren könnten. Der Unterschied zu Deutschland: Hier übernimmt im Falle eines Unfalls der Fahrer die Haftung, während beim Mercedes EQS (Level 3) Mercedes selbst haftet.

    Es fahren sehr viele Roller herum, die mit Affenzahn an den Autos vorbeirasen.

    Sehr cool ist auch, dass das Ampelsystem komplett vernetzt ist: Man sieht die Ampelphasen in Echtzeit und genau, wie lange man noch warten muss.

    An jeder größeren Kreuzung hängen etwa 20–40 Kameras, was für westliche Verhältnisse fast wie ein Hochsicherheits-Gefängnis wirkt.
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