• Kreuzfahrt in die Bretagne (aka Fähre)

    14. elokuuta 2024, Celtic Sea ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Morgen begann mit einem Frühstücksspaziergang ( entspannt) und dem planen unseres Weges nach Hause (sehr unentspannt).

    Was ich vorher nicht wusste: in Bretagne und Normandie muss man ab diesem Sommer aufgrund des wohl riesigen Andrangs Fahrradplätze auch in Regionalzügen fest buchen. Und: es gab bei der Sncf einfach keine! Teilweise soll man es dann wohl über regionale Unteranbieter mit sehr schlechten Buchungssystemen schaffen, aber auch die fahrradreisenden Franzosen die wir später auf der Fähre trafen sagten es ist unglaublich unübersichtlich und meist eh alles ausgebucht.

    Das sorgte dann leider etwas für Stress. Weil wir eben die mehr als tausend Kilometer aus der Bretagne dann doch nicht mehr komplett radeln wollten.

    Das Auseinanderbauen der Räder fiel leider auch raus, da ich mein riesen Reiserad leider kaum auf die vorgeschriebenen 130×90 bekommen hätte ohne es wirklich fast komplett zu zerlegen, und selbst dann hatte ich meine Zweifel. Worst case wäre gewesen ich kaufe eine Transporttasche schraube, schraube, schraube, und merke dann, dass es nicht rein passt, und kriege es vielleicht nicht mehr adequat zusammen 😱. Das muss ich üben!

    Zum Glück fand ich nach Stunden der Recherche eine Verbindung in 2 Wochen(erste Gelegenheit) von Rennes nach Straßburg mit Fahrradabteil, die sehr gut in unseren Reiseplan in der Bretagne passt. Doch auch hier gab es wieder Stress! Nachdem ich gebucht hatte merkte ich, dass das blöde System nur Fahrradplätze für den zweiten Zug gebucht hatte🫠. 188 Euro für den Ar****? Nein zum Glück konnte man noch stornieren. Ich buchte die Verbindungen einfach einzeln. Zum Glück hatte ich nochmal aufs Ticket geschaut. Ein Stopover in Paris war im Gespräch aber das Zugangebot war so dünn, und wir waren schon mehrfach da gewesen , sodass wir es sein ließen.

    Der Weg zur Fähre führte, schon wieder mit Nieselregen nochmal durch schönes Irland, aber auch über einen ordentlichen Berg der Johi mit ihrer immer besser werdenden aber noch spürbaren Erkältung zu schaffen machte.

    Die Fährfahrt war spektakulär. Wir hatten für einen kleinen Aufpreis eine Kabine gebucht, die Fähre fuhr ja 16h über Nacht.

    Das hatte für uns irgendwie Kreuzfahrtcharakter😂. Das Angebot der Fähre: Restaurant ( lecker und nicht teuer) Café, Bar, Kino, Sonnendach, Cabaret, Musikbingo, Pubquiz Malwettbewerb, Wer findet den Hut des Kapitäns? (Johi hat nicht mitgemacht) , taten ihr übriges, für Johi.

    Ich hingegen konsumierte meine Lutschtabletten und hielt den Horizont im Blick, da ich leider seit einem Angelausflug in Polen auf stürmischer See (11h über der Reling hängen) leicht Seekrank werde😪.

    Der Beipackzettel erwähnte auch noch einmal ausdrücklich in Druckbuchstaben: DONT READ!!!! Buch also umsonst gekauft, aber der Horizont und ich sind jetzt Freunde ! Ich wurde nicht seekrank und konnte erstaunlich gut schlafen ( Nebenwirkung der Tabletten)
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