Joined June 2021 Message
  • Day89

    Grand(e)ios

    September 20 in France ⋅ ☀️ 15 °C

    Es ist uns ein wenig peinlich, aber so früh sind wir schon ewig nicht mehr aufgestanden. Der Grund für diese bemerkenswerte Tat: Wir müssen den Bus bekommen, der uns vom Parkplatz zum Einstieg in den Canyon bringt und am Ende wieder zum Auto zurückfahren soll. Wir haben Stullen geschmiert, Wasser und Süßigkeiten gepackt und für die Passage durch einen Berg die Kopflampe bereit.
    Wir verlassen den noch schlafenden Campingplatz und fahren eine knappe Stunde in das Dörfchen La Palud-sur-Verdon.
    Alle Plätze im Bus mussten reserviert werden und zusammen mit vielen Franzosen lassen wir uns zum Anfang des Wanderwegs bringen.
    Den ganzen Tag treffen wir immer wieder auf unsere Wandergruppe, da wir alle in 7 Stunden unseren Bus zurück bekommen wollen/müssen.
    Die Wanderung ist mittelschwer,aber die Ausblicke steigeren sich ständig. Es wird immer spektakulärer. Insgesamt steigen wir 900Meter hoch. Das verteilt sich über 13km und ist schön ausgeglichen. An einem Abschnitt müssen wir allerdings eine Treppe hinabsteigen, welche nur für halbwegs schwindelfreie Menschen geeignet ist. Die Felswände gehen hunderte Meter links und rechts in die Höhe, während unten der türkise Fluss strömt. Wir bekommen den Mund vom Staunen nicht mehr zu. Der vorletzte Teil der Wanderung geht durch einen unbeleuchteten 780 Meter langen Gang der durch den Berg gehauen wurden, sodass die Schlucht zugänglich wird. Anfang der 1930er Jahre hatte man diesen Tunnel und die besagte Treppe angelegt. Seit dem bestaunen Menschen den Grand Canyon Europas.
    Nach einigen Pausen und unendlich vielen Fotostops sind wir zufrüh und haben noch viel Zeit bis der Bus uns abholt.
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    Martina Vollrath

    Was für beeindruckende Ausblicke!👍

    Haike Lehmann

    Das sieht sooo traumhaft aus!

    Wunderschön !!!! Aber beim bloßen Anblick der Treppe werden meine Knie weich! [Eik]

     
  • Day88

    Vom Winde verweht

    September 19 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    Von der Küste der Provence geht es für uns weiter zur Verdonschlucht, auch Grand Canyon du Verdon genannt. Wie wir bald feststellen sollten, kommt der Name nicht von ungefähr.
    Unseren 3.000 parken wir bei einem Campingplatz direkt an einem riesigen Stausee, in den wir auch gleich reinhüpfen - hier sind nämlich noch 28 Grad.

    An den Folgetagen wollen wir unbedingt mal wieder Kajak fahren. Und was wäre da spannender als eine Tour auf der Verdon durch den Canyon? Am Ende des Stausees können wir uns Kajaks leihen um auf dem Fluss in die Schlucht zu paddeln. Es ist Sonntag und das Wetter ist gut, wir sind also nicht allein.

    Da der frische Wind in die Schlucht drückt geht der Hinweg mühelos und wir können in Ruhe die riesigen Steilwände bestaunen. Auf dem Rückweg müssen wir uns schon etwas ins Zeug legen, aber wir haben ja Übung durchs paddeln auf der schwedischen Ostsee. Andere haben dagegen mehr zu kämpfen. Unter anderem fällt uns ein Pärchen auf, dass mit einem Stand Up Paddel unterwegs ist - er versucht Frau samt Bord schwimmend voran zu bringen, ist aber scheinbar schon ziemlich geschafft. Sie kommt allein mit ihrem Paddel nicht gegen den Wind an. Kurzerhand bieten wir unsere Hilfe an und schleppen die beiden Richtung Staussee und aus dem „Windkanal“ raus.
    Als Dank laden sie uns auf ein Bier an ihrem Van ein. Wir unterhalten uns super gut und tauschen einige Reisetipps aus - unter anderem erzählen sie uns von der Blanc Martel Wanderung durch die Schlucht, die wir daraufhin zwei Tage später unternehmen werden.

    Weil wir nach der kurzen Kajaktour noch nicht genug haben, geht es am Montag gleich noch mal auf die Verdon. Aber diesmal auf der anderen Seite des Staussees. Dort ist die Schlucht zwar nicht mehr 700 Meter hoch, aber immer noch sehr beeindruckend, und die beiden Seiten der Schlucht kommen sich dafür sehr nahe. Zum Glück sind hier auch viel weniger Leute unterwegs und wir genießen die Ruhe und Aussicht.
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    Lena Ma

    Vive la France 🇫🇷

     
  • Day86

    Brunch bei Albert, Dinner bei George

    September 17 in Monaco ⋅ ⛅ 25 °C

    Unser erster französischer Campingplatz ist in einem Arboretum. Wir haben viel Platz und stehen unter tollen Bäumen.
    Die Urgroßeltern des Betreibers haben die Bäume gepflanzt und nun hat ihr Nachfahre einen sehr schönen Campingplatz darunter angelegt. Bei ein und Ausfahrt muss man auf ein paar Äste achten, aber das lohnt sich. Wir finden es so gut, dass wir hier einen kompletten Ruhetag einlegen.
    Die gesammelte Kraft brauchen wir für die zwei Städte die wir uns anschauen wollen.

    Im dichten Verkehr fahren wir am Freitag nach Monaco. Wir brechen früh auf, denn wir wollen einmal durch die Stadt flanieren und irgendwann Brunchen. Das Parkhaus ist geräumig, aber der Weg dahin spannend. Es gibt viele Baustellen in der engen Stadt. Wir fahren auch ein Stück über die Formel 1 Strecke.
    Monaco besteht aus Beton und dem Hafen. Für letzteres wollte Timm gern her. Mit dem Brunch hat er Reni überzeugt. Leider wird gerade die große Yachtshow vorbereitet, sodass der Hafen ringsherum abgesperrt, bzw die Sicht mit Ausstellungszelten versperrt ist. Natürlich kann man die großen Yachten dahinter sehen, aber es ist schon schade. Die richtig großen und noch hässlicheren Yachten liegen allerdings vor dem Hafen, da sie nicht mehr reinpassen.

    Der Brunch war sehr lecker und überraschend günstig. Wir laufen nochmal zum Casino, wo Reni unbedingt reinwollte, aber Timm konnte es verhindern.

    Jetzt haben wir also Monaco gesehen. Weiter geht es:
    Auf ins nicht allzu entfernte Cannes. An den schönen Hafen mit angrenzendem Sandstrand und der bekannten Croisette. Das ist die Promenade. Wir stellen das Auto am Bahnhof ab und schlendern durch die Stadt. Als erstes gibt es ein gutes Eis und dann sehen wir uns auch hier im Hafen um. Hier liegen ähnlich große Yachten, wahrscheinlich kosten diese ein paar Millionen Euro weniger allerdings gibt es hier auch die eleganteren und wunderschönen Segelyachten.

    Jetzt noch mal abgekühlt und ein wenig den französischen Strand genossen und dann schlendern wir im Sonnenuntergang die Promenade runter bis wir uns für ein sehr leckeres Restaurant entscheiden. Hier lassen wir den Tag fast ausklingen(wir müssen ja noch zurück fahren).
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    Haike Lehmann

    Dort waren Oma,Opa schon mit Ralf zur Abiturreise.

     
  • Day83

    Auf 5 Erden wandern

    September 14 in Italy ⋅ ☁️ 25 °C

    An der Westküste Italiens ist also noch Hochsaison. Aus diesem Grund versuchen wir die auserwählten Campingplätze vorher anzurufen. Leider geht niemand ran und so bleibt uns nichts übrig als hinzufahren und zu fragen. Der erste Platz an dem wir ankommen ist natürlich voll. Und wir müssen in einem anspruchsvollen Manöver rückwärts an anderen wartenden Campern vorbei, wieder zurückfahren. Der Zweite Platz hat glücklicherweise noch einen kleinen Platz für den 3000. a
    Die Cinque Terre sind 5 pittoreske ehemalige Fischerdörfer, welche lange nur über steile Pfade oder übers Wasser erreichbar waren. Heute sind sie ein kleines Wanderparadies. Eine Zugline verbindet alle Dörfer und mit einem speziellen Ticket kann man zwischen den Dörfern hin- und herfahren und nach Lust und Laune loswandern.
    Die öffentlichen italienischen Verkehrsmittel überzeugen einmal mehr. Alle Verbindungen sind leicht verständlich, günstig und alle Züge sind pünktlich.
    Wir fahren in den ersten Ort und wandern entlang der Küste zum nächsten Dorf. Man gerät zwar ein wenig ins Schnaufen, aber dafür warten Restaurants, eine Bademöglichkeit (ich würde das nicht als Strand bezeichnen) und Gelato. Wir sitzen noch eine Weile am Wasser und beobachten das bunte Treiben der Touris und Einheimischen. Danach geht es mit dem Zug zurück zum 3000.
    Am nächsten Tag fahren wir mit dem Zug zum entferntesten Dorf und wandern von dort zurück. Nachdem wir eine kleinen Rundgang in den verwinkelten Gassen gemacht haben, geht es einen sehr steilen Aufstieg über den Berg zur nächsten Bucht. Eigentlich gibt es einen einfachen kurzen Weg am Wasser, aber der ist aufgrund eines Erdrutsches gesperrt.
    Die Aussicht ist großartig und jede Pause diese zu genießen ist willkommen. Der Weg hinab zum nächsten Dorf ist ebenfalls anspruchsvoll und anstrengend. Gut, dass wir im Training sind.
    Danach ist ein Bad im Mittelmeer eine willkommen Erfrischung. Die besten Fisch and Chips soll es im nächsten Ort geben und so steigen wir nochmal kurz in den Zug und fahren dorthin. Das Essen ist wirklich gut und ein verdienter Abschluss des Wandertags.
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    Oh Reni, da ist es wirklich schön! Genießt das schöne Licht! Hier ist es wie immer bewölkt [Linda]

     
  • Day81

    Firenze

    September 12 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Seit dem letzten Campingplatz dachten wir die Hauptsaison wäre beendet. Doch WEIT GEFEHLT! Am Ligurischen Meer gibt es nicht nur vollere Plätze, sondern die Stellplätze sind auch kleiner. Wie eine Ölsardine stehen wir nun auf einem belebten italienischen Campingplatz. Die nahe Stranddisco macht zum Glück gegen 1 Uhr morgens die Musik leiser... Wir sind aber auch wegen der guten Anbindung nach Florenz hier und wollen ja auch nur hier schlafen.

    Timm hat seine Lektion mit der Parkplatzsuche in historischen, alten, italienischen Städten gelernt. Also geht es mit dem Zug nach Florenz. Darüberhinaus ist die Verbindung sehr günstig und kostengünstig. Wir fahren mit den Rädern zum Bahnhof und setzen uns in den Zug. 90 Minuten später steigen wir am Hauptbahnhof in der Florenzer Innenstadt aus. Als erstes wollen wir uns die Kunstsammlung der Uffizien ansehen und danach einige Kirchen.

    An einem schönen Sonntag im September wollen erstaunlich viele Menschen in das Kunstmuseum. Es ist also nicht nur auf den Straßen und Brücken voll. Trotzdem können wir die Rundgänge genießen. Die Ausstellungen sind überwältigend, aber nach 3 Stunden tritt eine gewisse Übersättigung ein. Wir können nicht mehr so viel aufnehmen, das wird der Kunst irgendwie nicht gerecht. Da wir eine feste Abfahrtszeit haben, möchten wir auch noch andere Dinge in der Stadt entdecken.
    Reni ist vor mehr als 10 Jahren schoneinmal in Florenz gewesen, wollte Timm die Stadt unbedingt zeigen und selbst noch ein paar Dinge sehen. Leider reicht die Zeit nur um die vielen imposanten Kirchen, Museen, Piazzen und Paläste von aussen zu bestaunen.

    Aber die große Santa Maria Kathedrale wollten wir uns auch von innen ansehen. Immerhin ist sie die drittgrößte Kirche der Welt. Leider ist der Rundgang ausgebucht, der Glockenturm wegen Corona gesperrt und ein Besuch des Kirchenschiffs am Sonntag nicht möglich. Zum Glück kennt eine Person von uns wenigstens die Kuppel von innen. Zum Trost gibt es ein gutes Eis mit dessen Preis sicher der Erhalt der Inenstadt mitfinanziert wird.

    Wir ergattern einen Stehplatz auf der Ponte Vecchio und gucken uns das Gewusel der Touris und Straßenhändler an. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof kauft Ireen hier und da noch einige leckere Paninis. Das sind reich belegte Brote, welche unser gutes Abendbrot werden.
    Der Zug bringt uns pünktlich zurück zu unseren Fahrrädern, mit denen wir zum 3000 zurückkehren.
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    Lena Ma

    Ohje…🤦🏼‍♀️

    Ein schönes Bild von der Brücke 🤩 [Linda]

     
  • Day79

    Aal im Kanal und Flamingo am Po

    September 10 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C

    Unsere nächste Etappe führt uns an Venedig vorbei, Richtung Po-Delta und Adria. Als wir an unserem auserkorenen Campingplatz ankommen, sind wir etwas von der Größe überrascht - in unserer App stand: 60 Stellplätze (das ist eher ein kleiner Platz) - vor Ort werden wir aber von einem Platzangestellten im Golfcaddy zu unserem Platz eskortiert. Es gibt einen Pool mit Bar und DJ, viele Sport- und Spielplätze, ein Restaurant, einen Minimarkt und eine Bühne auf der Abends eine Dog Show stattfindet. Ja genau.

    Unser Stellplatz war zum Glück ganz am Rand in Richtung Strand, so dass wir trotzdem unsere Ruhe hatten, vor allem war es recht leer, weil der Platz in drei Tagen schon schließen sollte.
    Kein Problem für uns, weil wir dann sowieso weiter wollten.
    Unser Ziel hier ist die Lagunenstadt Comacchio, auch Klein-Venedig genannt. Die Altstadt besteht aus vielen imposanten Bauwerken, kleinen Kanälen und Brücken. In den 90er war hier sogar mal der Papst zu Besuch in der Kathedrale San Cassiano, die mit 60x30 Metern auch wirklich etwas überdimensioniert wirkt für die kleine Stadt.

    Eine weitere Besonderheit der Stadt sind die Aale. Sie stehen hier auf jeder Speisekarte der Restaurants und sind als Souvenir in marinierter Form, als Keks, Brot, auf Keramik und anderen Andenken zu bekommen. Richtig verrückt wird das hier wohl Ende September zum Aalfest. Die Stadt lebte nämlich seit jeher vom Aalfang und deren Verarbeitung.

    Comacchio liegt außerdem direkt am Naturpark Po-Delta, UNESCO- Welterbe und perfekter Lebensraum für hunderte Vogelarten. Abends machen wir uns also auf den Weg und hören schon von Weitem das Geschnatter - hier leben um die 400 Rosa Flamingos. Die lassen sich gar nicht stören und so beobachten und fotografieren wir diese merkwürdigen und wunderschönen Vögel bis die Sonne untergeht. Besonders toll ist es, wenn große Gruppen angeflogen kommen und zu Landung ansetzen oder wenn einzelne Exemplare ganz nah über uns hinweggleiten.
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    Lena Ma

    🤤

    Martina Vollrath

    Interessant: San Cassiano! So heißt unser Wintersportort ⛷ in Südtirol

     
  • Day77

    Weltkultur vorm Vorzelt

    September 8 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Der Glockenturm der Basilika Aquileias überragt alles in der Nähe und so kann man ihn Tag und Nacht aus großer Entfernung gut erkennen. Leider darf man aufgrund des Infektionsschutzes gerade nicht hinauf, aber in die Kirche zum Glück schon- und das machen wir auch.
    Sie wurde bereits im 4. Jahrhundert gebaut. Seitdem natürlich einige Male erneuert, aber seit dem 13. Jahrhundert ist alles beim Alten. Das heißt alles was die Archäologen hier freilegen ist tatsächlich älter als 700 Jahre. So auch die Mosaikböden die hier über die Jahrhunderte übereinander gelegt wurden. Im großen Kirchenschiff hat man das weltweit älteste, vollständige frühchristliche Mosaik gefunden. Auf Glasstegen kann man heute darüber hinweg schreiten.
    In den anderen Gebäuden sind die Archäologen noch am Werk und es ist interessant zu sehen, wie viele Masaikschichten hier übereinander liegen. Gar nicht so einfach zu entscheiden, welche man denn nun hier ausstellen möchte..

    Am Abend gönnen wir uns auf einem Weingut ein leckeres Essen. Auch hier führt ein guter Radweg hin und den Rückweg finden wir trotz des Weins ohne Probleme, der Glockenturm ist hell erleuchtet.

    Zufälligerweise kannte unser Kellner Usedom, da er von seinen deutschen Freunden einen Bildband über die Insel geschenkt bekommen hatte.
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    Haike Lehmann

    Ein WOW-Bild!!!

     
  • Day76

    zu hohe Erwartungen, zu gutes Wetter

    September 7 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute geht es nach Trieste. Die Stadt wurde uns wärmstens empfohlen und Timms Kaffee ist alle. Da Trieste unter anderem für seine Kaffeekultur bekannt ist und Reni es kaum erwarten kann die süßen Leckerein der Kaffehäuser zu probieren fahren wir mit dem Auto in die Stadt.
    Aus irgendeinem Grund sucht Timm ein Parkhaus an der Altstadt raus. Wirklich sicher fühlt es sich nicht an mit dem Tuareg die engen Kurven in den 2.Stock hoch zu fahren. Alle Annäherungssensoren piepen, aber es geht alles gut und es kostet 15x weniger als in Stockholm(trotzdem nicht günstig!).
    Als ersten gehen wir auf die riesige Mole um einen Blick auf die Stadt zu bekommen. Danach erkunden wir das enge Straßengewirr der Altstadt. Die Siesta hat gerade begonnen und so sind die Restaurants voll von Geschäftsleuten in ihrer Mittagspause.
    Wir haben uns die Cafés mit den besten Bewertungen herausgesucht und laufen diese ab bis wir uns für eins entscheiden.
    Es ist leider auch ein sehr heißer Tag und der laute Verkehr in den engen Straßen trägt dazu bei, dass wir bald einen Haken hinter unseren Besuch machen. Noch schnell aus dem Parkhaus geschält und dann zu einem Castell mit Parkanlage vor der Stadt. Hier, direkt am Meer lässt es sich aushalten. Das Schlösschen Marima bildet in vielen Belangen einen angenehmen Kontrast zur Stadt, wir flanieren ein wenig herum und machen ein kleines Picknick.
    Der abschließende Besuch in einem weiteren Naturschutzgebiet findet leider schon in der Dämmerung statt. Alle VIB (very important Birds) schlafen schon. Dafür sehen wir ein paar Pferde die in den Wiesen und Tümpeln des Parks umhertollen. Auch schön...
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  • Day75

    Bicicletta (Fahrrad) und Uccelli (Vögel)

    September 6 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser erster Stop in Italien ist Aquileia. Eine sehr alte Stadt, aber gut wir sind auch in Italien. Die Römer haben die hier ansässigen Stämme vertrieben und aus der bestehenden Stadt ein Handelszentrum gemacht. Viele Expeditionen in den Norden und Osten nahmen hier ihren Anfang. Über Flüsse und Kanäle war Aquileia mit der Adria verbunden und unser Campingplatz liegt direkt an der Ausgrabungsstätte des alten Hafens. Überhaupt ist hier jedes dritte Grundstück eine ausgewiesene archäologische Fundstätte.
    Als Attila mit seinem Gefolge vorbeikam hat er einiges für die Archäologen zurückgelegt.

    Das Fahhrad- und Vogelparadis haben wir hier auch gefunden. Die vielen Vogelschutzgebiete wurden schon beworben, aber dass es hier so gute Radwege gibt haben wir nicht erwartet.
    Wir fahren auf dem asphaltierten Weg in die Stadt Grado. Ein ehmaliges Fischerdorf in der Lagune, welches sich zu einem schönen maritimen Städtchen entwickelt hat. Wir schnappen uns ein sehr gutes Eis und schieben unsere Räder durch die Altstadt. Leider hat Timm mit Eis essen und Fahrradschieben alle händevoll zutun, sodass es gegen unsere Art kaum Fotos dieser schönen Stadt gibt.

    Danach folgen wir weiter unserem Rundweg in Richtung Vogel-/Naturschutzgebiet. Als wir am Beobachtungsturm ankommen, wissen wir, daß wir richtig sind: Ein älteres Ehepaar mit immenser Ausrüstung hat sich hier breit gemacht. Natürlich kommen Sie aus Deutschland und freundlicher Weise, weisen sie uns auch gleich auf die VIB-Vögel hin.
    Hunderte Fotos später fahren wir zurück zum 3000.
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  • Day74

    Fahrrad Tunnel Vögel

    September 5 in Slovenia ⋅ ☀️ 26 °C

    Da unsere Räder gut in den Tuareg passen, erweitert sich der Aktionsradius. Wir laden Sie also ein und fahren den Berg runter in ein nahes Vogelschutzgebiet. Das liegt direkt zwischen der Stadt Izola und der Autobahn. Trotzdem sollen hier viele Vögel zu sehen sein. Mit dem Fahrrad geht es vom Park and Ride Parkplatz auf den sehr guten Fahrradwegen zu den Vögeln. Auf einem Rundweg wandern wir dann um einen See. Hier wurden Wände mit Gucklöchern errichtet. Tatsächlich beobachten wir in der Mittagshitze tänzelnde Seidenreiher, Braunkelchen und einige der üblichen Vögel.
    Dann geht es mit den Rädern zum "Strand". Das ist ein kleiner Streifen Steine bzw. Wiese zwischen Ufer und Promenade. Hier springen wir kurz rein und fahren dann durch einen stillgelegten 800m langen Eisenbahntunnel zur nächsten Bucht. Dort besteht der Strand aus Beton, wir kühlen uns trotzdem abermals ab und fahren die angenehm flache Strecke wieder zurück Richtung Auto. Zu faul zum kochen entscheiden wir uns noch für ein viel zu großes und sehr fettiges Essen, bevor wir die Räder einpacken und zurück zum 3000 fahren.
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