Joined February 2019 Message
  • Day121

    Blau, blauer, Bacalar

    July 3 in Mexico ⋅ 🌧 31 °C

    Vom 20. Juni bis 3. Juli sind wir in Bacalar. Nach einer eigenen Feier zu unserem bestandenen Höhlenkurs geht es für uns mit dem ADO Bus von Playa del Carmen nach Bacalar. Bacalar ist für seine Lagune bekannt, die Lagune der 7 Farben. Der Süsswassersee ist sagenhafte 42 Kilometer lang, jedoch nur 2 Kilometer breit. Wir freuen uns auf den Ort und sind gespannt was uns die Zeit hier bringt. Auf Empfehlung sind wir im Airbnb von Michael und seiner Frau gelandet, die uns beide sehr herzlich willkommen heissen und uns alles an der Unterkunft zeigen: Aussendusche, die an ein Festival erinnert, ein überdachter Gemeinschaftsbereich mit Hängematten und Grill und dann unsere, nicht all zu grossen aber sauberen Cabinas. Zuerst etwas zögerlich wegen dem kleinen Zimmer chillen wir uns etwas in die Hängematten und gehen anschliessend ein erstes Mal an die Lagune. Und ja, es wurde nicht zu viel versprochen.🤩

    Die verschiedenen Blautöne sind wunderschön und wir haben auch Glück mit dem Wetter und die Sonne scheint ins, nicht kühle, nass. Wir setzen uns in ein schönes Restaurant direkt am See und ich schlafe direkt im bequemen Stuhl ein🤷‍♀️. Die Ausbildung in den Höhlen hat uns schon ziemlich gebraucht und war nicht gerade nur Entspannung pur. Perfekt, dass wir nun in Bacalar noch etwas Ruhe tanken können.

    Am Abend laufen wir an der Burg vorbei und ins kleine Zentrum, welches uns sehr gefällt. Wir essen in einem leckeren italienischen Restaurant und gehen schon bald schlafen, da für mich ein Arbeitseinsatz am nächsten Tag ansteht. Nach der Arbeit am nächsten Tag machen wir ausser schlendern durch die Strassen und an der Lagune nicht viel. Auf eine Empfehlung gehen wir bereits am Mittag in ein super gutes Restaurant essen: Mr. Taco. Da so gut, gehen wir am Abend direkt wieder hin. 🏰🌯🥙

    Für unseren nächsten Tag haben wir die Bootstour auf dem See mit unserem Gastgeber Michael und seiner Frau geplant. 🚤😏🥳 Dieser hat nämlich ein echter Schlitten als Boot und wir feiern es genau so fest wie er, damit auf dem See zu fahren. Blicke von allen Seiten sind natürlich garantiert, denn es ist das einzige solche Boot auf dem See. Ansonsten gibt es nur Tourenanbieter, welche auf dem See in grossen Gruppen und mit vielen Schwimmwesten baden gehen und dieselben Spots anfahren. Mit Michael, welcher ursprünglich aus Amerika kommt und seine Frau vor ca. 14 Jahren in San Diego kennenlernte, haben wir jemanden gefunden, der uns an Spots fährt, wo keine andere Menschenseele ist. Wir gehen das erste mal in der Cenote Negro baden und danach noch unzählige Male an anderen tollen Orten, wo er jeweils kurz den Anker legt und ins Wasser springt. Wir machen es ihm nach und gönnen uns in der Sonne auch mal ein Bierchen. 🌊🌞🍻

    Zudem hat er auch ein grosses Kissen dabei, leider weiss ich nicht, wie man dem wirklich sagt, welches er hinten am Boot anhängen kann und wenn er dann Gas gibt, kann man eine sehr abenteuerlustige Fahrt haben. Ja, machen wir doch. Lachflash ist genauso garantiert wie ein 3-tägiger Muskelkater. Manuel fliegt dann noch die Drohne während der Fahrt und schneidet ein kleines Video für Michael zu, über welches er sich extrem freut.

    Am Abend treffen wir Selina und Matthias aus Solothurn. Nach einem Feierabendbier auf der Burgmauer gehen wir gemeinsam zu Mr. Taco und dann weiter in eine witzige Bar, in welcher wir dann ziemlich lange bleiben. Wir haben uns viel zu erzählen, zu berichten, diskutieren und auch gemeinsam zu feiern. So passt es dann auch, als plötzlich ein Flashmob auf der Strasse startet und alle gemeinsam tanzen. 💃🕺

    Für die Fahrt am nächsten Morgen war natürlich die Partynacht nicht so eine gute Idee, jedoch sind ja die Busse in Mexiko sehr komfortabel. 😵‍💫
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  • Day117

    Zwei neu zertifizierte Full Cave Diver

    June 29 in Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    Die letzten drei Tauchtage verbringen wir in der Höhle Nohoch Nah Chich, welche fast zu unserer Lieblingshöhle wird, und nochmal in der Höhle Minotauro. 😊😍

    Wir haben nur noch eine Übung vor uns und zwar einen Loop zu machen. Dies bedeutet, dass wir eine Strecke aussuchen, wo wir denken, dass wir eigentlich einen Rundgang tauchen können. Um dies sicher zu wissen gehen wir bei einem Tauchgang soweit wie es uns die Regeln erlauben (in der Ausbildung ist das entweder, wenn jemand 1/4 seiner Luft verbraucht hat oder wenn 60 Minuten vergangen sind), setzen dort eine Markierung, tauchen denselben Weg zurück und gehen beim nächsten Tauchgang von der anderen Richtung an die ganze Sache heran. Wenn wir innerhalb der Regeln zu unserer Markierung gelangen, wissen wir, dass wir die Strecke vom vorherigen Tauchgang auch schaffen. Top, so drehen wir einen Loop.

    Ansonsten planen wir nun die Tauchgänge selber, können gemeinsam entscheiden in welchen Gang wir zum Beispiel tauchen wollen und was wir dafür alles benötigen. Und so sind wir dann am 29.06. mit der Ausbildung fertig und können uns stolz zertifizierte Full Cave Diver nennen. 🥳🤗🎊

    ✅️
    1 Ziel
    2 Taucher:innen
    3 Personen unter Wasser
    4 Höhlensysteme
    10 Kurstage
    20 Tauchgänge
    21 Sandwichs
    29 Stunden in den Höhlen
    36 neue Mückenstiche
    58 verschiedene Gänge
    1744 Minuten voller Übungen und Genuss in den Höhlen von Mexiko!
    Danke Gabi fürs Teilen deiner Leidenschaft und die super Ausbildung! ♥️
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    🥳🥳🥳 gratulierä dir Liebä 🥰

    Reisestark Vol. 2

    Merci viumau🥰🎊

    Markus Schl.

    😃 Gratulation! Bravo 👏👏👏👌👌👌

    Reisestark Vol. 2

    Merciiii🥰

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  • Day114

    Tauchen in Taj Ma Ha und verlorene Leine

    June 26 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    Am 20.06. gehen wir zu einer neuen Höhle, welche den Namen Taj Ma Ha (oder zum Teil auch Taj Ma Hal) trägt. Es regnet den ganzen Tag und wir sind froh, dass wir unter einem Unterstand unser Equipment aufbauen können. Zusammen mit der Katze "Blue", welche schön über den Tauchplatz an der Oberfläche wacht. Wir gehen beim ersten Tauchgang direkt in die Höhle rein, legen unser Primary reel und tauchen normal in die Höhle rein. WOW! Wir üben dann die Situation "Ausfall der Lampe". Wir haben für diesen Fall pro Person je 2 Ersatzlampen dabei. In diesem Fall würde der Tauchgang abgebrochen werden und man würde wieder auftauchen. Wir üben auch nochmal die Situation "Keine Sicht". 🙈🙈🙈

    Beim zweiten Tauchgang schauen wir, was zu tun ist, wenn man seinen Buddy vermisst. Damit wir uns nicht wirklich verlieren, versteckt Gabi eine Lampe und wir müssen diese suchen gehen. Eine spannende Übung! Und nach den nötigen Vorkehrungen haben wir unseren Buddy, die Lampe, gefunden. 🔦

    Der nächste Tag ist für eine Tauchpause und einen Arbeitseinsatz eingeplant und wir können auch noch Geburtstagsgrüsse in die Schweiz senden. 😘🌷 Am Nachmittag gibt es dann doch noch eine Theoriesession mit Gabi auf unserer Rooftopterrasse und wir üben die Situation, wie eine kaputte Leine gefunden und geflickt wird, sowie was man machen muss, wenn man sich in der Leine verfängt. Im Trockenen leichter gesagt als am nächsten Tag Unterwasser durchgeführt. Wir sind wieder in der Cenote El Eden und es funktioniert nicht gerade alles auf Anhieb. Da merkt man wieder, dass es immer wichtig ist ruhig zu bleiben und sich auch die nötige Zeit zu nehmen. Wir machen somit erst die Übung der gerissenen Leine und sparen uns die Übung "Befreiung aus verfangener Leine" für den nächsten Tag auf. Durch nicht korrekten Knoten von mir ergibt sich bei mir durch diese Übung gerade eine zweite und somit darf ich die Leine auch noch flicken (es wird nämlich die Leine durchgeschnitten, in die man sich verfangen hat und eine "neue" Leine wird an die alte geknüpft). 🤷‍♀️🪢

    Weitere Übungen der nächsten Tage sind dann unteranderem auch Schwimmen mit nur einer Flosse, Ausfall Licht und der Buddy erleuchtet einem den Weg, ohne Sicht ans Primary reel gelangen und herausfinden, dass es das eigene Reel und die eigenen Markierungen sind und nicht diese von einer anderen Tauchgruppe. Wir tauchen zum Teil durch riesige Teile der Höhlen, dann wieder durch Engstellen und wieder durch riesige Räume (zum Teil LKW Lagerhalle gross als Vergleich). 🚚🚛🚚

    Die Übung "Leine verloren bei Nullsicht" hat es dann mental in sich. Man simuliert die Situation, wenn man wirklich die Leine verliert und nichts mehr sieht. Zum Glück sind wir uns auch mal schlechte Sicht von der Schweiz gewohnt, dies hilft mental bestimmt schon etwas. Wobei es schon happig war, so im nichts, mit geschlossenen Augen eine Leine zu suchen. Manchmal hätten noch 10cm gefehlt und wir hätten sie erreicht, sind dann aber vorher umgekehrt und haben unseren Kreis weiter abgetastet. Wir sind happy, dass wir beide die Übung gut gemeistert haben. 🥇

    Am 25.06. bin ich froh hilft mir Manuel beim Abladen der Flaschen, da es meinem Rücken und Nacken wieder vermehrt schlechter geht. Wir gehen in die Höhle Minotauro, Gabis Lieblingshöhle. Diese hat mehrere Engstellen (etwa so, wie wenn man mit einem Rucksack unter einem Tisch durchkriechen will und an den Stühlen vorbei muss) und auch dann wieder grosse Räume. Wir geniessen den Tauchgang mal ohne grosse Übungen. Der zweite Tauchgang an diesem Tag ist dann die Nummer 400. von Manuel!🎊🤗🥳 Und zur Feier des Tages gibt es ein zweites Sandwich für ihn, welches er liebevoll mit mir teilt, und nach dem Tauchen direkt ein mexikanisches Bier. 🥪🍻

    Dass wir übungshalber fast gestorben wären, weil wir einen Pfeil, der in die falsche Richtung gezeigt hat und wir ihn nicht markiert haben, lassen wir mal bei Seite (dies könnte, wenn man keine Sicht hätte fatale Folgen haben, da man denken würde dies wäre seine Ausgangsrichtung, weswegen solche Pfeile markiert werden müssen / mehr Informationen dazu bereits in den Kommentaren). Aus Fehlern lernt man! Wir sehen durchsichtige kleine Krebse in der Höhle wie auch viele Fossilien. Für den nächsten Tag gibt es wieder einen Ruhetag, mein Rücken dankt!
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    Markus Schl.

    🤔 das mit dem Pfeil in die falsche Richtung ist mir nicht ganz klar. War der Pfeil von euch (fälschlich) gesetzt?

    Reisestark Vol. 2

    Nein, der war bereits an der Mainline. Zum Teil sind die Höhlensysteme mit verschiedenen Cenoten und somit verschiedenen Ausgängen verbunden. Wenn man dann eine gewisse Strecke getaucht ist, kann es sein, dass ein Pfeil zu einem anderen Ausgang zeigt. Eigentlich zum "kürzesten Weg" nach draussen. DA wir aber NICHT wissen, ob dieser Ausgang wirklich frei ist, würden wir nie einfach in diese Richtung tauchen dürfen. Und nutzen somit eine Markierung um diesen einen Pfeil für uns als "nicht korrekt" zu markieren. 🤓‼️ Wir tauchen dann an unseren Markierungen zu unserem Ausgang zurück. Fast wie bei "Hänsel und Gretel".

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    dir sit doch nid ganz bachä 🙈😂😂💛😘😘😘

    Reisestark Vol. 2

    wie gseit: Vulkan abeschlittle vs. Höhletauche 🤷‍♀️🤣

    Fabienne Hirsbrunner

    höhletouche isch ganz klar viiiiiu schlimmer aus vulkan-schlittle 🤣 mega kuul was dir aus erläbet u es git soo schöni biuder aber niemaus wet ig das mache 😅 u bewundere öich auso 😊

    Reisestark Vol. 2

    hahaha mist. iz stöue sich scho Lüt gäge üs 😉😉 Ja d Bilder si irgendwie nur soo e chline Idruck vor ganze Höhli

     
  • Day104

    Cavern, Intro Cave und Full Cave

    June 16 in Mexico ⋅ ⛅ 29 °C

    Vom 15. bis 30. Juni sind wir also wieder in Playa del Carmen. Eine lange Zeit um an einem Ort zu sein, denkt man sich auf Reisen. Jedoch benötigen wir für die Full Cave Ausbildung 10 Tauchtage, respektive 20 Tauchgänge, 4 verschiedene Höhlen und mindestens 500 Minuten unter Wasser.

    Die Full Cave Ausbildung ist in drei Teile unterteilt: Cavern, Intro Cave und Full Cave.

    1️⃣ Beim Cavern geht es um das Bekanntmachen und Vorbereiten mit der Materie "Tauchen in Höhlen". Mit einem Schnupperkurs vor 2 Jahren in der Bätterich-Höhle im Thunersee haben wir unseren ersten kleinen Schritt in diese Richtung bereits gemacht und für uns entschlossen, dass wir bis zum Full Cave Diver die Ausbildung machen wollen. In den ersten Tagen nehmen wir also wieder mit dem Thema Höhlentauchen Kontakt auf und gehen behutsam und mit grosser Sicherheit an die ersten Ausbildungsschritte heran.

    2️⃣ Beim Intro Cave geht es schon richtig zur Sache, könnte man sagen. Es gibt einen tiefern Einblick in die Thematik, ja man könnte es auch damit vergleichen, dass wir bereits tiefer in die Höhlen herein tauchen, zum Teil bis zu 800m ins Höhlensystem (diese sind zum Teil bis zu 10km lang!!). Wir vertiefen unsere Fertigkeiten.

    3️⃣ Beim Full Cave geht es um "Alles", wir wollen wirklich ALLES aus dem Bereich Höhlentauchen wissen. Das mentale Training ist genau so wichtig wie die Techniken für extremste Situationen, in die man beim Höhlentauchen kommen kann.

    Soviel zum theoretischen Teil. In der Praxis sieht es etwa so aus:

    16.06., Tauchplatz Cenote El Eden, Ausrüstung Doppel 12l Alutank mit Stahlplatte (ca. 40kg), 1 Tauchermaske, 1 Hauptlampe, 1 Spool (Schnur aufgerollt), 1 Messer, 1 Computer, 1 Wetnotes (um Unterwasser schreiben zu können), mehrere Markierungen, 1 Kompass. Reserve: 1 Tauchermaske, 2 Lampen, 1 Spool.

    An der Oberfläche üben wir wie eine Leine verlegt wird. Dies üben wir von Baum zu Baum. Wir üben auch wie wir reagieren, wenn die Sicht gleich 0 ist, wir bei unserem Buddy (Tauchpartner) bleiben und an der Leine entlang (wichtige Regel: Leine in diesem Fall NIE loslassen), zum Ausgang finden. 🌴🪢🌴

    Als wir dies an der Oberfläche geübt haben üben wir natürlich im Wasser weiter. Zuerst an einem Ort, wo jederzeit aufgetaucht werden kann. Und anschliessend betauchen wir 2x die Höhle in der Cenote El Eden mit je 78 Minuten. Die Höhle ist wunderschön und es entsteht auf ca. 12m Tiefe eine Halocline, wo sich das Süsswasser mit dem Salzwasser trifft. Sobald sich das Wasser mischt ist die Sicht sehr verschwommen und es empfiehlt sich, näher bei der Leine zu bleiben. Zudem ist die Wassertemperatur unter der Halocline etwas höher und ca. bei 27° Grad. Sonst ist fast durchgehend 24° Grad. 😊🤗

    Zwischen den Tauchgängen bekommen wir ein herrlich gutes Sandwich mit Ei von Gabi. 😍🥪🥚

    Die nächsten zwei Tage haben wir bereits Tauchpause, da Gabi bei einem grösseren Tauchausflug benötigt wird. Wir sind von dem ersten Tag und der Anreise nach Mexiko eh noch etwas erschlagen und machen uns somit zwei gemütliche Tage. Schliesslich soll der Pool auf unserer Rooftop Terrasse auch etwas genutzt werden.

    Am 19.06. geht es für uns wieder in die Cenote El Eden. Wir üben wie wir die Maske wechseln und dabei bei der Leine bleiben. Dann üben wir, wie wir das Primary Reel verlegen. Dies ist eine Leine, welche an die bereits in jeder Höhle herrschende Mainline, angebracht wird um einen direkten Ausstieg zum Ausgang zu haben. Zudem tauchen wir an der Leine und üben die Situation "1 Taucher hat keine Luft und beide haben keine Sicht". Es klappt alles super und wir fühlen uns in jeder Situation und zu jeder Zeit sehr wohl und sicher! Eigentlich finden wir es ziemlich geil. 🤩🤷‍♀️🤷‍♂️😅

    Der zweite Tauchgang geht 102 Minuten, zu diesem Zeitpunkt ist dies unser längster Tauchgang in unserer bisheriger Karriere. Es werden jedoch noch längere kommen, wie wir merken werden. 😉 Wir verlegen unseren ersten Jump. Dies ist eine Verbindung zwischen zwei Linien, um in einen anderen Gang der Höhle zu kommen.

    Auch heute geniessen wir wieder leckere Sandwichs von Gabi sowie strahlend blauen Himmel und viel Sonnenschein. 🥪☀️
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  • Day102

    Mexiko 2.0

    June 14 in Mexico ⋅ ⛅ 29 °C

    Am 14. Juni fliegen wir von Medellin nach Cancun. Am Flughafen in Medellin warten wir fürs Check-in, haben wiedermal legal alles nötige ausgefüllt und griffbereit. Doch trotzdem scheint irgendetwas nicht korrekt zu sein. Der Mann vom Flughafenpersonal fragt uns am Schalter auf einen Zettel unsere Kontaktangaben aufzuschreiben und geht dann mit den Pässen davon. Kurze Zeit später kommt er zurück und drückt uns Geld in die Hand. 🧐🤷‍♀️🤷‍♂️💵
    "Wofür wir das erhalten?" fragen wir ihn, schliesslich kommt es einem schon eher suspekt vor wenn dir ein Kolumbianer Geld überreicht bevor du nach Mexiko fliegst.. Es sei eine Art Steuer, sagt er, die wir zurück bekommen. Sicher? Ja, sicher!

    Wir freuen uns über den gewonnenen Bazen (mussten wir doch kurz vorher in der Hostelbäckerei den Zopf mit Kreditkarte bezahlen, da uns ganz wenig Münz gefehlt hat) und gönnen uns ein grosses Bier zum Frühstück. Am Flughafen herrschen ja einfach immer andere Zeiten. 🍺✈️

    In Cancun kommen wir pünktlich an und locker durch die Immigration. Diesesmal erhalten wir 180 Tage im Land.. wer sich erinnern mag, im März erhielten wir 30 Tage um das Permit zu lösen.. naja, nerven bringt nichts.

    Wir freuen uns wieder zurück zu sein und es ist schön schon zu wissen wie etwa alles läuft (Verkehr, Bus, Restaurants etc.). Eine Nacht verbringen wir, ihr könnt 10 Mal raten, in einem Dorm in einem Hostel (wir haben dies noch vor Medellin gebucht😐🙉). Glücklicherweise erhalten wir ein Upgrade und landen nur in einem 4er anstatt 14er Dorm und schlafen herrlich!

    Der Arbeitseinsatz von mir am nächsten Tag ist dann wegen Stromausfall schon etwas früher beendet als geplant und so machen wir uns auf den Weg weiter nach Playa del Carmen.

    Die Hitze, die 1.5km zu Fuss zur Unterkunft, das schwere Gepäck und der kommende Hunger bringt die Stimmung nicht gerade auf den Höhepunkt, doch dies gehört ja auch manchmal dazu. Die erfolgreiche Suche nach Speis und Trank macht dann alles wieder gut. 🥴🥖🧃

    Und so richten wir uns ein, in unserem Airbnb, in dem wir die nächsten 15 Tage verbringen werden. Unser Plan und grosses Ziel für diese Zeit: Die Ausbildung zum Full Cave Diver. Diese bereichtigt, als Buddyteam in eine Höhle zu tauchen. Ein Traum von uns und wir sind gespannt auf die Ausbildung. Mit einem leckeren Abendessen im geliebten "El Fogon" beginnen wir mit Gabi die Planung der nächste Tage.
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  • Day100

    Guatapé und der grosse Fels

    June 12 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

    Wie die alte Fastnacht kommt noch unser Bericht von Guatape. 😆🌎

    Vom 10. bis 12. Juni sind wir also in Guatapé. Wir reisen von Jardin via Medellin. Es ist eine längere Reise, wir sind gut 7 Stunden unterwegs, es klappt alles super und wir warten auf keinen der drei Busse länger als 5 Minuten.

    Vom Busterminal laufen wir am Ufer vom See in Guatapé zu unserer Unterkunft, welche ganz passend den Namen "Hostel Lakeview" trägt. 🏞🏡

    Wir haben einen Tipp fürs Abendessen bekommen und gehen dem nach und landen bei Oscar, welcher Empfang, Service, Koch und DJ in einem ist. Das Essen ist herrlich und wir beenden den Abend mit gemütlichem Schlendern im bereits dunklen aber sehr farbigen Guatape und einem frisch gezapften Bier.

    Am nächsten Morgen empfangt uns der Himmel mit Wolken, doch wir wollen die frühen Stunden nutzen und zu den Ersten zählen, die "el Peñol" besteigen. El Peñol ist ein auffälliger Inselberg aus Granit und misst an seiner höchsten Stelle 220m. Für wenig Geld geht es mit dem Tuktuk zum Eingang und der Marsch der ca. 750 Treppenstufen umfasst geht los. Mit kleinen Pausen, wahrscheinlich schon bei Stufe 100, kommen wir oben an und können noch vor dem grossen Touristenansturm die schöne Aussicht geniessen. 🪨😍
    Nach einem Frühstück zur Stärkung danach geht es wieder ins Städtchen, welches wir nun bei Tageslicht erkunden.

    Am Abend gehen wir den verschiedenen Bars am See nach, beobachten die Boote, die anlegen, und landen am Ende in einer Bar, wo ein Fussballspiel gezeigt wird und fiebern mit.

    Nach zwei Nächten geht es bereits wieder zurück nach Medellin. 🚌

    Wir schlafen in einem Hostel, das uns von Reto empfohlen wurde, da es einem Schweizer Freund von ihm gehört. Da es sich um ein Boutique Hostel handelt, können wir uns nur je ein Bett im 6er Dorm leisten. Sollte ich mal wieder auf die Idee kommen, bitte haltet mich davon ab. Wir schlafen, wenn man dem so sagen kann, mit den Schnarchgeräuschen von unserem 75-jährigen Mitbewohner dann irgendwann doch ein. 🙄🙉🥱

    Das Highlight ist jedoch die eigene Bäckerei, welches im Hostel dazugehört. So kaufen wir uns dann einen ganzen Zopf, welchen wir bereits kurz nach Ankunft am Flughafen verschlungen haben.

    Für uns heisst es "Adios Colombia", du warst toll! ♥️
    Und doch freuen wir uns sehr zurück nach Mexiko zu kommen.
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  • Day98

    Ach, du schönes Jardin!

    June 10 in Colombia ⋅ 🌧 17 °C

    Wir reisen von Medellin nach Jardin (nicht französisch ausgesprochen, eher so "Hchardin"). Dieses liegt 131km von Medellin entfernt und wir können ganz leicht ein Ticket für CHF 8.50 pro Person am Busterminal kaufen. Die Fahrt ist sehr schön, tolle Landschaft und unglaublich viel Stau: Wir sehen aber auch, dass rund um die aktuellen Strassen fleissig gebaut wird und sind schon gespannt wie es so in 5 Jahren hier aussehen wird. Neu gebaut werden 75km Autobahn, 65km werden modernisiert, hinzu kommen etliche neue Brücken und Tunnel. Den Bauingenieur würds freuen. 😉 Wir erreichen dann nach gut 6 Stunden (Googlemaps zeigt so 2.5 Stunden an) das schöne und beschauliche Örtchen Jardin und sind sozusagen schock-verliebt. 🤗😍

    Aber seht selbst.

    Jardin hat ein wohl erhaltenes architektonisches Ensemble von Bauten aus der Kolonialzeit, weissen Häuser mit farbigen Türen, Balkonen und Fensterläden. Vieles ist aus Holz und sieht daher sehr besonders aus. 🏘

    Wir sind bereits am ersten Abend begeistert und dies zieht sich durchs Band, bei unserem kurzen zweitägigen Aufenthalt, durch.

    Während ich einen Arbeitseinsatz habe und in unserem schönen Hotel arbeiten darf, zieht es Manuel auf die bunten Gassen und er landet in einer lokalen Schreinerei, in der er lange verweilt. Wahrscheinlich könnte er direkt anfangen. Es ist ein sehr spannender Eindruck all die Gegentsätze zur Schweiz zu sehen. 🪵👷‍♂️

    Gemeinsam gehen wir weiteres erkunden und entdecken die kleine Gondel "La Garrucha". Fast so abenteuerlich wie beim Paragliding geht es über die Schlucht, mit einem etwa 7-jährigen Jungen, dessen Schulweg dies ist. Wir geniessen von dort aus die Aussicht auf Jardin und die umliegenden Hügel!

    Am Nachmittag besuchen wir zudem den "Parque National Jardin de Rocas". Dieser Garten ist eigentlich privat, jedoch öffnet die liebe Besitzerin jeweils um ca. 16 Uhr die Tore, da sich dann ein Schauspiel der roten Felsenhahnen zuspielt. Die Vögel sehen wirklich etwas speziell aus: Das auffälligste Merkmal ist der bogenförmige Federkamm, der vom Hinterkopf bis zum Schnabel reicht und den Schnabel beinahe verdeckt. Das Weibchen hat eine kleinere Haube. 🌺🐦

    Nach einem Besuch beim Coiffeur, Manuel löst heute wirklich das Local-Package, gehen wir am Dorfplatz ein Bier trinken und machen es wie die Einheimischen: Wir kippen die Stühle und "gangelen" ein bisschen.

    Wir sind froh, haben wir diesen Geheimtipp erfahren bevor es bereits weiter geht in Richtung Guatape. So geniessen wir ein super gutes Kaffee am nächsten Morgen am Dorfplatz, schlendern noch etwas umher und planen schon fast unseren Ruhestand hier. 😉
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    Homebrew explorer

    😂 schön und witzig 🥰

    6/23/22Reply
    Elisabeth O.

    Sooo farbig, wunderschön!!

    6/23/22Reply
    Reisestark Vol. 2

    Das wür dir sicher sehr guet gfaue dörte (u das meini iz ni wägem Ruhestand 😅)

    6/23/22Reply
     
  • Day96

    Über den Dächern von Medellin

    June 8 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    Am nächsten Tag warten wir auf den Bescheid, ob etwas stattfinden kann oder nicht. Ein paar mit mehr Vorfreude, ein paar mit weniger. Wir wollen jetzt keine Namen nennen. 👉🙅

    Als dann alles klappen soll, der Wettergott ist auf unserer Seite, oder eben nicht, werden wir von einem Taxi in unserem Hostel abgeholt. Unsere Rucksäcke sind bereits gepackt, denn nach dem Ausflug, Achtung Wortspiel, werden wir gleich weiterreisen. Wir holen Julia und Adi ab, bei ihnen wird nur Julia genug fit sein für das Abenteuer (😉 Adi keine Angst, wir können es in der Schweiz nachholen).

    Wir fahren gut eine Stunde und halten dann an einem Restaurantparkplatz an, gut 2400müM. Und es soll noch höher gehen, denn: Wir gehen Gleitschirmfliegen und machen einen Tandemflug! 🤗🪂

    Manchmal muss man spontan sein und so haben wir auch dies relativ spontan vor zwei Tagen gebucht und uns kurzum entschlossen, es zu wagen. Die Höhe sind wir uns noch nicht so gewohnt wie die Tiefe, die wir vom Tauchen kennen.

    Alles wird über die Organisation DragonFly geführt und wir sehen schon bei der Ankunft, wie die Gleitschirme über unsere Köpfe düsen. 🙋‍♀️

    Nach einem kurzen Checkin lernen wir unsere Guides, keine Ahnung ob man dem so sagt, kennen, legen das "Gstältli" an, denken es gibt noch etwas mehr Infos, aber nein. Ich bin als erste dran, verabschiede mich noch kurz. Man weiss ja nie. 😶 Laufe mit meinem Guide Daniel zum bereits ausgebreiteten Gleitschirm, es wird ein paarmal was angeklipst, irgendwo soll ich mich so halten und nicht so, ich bekomme noch eine GoPro Actionkamera in die Hände gedrückt und dann heisst es schon: "Run, run run. Amiga, run". Und schwupps. Heben wir vom Boden ab. WOW. Und das über Medellin. 🤩😅

    Ich brauche jedoch ein paar Minuten bis ich mich entspannen kann. Doch dann ist es einfach nur ein tolles und wahnsinniges Gefühl und Erlebnis.

    Bei Manuel läuft der Start, wir haben etwa 4minütige Videoaufnahmen vom Start, die wir auf Anfrage gerne zeigen, etwas gelassener als bei mir. Vielleicht liegt es bei ihm ja auch in den Genen, oder Ernst? 😉🪂

    Auch er geniesst den ca. 20minütigen Flug, bei dem wir auf 2700müM sind, fast die Wolken berühren können und die Grossstadt noch aus einem komplett anderen Blickwinkel erblicken dürfen. Ein kleiner Trick kurz vor der Landung darf bei ihm natürlich nicht fehlen (mein Guide hat dies glücklicherweise ausgelassen 🙏).

    Wir sind begeistert aber doch froh, als wir wieder den Boden unter den Füssen haben. Auch Julia hat es souverän gemeistert und total genossen.

    Nach einem Bier auf das ganze Adrenalin fahren wir zurück nach Medellin. Vor unserem Hostel verabschieden wir uns von Julia und Adrian, diese fliegen am Samstag nach 3.5 Monaten wieder Nachhause. Wir sehen uns dann in einem Schweizer See wieder! 🌎😊

    Für uns geht es weiter an den Busterminal. Unser nächstes Ziel: Jardin (NICHT französisch ausgesprochen. Eher so: Hhchardin).
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    Homebrew explorer

    mega schön! 🥰 u so muetig! 💪

    6/20/22Reply
     
  • Day95

    Comuna 13 - berühmt-berüchtigt?

    June 7 in Colombia ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir haben Kontakt mit einer Freundin von Reto aufgenommen und können am Dienstag, 7. Juni, eine Tour mit ihr durch die Comuna 13 in Medellin machen. Ein wichtiger Teil der Tour: Unser Guide John, welcher selber in der Comuna 13 aufgewachsen ist.

    So treffen wir die beiden an der Metrostation und schon geht es zu Fuss los und die nächsten ca. 3 Stunden sind geprägt von vielen Eindrücken, Geschichten, Bilder.

    💡Einfachheitshalber habe ich den Wissenstext aus verschiedenen Seiten zusammen getragen:

    Die Comuna 13 damals…

    Die Comuna 13, deren öffentliche Bezeichnung San Javier lautet, ist eine von 16 Comunas (= Stadtteile) in der zweitgrößten Stadt Kolumbiens Medellín. Medellín ist von Bergen umgegeben. Im Westen der Stadt schmiegt sich die Comuna 13 an die steilen Berghänge. Alles ist dichtbebaut und die Comuna 13 gilt als eine der am dichtesten besiedelten Stadtteile.

    Durch ihre Lage war die Comuna 13 seit jeher wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Egal was geschmuggelt werden musste, es kam über die Comuna 13. Durch den Zugang zu der Hauptroute, die zu den Häfen im Pazifik führt, war die Comuna 13 Gold wert – egal ob für den Drogen- oder Waffenhandel. Es scheint also nicht verwunderlich, dass das Viertel beliebt war unter den Drogenkartellen und co.

    In den 80er Jahren herrschte der Drogenbaron Pablo Escobar über Medellín und die Guerilla über die Comuna 13. Diese waren verfeindet mit Pablo Escobar. Aufgrund der Beliebtheit des Viertels, herrschte ein ständiger Kampf zwischen den Drogenkartellen um die Vorherrschaft. Dies ging Hand in Hand mit Morden, Entführungen, Korruption und allgemeiner Gewalt. 

    Operación Orión

    2002 wurde dann die wohl brutalste Militäroperation in der Comuna 13 durchgeführt. Ziel war es die Guerillakämpfer zu vertreiben und das Stadtviertel zu “reinigen”.  Zwei Hubschrauber, mehrere Panzer und bis zum Hals bewaffnete Soldaten mit der Unterstützung des Paramilitärs nahmen das Viertel unter Beschuss. Es wurde auf alles geschossen, was sich bewegte. Vier Tage herrschte hier kompletter Ausnahmezustand und zu den Opfer zählten vor allem Zivilisten. Die Guerillakämpfer zogen sich bereits Tage vor dem Angriff in die Berge zurück. Was blieb waren mehrere Tote, unzählbar viele Verwundete und 300 Verschwundene, die bis heute vermisst werden.

    Während der brutalen Auseinandersetzungen baten die Anwohner um eine Feuerpause. Sie schwangen weiße Bettlaken und Taschentücher doch der Alptraum sollte 4 Tage andauern und etliche Opfer fordern.

    Die Comuna 13 heute…

    Die Comuna 13 hat sich verändert und ist von einem der gefährlichsten Viertel zu einem Viertel im Aufschwung geworden.

    Überall begegnet man außerordentlich herzlichen Menschen, Kinder spielen Fußball zwischen den eng gebauten Häusern, irgendwo dröhnt laut Reaggemusik und bunte Graffitis schmücken die Häuserwände.

    Die kolumbianische Regierung hat investiert und verschiedenste Förderprogramme tragen nach und nach zur Resozialisierung des Stadtteils bei.

    Es gibt nun Spiel- und Sportplätze in dem Viertel.

    Die HipHop und Streetartkultur wird gefördert und viele der Jugendlichen tanzen sich auf der Straße das Herz aus der Seele.

    Ein richtiger Meilenstein, der international von vielen Medien gefeiert wurde, sind die Freiluftrolltreppen. 💡

    Wir wussten nicht, wie diese Tour sein wird und was wir sehen werden. John erklärte uns sehr viel zu den verschiedenen Plätzen, so zum Beispiel beim Sportplatz (letztes Foto) wo damals junge Soldaten rekrutiert wurden. Und bei jung meinen wir so 8-12 jährig!! Er erklärt uns die verschiedenen Bedeutungen der unzähligen Graffitis und wir besuchen mehrere Kunstausstellungen, eine davon seine eigene. Wir fühlen uns jederzeit sicher doch trotzdem ist das Gefühl speziell, zu wissen wo wir uns befinden und gleichzeitig kreist die ganze Zeit ein Polizeihubschrauber über der Gegend.
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  • Day94

    Ankunft in Medellin

    June 6 in Colombia ⋅ 🌧 17 °C

    Auf dem Weg zum Flughafen von Taganga nach Santa Marta halten wir mit unserem Taxifahrer, auch ein Freund von Reto, an um noch ein paar Erinnerungsbilder mit dem wunderschönen Ausblick über Taganga zu machen. Der Flughafen in Santa Marta ist sehr beschaulich und liegt direkt am Meer.
    Dieser wurde vor 4 Jahren renoviert und böse Zungen behaupten, dass die Sicherheitskontrollen tadellos funktionieren, und sogar Sackmesser im Handgepäckrucksack gefunden werden, auch wenn man sich dumm stellt und genau weiss, was die zwei kontrollierenden Personen vom Flughafenpersonal suchen. Aber die Sprachbarriere halt. 😇🤷‍♀️🛄 (Danke trotzdem Jonas und Luca, leider musste ich das geschenkte Sackmesser einem Kolumbianer überlassen). 🙈

    Ansonsten verläuft der Flug bis auf ein Luftloch, das uns kurz hochschrecken lässt, gut und wir bestellen zu viert ein Uber bei unserer Ankunft in Medellin. Wir sind in einer anderen Unterkunft als Julia und Adrian, diese haben nämlich die Möglichkeit bei der Tante von Adrian zu wohnen, treffen die beiden aber am Abend wieder auf ein Feierabendbier sowie Burger und wir besprechen das Programm der nächsten Tage. 🍔🍻

    Medellin liegt auf 1495müM und die Temperaturen sind eher wieder frisch, vorallem bei dem Regen, der uns empfängt. Im 2020 wurde die Bevölkerungszahl mit 2.569 Milionen Menschen bemessen und wir sehen schon bei der Fahrt zu unserem Viertel, wie gross die Stadt ist. Wir wohnen für die Tage im Viertel "El Poblado", dies ist die 14. Gemeinde in Medellin und gilt als sehr sicher. Es befinden sich hier viele Hotels, Hostels, Restaurants und Ausgehmeilen.

    So starten wir dann bei schlechtem Wetter den nächsten Tag in, wie könnte es auch anders sein, einem Einkaufszentrum. Es gibt eine neue Sonnenbrille für Manuel und ein neues Bikini für Milena, dieses wurde nämlich in der letzten Wäscherei in Panama verschluckt, respektive nicht mehr gefunden. 😎👙
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