Torres del Paine (Tag 8 & Abreise)
10 gennaio, Cile ⋅ ☁️ 11 °C
Es ist vollbracht! Circa 130 km und unzählige Höhenmeter durch unfassbar schöne Natur. Oder wir Michaela es treffend zusammengefasst hat: „Das waren die acht anstrengendsten, aber auch schönsten Tage unseres Lebens“!
Gestern mussten wir noch ein letztes Mal im Morgengrauen in unsere klammen Wanderklamotten und vor allem die mittlerweile schmerzenden Wanderschuhe, denn das eigentliche Highlight des Nationalparks stand mit den Torres del Paine noch auf dem Programm. So ging es um halb acht wieder los und meine Motivation war wirklich gar nicht mehr verfügbar. Gott sei Dank war Michaela als Zugpferd unterwegs und hat mich die ca. 1.000 Höhenmeter nach oben gezogen. Einmal sind wir noch falsch abgebogen und mussten uns halsbrecherisch über ein Geröllfeld nach oben kämpfen. Nach drei Stunden war es geschafft und wir konnten die beeindruckenden Felsen genießen. Ein wirklich passendes Highlight für den letzten Tag. Jetzt war nur noch das Problem offen, dass wir das Ganze wieder runter laufen mussten. Die Füße brannten hintenraus schon sehr stark und ich war selten so glücklich, meine Schuhe am Campingplatz wieder ausziehen zu dürfen. Nachdem wir uns anschließend geduscht und unsere stinkenden Klamotten in die Rucksäcke verstaut hatten, kam mein Highlight des Tages. Eiskalte Fanta und zwei Pizzen. Und ja, danach haben wir auch noch mit zwei Bier angestoßen, bevor es mit dem Bus zurück nach Puerto Natales ging. Als wir um ca. halb 11 abends im Hostel ankamen, gingen wir aber nicht schlafen, denn die komplette Gruppe, die den O-Trek absolviert hatte, traf sich noch in einer Bar zum Feiern. So gingen wir um halb 12 auch nochmal los und als wir die Tür des Hostels hinter uns zufallen ließen, fragten wir uns beide, ob wir da überhaupt wieder rein kommen. Die Antwort war nein! So hatten wir uns nachts in Chile ausgesperrt. Nachdem wir im Hostel niemanden erreichen konnten, waren wir schon auf dem Weg in die Bar und wollten uns irgendwo einquartieren. Gott sei Dank meldete sich der Besitzer des Hostels dann doch und wir gingen nochmals zurück. Er gab uns den Code für die Tür und mir noch ein Weg-Bier für die Strecke zur Bar. Dort feierten wir noch bis tief in die Nacht mit den neuen Bekanntschaften.
Heute startete der Tag dann dementsprechend zäh, aber wir bekamen alle Erledigungen hin. Am wichtigsten war definitiv das Waschen der schwierig riechenden Klamotten. Jetzt sitzen wir schon wieder im Bus und es geht für einen kurzen Abstecher nach Argentinien.Leggi altro
















