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  • Day28

    Die Suche

    January 23, 2020 in South Africa ⋅ ⛅ 21 °C

    Da wir bei der letzten Observation einen verletzten Löwen entdeckten machten wir uns erneut auf die Suche nach ihm. Dazu nutzen wir zunächst Informationen, die wir von anderen Rangern über den Aufenthaltsort bekamen. Als das nichts half setzten wir den lemontree von letzter Woche ein. Wir folgten den Signalen und schienen im Kreis zu fahren. Es war, als würde uns der Löwe an der Nase herum führen. Plötzlich ergoss sich ein Platzregen über uns und wir wurden bis auf die Unterhose nass. Wir fuhren stundenlang durch die Gegend und fanden trotz der Antenne nichts. Bis das Signal so stark war, dass der Löwe eigentlich direkt hätte neben uns sein müssen. Eine von uns entdeckte endlich eine Löwendame hinter einem Strauch versteckt. Daneben machte sich ein Schwanz bemerkbar, der zu einem anderen Löwen gehörte. Wird versuchen näher an den Busch zu kommen und umkreisten ihn. Und da, endlich, lag Mandora - der Löwe den wir gesucht hatten. Nur leider war er tief und fest am schlafen und lag auf der Seite, auf der die Verletzung war. Wir beobachteten ihn eine Weile und er schien sich wohlzufühlen. Wir gingen davon aus, dass er nicht auf der Wunde liegen würde, wenn sie ihm weh täte.

    Nachmittags ging es wieder in die Suppenküche und ich sprach mit der Leiterin Gladys über Dinge die sie dringend brauchen würde. Wir machten eine Wunschliste: einen 21 l Topf, einen 10 l wasserkocher, neue Becher und eine Nähmaschine um den Kindern nähen beizubringen. Sie ist der Meinung, dass die Schule zwar notwendig ist, viele Kinder aber Schwierigkeiten beim Lernen haben und die Schule abbrechen. Deshalb möchte sie ihnen Fähigkeiten beibringen, die sie auch ohne Schulbildung nutzen können um Geld zu verdienen.
    Gladys leitet diese Einrichtung seit über 20 Jahren und wird bald 60 Jahre. Eine sehr beeindruckende Frau und für die community unglaublich wichtig.
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    Monika Van de Kamp

    Ich bin sooooo stolz und froh, dass man die Spenden direkt an dich gibt und es sofort ü d direkt eingesetzt wird. Sozusagen von dir zu den Menschen. Man hat dadurch ein sehr gutes Gefühl und es macht unglaublich Freude, die fröhlichen Kinder zu sehen. Ausserdem finde ich es gut, die unermüdliche Arbeit der Leute dort zu unterstützen. Danke dafür.

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    Lisa Scherbatsky

    Ja das fühlt sich wirklich gut an 😏😊

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