• Helsinki, "kleines St. Petersburg"

    March 13 in Finland ⋅ ⛅ 4 °C

    Endlich eine Hop on Hop off Sightseeingtour durch Helsinki, allerdings à la Winteredition.

    Gestern buchte ich die Tickets für die Vormittagstour. Aufgrund der Jahreszeit fährt diese Linie nur am Freitag und am Samstag, jeweils 1x vormittags und 1x nachmittags. Der Hop on Hop off Charakter kommt dadurch leider zu kurz. Bevor die 1,5-stündige Tour losging, nahmen wir ein Frühstück in einer Markthalle zu uns, die direkt am Hafen liegt. So konnten wir der Fähre Viking Line beim Anlegen zusehen. Im Anschluss schlenderten wir noch durch die Markthalle, welche allerlei an Fisch und Rentier zu bieten hatte 🫢.

    Kurze Zeit später stiegen wir in den blauen Bus ein. Ja, blau - die Sightseeingtouranbieter sind gewöhnlich für Ihren roten Fuhrpark bekannt. Blau = Winteredition 🙂.
    Die coolsten Sightseeingtourspots könnt Ihr der Bildergalerie entnehmen.
    Eineindeutige Erkenntnis: Die Finnen*innen lieben Saunagänge und die anschließende Abkühlung in der Ostsee, auch wenn sie zugefroren ist.

    Nach der 90-minütigen Sitzpartie und einem coolen Busfahrer, der zugleich Guide war, ging es wieder per Fußbus auf "unsere" Halbinsel zurück. Das sonnige Wetter lud mich auf einem entspannten Lauf um die Halbinsel ein. Danach wurde das Zeitfenster zum Chillaxen geöffnet. Später am Abend spazierten wir noch durch die Nachbarschaft und entdeckten den ein oder anderen Partyspot 😎.

    Good to know with Sarah:
    Helsinki wird manchmal „kleines St. Petersburg“ genannt, weil beide Städte ähnliche architektonische Wurzeln haben.

    Russische Einflusszeit: Im 19. Jahrhundert gehörte Finnland zum Russischen Reich. Zarengleich setzte man große städtebauliche Projekte durch.
    Architektur im Empire‑Stil: Viele zentrale Gebäude Helsinkis – z. B. der Senatsplatz, der Dom, die Universität – wurden im klassizistischen Stil gestaltet, der auch im damaligen St. Petersburg vorherrschte.
    Architekt Carl Ludvig Engel: Der wichtigste Stadtplaner Helsinkis orientierte sich bewusst an St. Petersburg, das als „imperiales Vorbild“ galt.

    Dadurch erinnert das historische Zentrum Helsinkis in seiner klaren, monumentalen Gestaltung an die Petersburger Innenstadt.

    Moi moi!
    Sarah
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