• Janananina
  • Janananina

Ostern im Allgäu

Recht spontan geht es über die Osterfeiertage für mich alleine nach Wangen, im Allgäu. Den Reiseführer vom Bodensee habe ich noch, der wurde wieder rausgeholt und damit wird jetzt die Deutsche Seite noch erkundet. Read more
  • Trip start
    April 3, 2026

    Hallo Allgäu!

    April 3 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Über Ostern bin ich dieses Jahr im wunderschönen Allgäu und in der Bodenseeregion. Nach über 6h Autofahrt (viel Zeitverlust durch langsames Fahren dank der hohen Spritpreise!) bin ich gegen 16.30 Uhr in Wangen angekommen. Das JUFA Hotel ist echt hübsch und schön gemacht. Das Zimmer ist zwar klein, aber ich bin ja auch alleine. Und da ich eine "längere Zeit", nach Aussage des Rezeptionisten, hier bin, habe ich auch meine Taschen komplett ausgepackt und mich häuslich eingerichtet. Um 17.15 Uhr bin ich dann in die Altstadt runter gegangen, um mir ein bisschen die Beine zu vertreten und mir den Ort einfach anzuschauen. Als ich vom Hotel in die Nebenstraße abgebogen und gen Süden gegangen bin, hatte ich direkten Blick auf die schneebedeckten Alpen. Auf der Herfahrt hatte ich selbst in den tiefergelegenen Regionen auf den Nordhängen der Ausläufer noch Schnee entdecken können. Einfach atemberaubend schön. Die Altstadt von Wangen ist im wahrsten Sinne des Wortes malerisch. Ich habe mich zurück gesetzt gefühlt in die Schweizer Stadt Stein am Rhein, wo ich letztes Jahr Anfang Mai war. Die Fassaden hier sind kunterbunt bemalt. Genauso wie die Stadttore und Teile der Stadtmauer, die inzwischen teilweise zu Häusern umgebaut wurde. Durch die Altstadt hindurch bin ich zum Gelände der LAGA 2024 gekommen, entlang der oberen Argen und auf der Argeninsel. Ich bin ein bisschen dort auf dem Gelände umhergelaufen und war damit recht schnell raus aus der belebten Altstadt. Ich hab ein kleines Fleckchen gefunden, wo ich den direkten Blick auf die Alpen genießen konnte. Von dort ging es durch den westlichen Teil der Stadt wieder zurück zum Hotel. Auf dem Weg bin ich zufällig an der Freiwilligen Feuerwehr vorbei gegangen. Die ist von der Größe gut vergleichbar mit der Berufsfeuerwehr Salzgitter. Sehr beeindruckend.
    Im Hotel angekommen, habe ich mir fix ne Stulle geschmiert und bin noch in die Sauna gegangen. Ich hoffe, dass die Kräutersauna für das endgültige Weichen meiner kleinen Erkältung sorgt, damit ich morgen wieder richtig fit bin. Der Plan für morgen steht auch schon. Wettergerecht (es soll leider viel regnen) werde ich wohl die Umgebung mit dem Auto erkunden...
    Read more

  • Das nördliche Bodensee-Ufee

    April 4 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach dem Ausschlafen ging es für mich heute um kurz nach 10 Uhr los. Mein Plan war, dank des schlechten Wetters, nur ein bisschen die Städte anzuschauen und mit dem Auto die Umgebung zu erkunden. Das erste Ziel war Lindau. Ich stieg im Nieselregen auf der Landseite der Stadt aus. Ein Glück war es nach meinem Pipi-Zwischenstopp am Parkplatz wieder trocken. So ging es, dick eingepackt, auf die Insel Lindau. Die gesamte Altstadt befindet sich tatsächlich IM Bodensee. Das habe ich auch erst gestern Abend beim Stöbern im Reiseführer gelernt. Mein Plan war es, solange das Wetter hält, einmal um die Insel herumzugehen und dann im Zentrum die Spots des Reiseführers anzuschauen. Das hat auch gut geklappt - Insbesondere, weil das Wetter stündlich besser wurde. Auf dem Rückweg konnte ich sogar meine Jacke (die vierte Schicht!) Weglassen. Die Altstadt Lindaus ist echt schön. Sehr belebt, mit vielen kleinen Läden zum Stöbern. Richtig toll. Von Lindau aus wollte ich mich am nördlichen Ufer weiter in Richtung Friedrichshafen bewegen. Ich habe meine Autostrecken so gelegt, dass ich möglichst nah am Ufer bleibe. So bin ich durch Bad Schachen hindurch nach Wasserburg gekommen. Hier musste ich nochmal aussteigen, weil a) das Wetter weiter besser wurde und b) das Dorf doch auch etwas zu bieten hat. Ich konnte hier direkt bis in den Bodensee hinein gehen, weil es einen schönen Zugang zum steinigen Strand gab. Die Sonne war zwar noch hinter dicken grauen Wolken versteckt, aber das Licht war trotzdem richtig schön und mit der Kulisse der Alpen sind tolle Fotos entstanden. Von Wasserburg fuhr ich dann weiter durch Nonnenhorn und Kressbron nach Langenargen. Das ist der vorletzte Stopp meiner heutigen Tour. Bevor ich hier aber los spazierte, musste ich mein Tshirt ausziehen und die Jacke wechseln. Inzwischen ist die Sonne nämlich durch die Wolken gebrochen und der Himmel klarte auf. Damit habe ich bei der Wettervorhersage garnicht gerechnet! In Langenargen bin ich erst entlang der Argen gegangen, um auf die Uferpromenade zu gelangen. Dort war unter anderem das Schloss Montfort eines meiner Ziele. Dank der Sonne konnte ich inzwischen auch immer besser die Alpen erkennen und weit hineinschauen. Ich weiß nicht, wie viele Bilder ich heute von den Bergen gemacht habe... in Langenargen habe ich mir dann auch mal eine halbe Stunde genommen und einfach nur an der Promenade in der Sonne gesessen und die Augen für einen Powernap zu gemacht. Übrigens: in Langenargen gibt es extra Papierkörbe, die nur und ausschließlich für Pizzakartons sind. Direkt neben den ganz normalen Mülleimern. Erinnerte mich ein bisschen an Konstanz. Wieder zurück am Auto bin ich noch ca. 20 Minuten mit dem Auto nach Friedrichshafen gefahren. Ich hatte mir schon überlegt, dass ich an dieser Uferpromenade mir ein nettes Restaurant suche und mit Blick auf die Alpen genüsslich eine Pizza gönne. Gesagt getan, allerdings ging die Sonne bereits Richtung Horizont und es wurde leider etwas kälter. Und nicht nur das, ich hatte vor dem Essen noch den Moleturm entdeckt. Ein Stahlturm mit 9 Ebenen und Panorama-Ausblick. Da das Essen recht schnell kam habe ich es noch pünktlich zum Sonnenuntergang auf den Turm geschafft und habe wieder unzählige Bilder von den Bergen gemacht. Dieser Ausblick und der Rückweg zum Auto unter rosa gefärbten Himmel war der krönendene Abschluss des Tages. Auf die Sauna musste ich leider verzichten, da ich erst nach 21 Uhr wieder zurück im Hotel war....Read more

  • Oberstdorf

    April 5 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Auf Empfehlung eines Einzelnen, ging es für mich heute nach Oberstdorf zum Wandern und Dorf anschauen. Gegen 11 Uhr war ich auf den völlig überfüllten Parkplätzen unterwegs und entschied mich dann fürs teurere Parkhaus. Die Sonne schien, es war unglaublich warm und die Menschen kamen mir mit dicken Hosen, Jacken und Mützen entgegen. Es war doch ein skurriler Anblick. Einerseits sah ich Wanderer in Kurzer Hose mit Tshirt, andererseits die Ski- und Snowboardfahrer, die auf das Nebelhorn hinauf wollten. Da allerdings sogar im Tal noch Schnee lag, hab ich mir zur Sicherheit mal meine dicke Jacke, zusätzlich zur dünneren, Pullover, Langarmshirt und Mütze eingepackt. Der Rucksack war also entsprechend schwer, als ich mich auf den Weg durch das Oytal machte. Zunächst war der Anstieg ganz schön steil, im späteren Verlauf war die Strecke aber recht flach. Über Komoot hatte ich mir heute früh ein paar Touren abgespeichert, die ich je nach Lust und Laune zusammenbasteln könnte. Als ich das Ziel der Strecke erreicht habe, musste ich leider erkennen, dass ich einen kleinen Planungsfehler gemacht habe. Die letzten beiden Tage schon habe ich immer wieder festgestellt, dass Schnee auch auf mittlerer Höhe liegt. Und so stand ich am Wegesende, bevor ich umdrehen musste, vor einem Schneeberg, der den dahibterliegenden schneebedeckten Wanderweg versperrte. An dieser Stelle habe ich mich einer Gruppe junger Wanderer (aus Mannheim, wie sich herausstellte) angeschlossen und wir sind zu 5. den vereisten Wanderweg weitergestapft. Wir haben nur knapp 1km geschafft, weil es unheimlich anstrengend war und wir teilweise bis über das Knie im Schnee eingesunken sind. Aber es hat Spaß gemacht. Neben der schönen Landschaft konnten wir auch zwei (kleinere) Schneelawinen an den Berghängen beobachten. Die dadurch entstandene Geräuschkulisse erinnerte uns eher an einen Wasserfall. Das war schon krass. Der Rückweg war dann schon etwas entspannter, weil die Sonne (ich bin nur in Tshirt unterwegs gewesen) ordentlich den Schnee zum schmelzen gebracht hat. An einer Gaststätte hab ich die Truppe wieder verabschiedet und bin zurück nach Oberstdorf entlang des Oybachs gewandert. Der Teil des Weges war nochmal anders schön, direkt am glasklaren, teilweise hellblauem Fluss entlang. Zurück in Oberstdorf hab ich erstmal meinen Rucksack von den schweren Klamotten befreit und bin dann in die Innenstadt zum Handwerkermarkt gegangen. Dort gab es noch einen Crêpes für mich, bevor ich hoch in Richtung Skisprungschanze ging. Da habe ich mich aber mit der Audi-Arena zufrieden gegeben und bin nicht bis ganz nach oben. Dieser gewaltige Ausblick war gleichzeitig das Ende meines Ausflugs. Kurz nach 17 Uhr ging es dann wieder zurück Richtung Wangen, wo ich mir jetzz in Hotel noch die Sauna gönne.Read more

  • Rheindelta & Tettnang

    April 6 in Austria ⋅ ☀️ 10 °C

    Manchmal kommt alles anders als geplant. Und heute brauchte Jarvis mal wieder ein bisschen Aufmerksamkeit von mir. Auf dem Weg nach Österreich, ging auf einmal die Motorkontrollleuchte an. Naja, mit viel Grummeln im Bauch, bin ich zur nächsten Tankstelle gefahren und habe den ADAC gerufen. Fast 1,5h habe ich gewartet, bis der gelbe Engel dort war. Die Wartezeit habe ich in der Sonne verbracht und im Reiseführer gelesen. Innerhalb von naja sagen wir 15 Minuten war dann das Problem behoben. Der Marder hat es sich scheinbar heute Nacht schmecken lassen und Kabel für die Wärmeregulierung am Auspuff (kann das sein?) freigelegt. Noch vor dem Fehlerauslesen wurden die Kabel isoliert und verklebt. Siehe da, genau das war im Endeffekt auch der Auslöser für die Kontrollleuchte. Und damit konnte ich kurz nach 12 weiter zum Ziel, das Rheindelta, fahren. Dort bin ich über 10km in den Bodensee hineingewandert. Der Ausblick war unglaublich schön, die Sonne warm und der Wind kalt. Ich hab leider eine Blindschleiche von ihrem Wärmespot verschreckt und gleichzeitig hatte ich das Glück unzählige Eidechsen zu sehen. Das Rheindelta ist naturtechnisch noch mal ganz anders als das Allgäu oder die Alpen.
    Den Tagesabschluss habe ich in Tettnang verbracht. Hier hab ich mir das Neue Schloss Tettnang und die Innenstadt angeschaut. Hat mich aber nicht so überzeugt, wie Wangen oder die Städte direkt am Bodensee.
    Von Tettnang aus, ging es für mich heute doch etwas früher wieder zurück ins Hotel, um mal ein bisschen früher ins Bett zu kommen.
    Read more

  • Ravensburg

    April 7 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute war Rest-Day. Mein linkes Schienbein wurde leider sehr in Mitleidenschaft gezogen durch die Wanderungen der letzten Tage. Und so blieb ich heute länger liegen, habe in Ruhe gefrühstückt und bin erst spät in Richtung Ravensburg aufgebrochen.
    Hier bin ich erstmal zur Touri-Info geschlendert, weil ich meinen Reiseführer vergessen habe. Naja, passiert. Ich war noch kurz shoppen. Schließlich bin ich immernoch auf der Suche nach schönen Pumps in Rosa.
    Ravensburg hat aus meiner Sicht einen ganz anderen Flair als Wangen oder die Bodensee-Städte. Es ist etwas lauter und belebter. Und vorallem hat Ravensburg Berge, die man über tausende Treppen erklimmen kann. Die haben mich ganz schön außer Atem gebracht.
    Auf dem Rückweg ins Hotel bin ich wieder in eine traumhafte Bergkulisse gefahren. Ich komme aus dem Staunen einfach nicht raus. Highlight war tatsächlich der Rewe ums Eck. Der hat einen "Alkohol-Keller". Bilder sind beigefügt.
    Damit endet dann auch der Tag wieder erholsam im Hotel.
    Read more

    Trip end
    April 8, 2026