• Bali (Tag 4 & 5)

    October 21, 2025 in Indonesia ⋅ 🌧 26 °C

    Wir haben uns doch tatsächlich aus der Stadt Canggu heraus gewagt und hatten gemischte Erlebnisse.
    Gestern wollten wir ja eigentlich mit Roller Rosi auf Erkundung gehen, jedoch waren wir mit der Reservierung zu spät dran, weshalb das um einen Tag verschoben wurde. Somit trafen wir dann den brillanten Entschluss via Pedes (Deutsch: Füße) loszuziehen. Bis auf wenige schöne Meter in den Maisfeldern, war das eher äußerst fürchterlich. Übermäßiger Verkehr (und ja, vielleicht weil wir an der Hauptstraße liefen), private Müllverbrennungen, streunende Hunde und einfach das Leben, welches in den Touri-Spots zwar zu erahnen, aber nicht in diesem Ausmaß sichtbar ist.
    Wir kamen dann an unserem Tagesziel an, ein Tempel an der Küste. Der war so mittel, weshalb wir recht fix wieder zurück sind und den Tag mit Essen, Sport, Spielen und Essen ausklingen lassen haben.
    Heute ging es dann ganz früh los und wir haben Rosi bekommen. Da auf dem Roller „Scoopy“ stand, vergessen wir den Namen Rosi und reden im weiteren Verlauf von Scoopy. Der wurde im Tagesverlauf auch erster Zeuge unseres Höllenrittes. Vor allem die ersten 40 Minuten im Stadtverkehr waren völlig absurd und ich weiß bis heute nicht, wie wir da lebend rausgekommen sind. Die einzigen Wunden waren in meiner Schulter, da Mitfahrerin Nr. 2 auf Scoopy auch ganz schön mitgefiebert hat.
    Stopp Nummer eins war ein toller Wasserfall, in dem sogar ein Bad möglich war. Danach sind wir noch weiter zu den Reisterrassen. Auf der Fahrt dorthin zeigte sich auch die eigentlich wunderschöne Landschaft auf Bali. Auch die Reisfelder waren sehr schön, selbst wenn wir da mal so richtig eingeregnet wurden. Hier ein kleiner Tipp, auf den man im Voraus eigentlich nicht hätte kommen können - sollte der Roller im Regen abgestellt werden, gegebenenfalls versuchen die Helme mit nach unten ausgerichteter Öffnung am Roller zu platzieren. Sonst läuft die Scheiße nämlich bis oben hin voll mit Wasser!
    Somit machten wir uns mit tropfenden Helmen auf die Heimfahrt, bei welcher wir uns noch öfter unterstellen durften und sogar noch Regenklamotten einkaufen mussten.
    Jetzt sind wir aber sicher zuhause im warmen und blicken eigentlich ganz zufrieden auf die heutigen Erlebnisse zurück.
    Read more