• Angkor Wat 🛕

    12.–15. feb. 2025, Cambodja ⋅ ☀️ 35 °C

    Angkor Wat – Tempel, Sonnenaufgänge und filigrane Steinmetzkunst

    Angekommen im Hostel in Siem Reap gönnte ich mir zunächst ein ausgiebiges Frühstück und einen Besuch im Nagelstudio – ein bisschen Self-Care musste sein. Am Nachmittag ging es dann mit dem Tuktuk auf eine Sunset-Tour zum Outer Circle von Angkor Wat. Die ersten Eindrücke waren bereits beeindruckend: mächtige Türme, uralte Mauern und eine mystische Atmosphäre im Licht der untergehenden Sonne.

    Am nächsten Morgen stand ich noch früher auf – diesmal für die geführte Sunrise-Tour des Inner Circle. Noch in der Dunkelheit machten wir uns auf den Weg, um den berühmten Sonnenaufgang hinter den Tempeltürmen zu erleben. Ein magischer Moment, der jede Müdigkeit vergessen ließ.

    Angkor Wat ist mit 162,6 Quadratkilometern die größte Tempelanlage der Welt. Sie wurde im 12. Jahrhundert in etwa 30 Jahren erbaut und war ursprünglich ein hinduistischer Tempel, bevor sie später in eine buddhistische Stätte umgewandelt wurde. Besonders faszinierend sind die Wassergräben, die nicht nur als Schutz dienten, sondern auch zur Bewässerung der gesamten Region der damaligen Hauptstadt beitrugen. Diese ausgeklügelte Infrastruktur machte Angkor zu einer blühenden Metropole, in der bis zu 1 Million Menschen lebten – eine der größten Städte der Welt zu ihrer Zeit.

    Mich beeindruckten vor allem die filigranen Details in den Sandsteinreliefs. Überall sieht man kunstvolle Gravuren, die Geschichten aus Mythologie, Alltag und Geschichte erzählen. Es ist unglaublich, mit welcher Präzision und Hingabe diese Kunstwerke vor fast 900 Jahren geschaffen wurden.

    Angkor Wat ist definitiv ein Ort, den man einmal im Leben gesehen haben muss – nicht nur wegen der gigantischen Architektur, sondern auch wegen der besonderen Atmosphäre, die diesen Ort umgibt.
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