Auckland (Anreise & Tag 1)
October 25, 2025 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C
Wir sind in Neuseeland angekommen, wo wir uns auf sieben tolle Wochen freuen.
Die zwei Flüge waren erwartungsgemäß sehr anstrengend, obwohl ich gegebenenfalls einen kurzen Sekundenschlaf auf Flug zwei vorweisen kann. Auf diesem Flug hat Michaela Hannah kennengelernt, die gar nicht mehr aufhören konnte stolz von ihrer Heimat Neuseeland zu erzählen.
Die Einreise funktionierte dieses Mal ohne größere Probleme, auch wenn Michaela nochmal ein bisschen Spannung reinbringen wollte, da sie eine ach so schöne Muschel aus Malaysia importieren musste. Für mich war es auch spannend, als das Gepäckband abgestellt wurde, aber mein Rucksack noch sowas von nicht ersichtlich war. Gott sei Dank wurde dieser dann nach einer Rückfrage am Schalter nachgeliefert. Bin aber sehr entspannt geblieben und hab meine Laune nicht abrauschen lassen.
Sonst lief alles einwandfrei und der Uber Fahrer, der uns gerne noch selbst die Insel gezeigt hätte, brachte uns zum Hotel. Weil der gestrige Geburtstag von Michaela jetzt kein Highlight-Tag war, sind wir noch richtig lecker Abendessen gegangen und anschließend schlafen.
Da wir heute Nacht das erste Mal seit drei Wochen ohne Klima und in einem richtig bequemen Bett schlafen konnten, haben wir gleich mal bis 11 Uhr gepennnt und sind dann nur schleppend losgekommen, um die Stadt zu erkunden. Gefällt uns eigentlich ganz gut, da das Klima angenehm (fast zu kalt) und alles etwas ruhiger ist. Nach einem mittaglichen Frühstück waren wir noch im Museum - jeder der mich kennt weiß ja, dass ich schon immer gesagt habe, dass ich unbedingt in das Memorial Museum Auckland möchte! Aber war tatsächlich interessant und hat noch mehr Vorfreude auf den Roadtrip durch das Land gemacht. Und Michaela hatte endlich mal wieder Zeit, sich mit ihren Artgenossen auszutauschen.
Zu guter letzt mussten wir eine einschneidende Änderung zu unserer bisherigen Reise vornehmen - ab jetzt kein Essengehen mehr. Was in Malaysia und Bali sehr billig war, ist hier leider auf europäischem Niveau. Somit müssen wir endgültig auf die Low-Budget Reise (zumindest kulinarisch) umsteigen. Obwohl ich wirklich sehr viel an dem gemeinsamen Kochen mit lauter ach so coolen Travellern in der Hostel Küche verabscheue, musste ich Michaela überreden, dass wir nicht essen gehen. Nudeln mit Tomatensoße waren aber klasse und ich freue mich schon ein bisschen auf Toast mit Nutella morgen früh (Natürlich nicht Nutella, sondern eine einheimische Version, denn „wir unterstützen keine Palmöl-Monokultur in Südamerika“ - hoffe für Michaela, dass es trotzdem nach Nutella schmeckt).Read more









