Joined August 2020 Message
  • Day90

    It‘s good to be back home again...

    November 17, 2020 in Germany ⋅ 🌧 10 °C

    Oder: Jeder Traum hat ein Ende...
    Wir wachen relativ früh auf, obwohl alles absolut ruhig um uns herum ist. Nur ein gelegentliches leises Tröpfeln ist zu hören, weil die Regenwolken sich immer noch nicht verzogen haben. Erst bei Tageslicht erschließt sich die nette Umgebung genauer bei einem Gassigang mit Jogi. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Soletherme und ein gepflegter und nett angelegter Kurpark mit Heilkräutergarten und Fitnessparkour. Nun kann ich auch die Adresse finden, bei der man - sehr vertrauensvoll - die Übernachtungsgebühr in einem Briefumschlag abgeben soll. In der Dunkelheit gestern hatte ich kein Straßenschild erkennen können. Nach der üblichen Entsorgung starten wir dann unsere letzte Etappe. Wie erwartet läuft der Verkehr nur stockend, weil auf dieser Strecke der A7 eine Baustelle der nächsten folgt - echt nervig, wenn auch nicht ganz so schlimm wie auf der Hinfahrt, wo wir ja stundenlang im Stau standen.
    Ab Hannover wird es besser, und von da ab fließt der Verkehr gleichmäßig, selbst vor dem Elbtunnel erwartet uns kein Stau. Nach einer kurzen Kaffeepause am Rastplatz Holmmoor darf ich nach drei Monaten zum krönenden Abschluss noch einmal das Steuer übernehmen.🥴🤗 Wir kommen gut durch und erreichen nach einem kurzen Einkauf gegen 17.30 den Blocksberg. Nun heißt es erst einmal Heizung anstellen, Kamin anzünden und die Sauna aktivieren und natürlich eine Runde mit Jogi drehen. Heute wird erst einmal nur das Nötigste ausgepackt, der Rest folgt morgen!
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    Willkommen zurück,ihr Lieben!! Lebt euch gut wieder ein! Die Reise wird euch sicherlich noch lange im Herzen begleiten!😘 [Lena]

    11/18/20Reply
    Susanne Lenkewitz

    Schön, dass ihr wieder da seid! Hoffentlich habt ihr noch ein bisschen von dem tollen Herbstsonnenschein mitbekommen, der uns geschenkt war! Sonst wird der Unterschied ja zu krass!

    11/19/20Reply
     
  • Day89

    Die Heimat rückt näher

    November 16, 2020 in Germany ⋅ 🌧 5 °C

    Ein regnerischer Morgen begrüßt uns, die Berge tragen ihre weichen Wattemützen und darunter blitzen ab und zu die wie mit Puderzucker bestäubten Kuppen des Karwendelmassivs durch. Ein wenig schade, denn diese Gegend kennen wir sonst eher von sommerlichen Besuchen mit grandiosen Ausblicken auf die Berge. Während Norbert mit Jogi Brötchen holt, bereite ich das Frühstück. Auf einen anschließenden Spaziergang verzichten wir angesichts des Wetters, außerdem zieht es uns nun auch nach Hause. Die Fahrt führt durch altbekannte und lieb gewonnene Gefilde über Kleis, Garmisch und Oberau, wobei wir , da der frühmorgendliche Regen nachgelassen hat, noch schöne herbstliche Eindrücke von den für das Werdenfelser Land typischen Buckelwiesen mit ihren Heuschobern bekommen. Bald passieren wir München und das Olympiastadion, wo wir diesmal ausnahmsweise ohne Stau durch den Ring kommen. Von da an bleibt der Regen konstanter Begleiter, was die Fahrt ziemlich anstrengend macht, dennoch will Norbert sich nicht ablösen lassen. So vertreibe ich mir die Zeit mit der Suche nach einem geeigneten Stellplatz mit Strom für die Nacht, was sich als nicht ganz einfach erweist, da viele Plätze wegen Corona geschlossen sind. Ein Stück vor Kassel, im hessischen Bad Emstal im Habichtswald finden wir einen prima Platz mit Stromanschluss und Ver- und Entsorgung, ruhig und schön am Rande einer Parkanlage gelegen für 7€. Nach der anstrengenden Gurkerei durch die Kasseler Berge bei Regen und im Dunkeln ist dann auch gut, und wir freuen uns auf eine ruhige Nacht.Read more

    Susanne Lenkewitz

    Der weiße Nebel steiget...Wunderschön!

    11/19/20Reply
     
  • Day88

    Einstimmung in den Herbst

    November 15, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach absolut ruhiger Nacht ohne Wellenrauschen, Hundegebell oder Schiffsmotorengebrumm😉 wachen wir in herbstlicher Nebelstimmung auf, umgeben von bunter Laubfärbung der Bäume und Weinfelder. Ich mache mich „maskiert“ mit Jogi auf den Weg zum Bäcker im Ort, und, wie erwartet, begegnen mir aufgrund des Lockdowns nur ein paar Leute, die alle vorschriftsmäßig eine Maske tragen, selbst Fahrradfahrer. Der gepflegte Kurort macht einen netten Eindruck, auch der Supermarkt, bei dem ich mangels eines Bäckers lande, hat ein tolles Angebot von Anti Pasti und in typisch italienischer Manier bereits vorgegarte leckere Gemüse- und Fleischgerichte - nicht nur wegen der bunten Farben ein Augenschmaus! So sorgen die Italiener für einen kulinarischen Ausgleich im Lockdown! Eigentlich war es ja unser Plan gewesen, vor unserer Rückkehr noch ein paar Tage in Bella Italia zu verweilen, was sich nun erledigt hat. So begnüge ich mich mit frischem Brot und Brötchen für unser Frühstück, bevor wir den Weg gen Norden antreten.
    Die Fahrt geht auf direktem Weg über Bologna und Verona zum Brenner, allerdings fahren wir zunächst noch über kurvige Landstraßen durch die romantischen kleinen Dörfer, die uns mit ihren um die Fattorie und Weingüter rhythmisch gestaffelten Pinien und Zypressen sehr an die Toscana erinnern.Wie gern würden wir noch eine Weile diesen herbstlichen Farbenrausch in der fruchtbaren Poebene mit den paradiesisch reichen Obst- und Weinanbaugebieten genießen, die uns trotz des neblig-trüben Wetters begeistern. Aber es ist, wie es ist...
    Wehmütig passieren wir Bologna und Verona und den Gardasee, da werden schöne Erinnerungen an unsere letztjährige Italientour wach. So müssen wir uns diesmal mit den zwar vertrauten, aber immer wieder begeisternden optischen Eindrücken der Bergwelt des Monte Baldo und später der Südtiroler Dolomiten begnügen. Die vielen über dem Tal mit den steilen Weinhängen thronenden Burgen gehören natürlich auch zum gewohnten Bild, leider alles im coronabedingten Schnelldurchgang. Direkt vor dem Brenner besorge ich noch schnell das für Österreich benötigte Pickerl im beeindruckenden Plessi-Museum - die Video-Wasserinstallation war ursprünglich für die Expo 2000 konzipiert. Die Temperaturen sinken drastisch - 4 Grad und leichter Schnee in den Niederungen der Nordhänge, das ist schon eine drastische Umstellung. Wir wollen auf jeden Fall noch über die Grenze, um innerhalb der 36 Stunden-Durchquerung zu bleiben, und so beschließen wir, den bereits letztes Jahr gewählten Übernachtungsplatz auf dem Parkplatz der Karwendelbahn aufzusuchen. Alles ist erwartungsgemäß außergewöhnlich ruhig, außer uns kommt später nur noch ein weiteres Wohnmobil hinzu.
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  • Day87

    Ankunft in Ancona

    November 14, 2020 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Angesichts der windstillen Wetterlage verläuft die Nacht recht ruhig, auch wenn einem der Tiefschlaf durch das stete Motorenbrummen, das sich auf das ganze Schiff überträgt, versagt bleibt. Dafür wartet ein fürstliches Frühstück auf uns, das uns gut durch den Tag bringen wird. Ansonsten bleiben wir in unserer Kabine, um kein Risiko einzugehen, denn die Trucker laufen fast alle ohne Masken herum. Zwischendurch muss Jogi allerdings auf den Freidecks Gassi geführt werden, was ein wenig nervt, immer dieselbe Strecke auf und ab, denn viel Auslauf ist hier natürlich nicht. Aber immer noch besser, als ihn mit Beruhigungsmitteln abgefüllt in einen Zwinger zu sperren, wie das offenbar einige machen. Auf diese Weise kann ich mich schon einmal auf das Ende des Sommers 😎einstellen 😢, denn der Himmel präsentiert sich Grau in Grau, und es ist deutlich kühler. Eigentlich hätten wir gegen 14 Uhr in Ancona anlegen sollen, doch aus unerfindlichen Gründen verzögert sich nicht nur das Anlegemanöver (ist hier ein Lehrling am Werk?), sondern auch das Deboarden, das sonst ja immer in Minuten abgewickelt wurde. Erst nach 16 Uhr fahren wir schließlich von der Fähre, wo wir gemeinsam mit den Brummis im Stau stehen. Irgendwie scheint da der Wurm drin zu sein, dabei war doch gestern Freitag, der 13.?? Es folgt noch ein kurzer Einkaufsstopp bei Lidl unter bewusster Einhaltung der Abstandsregeln, bevor es weiter geht.
    Unser Ziel für die Übernachtung war eigentlich das schöne Mantua, doch angesichts der fortgeschrittenen Zeit und da wir wegen der Corona bedingten Ausgangssperre von dem Ort eh nicht viel sehen würden, suchen wir einen schlichten Stellplatz in Castrocaro bei Forli, südöstlich von Ravenna, auf, der außer der Ver- und Entsorgung auch Stromversorgung bietet. Da der Himmel so verhangen ist, müssen wir schauen, ob die Solaranlage dennoch genug leistet, denn wir wollen die Heimfahrt, angesichts der folgenden Quarantäne, nicht in Stress ausarten lassen und kalkulieren dafür zwei bis drei Tage Freihstehen ein.
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    Susanne Lenkewitz

    Egal, was ist, Swantje freut sich immer!

    11/19/20Reply
     
  • Day86

    Bye bye Greece, bye bye happiness?

    November 13, 2020 in Greece ⋅ ☁️ 18 °C

    ...hello loneliness, I think I’m gonna cry!😢 (um - siehe Giffey🤓 - Plagiatsvorwürfe zu vermeiden: frei nach den Everly Brothers).
    Tja, nun ist es soweit, wir müssen schweren Herzens Abschied nehmen von diesem wunderbaren Land, den netten, offenen Leuten um uns herum, der entspannten Atmosphäre. Es waren traumhaft schöne Monate und Eindrücke, die wir erleben und aufnehmen konnten, von denen wir in der vor uns liegenden grauen, trüben Zeit lange zehren können. Insofern werden wir auch die „loneliness“ in der Quarantäne gut aushalten! Nur jammerschade, dass dadurch auch die Besuche bei den Kindern und Verwandten auf der Rückfahrt ausfallen müssen. Lediglich verschoben auf Post-Corona-Zeiten!?
    Ein letztes Mal jogge ich heute morgen kurz nach Sonnenaufgang die übliche Route, zwischendurch nervig unterbrochen durch die kläffenden Hunden in den Gärten - die werde ich allerdings sicher nicht vermissen! Auf das anschließende Schwimmen verzichte ich angesichts unseres für heute anstehenden Aufbruchs. Wir treffen die routinemäßigen Vorkehrungen, dabei ergeben sich noch einige nette Gespräche mit den Leuten um uns herum. Auch der CP-Besitzer verabschiedet sich noch einmal absolut sympathisch.
    Da die zum CP gehörige „Autowaschanlage“ nicht funktioniert (kein Wasser!), fahren wir erst einmal los Richtung Patras. Letzte Eindrücke spiegeln zum Abschied noch einmal, was wir inzwischen schon fast als selbstverständlich ansehen- die beeindruckende Bergwelt mit endlosen Olivenhainen, Pinien, Steineichen, Macchia, Schluchten, bizarren, erodierten Felsformationen, dazwischen endlose Anbauflächen für Obst und Gemüse- eine durch und durch fruchtbare Ebene! An den Outskirts von Patras wird schließlich das Womo gewaschen - die Tamarisken hinterlassen doch immer reichlichst klebrige Rückstände. Nur dreihundert Meter weiter ein Lidl - da frischen wir gerne noch einmal unsere Vorräte auf, auch für die Bordverpflegung auf der Fähre.
    Im Fährhafen müssen wir zunächst im Ticketoffice die online gebuchten Tickets abholen. Dabei beobachten wir mehrere junge männliche Flüchtlinge, alle so um die 20, die sich zwischen den geparkten Trucks und Womos verstecken, um in unbeobachteten Momenten zu den Pflanzeninseln zu rennen, wo sie geduckt darauf warten, dass die Polizei ihre Kontrollrunden dreht, um anschließend blitzschnell über den Zaun zu klettern und sich von dort evtl unter einen auf die Fähre fahrenden LKW zu klemmen. Auch wir müssen uns vor dem Boarden einer Kontrolle unterziehen, bei der alle Räumlichkeiten auf blinde Passagiere untersucht werden.
    Wir packen unsere Taschen, nehmen noch einen kleinen Imbiss ein und beziehen dann unsere Kabine - klein, aber fein, in der augenblicklichen Situation fühlt man sich da jedenfalls sicherer, obwohl außer uns nur eine Handvoll Touris an Bord ist, alles andere sind Trucker.
    Mit dem Zwischenstopp gegen 23 Uhr in Igoumenitsa endet der Tag, wo ich noch ein paar „quälende“ Runden mit Jogi auf den Außendecks drehe, damit er sein Geschäft erledigt. 🤪
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    Susanne Lenkewitz

    Gut, dass die euch die blinden Passagiere vorher rausgeräumt haben!

    11/19/20Reply
     
  • Day85

    Verlust des Zeitgefühls...

    November 12, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute morgen joggen wir wieder gemeinsam, doch auf die anschließende Erfrischung im Meer verzichte ich heute, da die Kraft der Sonne zunächst von einem leichten Wolkenband behindert wird - ist mir heute einfach zu kühl. Außerdem ist wieder eine Waschmaschine fällig, die noch trocknen soll. (Ungemein spannend!!!) Unser letzter Tag heute ist - Überraschung - ganz dem Chillen gewidmet, nur durch Gassigehen mit Jogi und einen Strandspaziergang unterbrochen. Ein wenig Wehmut überkommt einen schon, wenn man an das Abschiednehmen denkt, zumal auf dem CP inzwischen eine angenehme, ein wenig an die Hippiezeit erinnernde Atmosphäre herrscht. Klar, nicht unsere Altersgruppe, viele junge Leute in den Dreißigern, überwiegend mit kleinen Kindern, die sich inzwischen total nett organisieren, mit gemeinsamem Joga, Wikingerschach, abendliches Singen mit Gitarre, Müllsammelaktionen am Strand, Grillen, Helfen bei der Olivenernte - hier herrscht einfach ein richtig guter Geist, der überall mitschwingt.
    Wir müssen uns zwischendurch der Realität stellen, unseren QR-Code für die Ausreise beantragen, ohne den wir nicht auf die Fähre kommen und schlau machen, was bei der Rückfahrt auf uns zu kommt. Sieht natürlich nicht so rosig aus, die meisten Regionen in Italien sind rote Zonen mit Ausgangssperre nach 21 Uhr und Verbleiben im Wohnort. Was bedeutet das aber für Durchreisende? Wir wollen ja nicht an einem Stück zurückfahren, sondern in erträglichen Etappen, heißt aber Übernachtung auf einem Park-/Stellplatz in der Lombardei - Risikogebiet. Wahrscheinlichkeit der Ansteckung gleich Null, da wir ja dort nicht mit anderen zusammenkommen, doch müssen wir zunächst online ein Formular ausfüllen, dass wir aus einem Risikogebiet kommend nach Deutschland einreisen und bei Ankunft in Glücksburg noch einmal das Gesundheitsamt informieren, dass die ggf. unsere Quarantäneeinhaltung überprüfen. Also dürfen wir dann wohl auch nicht mehr auf der Fahrt in Deutschland im Supermarkt einkaufen, sondern müssen dies noch im viel stärker von Covid Erkrankten heimgesuchten Italien tun?! Nun denn, kein Problem, wir werden uns daran halten, schließlich kann man sich nicht über die Corona-Leugner ärgern, doch selbst nicht seinen Beitrag leisten.
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    Isabirye Mawazi

    nice

    11/12/20Reply
    Susanne Lenkewitz

    Ihr habt es gut gemacht!

    11/19/20Reply
     
  • Day84

    Ein Tag wie der andere...

    November 11, 2020 in Greece ⋅ 🌙 19 °C

    The same procedure... Joggen mit Jogi, vorbei an vielen wild kläffenden Hunden jedweder Größe (gefühlt hat jedes zweite Haus einen Hofhund, der uns offenbar bereits von weitem bemerkt und laut bellend verfolgt). Anschließend schwimme ich, was mich heute doch ein wenig Überwindung kostet, weil die Luft in der Sonne zwar wohlig warm, im Schatten aber noch recht frisch ist, doch ist alles gut, wenn man erst einmal im Wasser ist.
    Nachmittags ist Sonnenbaden angesagt, heute in völliger Ruhe auf dem Campingplatz, weil ein Großteil der jungen Leute mit dem CP-Besitzer als Helfer zur Olivenernte gefahren ist. Zwischendurch machen wir uns noch ein wenig schlau, was die Corona-Regeln für die Rückfahrt betrifft - schließlich fahren wir durch Gegenden, die alle als Risikogebiete eingestuft sind, was auf jeden Fall bei Rückkehr Quarantäne bedeutet, doch müssen wir ja auch trotz Beherbergungsverbot irgendwo übernachten.
    Am späteren Nachmittag folgt ein langer Spaziergang entlang meiner morgendlichen Joggingstrecke - eine friedliche und verschlafene Atmosphäre.
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    MonikaW

    Der November im Norden soll auch sehr schön sein 😎

    11/11/20Reply
    Swantje Kuhnke

    Das werden wir ja in wenigen Tagen erleben! Übermorgen geht es mit der Fähre zurück nach Ancona und dann in Etappen nach Hause. Mal sehen, wie es läuft hinsichtlich der Übernachtungsmöglichkeiten. Trotz des zu erwartenden Schmuddelwetters freue ich mich auf den Norden!

    11/11/20Reply
    Ute Flach-Hoefler

    Wieso eigentlich immer Schmuddelwetter??

    11/11/20Reply
    5 more comments
     
  • Day83

    Das Nichtstun aushalten...

    November 10, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Natürlich ist uns bewusst, dass wir in einer fantastischen Situation bezüglich des Lockdowns sind - dennoch ist das absolute Nichtstun ungewohnt - eine Herausforderung der anderen Art. Wieder ist die Morgenroutine mit Joggen und erfrischendem Schwimmen bei strahlendem Sonnenschein und klarem blauen Himmel ein Highlight, das man in den zukünftigen dunklen Wochen eigentlich nicht missen möchte, doch muss man sich auch daran gewöhnen, zur Inaktivität gezwungen zu sein. Nach Auskunft des Campingplatzbesitzers stellt es kein Problem dar, in das nur 1500m entfernte Dorf zum Einkaufen zu gehen, und so mache ich mich mittags dorthin mit Jogi auf. In dem Minimarkt gibt es wirklich nur das Nötigste, aber so kann ich unsere Grundversorgung auffrischen. Unterwegs schaue ich noch ein wenig bei der Olivenernte zu, bei der man morgen - wenn man möchte - auch helfen kann. Der Nachmittag vergeht mit Sonnenbaden, Schwimmen, Lesen und ein paar Gesprächen mit netten Nachbarn. Wir wundern uns schon ein wenig, wieviele junge Paare und Familien sich hier eingefunden haben - die meisten nutzen die Elternzeit oder eine Auszeit nach Studienende, aber alle sind völlig entspannt (wie sollte das hier auch anders sein) und locker drauf, wirklich nett. Unser CP-Besitzer ist sehr um das Wohl seiner Gäste bemüht und hat für den heutigen Abend eine „Barbecue-Bestellung“ organisiert, der wir uns gerne anschließen. Wie man merkt, sind es hier nicht gerade die großen Probleme der Welt, die uns hier einholen...Read more

    MonikaW

    Ich tausche sehr gerne mit Euch, falls Ihr es ein wenig aktiver haben wollt .... 🤩

    11/11/20Reply
    Swantje Kuhnke

    Oh Monika, ich weiß, das klingt schon ziemlich abgehoben. Ich bin mir absolut bewusst, in welch bevorzugter Lage wir uns hier befinden, gerade im Hinblick auf den Lockdown!

    11/11/20Reply
    Susanne Lenkewitz

    Das ist die Rache für den Oma-Film...

    11/12/20Reply
    Swantje Kuhnke

    Genau, diesmal geht Opa baden!😉 Aber beide Videos wurden jeweils von uns freigegeben!😜

    11/12/20Reply
    Susanne Lenkewitz

    Wie anstrengend, dass ihr nun eine Woche am Strand herumliegen müsst! Mir kommen die Tränen!

    11/12/20Reply
     
  • Day82

    The same procedure...

    November 9, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 18 °C

    Gegenüber gestern keine große Veränderung. Dadurch, dass wir umgeben sind von überwiegend deutschen jungen Familien mit Kleinkindern werden wir schon recht früh geweckt, was nicht weiter schlimm ist, denn so bleibt man in dieser reduzierten Form im notwendigen strukturierten Tagesrhythmus. Joggen mit Jogi, anschließendes Schwimmen im immer noch mild temperierten Meer, „Pflichten“ rund ums Womo, Frühstück, Sonnenbaden und Lesen... Für viele sicherlich ein Traum, doch irgendwann wird es zu langweilig, und wir begeben uns auf eine Wanderung am langen Strand entlang. Sand, Kies, Felsen und später sogar Dünen - alles ist vorhanden und wunderschön, dennoch... Die Tatsache, dass man nicht vom Platz kann bzw. man sich dafür eine Genehmigung per SMS mit einer griechischen PrePaid-Karte holen muss (wo bekommt man die so schnell her auf einem CP oder mitten in der Wallapampa?), dämpft einen Widder doch irgendwie, zumal horrende Strafen verhängt werden (300€) , wenn man sich die Genehmigung nicht eingeholt hat. Nun denn, wir sind eigentlich bestens versorgt und dürften wirklich nicht klagen, der CP-Betreiber hat sogar morgens netterweise Bestellungen für Einkäufe entgegengenommen, so dass wir uns einfach nur mit dem “Nichtstun” arrangieren müssen.
    Abends erleben wir wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang hinter der vorgelagerten Insel Zakynthos, während die jungen Leute neben uns Wikingerschach spielen oder ebenfalls den Sonnenuntergang genießen. Man hat das Gefühl, in einer Welt der Leichtigkeit des Seins zu sein.
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  • Day81

    Tag 2 der Faulenzerwoche

    November 8, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Natürlicherweise gibt es nicht viel zu berichten, und das wird sich die nächsten Tage wohl auch nicht ändern. Wir joggen entlang der Küstenstraße in den kleinen Ort Ioniko, nette, gepflegte Häuser, die den direkten Zugang zum Strand haben, der aber auch immer dazwischen für jedermann gegeben ist. Also kein elitäres Abgrenzen der Allgemeinheit, wie man das oft bei uns findet. Anschließend gehe ich im Meer schwimmen, das sich schon etwas frischer anfühlt, was bei fallenden nächtlichen Temperaturen auf ca. 6 Grad kein Wunder ist. Doch tagsüber sind es dann schnell wieder angenehme 22 Grad. Den Rest des Tages verbringen wir ähnlich wie gestern, nur, dass wir noch eine Strandsession einlegen.Read more

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