Tayrona Nationalpark - Tag 1
July 24, 2022 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C
Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr. In diversen Blogs und Reiseführer haben wir gelesen, dass wir vor Toröffnung um 8:00 Uhr beim Eingang des Tayrona Nationalparks sein sollten, da es eine sehr lange Warteschlange haben kann. Wir machen uns also bereit, gehen Frühstücken und fragen nach einem Taxi. Die Hostelinhaberin sagt uns aber, dass alle 10-15 Minuten ein Shuttelbus fährt, diesem soll man einfach vor dem Hostel winken und 2000 Pesos, also etwa 50 Rappen zahlen. Wir packen also alles ein, bezahlen die Übernachtungen und stehen vors Hostel. Und schon kommt im nächsten Moment ein Shuttelbus um die Ecke. Wir müssen ein lustiges Bild abgegeben haben, denn alle drei Winken wie blöd. Der Bus hat keine Türen und ist schon sehr voll, unser Gepäck wird unten eingeladen und wir quetschen uns noch in diesen Bus. Knapp 5 Minuten dauert die Fahrt und wir sind beim Eingang des Tayrona Nationalparks. Nicholas kauft erneut Toilettenpapier, eine eigenen Rolle hat uns oft schon den A**** gerettet. Währenddessen kauft Fiona die dreitägige Versicherung und wir stehen gemeinsam für den Eintritt an. Die Schlang ist kaum vorhanden, wieder mal Glück, dass es Nebensaison ist. Der Shuttelbus bringt uns zur Unterkunft Amanecer. Ein kleiner Campingplatz mit Bungalows und einen sehr herzlichen Empfang wartet auf uns. Leider ist unser Häuschen noch nicht bereit, es ist aber auch erst kurz nach 10:00 Uhr. Nicholas und Ich packen den kleine Rucksack um zum Strand zu gehen. Fiona bleibt im Amenecer, einen Tag ruhe schadet wohl nie.
Wir laufen also Richtung Strand. Es gibt nur ein Weg, es besteht also keine Gefahr sich zu verlaufen. Scho nach einer knappen halben Stunde stossen wir auf kleine Äffchen in den Bäumen. Fasziniert schauen wir in die Bäume hinauf, wobei einer der frechen Äffchen versucht uns mit Ästen zu bewerfen. Wir laufen weiter und weiter und weiter… Nach knapp 2.5 Studen über Stock und Stein sind wir endlich an einem Strand, wo man schwimmen darf. Der Sand und das Wasser ist wunderschön. Wir gehen öfters schwimmen, essen unsere Pizza Resten vom Vortag und geniessen die Sonne. Trotz des viermaligen Eincremen des Sonnenschutzes fangen wir einen Sonnenbrand ein. Schatten gibt es an diesem Strand keinen, nur ein Restaurant wo man sich zurückziehen kann. Das machen wir das sofort und trinken frische Fruchtsäfte, bevor wir uns auf den langen Rückweg machen. Zurück im Bungalow sind wir fasziniert von dem schönen Geflecht des Daches und sind wenig überrascht über die rustikale und offene Bauweise. Dusche und Toilette sind mit Vorhängen abgetrennt, Wände sind eigentlich keine vorhanden. Fiona hat den Tag mit erholen verbracht. Nachtessen gibt es in der Unterkunft. Man kann zwischen ein paar Menus aussuchen und setzt sich an den grossen Tisch. Ein schweizer und ein französisches Pärchen setzen sich an unser Tisch. Alle sind super freundlich, es macht Spass sich über die Reisen auszutauschen und sich gegenseitig Tipps zu geben. Das Essen ist sehr lecker und der Abend kurzweilig. Todmüde gehen wir früh schlafen.Read more















